Praktische Tipps zur Kunden-Akquise für selbständige Webdesigner

Es gibt jede Menge Möglichkeiten für selbständige Webdesigner das eigene Freelancer-Business noch besser zu promoten, und so neue Kunden und Aufträge dazu zu gewinnen. Diese Kunden-Akquise ist ganz besonders wichtig, wenn du gerade erst neu in die Selbstständigkeit startest. Doch auch wenn du derzeit genug Arbeit zu betreuen hat, ist es für Selbstständige immer wichtig, auch an die Zukunft zu denken und sich Gedanken darüber zu machen, wie man die eigene Arbeit noch bekannter machen kann. Daher habe ich einige Tipps und kreative Anregungen zusammen gestellt, und würde mich auch sehr über dein Feedback und deine Ideen zu diesem Thema freuen.

1. Tipps für den Start in die Selbstständigkeit

Gerade wenn man ganz neu in die Selbstständigkeit startet, sind regelmäßige Aufträge nicht selbstverständlich. Doch es gibt jede Menge Möglichkeiten, wie du potentielle Kunden auf deine Arbeit und dein Angebot aufmerksam machen kannst.

  • Deine eigene Webseite ist die beste Referenz für deine Arbeit. Gefällt einem Kunden die Gestaltung und Aufmachung deiner eigenen Seite ist es sehr wahrscheinlich, dass er auch gerne sein eigenes Projekt von dir umsetzen lassen möchte.
  • Hast du deine Webseite innovativ gestaltet, kannst du sie auch bei diversen Webdesign-Showcases und Galerien (wie Make Better Webseites, Best Web Gallery oder The CSS Awards) einreichen, und so eventuell dort gefeatured werden.
  • Neben deinem Webdesign-Portfolio kannst du auch noch weitere Webseiten oder Blogs umsetzen. Vielleicht hast du so die Möglichkeiten besonders kreative Ideen umzusetzen. Diese Arbeiten kannst du dann ebenfalls bei Webdesign-Galerien einreichen (wir haben z.B. sehr positives Feedback sowie neue Aufträge über die Webseite Kubis Welt bekommen).
  • Um als Freelancer durchzustarten ist es neben eigenen Projekten aber auch ganz besonders wichtig, Erfahrungen mit Kunden zu sammeln. Durch die Arbeit an »realen« Projekten bekommst du schnell ein Gefühl dafür, wie wichtig es ist eine Balance zwischen deinen eigenen Vorstellungen als Designer und den Wünschen deiner Kunden zu finden.
  • Für die ersten Webdesign-Aufträge, kannst du z.B. einmal in deinem Bekanntenkreis fragen, ob zufällig jemand eine neue Webseite benötigt. »Learning by doing« funktioniert aus meiner Erfahrung sowieso am besten. Die neuen Projekte können dann auch eine sehr schöne Referenzen für dein Portfolio sein.
  • Oft bietet sich auch schon während der Ausbildung oder im Studium die Möglichkeit an realen Projekten mit zu arbeiten. Diese Gelegenheiten solltest du auf jeden Fall nutzen, um so Erfahrungen und Materialien für dein Portfolio sammeln.

2. Warum die eigene Webseite so wichtig ist

Die Wichtigkeit der eigenen Webseite und des Portfolios liegt nicht nur darin, so das eigene Angebot präsentieren zu können. Viel mehr bietet das Portfolio für potentielle Kunden auch die Möglichkeit, dich und deine Arbeit besser kennen zu lernen. Denn es ist es ganz wichtig, dass einem Kunden deine Arbeiten und dein Design-Stil gefallen, und er genau aus diesem Grund sein Projekt von dir umsetzen lassen möchte. Das schafft eine gute Grundlage für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Genau aus diesem Grund finde ich einen weiteren wichtigen Punkt, dass du dich auf deiner eigenen Webseite und in deinem Portfolio möglichst natürlich präsentierst. Dein Design-Stil sollte dir selbst entsprechen und nicht nur gewählt sein, um möglichen Kunden zu gefallen.

Neben einem persönlichen Stil ist es außerdem hilfreich, wenn du den Besuchern deiner Webseite genau beschreibst, was du alles anbietest. Hierbei ist zu beachten, dass die meisten deiner Kunden nicht das technische Fachwissen eines Webdesigners mitbringen. Daher kannst du Begriffe wie WordPress oder Content Management System ruhig noch einmal beschreiben oder praktische Beispiele für die Anwendung geben.

Um deine Webseite und dein Angebot auch im Alltag promoten zu können, kannst du dir schöne Visitenkarten oder Minicards mit deiner Webadresse (z.B. von MOO) machen lassen. Du musst nicht gleich einen riesigen Stapel bestellen, aber es ist immer praktisch eine Business-Karte parat zu haben.

3. Ein eigener Blog bietet jede Menge Möglichkeiten

Einen eigenen Blog zu führen ist meiner Meinung nach eine der besten Möglichkeit für jeden Freelancer. Wie bereits im Artikel »Warum Freelancer bloggen sollten: Design-Inspirationen, Anregungen und Tipps« beschrieben, hast du durch einen Blog die Möglichkeit Experte zu einem Fachthema zu werden, deine Erfahrungen mit anderen Webdesignern zu teilen und obendrein auch noch hilfreiches Feedback zu deinen Arbeiten zu bekommen. Natürlich ist ein eigener Blog jede Menge Arbeit und das Feedback erfolgt nicht von heute auf morgen, aber längerfristig bietet ein eigener Blog jede Menge tolle Möglichkeiten für Selbstständige.

4. Weiterempfehlungen deiner Kunden

Wenn du bereits erfolgreiche Kundenprojekte umgesetzt hast, ist eine der besten Möglichkeiten neue Aufträge zu erhalten, die Weiterempfehlungen von deinen bisherigen Kunden. Daher ist es z.B. eine sehr gute Idee deine Kunden darum bittest, dich auf ihrer Webseite als Webdesigner zu vermerken. So können andere Besucher der Webseite, leicht zu dir Kontakt aufnehmen.

Außerdem kannst du deine Kunden fragen, ob sie eine kurze Kundenmeinung für dich verfassen. Diese Testimonials kannst du dann auf deiner Webseite als Referenzen einbinden.

Hilfreich ist auch, wenn du regelmäßig Kontakt zu deinen bisherigen Kunden pflegst. Du kannst sie z.B. über Aktualisierungen auf deiner Webseite informieren oder eine kleine Rund-Mail schreiben, wenn du etwas Neues anbietest (z.B. die Umsetzung von Firmen-Blogs oder die Zusammenarbeit mit einem Texter oder Fotografen etc.). Solche Info-Mails solltest du natürlich nicht zu oft versenden, sondern stattdessen lieber mehrere News in einer Mail verpacken.

5. Online-Plattformen, Foren und Fach-Blogs für Webdesigner

Eine weitere Möglichkeit neue Kontakte und potentielle Kunden zu gewinnen sind Online-Plattformen und Communities für Designer und Kreative.

Eine der größten deutschsprachigen Plattformen ist meines Wissens beispielsweise die Webseite grafiker.de. Hier kannst du dich kostenlos registrieren und ein Profil mit deinen Arbeitsproben einer Beischreibung einstellen. Außerdem bieten solche Plattformen meist auch direkt Job-Angebote an, sowie die Möglichkeit sich in Foren mit anderen Kreativen auszutauschen. So kannst du Fragen stellen und von den Erfahrungen der anderen Designer lernen.

Eine weitere Design-Plattform ist »Design made in Germany«. Auch hier gibt es Job-Angebote und eine Möglichkeit sich in der jeweiligen Design-Kategorie eintragen zu lassen.

Auch Blogs zum Thema Webdesign bieten die Möglichkeit sich in den Kommentaren mit Gleichgesinnten auszutauschen und so neue Kontakte zu knüpfen. Und wenn du bisher noch keinen eigenen Blog führst, gibt es oftmals die Möglichkeit einen Gastartikel auf einem Fach-Blog zu schreiben. Auf diese Weise kannst du dich ebenfalls präsentieren, und so auf deine Arbeit und deine eigene Webseite aufmerksam machen.

Eher kritisch sehe ich persönlich die Möglichkeit, bei Design-Job Wettbewerben, wie sie z.B. auf den Webseiten designenlassen.de und 12designer.de angeboten werden, mitzumachen, um neue Aufträge zu bekommen. Meiner Meinung nach ist das Konzept nicht sehr sinnvoll und führt dazu, dass die Arbeiten der einzelnen Designer nicht mehr gewürdigt werden. Aus unserer eigenen Erfahrung kann nur durch ein beratendes Gespräch zwischen Designer und Kunde ein geeignetes Projekt-Konzept ermittelt, und so eine Basis für eine gute Zusammenarbeit geschaffen werden.

6. Deine Meinung zum Thema

Nach der Auflistung meiner persönlichen Erfahrungen und Tipps würde ich mich ganz besonders über deine Erfahrungen, Tipps und Empfehlungen zum Thema Kunden-Akquise für Freelancer freuen.

Welche Erfahrungen hast du bereits während deiner Selbstständigkeit gemacht, und was sind deiner Meinung nach die besten Tipps, um langfristig neue Design-Aufträge zu bekommen?

Kennst du weitere Blogs, Online-Plattformen oder Foren, auf denen sich Webdesigner austauschen und ihre eigenen Arbeiten präsentieren können?

35 Kommentare zu “Praktische Tipps zur Kunden-Akquise für selbständige Webdesigner

  1. Moin Ellen,

    dann nutze ich doch gleich mal einen Tipp von Dir und hinterlasse einen Kommentar in einem Fachblog ;-)

    Insgesamt guter Rundumschlag an Tipps, finde ich. Wenn für mich persönlich jetzt auch nicht unbedingt die wirklich neue Erkenntnis dabei war.

    Über einen Punkt bin ich aber gestolpert. Du sagst, dass es am Anfang durchaus hilfreich sein kann, mal im Bekanntenkreis rumzufragen, um Erfahrungen zu sammeln. Das ist natürlich nie verkehrt. Ich kann aber doch nur für jeden Webdesigner, der sich selbständig macht hoffen, dass er bereits vor seiner Selbständigkeit diese Erfahrungen gesammelt hat.

    Ich selbst habe bereits etwa zwei Jahre vorher (und tue es immer noch) immer wieder kleinere und mittlere Projekte gemacht und hier akribisch Zeiten notiert (bzw. mit Apps wie Lumina oder On-the-Job automatisch getrackt), um z.B. ein Gefühl für Zeitaufwände zu bekommen.

    Hätte ich das nicht gemacht, hätte ich ein eher ungutes Gefühl für meine in kürze startende Selbständigkeit.

    • Guten Morgen Michael,

      vielen Dank für deinen Kommentar und dein hilfreiches Feedback :-)

      Da hast du natürlich Recht. Klar, ist es wichtig, bereits einiges an Projekt-Erfahrungen mit zu bringen, wenn man sich selbstständig machen möchte. Doch zur Übung während der Ausbildung oder des Studiums sind kleinere Webseiten-Projekte sicher hilfreich. Auch bei Manuel und mir hat sich auf diese Weise der Weg in die Selbstständigkeit eigentlich fast zufällig ergeben :-)

      Das du die Zeit-Einschätzung für Projekte ansprichst, finde ich klasse. Wirklich ein super wichtiges Thema, das sicher oft unterschätzt wird. Ich selbst nutze gerne Toggl zum Timetracking, da es auch praktisch über das Google-Konto verwaltet werden kann.

      Viele Grüße und einen guten Start in die neue Woche,
      Ellen

  2. Hallo Ellen, sehr hilfreiche Tipps, die man sich immer wieder ‚hinter die Ohren schreiben‘ kann – auch als Freelancer, der nur am Rande mit Webprojekten zu tun hat. Ein Tipp, den ich trotzdem noch habe: Erfahrungen lassen sich auch mit Vereinsseiten machen, und man kann mit etwas Verhandlungsgeschick die Ehrenamtlichkeit zumindest ein wenig in abrechenbare Zeit umbiegen.
    Liebe Grüße vom Bodensee,
    Dagmar

    • Hallo Dagmar,

      vielen Dank für deinen Kommentar und deinen Tipp zu den Vereinsseiten. Ja, dass stimmt. Vor allem wenn man selbst in einem Verein aktiv ist, ist es eigentlich eine sehr schöne Aufgabe die Webseite zu bearbeiten und so den eigenen Verein zu unterstützen. Ich denke auch soziale Projekte oder Hilfs-Organisationen in der eigenen Gemeinde kann man so unterstützen :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  3. Hallo Ellen,

    wie immer ein super Artikel. Einen Tip kann ich noch mitgeben: Grade am Anfang der Selbständigkeit, hat man oft Freunde, Verwandte und Bekannte, die gern unsere Arbeit in Anspruch nehmen – am besten umsonst, wir sind ja Freunde ;)

    Lasst besser die Finger von solchen kostenlosen Freundschaftsdiensten und denkt ausnahmsweise mal zuerst an euch selbst! Echte Freunde verstehen schon, wie wichtig grade (aber nicht nur) in der Gündungsphase eine vernünftige Entlohnung für die Arbeit ist.

    Viele Grüße von der ausnahmsweise mal sonnigen Ostseeküste,
    Kai

    • Hallo Kai,

      vielen Dank für dein Feedback und deine Tipps zum Thema Kunden-Akquise. Es freut mich sehr, dass dir der Artikel gefallen hat :-)

      Ja, dein Tipp ist natürlich sehr wichtig. Gerade am Anfang der Selbstständigkeit hat man selbst so viel Extra-Arbeit (z.B. mit dem Aufbau der eigenen Webseite). Da sind kostenlose Freundschaftsdienste nur schwer möglich und nicht unbedingt zu empfehlen. In dieser Situation ist es wirklich wichtig, auch mal Nein sagen zu können. Und wie du ja sagst, echte Freunde verstehen dies bestimmt :-)

      Viele Grüße an die Ostseeküste,
      Ellen

  4. Liebe Ellen, vielen Dank für diesen sehr interessanten Beitrag. Meine Erfahrungen decken sich im Grossen und Ganzen mit deinen.

    Gerade das Bloggen kann ich jedem empfehlen, wobei der Aufwand dafür nicht unwesentlich ist. Wichtig ist sicher, dass man auch Spass daran hat. Und wenn die Geschäfte immer besser laufen, kann es auch nötig werden, die Prioritäten neu zu setzen. Ich staune immer wieder, mit wie viel Energie ihr beiden immer noch dabei seid :) Mir persönlich ist das regelmässige Bloggen in letzter Zeit etwas zu viel geworden. Deshalb habe ich die Notbremse gezogen, bevor ich die Lust verliere. Jetzt gibt es halt nur noch einen Artikel pro Woche statt zwei oder drei. Und mit Twitter bin ich auch etwas sparsamer geworden. Die Zeit, die dadurch frei geworden ist, nutze ich jedoch für ein anderes Blog-Projekt, das mir einen guten Ausgleich zum kopflastigen Texter-Alltag gibt :)

    Ein wichtiger Punkt ist meines Erachtens noch die Preispolitik. Am Anfang kann es schwierig sein, sich selbstbewusst zu einem vernünftigen Preis zu verkaufen. Doch sollte man nicht zu niedrig einsteigen, denn später ist es viel schwieriger, die Preise zu erhöhen. Lieber auf Qualität setzen – das zahlt sich langfristig aus.
    Nicht zuletzt deshalb sind gute Referenzen auch so wichtig. Wie Michael schon geschrieben hat, würde ich niemandem raten, sich ganz ohne Erfahrung selbständig zu machen.
    Auch ein finanzielles Polster kann sehr hilfreich sein. So kommt man nicht so schnell in die Versuchung, sich über den Preis zu verkaufen, oder ein Projekt anzunehmen, auf das man eigentlich gar keine Lust hat.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz :)
    Barbara

    • Das Thema Preispolitik ist in der Tat sehr wichtig. Im Grunde muss man sich einfach nur ausrechnen, wieviele Arbeitsstunden man realistisch im Durchschnitt pro Tag in Rechnung stellen kann, wieviel grob an Steuer davon abgeht und was das dann für den Monatserlös bedeutet.

      Wer dann immer noch glaubt, er könne mit 35 EUR pro Stunde langfristig auskommen ist entweder asketisch bescheiden, oder er kann nicht rechnen ;-)

      • Das stimmt. Viele unterschätzen am Anfang den Aufwand für den Bürokram. Als Selbständiger kann man nicht 40 Stunden pro Woche produktiv arbeiten (es sei denn, man will Überstunden machen). Ausserdem möchte man auch als Freelancer mal Urlaub machen. Und dann gibt es Risiken wie Krankheit oder Flauten. All dies muss man berücksichtigen, wenn man richtig rechnen will.

        • @Barbara: Vielen Dank für deinen Kommentar und deine Erfahrungen und Tipps zum Thema :-)

          Klar, das Blog-Artikel schreiben ist natürlich nur sinnvoll und zu Empfehlen wenn es einem selbst Spaß macht und nicht zum Stress wird. Ich selbst merke immer wieder wie wichtig es ist, auf sein inneres Gefühl zu hören und sich nicht von außen unter Druck setzen zu lassen. Ich bin zum Beispiel großer Fan von Mittagspausen und merke dann, dass die Arbeit danach gleich viel leichter von der Hand geht :-)

          Das Blog schreiben macht uns eigentlich mehr denn je Spaß, und hilft auch das Erlernte quasi zu verarbeiten, Feedback zu bekommen, und wenn möglich anderen auch ein wenig weiter zu helfen :-)

          @Barbara, @Michael:

          Ja, das Thema Preise ist ganz besonders am Anfang sehr wichtig. Wie schon gesagt, ist es gerade bei größeren Projekten oft sehr schwierig, den Arbeitsaufwand richtig einzuschätzen. Glücklicherweise kriegt man da recht schnell ein Gefühl für (tolle Hilfsmittel sind die bereits oben erwähnten Time-Tracking Tools).

          Aus unsere Erfahrung ist es auch immer sehr hilfreich, dem Kunden genau über den Arbeitsprozess zu informieren. Einen guten Tipp finde ich außerdem, ein Projekt in mehrere Projekt-Phasen zu unterteilen. So wird der Arbeitsaufwand auch für den Kunden viel übersichtlicher und besser nachvollziehbar :-)

          Viele Grüße,
          Ellen

  5. Vielen Dank für den Artikel.

    Allerdings nützten Blog Kommentare nicht so viel wenn dabei bei der Verlinkung ein No-Follow Tag gesetzt wird wie hier.

    Nimm doch das raus, dann haben wir alle noch mehr Motivation dein Blog zu kommentieren.

    Say No to Nofollow:
    http://blog.webgarten.ch/suchmaschinenoptimierung/say-no-to-nofollow/

    Cheers – Oli

    • Hallo Oli,

      vielen Dank für dein Feedback :-) Den Tipp zum Kommentieren auf anderen Blogs habe ich eigentlich eher inhaltlich verstanden. Meiner Meinung nach ist es immer eine sehr gute Referenz (unter Webdesignern, wie auch für potientielle Kunden), wenn man sich mit anderen in der Branche austauscht, sich gegenseitig unterstützt und weiterhilft, z.B. indem man Tipps in der Programmierung, zu neuen Tools, Programmen oder Plugins weitergibt :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  6. Hallo Ellen,
    alle genannten Punkte habe ich auch immer wieder berücksichtigt. Wobei man sich bei der aktiven Aquise auch mal was einfallen lassen sollte….z.B. Infopost.
    Aber ein Patentrezept gibt es sicher nicht, da eben alles Schwankungen unterworfen ist.
    Freunde und Bekannte wegen Aufträgen ansprechen würde ich definitiv nach Möglichkeit auch nur vor dem Eintritt in die Selbstständigkeit. Spannungen oder Ärger wegen zu geringen Honorars können auftreten, was der Freundschaft nicht zuträglich ist.
    Dann noch einen schönen Tag,
    Sabine

    • Hallo Sabine,

      vielen Dank für dein Feedback und deine Tipps :-) da hast du Recht, ein gewisses Maß an Kreativität bei der Kunden-Pflege ist auf jeden Fall sehr wertvoll.

      Ich denke es ist ganz besonders wichtig, dass die Infos (z.B. in einer Newsletter-Mail) immer ehrlich gemeint sind und die Kunden nicht das Gefühl bekommen, einfach „blind“ beworben zu werden. Die persönliche Betreuung ist ja schließlich die große Stärke von uns Freelancern :-)

      Ja, da stimme ich dir natürlich zu. Wie auch schon Kai erwähnt hatte, sollte man mit Projekten im Freundes- und Bekanntenkreis sicher vorsichtig umgehen. Denn wenn eine Zusammenarbeit die Freundschaft belastet, ist das wirklich sehr schade. Wir selbst haben bisher eigentlich immer nur sehr positive Erfahrungen in diesem Bereich gemacht, und die gemeinsame Arbeit kann ja auch zusammenschweißen und die Freundschaft so sogar noch stärken. Aber sicher kann dies manchmal auch anders sein, das ist sicherlich wahr und sollte auf jeden Fall im Vorfeld bedacht werden :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  7. Guten Tag

    Das Preisangebot und die eigene Positionierung finde ich wichtig, um am Markt zu bestehen. Und da hilft ein Blick in den Webdesign Markt – wieviel verlangen die anderen, was ist angemessen und was konkurrenzfähig. Ist man zu günstig nagt das an der Glaubwürdigkeit, ist man zu teuer, bekommt ein anderer den Zuschlag. Was andere für Webprojekte berechnen, kann man mit unserer unabhängigen breit angelegten Marktrecherche (siehe http://www.website-kosten.com) in Erfahrung bringen.

    Viele Grüsse

  8. Guter Beitrag! Zu den Argumenten unter Punkt 5 hatte ich mir allerdings schon seit längerem Gedanken gemacht: ich zweifle, ob diese Strategie eines Fachblogs Sinn macht. Warum blogge ich? Weil ich Interesse an einem Gegenstand habe. Ok. Das geschieht aber eher aus einer intrinsischen Motivation heraus: ich blogge, weil mich der Gegenstand beschäftigt und ich das Interesse habe mich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

    Nur interessiert das potentielle Kunden eher weniger. Um es mit Geert Lovink zu sagen: In Blogs bleibt man unter sich. Blogs bilden homogene Gemeinschaften aus. Und so habe ich auch bei den meisten Designblogs den Eindruck, dass diese in erster Linie für andere Designer interessant sind, aber weniger für potentielle Kunden. Man produziert jede Menge Content und wird gefunden – aber eben von anderen Designern. Man kann davon ausgehen, dass Kunden sich recht wenig für IE6 Hacks o.ä. interessieren. Insofern sehe ich da die Gefahr, dass am Kunden vorbeikommuniziert wird. Ich produziere ein Medienangebot, dass sich nicht unbedingt an die anvisierte Zielgruppe richtet. Für Freelancer würde es sich m.E. eher anbieten über kundenrelevaten Themen zu bloggen. Etwa wenn ich Webseiten für Versandhändler entwerfe, dann mit Neuigkeiten über aktuelle Gerichtsurteile, Verpackungsverordnungen etc. Damit schreibe ich über das, was die Kunden interessiert.

  9. Selbstorganisation ist für mich als Einzelkämpfer ein Thema mit zunehmender Bedeutung, da alles von einem selbst abhängt und man sich möglichst nicht verzettelt.
    Eine gute Hilfe, wie ich finde, bietet das noch relativ neue „mite“.

    Zitat der Macher“Zeiterfassung ist Fundament realistischer Rechnungen, Kalkulationen & Zeitpläne.
    Eine gern gehasste Notwendigkeit, deren Nervfaktor mite den Kampf ansagt.
    Mit Funktionalität, Flexibilität & Eleganz.“

    Ich habe mite getestet und kann es sehr empfehlen – besonders wegens des Umfangs der Finktionen und der Ausgabe seiner Charts in anderen Medien (z.B. als Excel-Tabelle)

    Ach ja, der Link: http://mite.yo.lk/

  10. Toller Artikel. Einige gute Ideen, die mir so noch nicht in den Kopf gekommen sind. Um an Aufträge zu gelangen, muss man sich in der heutigen Zeit immer etwas neues einfallen lassen, eben etwas, was einen von den Mitbewerbern abhebt.

    Ein probates Mittel sind sicherlich günstige Preise, aber auch tolle Designs laden den Kunden ein.

  11. Hallo Ellen,

    ich bin gerade über diesen Artikel gestolpert und finde ihn äußerst informativ.
    Ich bin aktuell auf Kundensuche und hoffe, dass ich durch deine Tips den ein oder anderen gewinnen kann.

    Vielen Dank und mach weiter so…

  12. Hey,
    netter Artikel, vielen Dank dafür.

    Ich habe mir nicht alle Kommentare durchgelesen, aber falls ihr lokal auch etwas beliebter werden wollt und euer Geschäft in der eigenen Stadt publiziert, sind die üblichen Werbemethoden wie Flyer oder Prospekte auch eine sinnvolle Idee. Dabei solltet ihr darauf achten euer Werbematerial gezielt einzusetzen, sprich in geeigneten Gastronomien oder Buisness- Hotels auszulegen.

    Ein weiterer guter Weg könnte es auch sein, konkret zu werben. Ich beispielsweise war letztens auf der Suche nach der Telefonnummer meines Zahnarztes und sah eine Website aus dem Jahr 19xx. Daraufhin schrieb ich ihn direkt mir einer E-Mail an. Prompt folgte der Auftrag.

    Gerade bei Dienstleistern die eine Funktion anbieten könnten, hat man einen guten Ansatzpunkt. Beispielsweise Immobilienmakler brauchen immer eine gute Möglichkeit um ihre Objekte zu präsentieren. Das kann man den einzelnen Dienstleistern immer sehr schmackhaft machen.

    Ich stimme übrigends zu, dass Portale wie designenlassen.de nicht wirklich gut sind. Allerdings kann man auf Blauarbeit.de oder ähnlichen Portalen relativ gut Kunden finden, ab und zu jedenfalls.

    Ich hoffe ich konnte ein wenig dazu beitragen.

    Mit besten Grüßen

    David Lambauer

  13. Hallo Ellen,

    Ich hatte nach ‚Kundenaquise Webdesign‘ gegooglet und bin hierrauf gestoßen. Ich hoffte Anfangs nicht auf besonders gute Suchtreffer aber deinen Beitrag zu lesen war wirklich informativ. Noch viel mehr Information konnte ich jedoch aus den Kommentaren ziehen, also auch mal ein kompliment ab die Komentatoren.

    Ich selbst bin gerade an meinem ersten richtigen Projekt dran und habe zuvor eine Fachschule für Webdesign\-entwicklung und Multimedia in Nürnberg besucht.
    Das ganze Zeug dass ich dort lernte, war wirklich nicht schlecht, behandelt aber, im nachhinein betrachtet, mehr die Theorie als die Praxis.

    Ich habe mir einige Seite. Die du im Beitrag erwähnt hattest gebookmarkt und werde hoffentlich zukünftig noch mehr gute Tipps von Dir und deinen Besuchern abgreifen können.

    Liebe Grüße
    Tarek

  14. Hallo Ellen,

    danke für diesen hilfreichen Beitrag :)
    Portale wie designenlassen.de und 12designer.de kannte ich bereits, aber der Gedankenansatz mit den Webdesign-Showcases und Galerien ist mir neu.
    Defällt mir allerdings sehr gut.

    Danke

  15. Hallo,

    danke für den tollen Beitrag, wir jedoch habe die Erfahrung gemacht das sich die Neukunden-Akquise über das Internet ziemlich schwer gestaltet – wer sich die Mühe macht und im Internet nach einer Agentur sucht, der wird sicher mehrere Anlaufstellen gefunden haben. Und da es immer wieder schwarze Schafe gibt, die zu Dumpingpreisen halbe Sachen machen funktioniert es bei uns zu 90% durch Mundpropaganda.

  16. Liebe Ellen,
    danke für die Tipps zur Kundenakquise! Ich komme aus einer ländlichen Gegend und kann sagen, dass es hier noch viele Unternehmen gibt, die entweder keine Internetseite haben oder sie haben eine „selbstgebastelte“ Baukasten-Seite.
    Bei solchen Kunden ist es aus meiner Sicht immer wichtig, schon beim ersten Gesprächstermin einen vorab-Entwurf dabei zu haben (nach dem Motto „Das könnte Ihre Seite sein!“). Das ist zwar relativ viel Arbeit, aber wenn der Kunde dann die eigene Baukasten-Seite oder vielleicht die eines Konkurrenten mit einer „richtigen“ Seite vom Webdesigner vergleicht, gehen ihm oder ihr meist die Augen auf ;-)
    Liebe Grüße,
    Maria

  17. Hallo,
    interessanter Artikel! Ich bin mit alle deiner Tips einverstanden.
    Ich bin ein Basecamp Benutzer (sehr hilfreich!) und ich kann meine Zeit mit Timeneye direkt verfolgen, kommentieren to-dos, die ich für sie ausgegeben – alles wird automatisch synchronisiert und verfolgt um Timeneye (www.timeneye.com).

  18. Hallo Ellen,

    Toller Beitrag, wirklich schön und ausführlich. Mir fallen zwei wichtige Punkte dazu ein:
    1.) Netzwerken – gerade in der Anfangsphase ist es enorm wichtig zu Netzwerken und das geht auch prima außerhalb des privaten Umfelds. Ich meine damit die vielen Möglichkeiten in After-Work-Parties, Business-Netzwerken usw. Kontakte zu knüpfen. Insbesondere im Existenzgründerumfeld, in dem man sich ja quasi befindet, gibt es unendlich viel Bedarf und wirklich interessante Projekte. Portale wie XING und LinkedIn oder die IHK Gründermessen sind sicher interessante Ausgangspunkte.
    2.) Wenn schon für Freunde, dann korrekt abgerechnet – Freundschaftsdienste und Null-Budget-Projekte sind immer die undankbarsten und haben vor allem bei Problemen (und die gibt es leider viel zu häufig) immer einen faden Beigeschmack. Insbesondere die unter „Freundschaftsleistungsempfängern“ weit verbreitete Meinung „was nix kostet, ist auch nicht aufwändig“ bedeutet für uns unendliche Korrekturschleifen und unentgeltliche Zugeständnisse, die einfach nicht zu tragen sind. Deshalb den vermeintlichen Freunden früh klarmachen: Es gibt einen festen Stundenlohn, der zwar hoch erscheint, aber gerechtfertigt ist und du bekommst eventuell einen kleinen Rabatt. Und immer an das Pflichtenheft denken, sonst artet das Projekt in jedem Falle aus.

    Letztere Punkt bringt mich zu einer Beitragsidee über die Herausforderung schlechthin für viele Freelancer und Selbständige:

    Wie wäre es mit einem umfassenden Beitrag zur korrekten Kalkulation von Design/Entwicklungsprojekten, aufbauend auf deinen Zeitmanagement-Beiträgen. Gibt’s vielleicht schon von dir?! Dann sorry, hab ich wohl übersehen. Ansonsten: Ich fänds toll dazu was zu lesen.

  19. Hallo zusammen,

    ich finde den Artikel auch sehr interessant. Vor allem auch deswegen, weil ich auch gerade dabei bin mich selbständig zu machen und sich eigentlich alles darum dreht, Aufträge zu bekommen. Ich hab bereits einige Webprojekte im Bekanntenkreis zu einem sehr niedrigen Tarif – ich gebs zu – umgesetzt und arbeite als Angestellter seit ca 7 Jahren in der Webentwicklung (Frontend – HTML5, CSS3, JS, jQuery, jetzt vermehrt AngularJS, früher auch Flex und auch im Backend – meinstens JavaEE). Seit 2 Jahren programmier ich mit dem CMS Contao – welches sehr schnell erlernbar ist, wie ich finde.

    Mein kleiner Tipp zu diesem Thema:
    Ich bin in Österreich beheimatet und da gibt es das Wirtschaftsblatt, in dem jeden Tag die neugegründeten Unternehmen erscheinen. Einfach anschreiben – dadurch lassen sich in ca. 1-2 von 10 Fällen Aufträge lukrieren. Das ist nicht viel aber das ist eine Möglichkeit. Die Konkurrenz ist natürlich groß – besonders am Anfang. Da muss man sich im Design der eigenen Webseite abheben – z.B. momentan durch Parallaxing / gut durchdachte und nicht zu viele Animationen.
    Auch Regionalmessen bieten eine gute Chance mit anderen Unternehmern in Kontakt zu kommen

    In diesem Sinne alles Gute für Euch.
    lg
    Max

  20. Vielen Dank für diesen Tollen Artikel :)

  21. Hallo Elma,

    vielen Dank für den Hilfreichen Artikel. Ich bin zwar kein Webdesigner, aber in der Kreativbranche tätig. Schön, dass Du Dir Zeit genommen hast Dein Wissen zu teilen!

    LG
    Heiko Röhr

  22. Danke für deine Tipps ! Mich würde ja auch immer mal interessieren, wie lange ein Webdesigner gebraucht hat, um von seiner Arbeit leben zu können. Also wie lange hat es gedauert, dass man sich beinahe sicher sein kann, dass nächstes Monat wieder Geld reinkommt?!
    LG Frank

  23. Horst Niesner

    Herzlichen Dank für diesen doch so sehr ausführlichen Artikel. ich bin selbst in der Webbranche tätig und es ist ein Haifischbecken sozusagen. Es geht nicht darum: Wie lange man braucht um davon leben zu können – vielmehr geht es um den Glauben daran mit guten Visionen. Herzliche Grüße Horst.

  24. Christoffer

    Die Freelancer Portale sollte man auf jeden Fall noch erwähnen. Alleine bei t3n findet man eine riesige Übersicht. Und auch die Print-Werbung darf nicht zu kurz kommen! Das war damals mein größtes Problem, ich hatte mich zu sehr auf Mundpropaganda, Weiterempfehlung und meine eigene Internetseite verlassen. Auch bezahlte online Werbung darf man nicht unterschätzen!!!

  25. Wirklich guter Artikel!
    Ich muss sagen, dass bloggen jetzt nicht so meins ist. Kunden habe ich bisher zu 90% über Empfehlungen erhalten. Doch wer genau empfielt? Und warum eigentlich?
    Diese Fragen muss man sich stellen, grübeln und kreativ werden.

    Sämtliche Methoden die hier auch schon in Kommentaren beschrieben wurden, wurden von mir zum Großteil schon getestet. Ganz ehrlich.. meist erfolglos.

    Manchmal liegt man schon am Boden und denkt es geht nichtmehr, aber am Ende klappt es dann doch. Man sollte sich nicht verrückt machen und nach und nach geschmeidig seine Kontakte, Netzwerke und Empfehler aufbauen.

    Danke für viele tolle Kommentare!

  26. Hello World.
    Als nicht ganz „frischer“ Web Designer/Entwickler/Dingens, aber trotzdem noch in der Anfangszeit meiner Selbstständigkeit, möchte ich hier auch einen Tipp mitteilen, der mir sehr geholfen hat, um die ersten 2 Jahre zu „überleben“.
    Klassisch habe ich auch neben dem Job die ein oder andere Website gebaut. Zuerst für den eigenen Verein, dann für Kollegen usw. Alles ja bekannt.
    Was für mich persönlich sehr hilfreich war, war der Gründungszuschuss der Arbeitsagentur! 12 Monate genug finanzielle Unterstützung war ein Segen. Zusätzlich gab es anschließend noch 6 Monate die Übernahme der Krankenversicherung. Aus finanzieller Sicht ist der Gründungszuschuss wirklich jedem zu empfehlen :-)…
    Viele Grüße,
    Timo

  27. Grundsätzlich alles gute Ratschläge für die Akquise.
    Das Problem heutzutage ist nur das fast jeder Provider mit Selbstbaukästen für Homepages wirbt, und den Kunden auch von anderen Anbietern für ganz kleines Geld versprochen wird das sie mal eben schnell in 3 Minuten zur eigenen Webseite kommen.

    Das ist grundsätzlich auch (fast) richtig, sofern man die Seite „nur“ als digitale Visitenkarte verwendet. Sobald es aber weitergeht, oder man einen FTP Zugang benötigt wird es schon eng mit Jimdo & Co.

    Wer soll da schon bereit sein einen Webdesigner zu bezahlen, der (wie in meinem Fall) nicht nur einfach eine Webseite mit schönen bunten Bildern erstellt, sondern auch Beratung in Bezug auf die betriebswirtschaftlichen Aspekte für den Online Auftritt gibt.

    Diese Baukästen vergleiche ich immer gerne mit Apple Produkten, die nach dem Motto „DU SOLLST KEINE ANDEREN GÖTTER HABEN NEBEN MIR“ funktionieren.

    Sprich: Die sind nur mit sich selbst kompatibel.

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