WordPress für Kundenprojekte: Was ist zu beachten

WordPress ist eines der bekanntesten Open Source-Blogsysteme, und auch als Content Management System wird WordPress immer beliebter. Wir selbst haben die Erfahrung gemacht, dass immer mehr Kunden ihre Webseite mit WordPress als CMS umsetzen möchten. Ein CMS ist eine praktische Sache, und für viele Kunden sehr wichtig. Sie möchten Ihre Inhalte selbst einpflegen und oft auch einen kleinen Firmen-Blog führen. Da es bei einem Webseiten-Projekt mit WordPress jedoch einiges zu beachten gibt (z.B. stehen regelmäßige Updates an, ein Backup von Daten und Datenbank wird benötigt etc.) habe ich eine Auflistung erstellt, was es bei einem Kundenprojekts mit WordPress alles zu beachten gibt.

1. Die Server-Voraussetzungen überprüfen

Da dein Kunde bisher eventuell nur eine statische Webseite genutzt hat kann es sein, dass die Server-Voraussetzungen nicht für eine WordPress-Installationen ausreichen. Auch eine zu alte PHP-Version kann im Einsatz sein oder es kann vorkommen, dass ein WordPress-Plugin bei einem bestimmten Hosting-Anbieter einfach nicht funktionieren will (ich hatte diesen Fall einmal mit dem Contact 7 Kontaktformular-Plugin).

Um die Wahrscheinlichkeit für spätere, technische Probleme schon vor Projektbeginn zu reduzieren, solltest du deinen Kunden gleich zu Beginn über die Voraussetzungen für eine WordPress-Installation informieren. Auch sollte vorab geklärt sein, ob dein Kunde sich selbst um die Bedingungen kümmern wird, oder ob du diese Aufgabe auch für deinen Kunden übernehmen wirst.

Am einfachsten ist es natürlich, wenn es für das Projekt bisher noch keinen Webauftritt gibt. Du solltest deinen Kunden auf Anfrage einen Hosting-Anbieter deines Vertrauens nennen können und auch abwägen, welchen Hosting-Plan du für das geplante Projekt empfehlen kannst. Arbeitest du auch mit Kunden im Ausland zusammen, ist es wichtig, sich auch über Hosting-Anbieter im jeweiligen Land zu informieren.

Außerdem solltest du mit deinem Kunden besprechen, ob du als Webdesigner auch für die Installation von WordPress auf dem Server zuständig sein wirst, oder ob du nur die Einrichtung des individuellen WordPress-Themes übernimmst. Wenn du beim Projekt mit einem Systemadministrator deines Kunden zusammen arbeitest, ist es immer sinnvoll, vor Projektbeginn direkt mit diesem Kontakt aufzunehmen. Schließlich ist nicht jeder Systemadiministator auch gleichzeitig WordPress-Experte, und durch ein kurzes Gespräch können spätere Probleme oder Missverständnisse meist schnell geklärt werden.

2. Wer übernimmt spätere WordPress- und Plugin-Updates?

Der große Vorteil von einem System wie WordPress ist natürlich, dass Webseiteninhalte später leicht aktualisiert und neue Seiten oder Artikel hinzugefügt werden können. Dieser Vorteil bringt aber auch mit sich, dass sich ein so großes System, wie WordPress ständig weiterentwickelt und regelmäßige Updates von WordPress selbst und von verwendeten WordPress-Plugins anstehen.

WordPress fuer KundenprojekteDie Updates regelmäßig durchzuführen ist sehr wichtig. Ganz besonders auch, um die Sicherheit es Systems und die Funktionalität der Plugins gewährleisten zu können.
In der Regel erscheint alle 1-3 Monate ein WordPress-Update, Plugin-Updates gibt es häufiger. Durch die automatische Update-Funktion im WordPress-Admin ist das regelmäßige Updaten sehr viel leichter geworden. Doch auch beim automatischen Update ist es wichtig, vorab ein Backup aller Daten und der Datenbank vorzunehmen. Und das führt auch gleich zum nächsten Punkt, den du auf alle Fälle vor Projektbeginn mit deinem Kunden besprechen solltest – dem Backup-Plan.

3. Der Backup-Plan

Es gibt zwei Bereiche, die bei einer WordPress-Webseite gesichert werden müssen. Die Daten der WordPress-Installation und die Datenbank. Für beide Bereiche sollte ein regelmäßiger Backup-Plan erstellt werden. Da es jede Menge Möglichkeiten für einen Backup-Plan gibt, solltest du als erstes mit deinem Kunden besprechen, wieso ein Backup so wichtig ist, wie viel Zeit und Budget für das Backup investiert werden soll, und wer sich nach Projektende um das Backup kümmern wird.

Verschiedene Backup-Optionen habe ich bereits im Artikel „Backup-Plan für WordPress-Webseiten: Hilfreiche Tipps, Programme und Plugins“ angesprochen. Die Firma Automattic der Wordress-Macher bietet mit Vaultpress außerdem eine neue, praktische All-in-One Lösung für Backups an. Vaultpress ist zwar noch in der Beta-Phase, dennoch können dort schon Pakete für das Komplett-Backup Tool in einer Basis-Version (15$ im Monat) und einer Premium-Variante (40$ im Monat) gebucht werden.

4. Wer wird die Seiteninhalte pflegen?

Neben dem sehr wichtigen Backup-Plan musst du außerdem mit deinem Kunden besprechen, wer nach Projektende die regelmäßige Pflege der Inhalte und das Einstellen neuer Seiten und Artikel übernehmen wird.

Wenn auch du diese Aufgabe übernimmst, ist es eventuell sinnvoll ein monatliches Support-Budget oder einen festen Stundenlohn für diese Arbeiten vorab zu vereinbaren.

5. Video-Anleitungen und Schulungen

Aus meiner Erfahrung kann auch eine kleine Schulung oder eine Serie von Video-Anleitungen sehr hilfreich sein, um einen Mitarbeiter mit dem WordPress-Adminbereich (Umgang mit Widgets, den individuellen Menüs oder dem Artikelbereich) vertraut zu machen und die Einpflege neuer Inhalte oder Bilder zu erklären. Auch hier solltest du den Bedarf für eine Einarbeitung und das benötigte Budget mit deinem Kunden vorab besprechen.

WordPress fuer KundenprojekteHilfreiche Tipps für die Erstellung von Video-Screencasts findest du übrigens im Artikel „Tipps für Kundenprojekte: WordPress-Funktionen in kurzen Screencasts erklären“.

Programme für die Aufnahme von Screencasts sind z.B. Camtasia Studio (Profi-Programm, kostenpflichtig) oder Screenr (verknüpft mit Twitter, 5 Minuten Screencasts kostenlos) oder Jing (kostenfreies Screencast-Programm von Camtasia).

6. Die Sicherheit von WordPress optimieren

Da du für deinen Kunden natürlich eine möglichst sichere WordPress-Installation vorbereiten möchtest, solltest du auch das Thema Sicherheit mit deinem Kunden besprechen, und WordPress-Plugins zur Optimierung der Sicherheit einer WordPress-Installation empfehlen. Nützliches Plugins sind z.B. Secure WordPress oder WP Security Scan.

Wichtig ist auch, dass du und dein Kunde sichere Benutzernamen und Passwörter für die WordPress-Installation wählst, hierzu findest du im Artikel „WordPress 3.0: Die Sicherheit beginnt beim Anlegen eines Blogs“ von Sergej Müller hilfreiche Tipps.

7. Die Suchmaschinenoptimierung

WordPress bietet jede Menge Möglichkeiten und praktische Plugin-Lösungen zur Suchmaschinenoptimierung einer Webseite. Selbstverständlich sollte bei der Programmierung des Themes schon auf eine suchmaschinenfreundliche Programmierung geachtet werden (z.B. durch die Nutzung von h1-h6-tags, einer korrekten Nutzung des title-tags etc.).

Darüber hinaus solltest du mit deinem Kunden besprechen, welche zusätzlichen Plugins zum Einsatz kommen sollen, und wie wichtig auch die regelmäßige Aktualisierung von Inhalten für eine gute Platzierung bei Google & Co ist. Hilfreiche Plugins für SEO sind u.a. All in One SEO PAck, wpSEO oder Google XML-Sitemaps. Weitere Plugin-Tipps findest du auch im Artikel „8 Excellent WordPress SEO Plugins“ bei Six Revisions.

Wichtig!

Meiner Ansicht ist es ganz wichtig darauf zu achten, möglichst alle offenen Fragen vor Projektbeginn mit einem Kunden zu besprechen. Dabei solltest du immer bedenken, dass die meisten deiner Kunden wahrscheinlich keine Technik- oder Computerexperten sind, oftmals noch nicht mit einem Content Management System gearbeitet haben oder garnicht so genau nicht wissen, was ein Server oder eine Datenbank eigentlich ist.

Daher finde ich es ganz wichtig mit dem Kunden zu sprechen, und möglichst ohne allzu viele Fachausdrücke alle Fragen zum Thema WordPress, Content Management System, SEO, Backups etc. vor Projektbeginn zu klären.

Hast du noch mehr Tipps und Vorschläge, um diese Auflistung um weitere, wichtige Punkte zu ergänzen? Welche Erfahrungen hast du bereits mit WordPress bei Kundenprojekten gemacht?

Über deine Tipps und Erfahrungsberichte freue ich mich sehr!

42 Kommentare zu “WordPress für Kundenprojekte: Was ist zu beachten

  1. Liebe Ellen, schön übersichtlich wie immer :) Meine WP-Lesezeichen füllen sich wieder um einen weiteren Beitrag. Vielleicht nicht 100%ig passend, aber auch bei diesen Projekten aus meiner Sicht wichtig: Dem Kunden im Angebot so genau wie möglich die einzelnen Posten darlegen, insbesondere Arbeiten, die in der Nachbereitung (Updates, Plugins, Backup etc.) anfallen. Viele Kunden erwarten häufig mehr, als das was man eigentlich angeboten hat. Was meistens nichts damit zu tun hat, dass sie einen über’s Ohr hauen wollen, sondern weil es schlicht nicht explizit genug im Angebot stand bzw. von den Leistungen ausgeschlossen wurde… (z.B. der spontane Wunsch nach einer Bildergalerie, die der Kunde für die Seite auf einmal ganz passend findet ;)

    • Hallo Jule,

      vielen Dank für dein nettes Feedback, es freut mich, dass dir der Beitrag gefällt :-)

      Du hast vollkommen Recht, es ist sehr wichtig, den Kunden alle Optionen im Angebot einzeln aufzuführen und zu erläutern. Schließlich können die Kunden ja nicht wissen, welcher Arbeitsaufwand für ein extra Feature wie z.B. eine Bildergalerie wirklich benötigt wird. Am besten finde ich es daher immer, den Kunden so gut wie möglich aufzuklären und auch ein wenig zu beschreiben, welche Schritte sozusagen im Background nötig sind, um eine Webseite mit Slidern, Galerien CMS etc. zu erstellen :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  2. Hi Ellen,

    dieser Artikel kommt irgendwie wie magisch daher, deswegen wage ich mal einen Hinweis auf eine, wie ich hoffe, interessante Perspektive in Sachen Hosted WordPress. Ich hoffe, diese Offensive erscheint Dir nicht total unpassend – falls doch, lösch‘ bitte einfach meinen Kommentar.

    Die von Dir hier geäußerten Überlegungen zum Thema Administration, Updates, Content-Pflege usw. treiben meine Wenigkeit bereits seit einigen Monaten um. Und da bin ich hingegangen und habe mit dem Reseller-Account bei meinem Provider ein Hosted CMS mit WordPress kreiert. Bisher steht zwar nur die Landing Page, aber immerhin… ;)

    Um es kurz zusammen zu fassen: Es handelt sich um ein WP-Multisite-Netzwerk mit Domain Mapping, einigen der gängigen Plugins und ein paar custom Backend-Anpassungen. Alles ist auf deutsch, auch z.B. die Kontexthilfe im Backend.
    Zielgruppe sind Selbständige und kleinere Unternehmen (und zwar ausschließlich, für private Blogs gibt es bessere Anbieter) die ihre Website kommerziell nutzen und die Inhalte selbst aktualisieren möchten.
    USP: Professionelle Corporate Website für den/die Selbständige/n, eigenes (Child-)Theme (Custom Post Types und alles sind möglich), dazu ein stets gepflegtes WordPress-Backend, Schulungsmaterial, eigene Domain mit Emailpostfach und 1GB Speicher. Alles aus einer Hand, für unter 10€ im Monat (Theme-Design exklusive.)

    Natürlich würde ich das hier nicht so ausbreiten, wenn die Lösung m.E. nicht auch für Designer und Webworker interessant wäre.

    Genau die von Dir angesprochenen Sicherheitsrisiken bzw. der Nervkram mit den Updates usw. wird nämlich servicemäßig abgedeckt. Als Webdesigner/in kannst Du einfach Deinen Kunden glücklich machen und die Administration des Systems anderen überlassen. Also im Prinzip ähnlich, wie wordpress.com, aber mit vollem Zugang zu den Theme-Dateien für Entwickler und nicht ganz so groß. ;)

    Ich könnte mir hier noch ’nen Wolf schreiben, aber ich belasse es mal lieber hierbei. Klingt das in irgendeiner Weise verständlich für Dich/Euch? Oder gar interessant? Ich such‘ nämlich auf die Dauer noch Partner… ;)

    Auf jeden Fall wäre ich für ein Feedback aus Eurer Sicht außerordentlich dankbar! (Gerne auch per Email, falls es hier den Rahmen sprengt.)

    • Hallo Caspar,

      vielen Dank für deinen Kommentar, es freut mich dass dir mein Beitrag gefällt :-) Auch wenn es hier im Artikel-Kommentar eventuell etwas den Rahmen sprengt, finde ich deinen Denkansatz eigentlich sehr interessant und bin gespannt, was aus der Idee daraus wird. Können deine Kunden dann über die Plattform auch eigene Anpassungen, Plugins etc. einrichten?

      Viele Grüße,
      Ellen

      • Hi Ellen,

        wenn der Kunde selbst Webentwickler ist: ja, sofern die betreffende Site nicht als „Spielwiese“ zum Testen genutzt wird, sondern für die Umsetzung eines eigenen Kundenprojekts.
        Natürlich wird eine gewisse Transparenz im Kontakt mit den Netzwerk-Admins vorausgesetzt. Win-win-Bewusstsein und Kollegialität sind durchaus feste Bestandteile des Konzepts. :-)

        Danke übrigens für Deine Diplomatie! ;-) Du hast recht, ich werde mich in Zukunft mit Kommentaren dieser Art zurück halten.

  3. Hey Ellen, ich bin über Umwege auf eure Seite gestoßen und bin wirklich sehr angetan. Viele englischsprachige Seiten befinden sich in meiner Bookmark und RSS Liste aber sehr wenige professionell und interessante deutsche ;).

    Ich selbst bin auch seid einiger Zeit Selbstständig im Bereich Corporate- und Webdesign und total WordPress addicted.

    Als CMS hatte ich es bisher noch nicht eingesetzt und eher auf Joomla zurückgegriffen..! Doch wenn sich das in Zukunft ändert hätte ich nichts dagegen ;)

    Ich hoffe ich finde hier bei euch noch einige ermutigende und nützliche Tipps und Anregungen.

    Schafft weiter so gute Inhalte!

    • Hallo Andy,

      vielen Dank für dein tolles Feedback. Es freut mich sehr, dass dir unser Blog so gut gefällt :-)

      Meiner Ansicht nach, eignet sich WordPress ebenfalls super als CMS, besonders für kleinere bis mittlere Seiten bzw. wenn es auch eine Blog-Funktion geben soll. Die Möglichkeit eines Blogs betone ich auch für Firmen-Webseiten immer wieder gerne, denn ich finde ein Blog ist eine geniale Option, um mit seinen Kunden in Kontakt zu treten und eine Kommunikations-Plattform zu schaffen. Ansonsten ist es für Firmen oft schwer, direktes Feedback zu bekommen.

      Wir setzen inzwischen eigentlich nur noch auf WP und sind auch sehr zufrieden mit dieser Wahl :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  4. Hallo Ellen,

    ich finde mich in allen Punkten wieder und bin daher beruhigt, bisher nichts Superwichtiges außer Acht gelassen zu haben. :)

    Zu den Punkten 2.) 3.) und 6.) kann ich nocht hinzufügen: aus meiner Erfahrung wollen die Kunden möglichst wenig bzw. nichts mit den Themen Update, Backup und Sicherheit zu tun haben. Die Bereitschaft, sich in die Themen einzuarbeiten, ist meist recht gering und da verlässt man sich lieber auf den Spezialisten, der sich sowieso ständig damit beschäftigt. Daher vereinbare ich bei allen Projekten eine kleine monatliche Pauschale und übernehme diese Aufgaben für die Kunden.

    • Hallo Matthias,

      danke für deinen Kommentar, es freut mich, dass dir der Artikel gefällt :-) Ich finde es klasse, dass du deinen Kunden eine regelmäßige Betreuung zu einem festen Tarif anbietest. So wissen die Kunden auch gleich, wie sie für eine WordPress-Seite über die Webseiten-Erstellung hinaus kalkulieren können, falls Sie Support in Anspruch nehmen wollen. Und als Webdesigner/Entwickler kannst man ebenfalls besser kalkulieren, und sich Zeit und Projekte besser einteilen :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  5. Hey Ellen,

    sehr schöner übersichtlicher Beitrag zur Gestaltung einer Webseite mit WordPress.

    wer es noch einfacher mag in Sachen Gestaltung, der sollte sich unser neues WordPress Framework Xtreme One unter http://de.xtreme-theme.com anschauen. Mit wenigen Klicks kann man das Layout der Webseite ohne Programmierkenntnisse ändern. Sehr flexibel und mit großer Funktionsvielfalt.

    Im Gegensatz zu vielen anderen Premium Themes oder Framework Anbietern ist der Support natürlich auch auf deutsch.

    • nett verpackte Schleichwerbung ;)

      • @Andi, schön, dass dir die Verpackung gefällt. ;) Aber ich dachte ich kann darauf hinweisen als zusätzlichen Punkt, sicherlich ist das für den einen oder anderen nicht unwichtig welche Tools er für ein Webseitenprojekt benutzt.

        @Ellen, so ein Beitrag über verbessertem Workflow wäre sicherlich interessant. Auf alle Fälle war dieser Beitrag sehr gut und umfasste alle Aspekte (kein schleimen, meine ich wirklich so).

        Zu der allgemeinen CMS Diskussion, mittlerweile gibt es kaum etwas, das WordPress im Gegensatz zu Typo3, Drupal, EE und sonstigen Systemen nicht kann. Wir haben mittlerweile sehr viele Großkunden, die bei der neuen Webseitenerstellung nach WordPress wechseln. Man wundert sich welche Webseiten mit WordPress erstellt werden, da würde man im ersten Augenblick Drupal, Typo3 oder sonst was dahinter vermuten. Leider wird WordPress immer noch als Blogsystem verhätschelt mit einigen CMS Funktionen. Dem ist nicht mehr so. :)

    • Hallo Alex,

      es freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefällt :-) Euer neuer WP-Framework ist sicher eine klasse Option, um die Arbeit der Theme-Programmierung zu erleichtern. Allerdings ging es mir im Artikel inhaltlich weniger um die Erstellung des Themes selbst, sondern vor allem darum, was ein Webseiten-Projekt mit WordPress darüber hinaus noch alles beinhaltet und was in der Zusammenarbeit mit Kunden zu bedenken ist.

      Eventuell wäre aber der verbesserte Workflow von der Layout-Gestaltung bis zur Umsetzung der Webseite in WordPress ein weiterer hilfreicher Artikel, ich werde mich mal dransetzen :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  6. Um WordPress flächendeckend über Jahre für Kundenprojekte einzusetzen, muss man schon ziemlich schmerzresistent sein. Unabhängig vom unaufgeräumten Quellcode und der miesen Performance sind die relativ häufigen Sicherheitslücken und die damit verbundene Updatefrequenz einfach inakzeptabel. Da hilft auch die Backendupdatefunktionalität nichts, zumal man sich fragen muss, wer eine Produktivseite auf diese Art und Weise updatet. Kommen dann noch Versionsverwaltungen wie z. B. Subversion dazu, fällt diese Art der 1-Klick Updates eh raus.

    Der Ansatz von Caspar ist nicht verkehrt, allerdings würde ich hier nicht auf

    – einen Reseller-Account auf einem Server
    – nicht auf WordPress

    setzen.

    • @Holger Zu Ersterem: Einverstanden, sowas kann natürlich nur ein Anfang sein.
      Zu Letzterem: Welche Alternative schiene Dir geeigneter als WP?

    • Hallo Holger,

      vielen Dank für dein Feedback und deine Meinung zu WordPress als CMS im Einsatz für Kunden :-)

      Ehrlich gesagt verstehe ich deine Einschätzung zu WordPress allerdings nicht ganz, seitens Performance oder Sicherheitslücken konnte ich bisher eigentlich keine schlechten Erfahrungen machen.

      Klar, gibt es sicher bei jedem System Pro und Cons, daher gibt es ja zum Glück auch mehrere Systeme zur Auswahl :-) Sicher ist WP auch nicht für jedes Projekt geeignet und man sollte immer individuell abwägen. Für Projekte, die von kleineren bis mittleren Firmen oder von Freelancern selbst betreut werden und möglichst auch eine Blog-Funktion beinhalten, finde ich WordPress optimal und habe bisher auch noch keine geeigneter Alternative finden können.

      Noch ein weiteres Plus meiner Ansicht ist die große WP-Community und die dadurch gewährleistete ständige Weiterentwicklung des Systems :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  7. Hallo Ellen,

    eine schön übersichtliche Auflistung..
    WordPress als CMS einzusetzen, mit dieser Überlegung bin ich auch immer öfter konfrontiert.. besonders, wenn die Webseite zumindest in einzelnen Bereichen eine Blog-Funktion enthalten soll.
    Da hier in den vorangegangenen Kommentaren auch schon andere CMS-Systeme wie Joomla angesprochen wurden, will ich an dieser Stelle mal Drupal zur Sprache bringen. Natürlich sind die Anforderungen an das CMS von Projekt zu Projekt unterschiedlich, aber ist es nicht besser ein System einzusetzen, dass von Beginn an als vollwertiges CMS konzipiert wurde und auch Blogs unterstützt, als zu versuchen ein auf Blogs spezialisiertes System zur Verwaltung der ganzen Site einzusetzen?
    Ich bin in dieser Frage bislang noch zu keiner abschließenden Bewertung gekommen.. Was denkst du (oder die anderen Kommentatoren) darüber?
    Ich bin bei einigen Kundenprojekten – wovon einige ihre Webseiten in der Vergangenheit mit WordPress als CMS realisiert haben, auch wenn es sich nicht um ein Blog handelte – dabei oder kurz davor, mich von WordPress zu verabschieden..
    Trotzdem vielen Dank für deine Aufstellung, die in Grundzügen auf jede Umsetzung mit einem CMS anwendbar ist!

    • Hallo David,

      vielen Dank für dein Feedback, es freut mich, dass dir der Beitrag gefällt und du die Punkte hilfreich findest :-)

      Du hast Recht, es gibt natürlich immer mehrere Optionen und verschiedene Systeme zur Auswahl. Drupal kenne ich selbst nicht sehr gut, und kann daher keinen direkten Vergleich anstellen. Ich denke, oft kann man auch nicht zu 100% sagen, welches System für ein Projekt besser geeignet ist. Meiner Ansicht nach wächst WP aber (vor allem seit den 3.0 Updates) immer mehr zu einer soliden CMS-Lösung heran und viele Funktionen lassen sich im Backend sehr angenehm und benutzerfreundlich umsetzen.

      Und die Blog-Funktion wird meiner Ansicht nach in der Zukunft auch für Firmen und Unternehmen eine immer wichtigere Rolle spielen, da die ein Blog wunderbar eine schnelle und direkte Kommunikation mit Kunden ermöglicht :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

      • Hallo Ellen,

        vielen Dank für deine Einschätzung. Stimmt, eine absolut eindeutige Aussage, welches System für ein Projekt das beste ist, gibt es oft nicht. Und WP ist – besonders seit Version 3.0 (oder besser 3.1) – sicher sehr viel mehr als ein reines Blog-System. Und wenn die Entwicklung von WP so weitergeht, erübrigt sich die Abwägung zwischen den Systemen evtl. zunehmend. Allerdings ist meiner Ansicht nach die Abschätzung der von dir in deiner Auflistung angeführten Punkte – besonders Update-Frequenz, Sicherheit und auch die Code-Qualität im Hinblick auf SEO – bei der Entscheidung für eines der CMS nicht immer ganz einfach.. besonders, umso mehr Plugins man benötigt, um das Basis-System an die Projektanforderungen anzupassen. Daher meine Frage – sorry, wenn das dazu beigetragen hat, hier vom eigentlichen Thema abzukommen.. :-)

        Ich stimme dir auch zu, dass ein Blog ein interessantes Kommunikations-Tool für Unternehmen ist – und WP ist hierfür ein hervorragendes System. Auf der anderen Seite sind die Kommunikationsstrategien etlicher Unternehmen (noch) nicht gerade kompatibel mit dieser direkten und sehr öffentlichen Art des Dialogs. Aber die Rolle, die ein Blog in der Unternehmenskommunikation spielen kann ist schon wieder ein neues, sehr spannendes Thema, das evtl. an anderer Stelle ausführlicher besprochen werden sollte.. :-)
        Deine weiter unten angesprochene Lösung mit vernetzten Partnern kann ich nur bestätigen.. auf lange Sicht zahlt sich das besonders aus!
        Viele Grüße,
        David

  8. @Caspar: Man braucht in jedem Fall ein komplett multidomainfähiges CMS. Neben WordPress MU (bzw. jetzt zusammengelegt mit WP) kann z. B. Typolight/Contao den Content nach Domains/Usern trennen. Ich habe mit beiden Systemen, Drupal und ExpressionEngine bzgl. Multidomainfähigkeit einige Erfahrungen gesammelt. Die Lizenz von ExpressionEngine erlaubt keine kostenpflichtig gehosteten Dienste im Rahmen eines Multisitehostingenvironments und zu Drupal schreibe ich gleich noch etwas.

    Aktuell experimentiere ich mit den Lösungen aus der Ruby-Welt (RoR, Sinatra) und denke fast, dass man bei solch einer Dienstleistung mit einer Individuallösung, die auf einem de facto Standard-Framework basiert, besser beraten ist.

    @David: Drupal halte ich persönlich genauso überbewertet wie Joomla und Typo3. Primär ist Drupal ein CMS mit Tendenz zur Umsetzung von Seiten mit sozialen Netzwerkfunktionen. Leider ist der PHP-Code auch hier Schnee von gestern und selbst das aktuelle 7er Release ist nicht konsequent objetkorientiert.

    Von meinen Kunden weiss ich, dass eine fehlende Trennung zwischen Back- und Frontend eher verwirrend bei der Pflege der Seite ist.

    Und so „Killerfeatures“ wie der CCK waren als Module im 6er Release fürchterlich zu bedienen, zumal es diese Konzepte in anderen CMS schon länger mit besserer Usability gibt.

    Wenn man eine Weile herumschaut und sich durch die Foren liest, ist es doch so, dass die meisten immer nur die Systeme empfehlen, die sie selbst am besten kennen. Ob das Ding objektiv gut oder schlecht ist, spielt erstmal nur untergeordnete Rolle.

    Allerdings kommt man gerade als Dienstleister irgendwann an einen Punkt, wo sich schlechte Werkzeuge rächen. Sei es mal wieder ein 0-day Exploit für WordPress, der dann in 20+ Installationen gefixt werden muss (und mit dem Upgrade zerlegt man durch nicht kompatible Plugins erstmal noch ein Drittel der Seiten), oder die schlechte Performance von WP + einige Plugins.

    Ich habe zwar einige Kritikpunkte an Typolight/Contao, kann dieses System aber guten Gewissens weiterempfehlen, gerade für die typischen Wald- und Wiesenanforderungen vieler Webseiten da draussen für kleine Unternehmen. Aber auch hier gab es kurz vor Weihnachten 2009 eine üble Lücke: http://www.contao.org/neuigkeiten/items/schwere-sicherheitsluecke-im-typolight-installtool.html

    • Contao wäre definitiv mein nächster Griff, falls WordPress nicht das richtige sein sollte.
      Mit Ruby gibt es sicherlich auch seeehr coole Möglichkeiten, allerdings hängt die Latte der Anforderungen auch gleich ziemlich hoch – schon alleine darin, gute Entwickler zu finden. PHP ist da wohl (noch) einfach breiter gestreut.
      Für mich persönlich geht es einfach darum, WordPress mal so richtig auszureizen – wo ich sowieso jeden Tag damit arbeite. Aus dieser Ecke kam die Idee – mal sehen, was draus wird… ;-)

    • Du beschwerst dich über die mangelnde Businesstauglichkeit von CMSen und empfiehlst daher die Typolight/Contao-One-Man-Show?

      • Wichtiger Punkt, aber ich würde die Kirche im Dorf lassen. Keine Ahnung, wie viele Enterprise-Kunden von Dir, den hier Mitlesenden bzw. von Ellen und Manuel betreut werden, aber dann würden wir sowieso nicht über WP & Co reden.

        Dann formulier ich es mal so: Anstelle von WordPress lohnt es sich eventuell, sich einmal Typolight als Alternative anzusehen und das grössere gegen das kleinere Übel zu tauschen. Das Core-Repository ist öffentlich lesbar, so kann sich jeder einen Eindruck über die Entwicklung verschaffen.

    • @Holger: Danke für deine Einschätzung. Objektorientierter Code ist ja ganz schön, aber die Entwickler müssen eben auch die verfügbaren serverseitigen Ressourcen im Auge behalten. Und sicherer, performanter Code nicht nur objektorientiert zu erreichen – auch wenn auf lange Sicht eine solche Umsetzung natürlich wünschenswert ist :-)

      Und CCK ist seit V7 ja ziemlich überflüssig geworden. Ich will die unendliche Geschichte, welches CMS nun das beste ist, nicht unnötig verlängern, aber ich halte Drupal durchaus für ein vergleichsweise robustes CMS..

      Gruß,
      David

  9. Wie so oft, ein schöner Blogartikel. Ein weiterer Aspekt in Zusammenhang mit Blogs, wären die Vertriebskanäle und Web 2.0 Anbindung an zb Twitter und Facebook. Eventuell will der Kunde mit seiner Webseite Geld verdienen, dann kommen Afiliate- und Adsense -Optionen ins Spiel.

    • @Blog Bibel,

      vielen Dank für dein Feedback zum Thema, freut mich, dass dir der Beitrag gefällt. Stimmt, die Aspekte Social Media-Verknüpfung und Marketing sind auf jeden Fall weitere Punkte, die man mein dem Kunden vor Projektbeginn besprechen sollte. Der Punkt bringt mich eigentlich schon wieder auf eine neue Artikel-Idee :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  10. @Holger, @Caspar, @Andi,

    ich finde die Diskussion über die unterschiedlichen CMS-Systeme hier wirklich klasse, auch wenn sie natürlich nicht mehr 100% zum Thema des Artikels passt :-) Wahrscheinlich gibt es auch keine wirkliche Lösung für die Frage „Welches CMS ist das Beste?“ und die Meinungen gehen einfach auseinander. Doch das ist ja eigentlich auch gut so, denn nur wenn unterschiedliche Systeme entwickeln werden geht die Entwicklung insgesamt weiter, und sicher können die Blog/CMS-Plattformen so auch voneinander profitieren :-)

    Für Webdesigner / Entwickler, besonders wenn sie selbstständig arbeiten, ist es meiner Meinung nach am sinnvollsten, seinen Kunden nicht alle Systeme anzubieten, sondern sich auf ein CMS seiner Wahl zu spezialisieren, mit dem man selbst am besten zurecht kommt.

    Ist für ein Kundenprojekt ein anderes System besser geeignet, sollte man sich am besten mit anderen Freelancern zusammen tun, um den Kunden dann an diesen Partner weiter empfehlen zu können. So kann jeder die Arbeit leisten, die er am besten kann und der Kunde kriegt dennoch die optimale Lösung für sein spezielles Projekt :-)

    Viele Grüße,
    Ellen

  11. Klasse Artikel! auch für neuanfanger lesenswert, damit diese wissen was auf sie zukommt!
    ich hab mir da jetzt alle erfahrungen schwer erarbeitet.
    :-)
    aber gut zu wissen, wo ich noch mehr info´s erlesen kann.

  12. Hallo Ellen,
    ich habe selbst 2 Webseiten für 2 Bands erstellt. Dabei habe ich auch deinen vorherigen Artikel zu diesem Thema genutzt. Ich kannte zwar vieles schon, aber es war noch einmal eine hilfreiche Zusammenfassung ;-)

    LG
    Dario

  13. Hallo Ellen,
    als IT-Generalist –von alles eine Ahnung, aber von nichts richtig– finde ich Deine Blogbeiträge sehr sehr hilfreich. Auch wenn ich „nur“ gerade die Website eines gemeinnützigen Vereins aufbaue, so hilft mir dies bei der Planung und viele Fehler, die ich aufgrund eines fehlenden Konzeptes machen würde, werden vermieden.

    Wobei dieser Beitrag nicht nur für WordPress Installationen bei einem Kunden genutzt werden kann, sondern das meiste für alle Website Projekte gelten könnte, wo ein CMS oder ähnliches installiert wird. Wie auch immer, ich werde nun regelmäßig hier vorbeischauen und mir den einen oder anderen Tipp, die im übrigen sehr nett geschrieben sind, abholen.

    Schöne Grüße aus Köln
    Wolfgang

  14. Die Sicherung der Datenbank ist wichtig. Ein sehr gutes Tools bzw. das beste Tool ist von Daniel Schlichtholz

    http://www.mysqldumper.de

    Sollte der Webhoster die Datenbanken automatisch speichern und dies noch 14 Tage vorrätig halten, d.h. mit einem simplen Mausklick wieder backupen kann, geht es auch anders.

    Unter webhosting-wordpress.de ist dies möglich, sogar die PHP Version auszuwählen von

    PHP 4 | PHP 5 | PHP 5.3

    Über das Menü Extras -> PHP-Konfiguration lassen sich auch PHP Extensions und Zend_Extensions auswählen. Wobei man bei WP und dessen PlugIns aufpassen sollte. Dank Unlimited mySQL-Datenbanken legt man einfach eine 2. Testversion auf.

    Wichtig bei WordPress ist die Geschwindigkeit. Große Anbieter zeigen hier schwächen, da die Datenbank auf einer Serverfarm liegt. Das bedeutet durch mehrere Router, mehr Hops und damit zu einer oftmals wesentliche schlechteren Performance.

    Besser man hat Webaccounts auf einem dedizierten Server, wie wir das bei WordPress machen. Die extrem stark frequentierte Webseite von Michael Oeser, http://www.der-prinz.com, ist ein positives Beispiel, die um 30% schneller ist, als dies beim größen Provider Deutschlands der Fall war.

    PS: Toller Blog und vor allem super Webseite mit einem sehr ansprechenden Design.

    Liebe Grüße an Euch beide
    Conni

  15. Was diesen Artikel so empfehlenswert macht, sind seine immer wieder eingestreuten Hinweise auf die „versteckten“ Arbeiten und Budgetposten (Updates, Erweiterungen, Schulung und Inhaltspflege etc.), die so ein Webauftritt mit sich bringt. Das kann man den Kunden nicht genug einbleuen, dass es mit dem Freischalten einer Webseite nicht getan ist.

  16. Jörg Mayer

    Toller Beitrag!

    Bei mir ist das Ganze grade hochaktuell – gerade kämpfe ich vor allem mit dem WYSIWYG-Editor, der bei einem Projekt unbedingt eingesetzt werden muss, da beim Kunden einfach die Programmierkenntnisse nicht vorhanden sind.

    Der WYSIWYG-Editor baut z. B. leere -Tags als Leerzeilen ein, wo ich gar keine gebrauchen kann. Und zwar taucht das immer dann auf, wenn jemand einen einfachen Zeilenumbruch einfügt.

    Konkret:
    Es werden ein paar Zeilen Text geschrieben, danach soll eine Liste folgen. Der Post-Autor tippt also bis zum Satzende, klickt dann auf Enter und fügt die Liste ein. Herauskommen tut folgendes:
    Inhalt blablabla

    Listeninhalt blablabla

    Kann da jemand helfen?

  17. Interessante Infos!

    Peter

  18. Hallo Ellen,

    vorweg ein dickes *Lob* ;)

    Auch ich sehe den wachsenden Bereich der Social Media (Facebook, Twitter & Co) als wichtiger Teil eines Kundenprojektes.

    Jedoch wollte ich anmerken, dass das „Rechtliche“ im Bezug auf Kundenprojekte meiner Meinung nach auch hier her gehört. Auch wenn in den meisten Fällen gem. Impressum, TMG-Angaben oder WhoIs der Auftraggeber für die Webseite verantwortlich ist und haftbar gemacht wird, gehört für mich eine kleine Rechtsinfo mit zu den Informationen die vermittelt werden müssen. Hierzu zählen z.B. Lizenzrechtliche Aspekte (Copyright, GNU General Public License etc) und Themen wie Datenschutzgesetzt (z Zt ja sehr aktuell), Impressumspflicht, Telemediengesetz usw. Es wäre doch schade ein Kunde zu verlieren, weil er eine Abmahnung bekommt. Ganz abgesehen von Haftungsansprüche als Auftragnehmer.

    Gruß
    Dennis

  19. Schön geschriebener Artikel, habe nun auch beschlossen, einem Kunden eine Präsenz mit WordPress zu erstellen, da es viele Funktionen bietet und einfach zu verwalten ist, zumindest für kleine Sachen. :-)

  20. Hallo Ellen,

    find ich echt sozial von Dir, wie Du dein Know How mit uns teilst ;-) Werde wohl in Zukunft öfter hier lesen.

    Gruß
    Tom

  21. Hallo Ellen,

    vielen Dank für die tolle Zusammenfassung. Musste den Link direkt mal an unsere Praktikanten und Azubi senden, da er sehr informativ und übersichtlich ist. Bin nun schon über 80 Minuten auf dieser Seite und verfolge einen Artikel nach dem Anderen. Großes Lob!
    Den letzten Kommentaren kann ich mich auch anschließen. Social Media wäre noch für das Kundenprojekt ein weiterer Punkt, den man heutzutage fest einplanen sollte.
    Beste Grüße aus dem Saarland

  22. Hallo Ellen,

    auch von mir erstmal ein herzliches Dankeschön. Der Link hat mir sehr geholfen.

  23. Hallo Ellen,

    ich finde deine Tipps super und der Beitrag ist auch sehr gut geschrieben.

    Dankeschön :-)

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