Gesunde Gewohnheiten: In 5 Schritten zum regelmäßigen Lauftraining

Hast du schon öfters daran gedacht eine Laufroutine zu etablieren, weißt aber nicht wo du anfangen sollst? Du bist nicht alleine. Ich bin eigentlich schon mein ganzes Leben körperlich aktiv, trotzdem passiert es mir immer wieder, dass ich Phasen habe in denen ich mit meinem Lauftraining aufhöre und es dann schwierig finde wieder in einen Rhythmus zu kommen. Es ist so als würde man jedes mal wieder ganz von vorne anfangen. Um mich und andere zu motivieren ein regelmäßiges Lauftraining zu etablieren und dann auch beizubehalten, habe ich ein paar hilfreiche Tipps gesammelt.

1. Fang klein an

Laufen ist für jede Person anders. Manche sind in ihrem Leben noch nie einen Kilometer am Stück gerannt und dass ist vollkommen ok! Man kann immer irgendwo anfangen. Wenn du erst anfängst zum ersten mal zu laufen, versuche eine Distanz von 2-3 Kilometern zu laufen. Du musst noch nicht einmal die gesamte Strecke laufen. Du kannst abwechselnd zwei Minuten laufen und dann eine Minute gehen. Eine andere Möglichkeit ist, sich bestimmte Punkte entlang der Strecke (z.B. Bäume am Wegrand) als kleine Zwischenziele auszusuchen. Sobald du das Ziel erreicht hast, kannst du eine Strecke bis zur nächsten Markierung gehen. Du kannst so anfangen vielleicht nur 100 Meter am Stück zu laufen, aber es ist ein guter Anfang. Je häufiger du trainierst, desto länger werden die Distanzen sein, die du am Stück laufen kannst.

2. Laufe zu deiner Lieblingsmusik

Ich liebe Musik und ich liebe es zu Musik zu laufen. Erstelle dir am besten eine Playlist mit deiner Lieblingsmusik auf deinem Handy, die dich motiviert. So wird es dir leichter fallen dich zu deinem Lauftraining aufzuraffen. Ich selbst renne immer schneller, wenn ich zu meinen Lielingssongs laufe.

3. Such dir einen Laufpartner

Finde einen Laufpartner mit einen ähnlichen Fitnessgrad, mit dem du gemeinsam trainieren kannst. Ich meine damit nicht, dass ihr jeden mal zusammen laufen müsst, aber vielleicht könnt ihr euch einmal in der Woche zum gemeinsamen Laufen treffen. Der gemeinsame Termin ist eine gute Motivation, um am Lauftraining dran zu bleiben. Außerdem möchtest du ja genauso fit bleiben, wie dein Laufpartner, so dass diese dir nicht davonrennt. Ein bisschen während des Laufens zu quatschen ist übrigens auch eine gute Übung, um deine Lungenkapazität zu erhöhen.

4. Nimm an einem Laufwettbewerb mit

Mir hilft es immer, mich bei einem Lauf anzumelden, um nach einer Pause wieder in eine Trainingsroutine zu kommen. Ein fester Termin ist ein guter Motivationsfaktor, um mit dem Training in die Gänge zu kommen. Für einen Lauf bereits vorab bezahlt und zugesagt zu haben, ist ein guter Trick, um das Training wirklich ernst zu nehmen.

5. Zeichne dein Training auf

Nachdem du dich für ein Wettlauf angemeldet hast, empfehle ich dir dein Training in einem Trainingskalender zu dokumentieren. Ich selbst schreibe mir meine Trainingseinheiten am liebsten auf, du kannst aber auch eine App nutzen. Du kannst die zurückgelegte Strecke festhalten, die Art des Laufs und die Laufzeit, um so zu sehen welche Fortschritte zu machst.

Etwas neues anzufangen ist immer eine Herausforderung, und an manchen Tagen kommt es einem leichter vor als an anderen. Du musst einfach nur ein bisschen durchhalten und schon bald wirst du erste Ergebnisse in deiner Fitness erkennen.

Schreib mir doch einen Kommentar mit deinen Ideen und Erfahrungen, um in eine regelmäßige, langfristiger Laufroutine zu kommen. Ich freue mich auf deine Tipps und dein Feedback :)

2 Kommentare zu “Gesunde Gewohnheiten: In 5 Schritten zum regelmäßigen Lauftraining

  1. Es gibt tolle Lauftrainings für Anfänger, so habe ich es vor Jahren auch geschafft in recht kurzer Zeit von 0 auf 5km zu kommen. Ich habe den Podcast „from couch potatoe to 5k“ dafür genutzt. Man fängt ganz einfach an, 1 Minute laufen, 2 Minuten gehen, wieder laufen… Das steigert sich dann regelmäßig, bis man schließlich 5km am Stück laufen kann.

    Vorher wollte ich immer auf eigene Faust loslegen und das ging immer in die Hose, ich kann das deshalb nur empfehlen. Es gibt auch ähnliche Apps. Wer es spielerisch mag kann z.b. Zombierun oder ähnliches nutzen.

    Als Motivation und um Verletzungen zu vermeiden nutze ich inzwischen moov. Man trägt den tracker beim Laufen ums Fußgelenk und wird dann von der App, neben dem normalen tracking, auch gewarnt wenn man z.b zu stark auftritt. Kann ich nur empfehlen.

  2. Liebe Ellen, ich jogge seit 20 Jahren. Vorzugsweise allein. Jeden zweiten Tag rund 35 Minuten. Durch den Wald.
    Joggen soll übrigens genauso gut fürs Gehirn sein wie Klavierspielen!
    Liebe Grüße vom Ammersee – Renate

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