Warum Instagrammer auch Bloggen sollten

Wir lieben es Instagram-Accounts zu folgen und so neue Inspirationen zu Themen wie Fotografie, Essen oder Reisen zu sammeln. Es ist wirklich beeindruckend was für wunderschöne Instagram-Accounts es gibt und wie viel Liebe und Mühe die Menschen in ihre Accounts investieren. Oft fällt mir aber auf, dass viele Instagrammer keine eigene Webseite oder Blog haben. Das finde ich sehr schade, denn es gibt jede Menge gute Gründe neben einem Social Media-Account immer auch eine eigene, unabhängige Plattform in Netz (auf einer eigenen Domain) zu haben. Hier sind meine Gedanken dazu:

Du bestimmst die Regeln

Auf einer eigenen Webseite kannst du allein die Regeln bestimmen und alle Inhalte bleiben auf deiner eigenen Seite. Du kannst Verlinkungen setzen und das Format deiner Beiträge frei bestimmen.
Außerdem kannst du deine eigene Webseite später jederzeit erweitern und so dir so z.B. dein eigenes Business aufbauen. Daher denke ich, dass es sinnvoll ist die eigene Webseite nebenher möglichst früh mit aufzubauen, um auch dort eine regelmäßige Leserschaft zu bekommen.

Mehr kreative Freiheit

Ein weiterer guter Grund ist meiner Ansicht nach auch, dass man auf einem Blog sehr viel freiere, kreativere Inhalte veröffentlichen kann. Du kannst Fotos, Texte, Rezepte, Audio-Streams und Videos miteinander kombinieren und hast so natürlich also sehr viel mehr kreative Freiheiten.

Verkauf deiner Produkte oder Services

Über die Erweiterung zu einem Onlineshop auf deiner eigenen Webseite hast du die Möglichkeiten später jeder Zeit ein eBook oder andere eigene Produkte zu verkaufen. Wenn man ein sehr erfolgreiches Instagram-Account hat ist das eine tolle Option, um sein Hobby eventuell sogar einmal zum Beruf zu machen (wenn man das möchte).

Mehr Persönlichkeit

Außerdem können deine Follower dich so noch besser kennen lernen, da du auf einer ausführlichen Über Dich-Seite mehr über dich erzählen kannst. Und natürlich bieten auch Blogbeiträge die Option, mehr von sich zu erzählen.

Wie ist deine Meinung

Das sind bestimmt nur ein paar der Gründe, warum es sich lohnt auch als Instagrammer zusätzlich eine eigene Webseite aufzubauen und mit Inhalten zu pflegen. Wie ist deine Meinung? Bist du auch immer enttäuscht, wenn man von einem schönen Instagram-Account nicht auf eine eigene Webseite oder einen Blog weitergeleitet wird? Ich möchte immer mehr erfahren und klicke bei schönen Accounts immer auch die Webseite an.

Bist du selbst Instagrammer oder fallen dir weitere gute Gründe zum Bloggen ein? Schreib mir deine Meinung doch einfach in einem Kommentar, ich freue mich schon darauf von dir zu hören.

  1. Mit Instagram habe ich noch nicht so viele Berührungspunkte. Bin überrascht, dass „Instagram-only“ anscheinend so verbreitet ist und „funktioniert“. Was mich daher eigentlich noch mehr interessiert: Gibt es Gründe für einen Blog zusätzlich auch einen Instagram-Account zu betreiben? Mal abgesehen von den üblichen Verdächtigen wie Mode, Reise, Food, …

    • Hallo Andreas,
      vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar. Ja, es gibt wirklich viele Instagrammer, die keine eigene Webseite haben. Die „ganz großen“ haben natürlich meist eine, aber ich denke es ist ein toller Tipp früh mit dem Aufbau des eigenen Blogs anzufangen und auch dort regelmäßig etwas zu veröffentlichen, so dass man nicht 100% abhängig von Instagram ist, sondern sich auch etwas freies, eigenes kreiert.

      Bzgl. eines Instagram-Accounts zusätzlich zum Blog: Es ist meiner Ansicht nach auf keinen Fall nötig, außer wenn dir Fotografie sehr viel Spaß macht und du sowieso viel mit Fotos auf deinem Blog machst. Dann macht es auf jeden Fall sehr viel Sinn, da auf Instagram einfach sehr viel los ist :) Du kannst dein Blog dann auf deinem Instagram-Profil verlinken und andersherum deine neuesten Instagram-Fotos auf deinem Blog in einer Vorschau zeigen.
      Ganz viele Grüße,
      Ellen

  2. Hi Ellen,

    so hab ich das noch gar nicht gesehen. Bisher kannte ich nur warum Blogger auch Facebook/Instagram/… nutzen sollten.

    Ich seh das übrigens genauso. Auf den ganzen Plattformen können sich die Regeln jederzeit ändern, deshalb sehe ich die eigene Webseite auch als Basis für einen Online-Auftritt. Einfach weil du dort eben wirklich die volle Kontrolle hast.

    Jetzt musst du das nur noch den Instagrammern erklären ;-)

    Viele Grüße

    Philipp

    • Hallo Philipp,
      herzlichen Dank für deinen Kommentar :) Ja du hast Recht, ich finde das sooo wichtig, viele wissen garnicht, dass sie ihre wertvollen eigenen Inhalte komplett aus der Hand geben, wenn sie diese nur auf Social Media Plattformen teilen. Klar, sind diese super beliebt und das Publikum ist dort, aber eine zusätzliche eigene Webseite ist auch etwas total schönes und bietet einem zusätzlich so viel Raum seine Kreativität und die eigenen Gedanken/das eigene Wissen zu teilen. Ich arbeite dran, dass bei Instagram immer wieder zu betonen ;) (wir selbst schauen dort vor allem sehr gerne für Essens-Inspirationen rein).
      Viele Grüße, Ellen

  3. Auch bei mir wars umgekehrt. Ich bloggte schon, als es Instagram noch gar nicht gab. Diesen Kanal betreibe ich nebenher seit ca. einem Jahr. Er hilft aber sehr, die eigene Website im «Gespräch» zu halten. Und es hilft, dass man Insta-Bilder automatisch auch auf FB und Twitter posten kann. Ansonsten schliesse ich mich Philipp an. Kern der eigenen Online-Präsenz sollte immer die eigene Website sein.

    • Hallo Dominik,
      vielen Dank für dein Feedback :) Das ist ein super Motto „Kern der eigenen Online-Präsenz sollte immer die eigene Website sein.“
      Wir machen es ja auch so und nutzen Instagram vor allem, um privatere Bilder oder mehr Fotos zu posten, die auf dem Blog jetzt nicht unbedingt rein passen wurden.
      Ganz viele Grüße,
      Ellen

  4. Hi Ellen,

    ein kurzer Hinweis. Wahrscheinlich meintest Du: Verkauf deiner Produkte oder Services STATT Verkauf einer Produkte oder Services.

    Von Insta und allen anderen sozialen Netzwerken bin ich kein großer Freund. Ich nutze sie (zum Teil) bin mir aber auch im Klaren, dass ich das Produkt bin, und nicht der Kunde. (Dazu Matt Mullenweg auf dem WC SF 2011; At Facebook, Twitter and Google+, you are not the customer, you are the product. The advertiser is the client.)

    Deshalb betrachte ich meinen Blog als meinen (vernachlässigten) digitalen Hub.

    Somit fände ich es klasse, wenn Ihr zum Beispiel in Uku nicht nur Instagram Plugin Support anbieten würdet, sondern in einem Update auch die Post Formats Image und Quote unterstützen würdet. Ideal wäre es, wenn das Post Format auch ein Filterkriterium für die verschiedenen Sektionen der Homepage sein könnte (also neben Kategorie und Tag auch Post Format).

    Just my 2 Cents…
    Nick

    • Hallo Nick,
      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Vorschläge. Das trifft es natürlich genau: „You are not the customer, you are the product. The advertiser is the client.“ , vielen Dank für dieses Zitat :)

      Zu den Post Formats, du hast recht, das wäre eine schöne Idee. Ich bin mir im Moment nicht sicher, ob wir das im Uku noch einbinden werden, ich schaue mal, was dort gerade so ansteht. Leider sind die Post Formats meines Wissens nicht so beliebt und mit dem neuen Gutenberg-Editor, der ja bald kommen wird, bin ich mir nicht so sicher, ob diese überhaupt noch weiter gepflegt werden, aber ich werde mal recherchieren.

      Ganz viele Grüße,
      Ellen

  5. Bloggen ist immer gut. Ich fürchte aber, die sog. Instagramer interessiert das alles nicht. Ich bekommen keinen Zugang zu Instagram neben Facebook, Twitter, Pinterest, WhatsApp, Flickr und Google Photos. Irgendwo ist eine Grenze. Und bei mir ist Instagram jenseits davon

    • Hallo Mark,
      wir hatten ehrlich gesagt auch lange nicht bei Instagram mitgemacht, mögen es aber inzwischen echt gerne, vor allem, da wir gerne selbst kochen und es dort so tolle Inspirationen in diesem Bereich gibt. Ich glaube Instagram kann vor allem spannend sein, wenn man sich für bestimmte Themen interessiert :)
      Ganz viele Grüße,
      Ellen

  6. Hi Ellen,

    ich arbeite viel mit Fotos. Die aber nur auf einer Plattform zu haben, finde ich auch nicht so toll. Trotzdem gibt es einen Großteil meiner Bilder auf Instagram. Im Blog sind oft nur die besten zu finden. Instagram ist da oft auch eine Versuchsplattform, wo ich andere Blickwinkel ausprobiere.
    Trotzdem gehören für mich Blog und Instagram zusammen. Auf Instagram mache ich Werbung fürs Blog und im Blog stelle ich auch meinen Instagram-Kanal vor.

    Viele Grüße
    Björn

    • Hallo Björn,
      als Fotograf/Fotoblogger macht Instagram natürlich besonders viel Sinn. Das ist spannend, dass du sagst auf Instagram probierst du andere Blickwinkel aus, das finde ich eine interessante Herangehensweise. Als Werbekanal ist Instagram natürlich auch sinnvoll.

      Nutzt du auch Instastories? Mit diesen sind wir noch nicht 100% warm geworden, auch wenn wir Snapchat und auch Instastories eigentlich beide mögen. Aber im Alltag ist es bei uns irgendwie noch nicht so integriert und wir „vergessen“ meistens Instastories zu machen. Ich muss das man intensiver nutzen :)
      Ganz viele Grüße, Ellen

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