Hilfreiche Tipps für produktiveres Arbeiten als Webdesigner

Gerade für Menschen, die selbstständig sind und am Computer arbeiten, ist es eine große Herausforderung täglich produktive Arbeit zu leisten. Die Fülle an Informations- und Inspirationsquellen im Internet ist schier unendlich, und oft fällt es einem schwer, sich nicht von dieser Informationsflut überwältigt zu fühlen. Wie schafft man es also als kreativer Webworker, dass Internet mit seinen hilfreichen Ressourcen und Kommunikationsmitteln produktiv zu nutzen, ohne sich von der Menge an Information einschüchtern oder ablenken zu lassen?

Zweifel an der eigenen Kreativität

Diese Frage stellt sich bestimmt jeder Kreative einmal, der täglich mit dem Internet arbeitet. Und bestimmt kennen viele das Problem, sich der eigenen Arbeit nicht mehr ganz sicher zu sein, wenn man die neusten Webdesigns der CSS-Galerien oder Dribble-Bilder bewundert. Aus meiner Erfahrung neigen besonders kreativ arbeitende Menschen dazu, sich mit anderen zu vergleichen. Das führt oft dazu, dass man verunsichert ist, und den Wert der eigenen Arbeiten anzweifelt.

Sich nicht selbst im Weg stehen

produktives Arbeiten im Webdesign

Natürlich ist das ein großer Fehler, da es so schnell dazu kommen kann, dass man vor Angst nicht gut genug zu sein, überhaupt keine Arbeiten mehr fertig stellen kann, und man der eigenen Kreativität selbst im Wege steht. Wer kennt nicht das endlose Redesign der eigenen Webseite, das nie gut genug ist, um veröffentlicht zu werden, ständig neu überarbeitet wird und letzten Endes womöglich doch nur in der Schublade verstaubt.

Leitsätze für produktivere Arbeit als Webdesigner

Um sich dieser Angst vor der eigenen Courage bewusster zu werden, und sie auf diese Weise zu besiegen, habe ich einige hilfreiche Punkte für produktives Arbeiten zusammen gestellt.

Setze dir eine eigene Projekt-Deadline.

Hast du keine Projekt-Deadline, wie z.B. bei Kundenprojekten, solltest du selbst einen fixen Zeitpunkt festlegen, an dem du dein Projekt abschließen wirst.

Hab Mut zur eigenen Geschwindigkeit.

Geht es dir auch so, dass du immer meinst, alle um dich herum kommen viel schneller mit ihrer Arbeit / ihren Projekten voran? Dieses Gefühl kann ein echter Produktivitäts-Killer sein. Finde dein eigenes Arbeits-Tempo, dass du auch über einen längeren Zeitraum einhalten kannst und möchtest.

Lass dich nicht ablenken.

Natürlich ist es sehr wichtig, die Arbeiten anderer Künstler und Designer anzuschauen, sich inspirieren zu lassen und über die neusten Trends bescheid zu wissen. Hast du dich aber einmal für eine Stil-Richtung, ein Design oder ein Layout entschieden, solltest du dich nicht mehr von dieser Richtung abhalten lassen, sondern deinen eigenen Stil unbeeindruckt durchziehen.

Develop it along the way.

Diesen Satz habe ich einmal in einem Buch gelesen und mir gefällt er einfach zu gut, um ihn zu übersetzten. Die Botschaft, dass man nur durch Arbeit in der Arbeit besser werden kann, finde ich einfach genial und eine wichtige Erkenntnis auf dem Weg zum produktiveren Arbeiten.

Pausen effektiv nutzen.

Auch Pause machen will gelernt sein. Denn Facebook, Emails oder Twitter-Nachrichten checken ist leider nicht wirklich erholsam, stattdessen sollte man versuchen den Kopf für kreative Arbeit frei zu bekommen. Den Computer und das Handy für eine Weile ausschalten, Sport treiben, an die frische Luft gehen, ein interessantes Gespräch führen oder ein Buch lesen können dabei Wunder bewirken.

Konkurrenzdenken ablegen.

So oft wird Konkurrenzdenken in der Schule, im Studium oder im Job zwar nicht unbedingt offiziell gefördert, aber unterbunden wird diese Einstellung aus meiner Erfahrung leider auch viel zu selten. Gerade durch die neuen Möglichkeiten Communities im Internet zu bilden, ist es doch eine völlig veraltete Sichtweise sich gegenseitig als Konkurrenz zu betrachten. Gemeinsam kommt man meiner Ansicht nach viel weiter.

Täglich Neues lernen.

Die neuen Möglichkeiten, sich über das Internet selbstständig und meist kostenlos weiterzubilden halte ich für eine der genialsten Errungenschaften des Webs. Natürlich hat man nicht immer Zeit und Muße täglich ein neues Tutorial durchzuarbeiten. Aber wenn man in jeder Arbeitswoche etwas Zeit für die Weiterbildung einplant, hat man längerfristig sicher einen großen Vorteil.

Nicht aufgeben.

Kreative Arbeit im Internet zu leisten, ist mit Sicherheit keine leichte Aufgabe. Aber gerade wenn es schwierig wird, solltest du nicht aufgeben, denn das Gefühl eine neue Webseite fertiggestellt, eine neue Sache dazu gelernt zu haben, oder einen Kunden mit einem Projekt glücklich gemacht zu haben, ist die ganze Arbeit meiner Ansicht nach auf jeden Fall wert.

Welche Erfahrungen hast du bereits mit kreativer Arbeit als Webworker gemacht? Welches sind deine Leitsätze für produktiveres Arbeiten? Über dein Feedback und deine Tipps freue ich mich sehr!

33 Kommentare zu “Hilfreiche Tipps für produktiveres Arbeiten als Webdesigner

  1. Hallo Ellen, vielen Dank für den Artikel. Das sind wirklich wichtige Sachen und gute Hinweise. Vor allem bei „Denn Facebook, Emails oder Twitter-Nachrichten checken ist leider nicht wirklich erholsam“ hast Du mich erwischt :o)
    Dabei bin ich doch schon stolz, wenn ich das Mailprogramm beim Entwerfen & Programmieren nur alle 2 Stunden anmache …

    • Hallo Eric,

      vielen herzlichen Dank für dein tolles Feedback. Das freut mich sehr, dass dir der Beitrag gut gefällt :-)

      In Bezug auf Social Media, spreche ich leider auch aus eigener Erfahrung ;-) Und Facebook, Twitter und Co machen ja auch jede Menge Spaß :-) Ich versuche mir aber immer mir feste Zeiten für diese Dinge einzurichten. Das Thema Emails ist da schon schwieriger, da manchmal dringende Mails gleich beantwortet werden sollten. Ein tolles neues Feature finde ich den Sortierten Posteingang bei Googlemail, so behält man einen Überblick, welche Mails Priorität haben und welche auch bis zum Abend oder nächsten Morgen warten können :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  2. Finde es gerade unter der Berücksichtigung DIESES Themas erstaunlich wie häufig Content auf elmastudio.de erscheint :)

    Super und weiter so

    • Hallo Olaf,

      vielen Dank für dein tolles Feedback zum Artikel :-)

      Ja, gerade bei einem Blog ist es glaube ich wichtig zu versuchen, eine gewisse Regelmäßigkeit bei zu behalten. Dann fällt einem das Schreiben viel leichter, und Artikel-Themen fallen einem während der täglichen Arbeit meist jede Menge ein. Diese notiere ich mir dann sofort in ein Google Text-Dokument oder mein Notiz/Skizzenbuch, damit ich sie nicht wieder vergesse :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  3. Kia Ora Ellen,

    offensichtlich geht es uns Kreativen immer wieder gleich. Ich kann allem nur nickend, lachend und auch ertappt fühlend beipflichten.
    Es gibt wahrlich Punkte, die man sich immer wieder auf die Fahnen schreiben muss. Nicht weil man es mutwillig vergisst, sondern (so ist es meist bei mir der Fall), weil man gerne der „Designsucht“ verfällt. Dazu gehören vor allem für mich offline-Pausen! Sport hilft den Kopf frei zu bekommen.
    Und besonders wichtig: Develop it along the way! Der Spruch ist echt super! In dem Zusammenhang merke ich auch immer wieder wie wichtig dafür der Austausch mit anderen ist.

    Super Artikel!
    Weiter so!

    • Hallo Mandy,

      hehe, noch ein New Zealand-Fan ;-) Vielen herzlichen Dank für dein tolles Feedback und deine eigenen Erfahrungen zum Thema produktives Arbeiten :-) Ja, du hast vollkommen recht. Man muss sich einfach jeden Tag wieder selbst erinnern, und vor allem auch sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. So fühlt man sich vor allem als Freelancer nicht so allein mit seiner Arbeit :-)

      Offline-Pausen sind auch ein super wichtiges Thema. Und auch wenn man nur wenig Zeit hat, kann man versuchen Sport in den Alltag einzubauen (Fahrrad statt Auto, Treppen statt Aufzug etc.), und auch in der Freizeit möglichst aktiv zu sein :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  4. Klasse Artikel! (wie gewohnt!).
    Ich habe mit in letzer Zeit angewöhnt, mich selbst nicht zu sehr unter Druck zu setzen.

    Früher habe ich immer versucht. möglichst „schnell“ zu arbeiten. Das endete aber dann oft damit, das ich bis nach Mitternacht gearbeitet habe.

    Das habe ich mir abgewöhnt. Und wenn dadurch ein Projekt ein paar Tage länger dauert, ist das halt so.

    • Hallo Wolfgang,

      vielen herzlichen Dank für dein tolles Feedback. Es freut mich sehr, dass dir der Artikel gefällt :-)

      Ja, da hast du recht, es ist sehr wichtig, sein eigenes Arbeits-Tempo zu finden und diesem treu zu bleiben. Mir geht es leider auch manchmal so, dass die Arbeitsstunden am Computer nur so vorbei fliegen, und ich nicht sofort merke, dass es auch körperlich anstrengend ist lange konzentriert am Computer zu arbeiten :-)

      Auch bei Kunden-Projekten sollte man sich die nötige Zeit nehmen, schließlich soll die Arbeit ja auch gut werden :-) Wichtig ist meiner Meinung nach auch, dass man sich traut nicht zu viele Projekte gleichzeitig anzunehmen, und lieber den Kunden sagt, dass es ein bisschen länger mit der Umsetzung dauern wird, als dass man am Ende Nachtschichten einlegen muss :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  5. Oh ja, da kann ich mich nur anschließen.
    Auch ich arbeite momentan noch daran, mich zu wirklichen Pausen zu zwingen, rechtzeitig Feierabend zu machen, mich auf 1 Projekt zu konzentrieren, anstatt irgendwie alles auf einmal zu machen – nun ja, mit mittelmäßigem Erfolg ;)

    …und Sport – ähm ja ;)

    Aber wie immer ein toller Artikel. Weiter so!

    • Hallo Kai,

      vielen Dank für dein Feedback und deine eigenen Erfahrung zum Thema. Es freut mich sehr, das dir der Artikel gefällt :-)

      Ja, das stimmt, es ist eine echt große Selbst-Disziplin als Freelancer und Webworker gefordert , und man muss sich immer wieder neu an die guten Vorsätze erinnern. Aber es hilft sicher, wenn man Schritt für Schritt an seinen Arbeits-Alltag verbessert und auch Kleinigkeiten helfen ja :-)

      Ich merke immer wieder, wie die Arbeit mir nach einer Pause oder einem Nachmittag ohne Computer-Arbeit gleich wieder viel leichter fällt, und man mit mehr Offline-Pausen sogar effizienter arbeiten kann :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  6. Mir gefällt der Artikel auch sehr. Ich glaube allerdings er hat Gültigkeit weit über die Grenzen des Webworkers/Designers hinaus ;-)
    Ich würde behaupten viele Kreative und Knowledgeworker könnten von den oben genannten Tipps profitieren.
    Ich lese hier gern!

    Grüße aus Hamburg,
    Ralf

    • Hallo Ralf,

      Ja das stimmt natürlich. Die angesprochenen Themen und Leitsätze kann man sicher auf die verschiedensten Bereiche übertragen. Es freut mich sehr, dass du das ansprichst und natürlich freut es mich auch sehr, dass du gerne bei Elmastudio liest :-)

      Herzlichen Dank für dein motivierendes Feedback :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  7. Wie ich das kenne:
    am eigenem Projekt zu arbeiten. Nach sechs Monaten entschied ich mich, nachdem Design und Technik stand, nochmal von vorn anzufangen.
    An eigenen Projekten zu arbeiten finde ich sehr viel schwieriger als an Kunden-Projekten zu arbeiten.

    Man selbst ist und bleibt sich wohl immer der stärkste Kritiker.

    Ellen, guter Artikel.

    LG

    • Hallo Jonathan,

      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Erfahrungen zum Thema :-) Oh ja, wir finden es auch immer super schwierig, ein Design für die eigene Webseite oder Blog zu machen. Man kann das Design einfach nicht so mit Abstand beurteilen, wie man es eigentlich sollte…endlose Weiterentwicklungen sind dann vorprogrammiert ;-)

      Zum Glück ist eine Webseite sowieso nie ganz fertig, und man kann auch immer wieder einmal etwas ändern, verbessern. So muss es nicht immer gleich perfekt sein :-)

      Viele Grüße,
      und ein schönes Wochenende
      Ellen

  8. Ein sehr guter Artikel, der mich angesprochen hat, besonders was die Pausen angeht.

    Am besten ist es, wenn man eine liebe Person neben sich hat, die einen immer wieder daran erinnert, dass sich das richtige Leben jenseits der Tastatur abspielt und so für die nötige Pause sorgt.

    • Hallo Art4,

      vielen Dank für deinen Kommentar, es freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefallen hat :-)

      Ja, Pausen sind so wichtig, und vor allem wenn man von zu Hause aus oder allein in einem Büro arbeitet ist es klasse, wenn man ab und an von Familie und Freunden „abgelenkt“ wird ;-) So kommt man automatisch zu einer Pause, und ein nettes Gespräch mit Kaffee und Kuchen ist z.B. auch was feines :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  9. Liebe Ellen,

    ich kann gar nicht oft genug sagen, wie toll ich euer Blog finde!!! Ehrlich! Jeden Tag ein guter Artikel mit Hand und Fuß und immer etwas dabei was man sich für sich selbst herausziehen kann…

    Ich habe mit den Jahren auch gemerkt, dass ich mich leicht ablenken liess durch Social Media und Co., habe dann aber auch durch Einteilung des Tages in verschiedene Arbeitsetappen gelernt meine kreativen Phasen auszunutzen und auch für mich festzustellen ab wann ich nicht mehr Produktiv arbeite…

    Und Abends bleibt der Rechner dann meistens aus und ich widme mich einem Hobby dass nichts mit der Arbeit zu tun hat (Stricken *g*) Hilft mir, komplett herunterzufahren und auf andere Gedanken zu kommen…Sonst nehme ich meine Arbeit mit ins Bett.

    Jens Grochtdreis hat mal seinen Arbeitsworkflow vorgestellt ( http://grochtdreis.de/weblog/2010/04/27/ein-blick-in-meinen-entwicklungsprozess/ )
    und hat vorgeschlagen sich ein „Starterkit“ zurechtzulegen. Auch dieser Tip hat mir viel Zeit erspart.

    Viele Grüße,
    Daniela

    • Hallo Daniela,

      vielen Dank für dein tolles Feedback und deine hilfreichen Tipps :-)
      Den Arbeitstag in Etappen zu unterteilen finde ich auch sehr hilfreich, so kann man die Arbeit komprimieren und auch ein bisschen Freizeit / Pause in den Arbeitstag einbauen. Ich selbst liebe z.B. Kaffee-Pausen und kleine Spaziergänge in der Nachbarschaft.
      Am Abend abzuschalten und sich zu entspannen ist auf jeden Fall auch ein ganz wichtiger Ratschlag, dass du strickst finde ich übrigens total klasse :-)

      Den Beitrag von Jens Grochtdreis kannte ich noch nicht, werde ihn mir am Wochenende durchlesen, da bin ich schon gespannt :-)

      Viele Grüße, und ein schönes, entspanntes Wochenende :-)
      Ellen

      • Danke, gerne!
        Euer Blog ist wirklich eine Bereicherung für meinen (Arbeits-) Alltag!

        Seitdem ich meinen Tag so einteile, bin ich wirklich entspannter…
        Musste mich aber dennoch wirklich zwingen, den Rechner abends auszulassen… Aber seitdem schlafe ich besser…
        Die Arbeit und auch das o.g. Vergleichen mit Kollegen kann wirklich zur Sucht werden ;-) Zum Glück habe ich jetzt eine „Woll-Sucht“ entwickelt *g*
        Dafür dümpelt mein privates Blog dann eben auch halber Kraft mit einem freien Theme vor sich hin (…) *aberirgendwannschaffeichdasauchnoch*

        Liebe Grüße
        Daniela

        • Hallo Daniela,

          vielen Dank, das freut uns riesig, so ein tolles Feedback zu hören :-)

          Wir finden deinen Blog übrigens wirklich sehr hübsch, dümpeln tut da doch wirklich nichts! Deine Beiträge finde ich klasse, und die Ergebnisse deiner „Woll-Sucht“ sehen schön kuschelig aus ;-)

          Viele Grüße,
          Ellen

  10. Hallo Ellen!

    Schöner und „ehrlicher“ Beitrag. Das Konkurrenzdenken innerhalb der Branche und die Unsicherheiten verstecken sich auch oft hinter einer Pseudocoolness und einer Pseudo-Profisprache, die immer wieder neue Begriffe erfindet, ohne einen wirklich neuen Content dafür zu haben.
    Sicherlich wäre es besser, wenn es mehr Ellens geben würde, die im Austausch eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung sieht.

    Grüße vom Max

    • Hallo Max,

      vielen herzlichen Dank für dein tolles Feedback. Ich freue mich so, dass dir der Beitrag auch so gut gefällt :-)

      Ja, da hast du Recht, Fachsimpeln ist wirklich nur bis zu einem gewissen Grad angebracht, und es ist ja auch völlig in Ordnung, wenn man mal etwas nicht weiss und dies zugeben kann. So bekommt man viel eher die Möglichkeit Neues dazu zulernen, und von den Tipps und Erfahrungen anderer zu profitieren.

      Konkurrenzdenken mag ich wirklich gar nicht. Ich finde es sehr schade, wenn jemand sich schlecht fühlen soll, nur weil er noch nicht so viel Erfahrung auf einem Gebiet sammeln konnte. Irgendwann fängt ja schließlich jeder einmal an :-)

      Viele Grüße und ein schönes Wochenende,
      Ellen

  11. Ich mach das ja nicht beruflich oder nebenberuflich, ich mach das ja nur aus Spaß, aber leider kann ich trotz „Hobby“-Wordpresslerin nur nickend zustimmen. Vor allem das mit den Inspirieren und so… Wenn ich eine Idee für ein neues Theme hab, setz ich mich hin, aber an einer Stelle ist meistens dann der Wurm drin, dann surf ich auf so Plattformen wie Makebetterwebsites und dann bin ich zutiefst depri.

    Aber nun beim letzten hab ich mir gedacht: Mein Theme muss nicht großartig toll sein. Es muss nicht unbedingt den größten WOW-Effekt haben: Es muss funktionieren und gut aussehen… Von daher hab ich so Sammelstellen für Neidwuchs links liegen gelassen und hab mich einfach so mal dran gesetzt…

    • Hallo Chrissy,

      vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar :-) Oh ja, mit zu viel Inspiration muss man auch wirklich vorsichtig sein. Sonst passiert es leicht, dass man verwirrter ist als vorher und der eigene Design-Prozess ins Stocken gerät :-)

      Deine Entscheidung einfach einmal loszulegen mit deinem Theme-Design finde ich klasse! Ich bin mir sicher du wirst ein tolles Ergebnis und bestimmt auch einem mit Wow-Effekt hin bekommen :-)

      Viel Spaß bei der Gestaltung und viele Grüße,
      Ellen

  12. Also, ich bin zwar nicht direkt ein Webworker, aber als Grafikerin im Printbereich zähle ich mich natürlich auch zum kreativen Volk :) Den Punkt mit den Selbstzweifeln kann ich so unterschreiben: man ist selten hundert Prozent zufrieden mit den eigenen Sachen. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man irgendwann einfach mal aufhören muss, egal ob es für einen selbst nun perfekt ist oder nicht, denn oft hat man sich schon zusehr verrant in eine Sache. Da kann es helfen, wenn eine andere Person mal einen Blick draufwirft, oft erhält man so ganz neue Blickwinkel.

    • Hallo Seelendieb,

      vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar :-) Ja, als Grafikdesignerin macht man ja die gleichen Erfahrungen, und erlebt auch oft wie schwierig es ist den eigenen Stil zu finden :-)

      Deinen Tipp die eigenen Arbeiten einer anderen Person zu zeigen und sich miteinander auszutauschen wirkt meist Wunder. Und auch eine kritische Beurteilung ist ja sehr sehr nützlich und bringt die eigene Arbeit viel weiter, als wenn man ganz die Arbeiten immer nur alleine entwickelt. Und mehr Spaß macht es ja auch, einen Ansprechpartner zu haben :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  13. Liebste Ellen, du sprichst mir aus der Seele! Und: Danke dafür, dass dies mal in Worten formuliert hast – und für die Tipps! Aber vor allem dir und Manuel 1000 Dank für das persönliche Choaching vorhin, vermisse euch, liebste Grüße, tina

    • Hallo Tina,

      vielen herzlichen Dank für dein Feedback. Es freut mich sehr, dass dir der Artikel und die Tipps so gut gefallen :-) Es hat uns auch sehr viel Spaß gemacht mit dir zu skypen, und wir freuen uns schon auf ganz viele spannende Beiträge auf deinem Blog :-)

      Viele Grüße
      Ellen

  14. Hallo Ellen,

    auch von meiner Seite herzlichen Dank für Deinen tollen Beitrag. Mir kommen auch immer wieder mal Selbstzweifel und Dein Beitrag tut da richtig gut.
    Die Leitsätze sind mir im Grunde zwar bekannt und ich befolge sie auch, die kompakte Auflistung ist aber dennoch eine gute Hilfe.

    Liebe Grüße
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      vielen herzlichen Dank für dein tolles Kommentar. Es freut mich wirklich sehr, dass dir der Beitrag auch so gut gefällt :-)

      Ja, das stimmt! Gewisse Leitsätze sollte man sich am besten immer wieder einmal aufschreiben, oder sich Gedanken über seinen Arbeits- / Alltag machen. Vor allem als Freelancer, wenn man selbst für eine Struktur im Arbeitsalltag sorgen muss. Ansonsten kann es so leicht passieren, dass die gut gemeinten Vorsätze im hektischen Alltag viel zu schnell untergehen ;-)

      Beste Grüße,
      Ellen

  15. Hey Ellen, ist schon fast gruselig wie genau du mich mit deinem Artikel beschreibst. Bis auf das aufgeben habe ich wohl sämtliche von dir angesprochenen Momente schon erlebt. Besonders der Punkt „Endlos-Redesign der eigenen Website“ ist gerade aktuell. Ich bin ganz frisch als Freelancer in der Branche und gerade dabei mein Portfolio aufzubauen. Das ich nie zufrieden mit meiner Arbeit bin, liegt wahrscheinlich an der momentan noch sehr steilen Lernkurve. Ich hoffe jedoch das gibt sich mit der Zeit. Vielen Dank für deine Ratschläge. @all: Kann mir jemand ein gutes deutschsprachiges Webdesign-Forum empfehlen? Ich bin auch bin sonst auf designerstalk.com unterwegs, möchte aber gern Kontakte mit deutschen „Kollegen“ knüpfen. Danke

    • Hallo Manuel,

      vielen Dank für dein Feedback zum Artikel. Es freut mich, dass dich das Thema ebenfalls angesprochen hat :-) Ja ja, das mit dem Redesign kenne ich auch sehr gut ;-)

      Ein deutschen Forum kenne ich selbst leider nicht, vielleicht könnte man das Thema Austausch / Gegenseitiges Lernen aber auch mal in einem Artikel zusammen fassen und vielleicht finden sich so noch weitere Tipps wie Foren etc. :-)

      Viele Grüße und den allerbesten Erfolg für deine Arbeit als Freelancer :-)

      Ellen

  16. Der Beitrag ist zwar schon älter, aber ich werde ihn dennoch in Stein meißeln lassen und mir auf den Schreibtisch stellen!

    Danke dafür!
    Eugen

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *