Praktische Tipps für die Zeiteinteilung im Freelancer-Alltag

Wenn man selbstständig ist, hat man meist die verschiedensten Aufgaben zu erledigen und muss seine Arbeitszeit entsprechend einteilen. Als Webdesigner benötigt man neben der Zeit für die eigentliche Designarbeit z.B. auch viel Zeit um Kunden zu betreuen, Projekte zu planen, sich mit Teamkollegen zu besprechen, Emails zu beantworten, neue Computer-Skills zu lernen, die eigene Webseite oder den Blog zu pflegen, Rechnungen und Steuern zu erledigen und und und…

Um bei all diesen unterschiedlichen Aufgaben den Überblick zu behalten, und das möglichst ohne dabei in Stress zu geraten, benötigt man als Freelancer auch ein ziemlich gutes Organisationstalent. Schließlich soll der Arbeitsalltag ja Spaß machen und man soll die Freiheit, selbstständig und ohne Druck vom Chef zu arbeiten, auch genießen können.

Hier einige meiner Tipps und Erfahrungen, um den Arbeitsalltag als Freelancer so erfolgreich und stressfrei wie möglich zu organisieren.

1. Feste Arbeitszeiten etablieren

Natürlich gibt es immer viel zu tun und gerade wenn man gerade erst frisch in die Selbstständigkeit startet und sich etwas aufbauen möchte, tendiert man schnell dazu, viel zu viel zu arbeiten und sich selbst unnötig unter Druck zu setzen.

Daher ist es meiner Ansicht nach ganz wichtig, auch als Freelancer feste Arbeitszeiten zu etablieren und diese dann auch einzuhalten. Natürlich meine ich damit nicht, dass man seinen Arbeitstag bis auf die Minute durchplanen sollte. Viel mehr denke ich ist es wichtig, ganz bewusst einen gesunden Rhythmus im Arbeitsalltag zu finden, mit dem man dann auch langfristig glücklich ist.

2. Jede Mensch arbeitet anders

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit dachte ich immer, dass es ideal sei einen ganz normalen „nine-to-five“ Arbeitstag anzustreben. Doch ehrlich gesagt habe ich recht schnell gemerkt, dass ich bei diesem Rhythmus überhaupt nicht effektiv arbeiten kann.

Mittags bin ich zum Beispiel fast zu überhaupt nichts zu gebrauchen und wenn ich dennoch versuche, nach dem Mittagessen direkt weiterzuarbeiten, quäle ich nicht meist recht erfolglos vorm Computer-Monitor und verschwende dabei unnötige Energie. Inzwischen habe ich dazu gelernt und heute versuche ich meinen Arbeitsrhythmus entsprechend dieser kleinen Hoch- und Tiefpunkte abzustimmen.

Das dieser Rhythmus bei jedem Menschen völlig unterschiedlich ist und wie man am besten damit umgeht, kannst du übrigens auch im sehr empfehlenswerten Buch „Brain Rules“ von John Medina nachlesen. Der Autor beschreibt hier wie das menschliche Gehirn funktioniert und gibt Tipps, wie man diese Erkenntnisse nutzen kann, um möglichst effizient zu lernen und zu arbeiten.

3. Eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen

Ganz besonders, wenn man von zu Hause aus arbeitet ist es wichtig, sich ich einen festen Arbeitsplatz mit einer angenehmen Atmosphäre einrichten. Wenn man auf die Dauer nicht gerne zu Hause arbeitet, entweder weil man dort nicht konzentrieren kann oder weil es einem zu einsam ist, kann man sich auch überlegen eine Bürogemeinschaft mit anderen Selbstständigen zu gründen.

Bei der Frage nach der besten Arbeitsatmosphäre für die Arbeit als Freelancer sind die Meinungen sicher sehr unterschiedlich, und man sollte auf das eigene Gefühl hören. Der eine arbeitet lieber in einer „offiziellen“ Arbeitsatmosphäre und fühlt sich von der Zusammenarbeit mit anderen Freelancern inspiriert. Ein anderer genießt wiederum die Freiheit von zu Hause aus zu arbeiten, um so vielleicht auch mehr Zeit mit der Familie verbringen zu können.

4. Unnötige Ablenkung vermeiden

Vor allem wenn man die meiste Zeit am Computer und im Internet arbeitet, ist es aus meiner Erfahrung auch sehr wichtig, sich für bestimmte Erledigungen feste Zeiten einzuteilen. Wenn man ständig Zugriff auf eingehende Emails, Blogkommentare, Twitter-Nachrichten, Facebook-Posts etc. hat, ist man natürlich schnell verleitet neue Nachrichten sofort zu lesen und zu beantworten. Schließlich macht die Kommunikation im Netz ja auch viel Spaß und ist wichtig für jeden Freelancer.

Um die wichtigsten Arbeiten dennoch möglichst effizient erledigen zu können, habe ich mir inzwischen feste Zeiten am Tag für Emails, Twitter & Co eingerichtet. So habe ich mir z.B. eine Stunde am Tag für die Beantwortung von Mails und Blog-Kommentaren eingeteilt. Twitter, Facebook, Skype und manchmal auch das Telefon schalte ich während der Arbeit meist komplett aus, um mich so besser konzentrieren zu können.

5. Apps zum Zeitmanagement

Auch wenn ich mich natürlich für die vielen tollen Apps und Programme für Freelancer begeistern kann, nutze ich selbst eigentlich nur den Google Kalender, die Online to do-Liste TeuxDeux (weil sie so schön simpel ist) und das Timetracking-Tool Toggl, um meine Arbeit zu organisieren.

Der Google Kalender ist praktisch für Termine und eine längerfristige Planung von Projekten. Bei „TeuxDeux“ erstelle ich mir immer einen Wochenplan mit Aufgaben und Erledigungen und das Tool „Toggl“ ist super praktisch, um konzentriert zu arbeiten und sich selbst ein wenig besser zu kontrollieren.

Aus meiner Erfahrung ist es nicht so wichtig, ständig die neusten Apps und Tools zu testen, da es sonst schnell passieren kann, dass man viel zu viel Zeit damit verbringt, neue Programme zu testen und auszuprobieren, anstatt seine eigentliche Arbeit zu erledigen.

6. Ausreichend Pausen und Bewegung einplanen

Da man ja gerade als Freelancer die Freiheit hat die Arbeitszeit frei einzuteilen, sollte man dies auch nutzen, um genug Zeit für Pausen, Bewegung und Sport in den Arbeitstag einzuplanen.

Gerade wenn man meist den ganzen Tag am Computer arbeiten, ist dieser Ausgleich extrem wichtig. Und nach einem Spaziergang an der frischen Luft, einem Ausflug mit dem Fahrrad oder ein paar Bahnen im Schwimmbad fühlt man sich auch gleich viel entspannter. Außerdem sind feste Mahlzeiten natürlich ein muss, und für diese sollte man sich auch immer genug Zeit nehmen und das Mittagessen auf gar keinen Fall schnell zwischendurch am Arbeitsplatz verputzen.

Deine Erfahrungen und Tipps

Wie organisierst du deinen Arbeitsalltag als Freelancer? Welche Erfahrungen und Tipps sollte man deiner Meinung nach unbedingt an andere weitergeben, die ebenfalls in die Selbstständigkeit starten wollen?

Über dein Feedback und deine Tipps freue ich mich sehr!

30 Kommentare zu “Praktische Tipps für die Zeiteinteilung im Freelancer-Alltag

  1. Danke für die guten Tipps. Bin zwar nur im Nebenerwerb tätig, aber gerade da ist ein gutes Zeitmanagment wichtig. Wie oft habe ich mich dabei erwischt, dass ich bei der Computerarbeit „so nebenbei“ Blogs gelesen, getwittert und „gefacebookt“ habe. Da verliert man viel Zeit und merkt es gar nicht. Gute Idee mit den festen Zeiten, ich werde es mal probieren und sehen ob ich meinen Workflow damit optimieren kann. Ich bin sicher, so manches Projekt wird dann schneller abgeschlossen.

    lg Peter

    • Hallo Peter,

      vielen Dank für dein Feedback zum Artikel. Oh ja, das beim twittern, facebooken und Co die Zeit nur so verfliegt kenne ich nur zu gut ;-) Daher versuche ich inzwischen auch immer, Arbeit und Social Media ganz bewusst zu trennen und die Zeit, die ich im Netz verbringe besser zu beobachten. Toggl funktioniert da für mich super :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  2. Danke, für den Artikel, Ellen. Als Grafikdesigner, der auch im Bereich Webdesign tätig ist, kann ich deine Erfahrungen bestätigen. Kundenbetreuung und Projektplanung nimmt auch bei BAR M einen großen Teil unserer Arbeit ein.

    Gerade mit einer Reihe von Projekten, die einen gern auch alle gleichzeitig fordern, ist striktes Projektmanagement und Zeitplanung wichtig.

    Zumal als Geschäftsführer einer Agentur bei mir viele Fäden zusammen laufen und meine Kolleginnen und Kollegen oft auf meine Vor- und Zuarbeit angewiesen sind.

    Zeitmanagement ist für mich Planung der einzelnen Phasen der Projekte mit den Kunden im Voraus und hinter eine Zeiterfassung zur Validierung der eigenen Pläne. Dazu benutze ich übrigens mite, was ich sehr empfehlen kann.

    Teuxdeux macht einen netten Eindruck. Bin gespannt, ob es hilft.

    • Hallo Fabian,

      vielen Dank für deinen Kommentar und deine hilfreichen Tipps/Erfahrungen. Wenn man in einem größeren Team zusammen arbeitet, gibt es bestimmt jede Menge zu koordinieren, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Da ist eine gute Organisation auf jeden Fall existentiell. Das Tool mite kenne ich bisher noch nicht, sieht aber super aus. Ich werde es auf jeden Fall mal ausprobieren :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

      • Mite kann alles und der Preis ist OK :)
        Hab mich schon gewundert warum das nicht mit aufgeführt ist :) hehe

        • Hallo David,

          ja, ich hatte mite bisher noch gar nicht gekannt. Ich werde es aber auf alle Fälle auch bei der nächsten Gelegenheit ausprobieren, hört sich klasse an :-)

          Viele Grüße,
          Ellen

  3. Guter Artikel!

    Als ToDo-Liste verwende ich WUNDERLIST, was ich nur empfehlen kann! Das Tolle an Wunderlist ist, dass es 1.) völlig kostenlos ist, und 2.) auf sehr vielen Geräten verwendet werden kann! Gibt z.B. eine WebApp, eine Version für Windows, eine für Mac, ein iPhone-App, Android App, etc.
    Ist für mich sehr praktisch, da ich so auch unterwegs was eintragen kann, was dann mit allen Geräten synchronisiert wird – wie gesagt alles kostenlos, also auch die Apps ;-)
    Das mit den festen Arbeitszeiten werde ich auch mal versuchen umzusetzen, ist denke ich eine gute Idee. Bin gespannt, ob das klappt!

    Sehr lesenswert finde ich „Zen To Done“. Auszug aus der Vorbemerkung:

    „Zen To Done ist ein Selbstmanagement-System, für das der Blogger Leo Babauta das Beste aus dem berühmten „Getting Things Done“ und anderen Methoden genommen, gemixt, ergänzt und ein gleichnamiges E-Book gegossen hat.

    http://imgriff.com/wp-content/uploads/2008/02/zentodone_imgriff.pdf

    Habe das „System“ bei mir noch nicht so ganz einführen können, denke aber, dass es zur Produktivitätssteigerung beitragen kann ;-)

    • Hallo Lukas,

      vielen Dank für dein nettes Feedback und die weiteren hilfreichen Tipps. Wunderlist habe ich selbst zwar noch nicht getestet, ich habe aber schon gehört, dass es auch echt klasse sein soll. Muss ich unbedingt mal ausprobieren :-)

      Den Zen Habits-Blog von Leo Babauta lese ich auch super gerne, daher danke ich dir sehr für den Ebook-Link :-) Ich mag die simplen aber klaren Tipps bei Zen Habits wirklich sehr. Und entspannt und ohne Stress kann man meiner Ansicht auch einfach so viel bessere Arbeit leisten und gleichzeitig den Spaß an der Sache nicht verlieren :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  4. „Um die wich­tigsten Arbeiten den­noch mög­lichst effi­zient erle­digen zu können, habe ich mir inzwi­schen feste Zeiten am Tag für Emails, Twitter & Co ein­ge­richtet. So habe ich mir z.B. eine Stunde am Tag für die Beantwortung von Mails und Blog-Kommentaren ein­ge­teilt. Twitter, Facebook, Skype und manchmal auch das Telefon schalte ich wäh­rend der Arbeit meist kom­plett aus, um mich so besser kon­zen­trieren zu können.“

    Ich bin wirklich dankbar für euer Blog, aber fast alle Beiträge enden bei Euch mit unbeantworteten (relevanten) Kommentaren. Woran liegts?

    • Hallo Till,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich finde es wirklich sehr schade, dass du denkst die Kommentare hier auf dem Blog werden nicht ausreichend beantwortet. Natürlich kann ich nicht jedes Kommentar beantworten, ich versuche aber immer weiterzuhelfen, so gut ich kann :-)

      Super ist es natürlich auch, wenn die Leser eines Artikels sich auch gegenseitig in den Kommentaren weiterhelfen können. Das klappt meiner Ansicht nach auch oft sehr gut und die verschachtelte Kommentar-Funktion von WordPress hilft da ja auch weiter :-) So kann eine richtige Community entstehen und alle können gemeinsam von den Inhalten und Tipps profitieren :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

      • Hallo Ellen,

        sorry, sollte gar nicht so destruktiv rüberkommen. wie gesagt, ich finde diese seite hier erste sahne und mein absoluter favorit. der umstand, dass manche kommentierende im „regen“ stehen gelassen werden, zwang mich zum kommentar. manchmal wäre halt ein hinweis, warum der und der kommentar nicht beantwortet wird, ganz gut. das seh ich aber auf anderen blogs auch oft so und das heimelt manchmal ein wenig unhöflich an. und da stellte sich mir halt die frage, woran das liegt.
        apropos, gibt es bei euch eigentlich auch sowas, wie ein kommentarkodex?

        lg
        till

        • Hallo till,

          kein Problem :-) Das Kommentare, vor allem auf ältere Artikel manchmal nicht beantwortet werden, liegt wohl einfach an der Gesamtanzahl an Kommentare. Da kommen wir manchmal einfach nicht ganz hinterher. Aber natürlich macht uns das Kommentieren und Kommunizieren hier auf dem Blog jede Menge Spaß und unhöflich wollen wir mit Sicherheit nicht sein :-)

          Einen Kommentar-Kodex gibt es eigentlich nicht, außer dass wir uns vor einiger Zeit entschlossen haben, nur noch Kommentare mit Namen oder Spitznamen (und nicht Blog- oder Firmennamen) freizuschalten. Das ist einfach netter :-)

          Viele Grüße,
          Ellen

  5. Nach nun bald 6 Monaten hauptberuflicher Selbständigkeit kann ich die genannten Punkte nur unterstützen. Ich habe mir von Anfang an relativ normale Arbeitszeiten auferlegt und auch generell einen normalen Tagesrythmus eingehalten. Natürlich ist man flexibler, aber mehr oder weniger feste Zeiten sind aus meiner Sicht sehr wichtig. Nine to five kann man sich eh abschminken, aber das will auch sicher keiner, der selbständig ist.

    Ein wichtiger Punkt ist die Sache mit der Ablenkung. Daran „krankt“ es bei mir hin und wieder noch. E-Mail hier, Twitter da… Aber ich arbeite daran ;-)

    Was is noch nicht so ganz „überwunden“ habe ist ein häufiges Gefühl, ich hätte noch soviel nicht geschafft. So ein gewisser Druck. Aber ich bin sicher auch das bekomme ich noch gebacken.

    Ansonsten stelle ich immer wieder fest, dass wenige, aber sinnvolle Tools das Leben sehr erleichtern können (wunderlist rules). Hier gilt ganz besonders: KISS. also verstricke Dich nicht in zig individuelle Einstellungen und ein ausgeklügeltes E-Mail Ablagesystem. Das kostet meist mehr Zeit, als es bringt.

    Wichtig ist es für mich, dass die relevanten Tools auf allen Plattformen und damit lokal unabhängig funktionieren (again: Wunderlist rules). Ich bin zwar gar nicht so wahnsinnig viel unterwegs, aber wenn dann will ich halbwegs normal arbeiten können (ist ohne 100% WLAN Abdeckung schwer genug).

    Aber ich geniesse es jedenfalls bei so herrlichem Wetter wie jetzt unter dem Sonnenschirm zu sitzen und solche Kommentare auf dem iPad zu tippen ;-)

    Gruß
    Michael

    • Hallo Michael,

      vielen Dank für dein Feedback und deine eigenen Erfahrungen zum Freelancing-Arbeitsalltag :-)

      Ich kann deinen Erfahrungen auf jeden Fall voll zustimmen und okay, die Wunderlist-App wird getestet ;-)

      Den Druck zu spüren immer noch etwas nicht erledigt zu haben, kenne ich auch sehr gut. Inzwischen habe ich mich quasi daran gewöhnt und versuche die Arbeit eher als eine Art „Fluss/Strom“ zu sehen ohne alles akribisch kontrollieren zu müssen. Denn das ist höchstwahrscheinlich sowieso nicht wirklich möglich. Sobald man eine Sache von der todo-Liste gestrichen hat, stehen ja meist schon wieder jede Menge neue Aufgaben drauf :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  6. Sebastian B.

    Danke Ellen, freue mich immer solche Beiträge von Euch beiden zu lesen und von Euren Erfahrungen zu profitieren. Ich werde einige Tipps wie z.B. einfach mal Telefon ausschalten und feste Zeiten für E-Mails, Facebook & Co beherzigen. Bei mir laufen die letzten Tage als Angestellter und ich bin gespannt wie ich meinen Tag dann organisieren werde. Auch wenn es gerade am Anfang den Fixkostenblock ein wenig in die Höhe treibt, konnte ich mir zur Untermiete ein Büro nehmen. Ich brauche eine Trennung zwischen Haushalt und Arbeitsplatz. Zudem unterstützt dies die geplanten „festen“ Arbeitszeiten und den geregelten Tagesablauf. Auch stoße ich so mal auf Menschen, was wahrscheinlich auch für meine soziale Kompetenz nicht verkehrt ist.

    Grüße,
    Sebastian

    • Hallo Sebastian,

      vielen Dank für dein nettes Feedback. Es freut mich sehr, dass dir meine Artikel zum Thema Freelancing gefallen :-)

      Ein eigenes Büro zu haben ist mit Sicherheit hilfreich, um auch als Freelancer einen einigermaßen geregelten Arbeitsrhythmus einzuhalten. Obwohl ich selbst auch das Arbeiten von zu Hause oder unterwegs sehr genieße. Na ja, ich glaube das ist aber bei jedem ganz individuell anders.

      Bei deinem Start in die Selbstständigkeit wünsche ich dir auf jeden Fall den allerbesten Erfolg :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  7. Hallo Ellen,
    guter Beitrag, die Punkte kann ich nur bestätigen.

    Als Ergänzung: Die meisten Zeitmanagementtools sind mir zu aufwendig, ich trage einfach in eine Excel-Tabelle meine Stunden ein; nebenbei bemerkt auch bei den Projekten, die pauschal bezahlt werden. Denn dann sehe ich am Ende gut, welcher Stundenlohn/Tagessatz bei rausgekommen ist.

    Mit den E-Mails ist das ja so eine Sache: Oft muss man den Client ja doch wieder öffnen, weil man im Laufe der Arbeit entweder eine E-Mail sucht oder der Kunde was neues schickt. Und dann laufen halt auch wieder die anderen Nachrichten mit ein – und die dann zu ignorieren fällt mir schwer.

    Grüße
    Jörg

    • Hallo Jörg,

      vielen Dank für dein nettes Feedback zum Artikel :-) Du hast Recht, alle Stunden zu notieren ist wirklich ein sehr wichtiger Tipp. Auch um sich gerade zu Beginn der Selbstständigkeit ein Gefühl für die tatsächliche Arbeitszeit bei einem Projekt zu bekommen :-)

      Bei Emails nutzen wir die Labels und Ordner bei Googlemail. So kann man auch mal schnell eine neu eingehende Mail markieren, wenn man sie gerade sieht und dann später zusammen mit anderen Mails beantworten. Das funktioniert eigentlich ganz gut und nimmt nicht viel Zeit in Anspruch :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  8. Ich arbeite ja weder neben- noch hauptberuflich im Netz, aber ich merke auch sehr oft, wie die Zeit einfach flöten geht, ohne dass man irgendwas geschafft hat, weil man mal wieder mit 50 offenen Browsertabs überall nur nicht am eigenen Projekt war. :D
    Werde mir aus dem Grund mal die Tools anschauen, obwohl Selbstdisziplin mir da vermutlich eher helfen würde.

    • Hallo Christian,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Oh ja, im Netz kann man sich wirklich super schnell ablenken lassen und die Zeit geht auch immer so schnell vorbei :-) Ich liebe das Internet, aber ab und an brauche ich auch eine Auszeit um in Ruhe arbeiten zu können und dann schalte ich ganz bewusst alle Online-Tools und das Smartphone ab. So richtig in die Arbeit zu versinken macht dann auch eine Menge Spaß und man kommt so viel besser voran :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  9. Liebe Ellen,
    danke für diesen Beitrag, der irgendwie längst überfällig war. Auch wir kämpfen als junges Unternehmen und im Homeoffice oft mit den Schwierigkeiten sich dabei richtig zu strukturieren.
    Wunderlist kann ich ebenfalls nur empfehlen, es hat bei uns gerade Einzug gehalten und ist durch den Onlineabgleich als To-Do sehr geeignet.
    Mit der Frage des Zeitmanagements setzen wir uns gerade auseinander, aber letztlich ist, wie schon Christian schon gerade geschrieben hat, alles eine Frage der Selbstdiziplin.
    Vieles werden wir denoch ausprobieren und unseren ganz eigenen Weg dazu finden. Danke schön

    • Hallo Uwe,

      vielen Dank für dein nettes Feedback zum Artikel :-) Ja, Selbstdisziplin ist meiner Ansicht nach auf jeden Fall wichtig, vor allem wenn man vom Home-Office arbeitet. Toll ist natürlich auch, wenn man in einem Team arbeiten kann und sich so immer ein bisschen gegenseitig „kontrollieren“ kann :-)

      Also Wunderlist scheint ja wirklich ein Wunder-Tool zu sein ;-), ich werde es auf jeden Fall auch ausprobieren :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  10. Tolle Infos, danke dafür, werden mir endlich mein missliches Zeitmanagement managen.

  11. Am Anfang meiner Selbstständigkeit hatte ich mehr oder minder gleich das Glück für ein startup zu arbeiten. Dementsprechend hoch waren auch meine Arbeitszeiten, 250 bis 290 Stunden und das schlägt aufs Gemüt – auch wenn am Monatsende die Kasse klingelt.

    Gerade am Anfang will man glänzen, nur man fängt an sich selbst zu vergessen. Vor allem fängt man an jede freie Minute in Geld umzurechnen.

    Es ist schwierig aber wichtig sich neben einem Zeitplan auch einen Ausgleich zu schaffen. Bei mir war das die Fotografie, da kann ich mir auch Ziele setzen und vom Weballtag abschalten. Seit dem klappt auch mein Zeitplan vor allem ich rechne nicht mehr jede freie Minute in Geld um. :)

  12. Hi Ellen,
    ich finde die Idee ganz gut, die aktive Benachrichtigung von Emails auszuschalten (dieses Aufpoppen von Meldungen rechts unten bei zB. Outlook) und die Emails nur zu bestimmten Zeiten – zB. 1x Vormittag, 1x Nachmittag zu checken und zu beantworten.

    Ein gutes Buch für effektiven Büroalltag ist „Die 4-Stunden Woche“ von Timothy Ferriss. Einige Tipps sind seeeehr wertvoll. ;-)

    Beste Grüße aus Salzburg,
    Mario

    • Hallo Mario,

      vielen Dank für deinen Kommentar und deine weiteren Tipps. Ich habe schon oft von diesem Buch gehört, es aber noch nicht selbst gelesen. Werde auf jeden Fall einmal reinschauen :-)

      Viele Grüße,
      Ellen

  13. Hallo liebe Ellen,

    ich habe für mich zum Thema „Ablenkungen“ und fokussiertes Arbeiten die „Pomodoro Technique“ endeckt. Ein wundervoll einfaches (!) Tool, mit dem die Ablenkungen auch leicht auf 0 zu reduzieren sind.
    Ich hab sogar mal einen Artikel dazu geschrieben:
    http://changenow.de/pomodoro-technique-effektiv-arbeiten/

    Liebe Grüße und weiterhin so viel Erfolg mit Eurer Arbeit! :-)

    André

  14. Interessanter Artikel,

    ich habe eine kleine Tabelle geschrieben, mit der ich mithilfe von Google Docs online meine Aufgaben einteilen und planen kann.

    Das Script für Google Docs gibt’s hier kostenlos zum Downlod:
    http://www.catmoney.de/aufgaben-organisieren-und-ziele-erreichen/

  15. Hi Ellen,

    Deinen guten Tipps würde ich gerne noch den folgenden hinzufügen: http://www.mein-tagwerk.de
    Wir haben eine Buchhaltungsoftware explizit für Freelancer entwickelt die auch Zeiterfassung mit einschliesst. Unser Motto: Nie wieder Zettelwirtschaft!

    Ihr seid herzlich eingeladen Sie kostenlos auszuprobieren.

  16. Tolles Thema Ellen.

    Teux deux probier ich gleich mal aus.

    Ich hab z. B. Z. B. N Notebook. Dort mach ich nur Design. Programmierung. Und Planung mit open Office. Internet nutz ich nicht damit…. Total entspannt weil null abgelenkt durch Facebook und Co… Zusätzlich noch n Desktop wo ständig irgendwas social Media technisch passiert….

    Schön Weihnachten euch
    Super Blog

    Christian

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