Gesunde Gewohnheiten: Dehnübungen für Hände und Handgelenke

Wenn du auch die meiste Zeit des Arbeitstages am Computer verbringst und viel tippst oder mit der Maus arbeitest, hast du bestimmt auch Probleme mit deinen Handgelenken.

Meine Handgelenke und Finger fangen immer an wehzutun, wenn ich über einen langen Zeitraum am Computer arbeite. Außerdem sind unsere Hände und Handgelenke natürlich auch mit den Schultern und Armen verbunden, so dass die folgenden Dehnübungen auch dabei helfen können, Anspannungen in diesen Bereichen zu lockern. Die meisten Übungen kannst du direkt an deinem Arbeitsplatz im Sitzen machen, probiere es doch einfach einmal aus.

1. Bettelnder Hund


Sitze in einer bequemen Position und mache eine Faust mit beiden Händen und beuge deine Ellbogen, so dass deine Hände direkt vor deinen Schultern sind. Beuge deine Fingerknöchel nach vorne und unten, bis du eine Dehnung in deinen Händen und Handgelenken spürst. Dann rollst du deine Fingerknöchel wieder nach hinten und öffnest gleichzeitig deine Faust und spreize deine Finger in Richtung deiner Schultern. Wiederhole die Übung vier bis sechs mal.

2. Handgelenkrollen


Beginne die Übung mit deinen Händen vor deiner Brust, Handflächen zusammen. Dann zeigst du mit deinen Fingern nach vorne und gleichzeitig drehst du deine Daumen zusammen, bis deine Handrücken gegeneinander gepresst sind. Die Finger fangen jetzt an nach unten zu zeigen und dann in Richtung deiner Brust und weiter nach vorne, zurück in die Ausgangsposition. Presse deine Handflächen aneinander, um die Dehnung noch etwas zu intensivieren.

3. Handflächendehnung


Egal ob du sitzt oder stehst, strecke deinen rechten Arm aus, die Handfläche zeigt nach oben. Drücke mit deiner linken Hand die Handfläche und deine Finger nach unten, bis du eine tiefe Dehnung in deiner Handfläche und in deinem Handgelenk spürst. Halte die Position für 30-60 Sekunden und wiederhole die Übung auf der linken Seite.

4. Hände & Knie um die Welt


Stütze dich auf deine Knie und deine Hände und drehe deine Handfläche nach oben, so dass deine Fingerspitzen in Richtung deiner Knie zeigen. Wenn du in dieser Position noch keine Dehnung spürst, kannst du du deine Hüften leicht nach hinten beugen, bis du eine Dehnung on deiner Hand und in deinem Handgelenk spürst. Dann drehe deine Hand, so dass deine Finger nach außen zeigen, danach nach innen und als letztes nach vorne. Halte jede Position für ungefähr 30 Sekunden und übe so viel Druck aus, wie es für dich angenehm ist. Dann wiederhole die Übung mit deiner anderen Hand. Die Übung ist besonders hilfreich, da du nehmen der Dehnung gleichzeitig auch die Hände und Handgelenke kräftigst.

Ich hoffe die Übungen gefallen dir und helfen dir dabei, deine Hände und Handgelenke zu dehnen und zu entlasten. Schreibe mir doch einfach einen Kommentar mit Feedback oder Ideen für weitere Übungen, die dir besonders gut gefallen. Ich freue mich von dir zu hören!

6 Kommentare zu “Gesunde Gewohnheiten: Dehnübungen für Hände und Handgelenke

  1. Wunderbar, liebe Bethany!
    Danke, diese Übungen werde ich von nun an täglich mehrfach machen, denn ich hocke von morgens bis abend vor meinem Computer.
    Und auch ein Danke an dich, liebe Ellen, dass du dein Blog mit Themen bereicherst, die mit Bloggen auf den ersten Blick absolut nichts zu tun haben.
    Ich werde morgen darauf verlinken – von meinem Blog/meinen Blogs. ;-)
    Herzliche Gruß aus der Heimat in die Ferne – von Renate

    • Hallo Renate,
      herzlichen Dank für deinen Kommentar und dein tolles Feedback. Das freut uns sehr! Ich übersetze die Beiträge immer für Bethany ins Deutsche, ich werde dein Feedback auch an sie weiterleiten :) Wir werden auch noch weitere Beiträge mit Dehnübungen machen. Es tut sooo gut, vor allem wenn man wie wir den ganzen Tag am Computer sitzt!
      Liebe Grüße und sag Bescheid, wenn du Ideen oder Vorschläge für weitere Blogbeiträge hast :)
      Ellen

  2. Übungen fürs Kreuz/den Rücken wären auch klasse. Ich habe beispielsweise Muskelverhärtungen (Myogelosen) am rechten Schulterblatt, weil ich ständig mit der Maus arbeite.
    Meiner Psysiotherapeutin habe ich mal beschrieben, wie sich das für mich anfühlt: wie Zucker, in den man Wasser rein gegossen hat. Also muss man ihn behutsam wieder aufklopfen.

    Deshalb bin ich förmlich süchtig danach, dass jemand (Physiotherapeut) diese Stelle bearbeitet.

    Langer Rede kurzer Sinn: Übungen dafür/dagegen fände ich ganz prima!

  3. Besten Dank! Im Gegensatz zu Schulter und Rücken werden die Hände häufig nicht beachtet. Gleich beim „bettelnden Hund“ merke ich, dass da doch einiges am Knirschen ist. Die anderen gingen recht gut. Wie oft macht ihr die Übungen? Reicht einmal am Tag?

    • Hallo Enno,
      herzlichen Dank für deinen Kommentar, es freut uns total, dass dir die Übungen gefallen. Du kannst die Übungen so oft machen, wie du dich wohl fühlst. 2-3 mal die Woche ist eine gute Richtlinie, meint Bethany :)
      Viele Grüße,
      Ellen

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *