Freelancing von zu Hause: Pros + Cons

Gibt es eigentlich den perfekten Arbeitsplatz für Selbstständige? Und wenn ja, wie sieht dieser für dich aus? Arbeitest du am liebsten von zu Hause aus, im Coworking Space, im Café um die Ecke oder muss es deiner Meinung nach auf jeden Fall ein eigenes Büro sein, um effizient arbeiten zu können?

Zur Abwechslung & Entspannung für den Rücken: Arbeiten im asiatischen Stil
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Pros und Cons des eigenen Home-Office

Ich selbst bin inzwischen schon seit einer ganzen Weile glückliche Freelancerin und arbeite meistens von zu Hause aus. In einer kleinen Pros und Cons-Auflistung habe ich meiner Erfahrungen beim Arbeiten im Home-Office zusammen getragen und hoffe so, dem ein oder anderen Freelancer (oder Fast-Freelancer) bei der Entscheidung zum perfekten Arbeitsplatz weiterhelfen zu können.

Die Vorteile

  • Flexibler in der Aufteilung der Arbeitszeit
  • Mehr Freiheiten und Selbstbestimmung. Man kann auch mal im Coworking Space oder Cafe arbeiten, wenn man Lust hat, ist aber nicht gebunden.
  • Kostengünstiger, da man die Miete für ein Büro spart
  • Bessere Möglichkeiten in der Mittagspause selbst zu kochen und sich so gesund (und preiswerter) zu ernähren.
  • Meist bessere Möglichkeiten, kurze Sporteinheiten in der Mittagspause oder am Nachmittag einzulegen (z.B. Yoga, Pilates oder Jogging)
  • Man kann sich leichter ein Haustier, z.B. einen Hund halten und in der Mittagspause Gassi gehen. Prima für frische Luft und Bewegung.
  • Möglichkeit zum Powernap
  • Mehr Ruhe, keine Ablenkungen durch Kollegen oder andere Freelancer im Coworking Space
  • Keine Anfahrtswege, umweltfreundlich und zeitsparend

Die Nachteile

  • Mehr Eigeninitiative und Disziplin erforderlich, um Arbeitszeiten einzuhalten und effektiv zu nutzen.
  • Keine Inspiration von Kollegen, man ist auf sich selbst gestellt.
  • Eventuell zu ruhig, einsam oder langweilig
  • Der Platz ist nicht so inspirierend, wie ein Büro mit anderen Kreativen/Freelancern. Man kann sich nicht austauschen.
  • Eventuell keinen ruhigen Platz zum Arbeiten, da Familie oder Nachbarn einen ablenken.
  • Man kann schwerer abschalten, da die Arbeit immer in der Nähe ist.
  • Es ist schwieriger feste Freizeit einzuhalten. Schnell tendiert man dazu auch noch schnell abends oder am Wochenende etwas für die Arbeit zu erledigen.

Umfrage: Wie sieht dein perfekter Arbeitsplatz aus?

Um zu erfahren, wie andere am liebsten arbeiten oder arbeiten würden, habe ich die folgende kleine Umfrage eingerichtet. Gerne kannst du auch mehrere Antworten markieren und natürlich auch noch deine eigenen Vorschläge hinzufügen. Es wäre klasse, wenn du mitmachst. Auf die Ergebnisse freue ich mich sehr!


32 Kommentare zu “Freelancing von zu Hause: Pros + Cons

  1. Das kann ich so gar nicht beantworten. Heute das Cafe um die Ecke, morgen im HomeOffice und übermorgen am See. Das ist die Freiheit, die ich nie aufgeben möchte bzw werde. Und diese Freiheit erhält mir die Kreativität, die ich in meinem Job brauche.

    • Jep, so läuft’s bei mir auch :) Zumindest gebe ich mir Mühe, da möglichst agil zu bleiben und nicht in einen routineartigen und irgendwann tristen Trott zu verfallen. Klappt nicht immer. Vor allem wenn das Wetter mal nicht mitspielt, ist man dann doch eher geneigt an den gewohnten Plätzen zu verharren.

  2. Schöne Zusammenfassung. Und wenn man die Nachteile (einigermaßen) in den Griff bekommt, gibt es doch keinen schöneren Arbeitsplatz…

  3. Das fasst gut meine Überlegungen zusammen – ich bin gerade dabei zu gründen und werde vorerst von zu Hause aus arbeiten. Und bin gespannt, wie ich es in einem halben Jahr beurteile: weiter so oder doch Büro(platz) suchen?
    Vorerst genieße ich die Möglichkeit, nebenbei die Katze zu kraulen und mein Essen selbst zubereiten zu können! ;-)

    • Selber Essen kochen heißt aber auch: Köstlicher Geruch nach verbranntem Reis ;)
      Ist mir nun schon öfter passiert und ich bevorzuge inzwischen einen bunten Mix aus Homeoffice, Schreibtisch in einem Großraumbüro und meinem Skizzenbuch für On-the-Road. Für das selbstgekochte Essen sorgen dann verschiendene Asiatische Bistros und die Kantine eines gemeinnützigen Vereins.
      Mit Familie schwankt meine Beurteilung der Vorzüge eines Homeoffice:
      – wer daheim ist, hat die Verantwortung für die Kinder (trotzdem ist es wunderbar sie nach der Schule zu begrüßen)
      – wer Kinder hat, kann keine Nachtmeetings abhalten (darum das Büro – mehr Kontakt geht nicht)
      – mein Skizzenbuch sitzt mit mir mehr vor Sportsälen und in der Musikschule als am See, aber gerade da genieße ich es Freie zu sein
      Dir viel Erfolg Inga!

      • Ohja, wie oft ist mir schon das Essen verbrannt, weil ich es vergessen habe. Mal schnell noch eine email schreiben, schnell skypen oder oder… und schon piept der Feuermelder in der Küche :-)
        Ich wünsche mir nach 3 Jahren Homeoffice ein Atelier mit einer anderen Künstlerin, Ein Atelier, in der Kunden auch mal so vorbei schauen und ich meine Arbeiten zeigen kann. So schön wie es zu Hause ist, aber es fehlt mir das Gespräch und ich muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich nicht noch nebenher abgewaschen oder die Wäsche aufgehängt habe.

        • Zwei Monate später:
          Liebe Jana, ich habe es getan: Ich arbeite nun einem alten Tapetenwerk. Ich habe mich untergemietet, zusammen mit Architekten, Landschaftsgestaltern und Schmuckkünstlern in der näheren Umgebung. Im Tapetenwerk gibt es Galerien, Druckereien, Fotografen, Webbastler … ich kenne sicher nicht alle.
          Der Nachteil: der unbestimmte Arbeitsweg von 0,5 bis 1 h je nach Verkehrslage. Der Vorteil: Menschen und eine ganz andere Arbeitsathmosphäre.
          Die Töpfe bleiben nun sauber und die Wäsche hängt einen Tag länger, oder zwei bis drei :-)
          Wie sieht es bei Dir aus?
          Viele Grüße
          Annett

  4. Und man kann beim Home Office 6 qm Schreibtisch zuzüglich Fußboden verwenden – ohne Ärger mit den Kollegen zu bekommen. :-)

  5. Ganz klar ist für mich das Homeoffice die erste Wahl. Anders würde Leben auf dem Bauernhof ganz weit draussen und Arbeiten kaum funktionieren. Co-Working hin und wieder ist aber auch sehr interessant und oft förderlich.

    Wer als Freelancer enrsthaft Disziplinprobleme mit den Arbeitszeiten hat, hat meiner Meinung nach ohnehin ein ganz anderes Problem. Für mich ist es von Anfang an selbstverständlich gewesen, das ich „normale“ Bürozeiten habe. Punkt.

  6. der Coworking Space ist für mich der ideale Arbeitsplatz. Da ich ab und zu auch Kundenbesuch bekomme, wäre es mir zuhause zu privat. Aber der wichtigste Grund für mich ist die Möglichkeit, zu netzwerken ohne extra Termine machen zu müssen. Interessante Leute und Berufe trifft man fast täglich und kann trotzdem noch ruhig arbeiten – und das sag ich nicht nur, weil ich selber einen Coworking Space mitgegründet habe: (Werbe Spoiler: die GarageBilk in Düsseldorf:)

  7. Das Homeoffice verschafft eine unglaubliche Flexibilität die ich bisher noch nirgends anders genießen durfte. Das man schwieriger abschalten kann, kann ich direkt bestätigen – mal eben noch kurz und dann das noch kurz, eine Tür entfernt von der Arbeit. Das kann natürlich auch die eigene Mentalität, speziell von Selbstständigen sein – man könnte ja noch, und noch ein Kunde ….
    Obwohl ich ein Zweitbüro habe (in denen sich regelmäßig Praktikanten tummeln), genieße ich doch die meiste Zeit mein Homeoffice und bin für diese Möglichkeit mehr als dankbar.

  8. Seit einem dreiviertel Jahr arbeite ich nun im Homeoffice – und ich liebe es! Das Problem, schwer abschalten zu können, wenn die Arbeit in Sichtweite liegt, kenne ich allerdings auch. Eine ordentliche Portion Selbstdisziplin gehört schon dazu, Job und Privatleben im Homeoffice zu trennen.

  9. Eine flexible Mischung aus Home-Office und Büro wäre optimal. Die Agentur meines Arbeitgebers ist absolut ungemütlich und entspricht nicht meinen Ansprüchen eines angenehmen Arbeitsplatzes. Außerdem habe ich das Gefühl, von zuhause allein viel effizienter zu Arbeiten und fühle mich nicht so fremdbestimmt. Oftmals gibt mein Arbeitgeber seinen Senf zu meinen Entwürfen oder technischen Umsetzungen wenn ich im Büro bin. Arbeite ich zuhause selbstbestimmt, ist er aber immer zufrieden.

    Das Büro wiederum ist genau der richtige Ort um sachliche Besprechungen zu machen, sich vielleicht ein oder zweimal pro Woche auszutauschen, organisatorischen zu machen etc.

    Ich würde mir den optimalen Ablauf so vorstellen, dass von Woche zu Woche individuell zwei Büro-Tage und 3 Home-Office-Tage abgesprochen werden.

  10. Vielleicht gehöre ich ja zu den altmodischen unter uns, aber es gibt in meinen Augen nichts schöneres als Abends (oder Nachts) meinen Schreibtisch im Büro hinter mir zu lassen und dann nach Hause zu kommen.
    Ich kann Katja ganz gut verstehen, wenn man den Job im Blick hat, hat man ihn auch im Kopf…

  11. Nach mehreren Jahren im Home Office wurde es mir zu einsam, die Decke fiel mir auf den Kopf ;) Also habe ich kurzerhand Coworking0711 in Stuttgart gegründet und arbeite nun überwiegend da. Das Miteinander ist eine echte Bereicherung.

  12. Bei mir ist es eher schwer im home“office“ an die arbeit zu gehen! ;)
    wenn ich mal dran bin, kein problem … aber das starten ist immer so eine sache für sich!

  13. Nach ein paar Jahren im Home Office habe ich vor zwei Jahren ein separates Büro im gleichen Ort angemietet. Es ist nicht weit weg und mit dem Fahrrad oder sogar zu Fuß schnell erreichbar. Die Kosten sind überschaubar, mit dem Finanzamt habe ich kein Problem mehr (zuvor gabs immer Diskussionen).

    Die Trennung von Beruf und Privat war mir zuvor kaum möglich. Jetzt funktioniert das viel besser, ich kann jedem diesen Schritt nur empfehlen. Besuch von Kunden oder Kollegen, stundenlange Telefonkonferenzen? Platz für Mitarbeiter? Zuhause trotz abgetrenntem Raum immer störend, in meinem Büro kein Problem. Wenn die Kinder zuhause nachmittags toben, können sie das gerne tun – vorher war das oft schwierig.

    Mein Fazit: Meine Arbeit hat sich deutlich professionalisiert, meine work-life-balance hat sich erheblich gebessert.

  14. Hi Ellen!

    Interessanter Artikel. In deinen Pros & Cons finde ich mich gut wieder. Arbeite jetzt seit über 4 Jahren im Home Office. Anfang diesen Jahres hatte ich mich mal ein paar Monate in eine Agentur eingemietet, ziehe im Moment aber das Home Office wieder vor. Ich schrieb hier darüber.
    Dass man auch mal Abends oder am Wochenende arbeiten kann, sehe ich ein Stück weit auch als Vorteil. Bei meiner Arbeit mit WordPress benötige ich viel Ruhe und lange Programmier-Sessions ohne Unterbrechung (Telefon, Mail). Die finde ich am ehesten Abends oder am Wochenende. Dafür nehme ich mir hin und wieder tagsüber Zeit für meine Tochter und meine Frau. :)

  15. Arbeiten kann man (erstmal) überall, da es sich ja im Kopf zuerst abspielt. Also Notizbuch raus, Notizen machen, egal ob im Bus, am See, auf dem Rad (vorher anhalten ist super!) oder sonst wol. Zuende gebracht wirds dann im Office oder im Homeoffice. Das finde ich eine ganz gute Mixtur!

  16. Das Homeoffice ist für mich im Moment die beste Lösung – auch wenn ich zum Brainstorming mal ganz gern in einem Café sitze. Ich empfinde es als absoluten Luxus, mir meine Arbeitszeit selbst einteilen zu können. Und mit der Disziplin habe ich zum Glück keine großen Probleme. Wenn mal tatsächlich nichts geht, dann wird es eben später erledigt, aber nie lange verschoben.

  17. Für mich ist das Beste eine Mischung aus Home Office und Coworking Space. So bleibt man in Kontakt zu seinen „Kollegen“ und bekommt so manche kreative Anregung.

  18. Hi Ellen, hübsch hast Du’s da!

    Es hängt wohl von der Tätigkeit ab um die Frage zu beantworten, wo oder was eigentlich der beste Arbeitsplatz für Selbstständige ist. So unterschiedlich die Tätigkeitssaufgaben sind, so sind es auch die Umgebungen, die zur Führung seiner Selbstständigkeit spontan nützlich sein können.

    Eigeninitiative ist hier als Nachteil gelistet. Für mich ist das aber die Voraussetzung für bewusstes Wachsen. Außerdem liebe ich die Ruhe. Und für so manch einen Familienvater wäre die Ablenkung von der Familie das Beste, was ihn passieren könnte. Es hängt mit dem Bewusstsein zusammen, mit welchem man seiner Demonstration, jemand oder etwas zu sein oder zu tun, Ausdruck verleiht. Vor- und Nachteile verschwimmen, werden unklar, müssen neu definiert werden.

    Lieben Gruß,
    Jonathan

  19. Sieh deine Schwächen als Stärken und nutze sie mit dem perfekten Arbeitsplatz aus. Nur mal so meine Idee. :-)

  20. Hi Ellen,

    danke für den Beitrag!

    Also ich arbeite momentan seit ca. 2 Jahren im Homeoffice und will’s nicht mehr missen.

    Meine Freundin muss sich jeden morgen aus dem Bett zwingen und zur Arbeit gehen und ist immer ein bisschen neidisch auf mich :)

    Mir gefällt am meisten die Freiheit (auch wenn ich versuche reguläre Zeiten einzuhalten). Ich kann arbeiten wie ich will, wann ich will, wo ich will und kann währenddessen aussehen wie ich will. Vor allem Arbeiten im Pyjama rockt! :)

    Gruß
    Vladislav

  21. Jochen Batista

    Nach 10 Jahren Selbstständigkeit mit drei Jahren Homeoffice bin ich in ein professionelles Team als Angestellter gewechselt. Die „Umgewöhnung“ war anfänglich etwas mühsam besonders da man nicht mehr sein eigener Chef ist – aber … meine Lernkurve an neuen „Kram“ vor allem im Bereich Mobile & Apps usw. die viel größeren Projektgrößen- und Budgets machen mich sozusagen im Moment echt glücklich auch die Zahlungsmoral ist viel viel besser :). Ob, dass für immer so bleibt, kann ich nicht beurteilen aber nach 10 Jahren habe ich in meinem Rahmen nichts gesehen in dass ich mich mit kleineren Projekten für KMUs hätte entwickeln können. Auch das „Networken“ hat sich verbessert – dafür habe ich früher nie Zeit gehabt.

  22. Ich bin nun seit 4 Jahren selbstständig und habe Anfangs oft in der Homeoffice gearbeitet. Mittlerweile bin ich oft in den Agenturen vor Ort für die ich arbeite. So lerne ich relativ schnell viele Leute kennen, mir fällt zuhause nicht täglich die Decke auf den Kopf und man freut sich wieder wenn man Abends nach Hause kommt. Nichts desto trotz sitze ich auch noch heute regelmäßig in der Homeoffice, meistens Abends.

    Ich glaube die Mischung aus beidem machts. Das allerbeste währe ein gemietetes Büro das man mit anderen Freelancern teilt.

  23. Ich spreche aus eigener Erfahrung und kann aus meiner persönlichen Sicht im Nachhinein feststellen, die Vorteile vom Homeoffice eindeutig überschätzt, bzw. die Vorteile eines eigenen Büros unterschätzt zu haben. Die Kosten für ein Büro etwa sind am Jahresende kein Argument wenn es an die Steuererklärung geht weil die gegengerechnet werden können. Was ich ebenfalls unterschätzt habe ist die Außenwirkung auf potentielle Kunden und der repräsentative Charakater eines eigenen Büros. Ich würde sogar soweit gehen und rückblickend sagen, dass das direkte Auswirkung auf Auftragsgröße und Auftragsentgelt für mich hatte. Am gravierendsten im positiven Sinne ist das bei mir mit dem Büro einhergehende „persönliche“ Netzwerk zu anderen Kreativen was zum einem zu einem intensiveren Austausch führt und zum anderen ebenfalls konkreten Einfluss auf die Auftragslage hat. Bereits heute aber zukünftig nochmehr suchen viele Agenturen für konkrete Aufgaben immer einen Spezialisten – ich arbeite in einem Bürogebäude mit 60 Kreativfirmen wo man meinen könnte man ist von Konkurrenz umgeben. Reell aber stellte sich das am Ende als riesiger Vorteil heraus. Mein Resümee: Für den Anfang ist das Homeoffice absolut in Ordnung, mittelfristig würde ich jedem anraten ein eigenes Büro mit nähe zu potentiellen regionalen Kunden aber auch Firmen der eigenen Branche zu suchen. Wer die Kosten scheut sollte überlegen, warum das Geld beim Finanzamt am Jahresende besser aufgehoben sein soll :-) – in diese Gedankenfalle bin ich anfangs auch getappt. Liegt das Büro in der Nähe und die Arbeitswege sind überschaubar, bleibt einem auch die Flexibilität. Kundensupport lässt sich übrigens prima immer noch von zu Hause aus auch kurzfristig geweährleisten – dafür reicht mir ein Tablet.

  24. Hallo,
    als Berufseinsteiger in der Softwareentwicklung denke ich hätte ich es schwer als Freelancer. Ich hätte immer Angst keine Aufträge zu bekommen (genau, wie macht man das eigentlich am besten?!) und ich schätze diese Selbstdisziplin ist auch sehr schwer oder etwa nicht? Also ich finde es mutig als Freelancer zu arbeiten, in gewisser Weise finde ich es Spannend, aber ich denke so ganz wäre das nichts für mich, ich bräuchte einen festen Arbeitsplatz wo ich weiß, hier bekomme ich monatlich mein Einkommen.
    Allerdings würde ich es schätzen 1-2x in der Woche Home-Office betreiben zu können.

  25. Hey was für ein interessantes Thema! Super gemacht :-)
    In der Tat bietet ein Homeoffice viele Vorteile und Freiheiten aber leider- wie bereits erwähnt wurde – benötigt es auch jede Menge Selbstdisziplin. Ich habe in unserer Attika ein gemütliches Büro eingerichtet damit ich mich vom Rest einigermassen „abschotten“ kann aber das musste ich auch zuerst lernen! Mit zwei schulpflichtigen Kids und Haushalt hatte ich immer wieder das Gefühl ich müsste noch kurz eine Wäsche machen oder die Küche aufräumen etc.. Seitdem ich das Büro räumlich abgetrennt habe klappt’s ziemlich gut und bei schönem Wetter sitze ich gemütlich mit dem Laptop im Garten. Klare Arbeits- und Freizeitzeiten habe ich mir auch definiert aber diese Freiheit ist schon echt cool aber gleichzeitig musste ich auch lernen den Schlüssel mental umzudrehen wenn ich Feierabend habe denn häufig sitzt man abends noch „schnell“ an den Pc und möchte noch etwas erledigen und schafft es dann doch nicht richtig abzuschalten aber Übung macht ja bekanntlich den Meister ;-)

    Was die finanzielle Sicherheit als Freelancerin betrifft so habe ich für mich die ideale Lösung gefunden. Ich arbeite 50% als Festangestellte im Büro und 50% als selbständige Webdesignerin. So kann ich mit dem Fixgehalt den Grundbedarf abdecken und lebe trotzdem meinen Traumjob aus und erhalte gute Aufträge.

    So, ich danke für den interessanten Beitrag und wünsche allen Freelancern weiterhin viel Erfolg!

    Liebe Grüsse
    Angela

  26. Hi Ellen,

    super Beitrag. Ich bin jetzt seit knapp 3 Monaten Selbständig und arbeite jetzt auch von zu Hause aus. Ich finde es jetzt schon super. Man ist so flexibel und kann sich alles einteilen wie man will, aber ich versuche die Arbeit zu regulären Geschäftszeiten zu erledigen.

    Der Austausch unter Kollegen fehlt mir ab und an doch schon, oder eben die Arbeit zusammen in Team. Dennoch möchte ich auf jeden fall die Selbständigkeit aufrecht erhalten. Die größte Schwierigkeit ist aktuell die Selbstdisziplin … bei so einem schönen Wetter da draußen :D

    Ansonsten kann ich deine Pro und Kontra Aufstellung nur betätigen :)

    Grüße

  27. Ich habe mir nach einigen Jahren Homeoffice ein Büro gemietet. Die entscheidenden Punkte waren für mich die größere Öffentlichkeit (die Leute sehen, dass es mich gibt) und ein deutlich professionelleres Erscheinungsbild (man ist nicht so ‚klein‘, wenn man ein Büro hat und Kundentermine in der Privatwohnung sind auch nicht wirklich professionell). Aus meiner Erfahrung war es der richtige Schritt.

  28. Home Office makes me immer kalte Füsse. Immer! #ipda

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