Was du über den WordPress Gutenberg Editor wissen solltest

Falls du unsere YouTube-Videos anschaust, hast du bestimmt schon mitbekommen, dass wir immer mehr über Gutenberg berichten. Gutenberg ist derzeit das „Hot Topic“ in der WordPress Welt. Im Moment ist Gutenberg ein WordPress-Plugin, mit dem du den neuen WordPress Editor bereits jetzt testen kannst, bevor dieser dann mit der WordPress-Version 5.0 (geplant ist April 2018) offiziell den aktuellen TinyMCE Editor ersetzen wird.

Da mit Gutenberg eine ganz neue WordPress-Ära beginnt und es geplant ist, dass sich die gesamte Erfahrung mit WordPress zu arbeiten und Beiträge, Seiten und später auch komplette Webseiten zu bauen, ändern wird, ist es wichtig das Gutenberg-Projekt jetzt schon mitzuverfolgen.

Und wir alle sind auch gefragt, wenn es darum geht, Feedback an das Gutenberg-Entwicklerteam weiterzugeben. Theme- und Pluginautoren sind natürlich ganz besondern gefordert, da sich für sie mit Gutenberg aller Wahrscheinlichkeit nach in der kommenden Zeit einiges ändern wird.

Was bedeuten die kommenden Änderungen?

Wir haben uns in den letzten Wochen immer mehr mit Gutenberg beschäftigt und auch wenn es bereits einige Kritik zu Gutenberg aus der WordPress-Community gegeben hat, sind wir bei Elmastudio gespannt und freuen uns auf die kommende Zeit. Gerade im Bereich Themes gibt es alternative Anbieter (wie Squarespace oder Wix), die den Aufbau von Webseiten sehr viel leichter machen (vor allem für Einsteiger), als es derzeit mit WordPress möglich ist. Daher halten wir es für wichtig, das WordPress dort nachbessert und hoffentlich den derzeitigen Stand des „Pagebuildings“ sogar noch ordentlich weiter optimiert.

Wir freuen uns also auf Gutenberg. Im ersten Schritt (mit der Veröffentlichung von WordPress 5.0) wird es erst einmal das Update des Editors geben. Im Anschluss soll das Thema Customization anstehen und danach das Thema Pagebuilding.

Was ist Gutenberg eigentlich genau?

Das große Stichwort bei Gutenberg sind die sogenannten „Blocks“. Momentan gibt es viele unterschiedliche Elemente, die wir im WordPress-Adminbereich handhaben müssen. Es gibt Beiträge und Seiten, Widgets und Widgetbereiche, Menüs, Anpassungsoptionen im Customizer und meist noch etliches mehr. Letztendlich sollen mit Gutenberg alle diese unterschiedlichen Elemente vereinheitlicht werden und zu Blocks werden. Blocks kann man sich ähnlich wie Legosteine vorstellen, also Bausteine, mit denen man seine Webseite flexibel aufbauen kann.

Der aktuelle Stand von Gutenberg (Januar 2018)

Im Moment ist Gutenberg aber erst einmal nur ein Update des aktuellen Editors. In den folgenden Videos zeige ich kurz, wie der Gutenberg-Editor funktionieren wird und wie der aktuelle Stand des Gutenberg-Plugins in der Version 2.0 aussieht.

Die Blocks befinden sich also momentan erst einmal im Editor und es gibt Blocks für die unterschiedlichen Beitrags-Elemente wie Paragraphen, Überschriften, Bilder, Bildergalerien, Listen, Zitate etc.

Gutenberg testen

Damit du vorbereitet bist, wenn der neue Editor offiziell in WordPress integriert wird ist es wichtig, das Gutenberg-Plugin jetzt schon zu installieren und auszuprobieren. Momentan wird nicht dazu geraten, das Plugin schon auf der eigenen Webseite live einzusetzen. Wenn du aber beispielsweise eine WordPress Test-Webseite hast oder du WordPress auf einem lokalen Server installiert hast, solltest du das Gutenberg-Plugin unbedingt installieren und testen.

Alle anderen können sich Gutenberg online unter den Projekt Frontenberg anschauen und den Editor dort ausprobieren.

Eine hilfreiche und umfangreiche Quelle zum Thema Gutenberg ist das Gutenberg Handbook auf WordPress.org. Im folgenden Video stelle ich außerdem noch weitere hilfreiche Gutenberg-Ressourcen vor:

Dein Feedback

Was denkst du über Gutenberg und welche Fragen oder Bedenken stellen sich für dich? Hast du Vorschläge für weitere Blogbeiträge und Videos zum Thema Gutenberg, die wir umsetzen sollen? Schreib mir doch deine Fragen und Ideen in einem Kommentar, ich freue mich von dir zu hören!

42 Kommentare zu “Was du über den WordPress Gutenberg Editor wissen solltest

  1. Gutenberg mag gut gemeint sein, ist aber m.E. nicht zu Ende gedacht. Vor allem werden Blogger komplett vergessen. WordPress hat sich zwar im Laufe der Jahre zu einem vollwertigen CMS entwickelt, hat aber seine Stärken gerade beim Bloggen.

    Mit Pagebuildern und Co. wurde vor allem den „klassischen“ (semi-) statischen Webseiten-Bauern geholfen. IMHO sind diese Dinger für normale Blogger eher zu vernachlässigen. Mit Gutenberg wird jetzt der Wahnsinn auf die Spitze getrieben: Ich werde förmlich dazu genötigt, jeden einzelnen Blog-Post zu „bauen“, anstatt mich einfach auf den Inhalt zu konzentrieren. Und damit wird auch die Trennung zwischen Inhalt und Design vollends zu Grabe getragen. Wofür gibt es dann überhaupt noch Beitrags-/Seitentemplates?

    Ich schreibe dies, weil ich mich in den letzten Wochen verstärkt mit Gutenberg beschäftigt habe. Und der Eindruck, dass Automattic unbedingt zu Wix, Weebly und anderen Website-Baukästen aufschließen möchte, drängt sich mir immer mehr auf. Aber genau diese Dinger sind fürs „klassische“ Bloggen meiner Meinung nach vollkommen ungeeignet.

    Ich kann daher nur hoffen, dass es ein „Opt-Out“ für Gutenberg gibt oder dass im schlimmsten Fall, falls Automattic und die WordPress-Core-Entwickler nicht einlenken, einen Fork gibt, der ohne Gutenberg daher kommt. Das wäre zwar schade, aber immer noch besser, als den Bloggern eine Arbeitsweise aufzuzwingen, die einfach falsch ist…

    • Will I be able to opt out of Gutenberg for my site?

      We are looking at ways to make Gutenberg configurable for many use cases, including disabling different aspects (like blocks, panels, etc.).

      There is also be a “Classic” block, which is virtually the same as the current editor, except in block form. There’s also likely to be a very popular plugin in the repository to replace Gutenberg with the classic editor.

      Quelle: https://wordpress.org/gutenberg/handbook/reference/faq/#will-i-be-able-to-opt-out-of-gutenberg-for-my-site

    • Da kann ich dir zu 100% zustimmen. Kommt mir schon seit ca. WordPress 4.5 so vor. Es werden immer mehr unnütze Features (z.B. standardmäßig aktive REST-API) eingebaut und gleichzeitig gibts damit mehr Probleme und Sicherheitslücken.
      Die User, die WordPress groß gemacht haben werden ignoriert.

    • Sehe ich zum Beispiel überhaupt nicht so. Ich finde gerade das Bloggen mit Gutenberg besser, weil 1. der Editor zentriert ist und 2. sich die Texte besser lesen. Beim [Entern] wird wie gewohnt der nächste Absätze gemacht und alles andere sollte man beim Bloggen, eh erst im Nachgang erledigen. Da finde ich die aktuelle Lösung mit dem aktuellen Editor wesentlich schlimmer…

    • Hallo Ingo,
      du hast es wirklich auf den Punkt gebracht. Ich finde die Idee von Gutenberg nicht schlecht, die Umsetzung ist jedoch eine einzige Katastrophe. Da werden sich ein paar Programmierer wohl noch den ein oder anderen Tag hinsetzen müssen bevor es Massentauglich ist.

      Beste Grüße

  2. Danke, Ellen, für den informativen Artikel. Gut aufbereitete, sachliche Informationen kann die WordPress-Community jetzt gebrauchen. Ich bin auch sehr gespannt, wo es hingeht. Aber eher positiv gespannt, muss ich sagen.
    Auch wenn Gutenberg einige Fragen aufwirft und es Vieles zum Nachdenken gibt.

    Schöne Grüße in den Sommer!
    Kirsten

    • Ja interessant ist das ganze schon und auch gut das es hier mal eine Neuerung gibt. Aber viele offen stehende Fragen bestehen, die hoffentlich nach und nach beantwortet werden.

  3. Hallo Ingo.

    Auch Gutenberg unterstützt die Möglichkeit in den Modus zu schalten, ohne Ablenkung zu schreiben. Die Möglichkeiten der unterschiedlichen Blocks muss man nicht nutzen. Also im Grunde nur Absätze (Blocks) und minimale Formatierung. Parallel bekommst du den Vorteil, Blöcke wieder zu verwenden.
    Als letzte Alternative kannst du Gutenberg aber auch deaktivieren, wenn er Core denn aktiv ist, dafür steht das Plugin „Classic Editor“ (https://wordpress.org/plugins/classic-editor/) bereit.

  4. die bewertungen des plugins zeigen ja recht eindeutig was die community davon hält, gutenberg in den core gehen zu lassen: 1,5x mehr negative ratings als positive. gibt es mittlerweile pläne die über das classic editor plugin hinaus gehen? war nicht auch eine classic fork angedacht?
    und wurden probleme wie inline styles / accessibility, backwards compatibility, kooperation mit existierenden plugins, video embeds und letztendlich backend clarity für kunden behoben?
    unabhängig davon, die punkte die diese dame hier anspricht sind auch nicht von der hand zu weisen: https://yoast.com/gutenberg-alternative-approach/#comment-573466
    ich muss sagen… nach 15 jahren custom theme crafting in wordpress ist gutenberg ein schritt, der mich ernsthaft einen systemwechsel in betracht ziehen lässt.

  5. Wau…was ist das denn???
    Will man sämtliche PAGEBUILDER ersetzen und in Gutenberg implementieren, denn das ist genau das was ich zur Zeit sehe.
    Wie will man man die Möglichkeiten z.:B von ELEMENTOR in Gutenberg abbilden
    Was geschieht mit aktiven WEBSITES wenn Gutenberg ins CORE implementiert wird; muss ich eine neue SITE erstellen nur weil mein aktives THEME das CORE nichtmehr untertsützt ?
    Schade, WP ist ein tolles CMS; aber mich zu zwingen!!! ist nicht der richtige Ansatz

  6. Ein Page-Builder im Core ist das, was WordPress seit Jahren fehlt. Deswegen freue ich mich über Gutenberg. Und auch weil der aktuelle Wisiwig wirklich kein schönes Werkzeug ist (wie praktisch alle Wisiwig-Editoren, einfach weil die Komplexität von HTML eben nur schlecht wisiwigifizierbar ist).

    Dass Gutenberg seine Datenstrukturen aber in HTML-Kommentaren im Body abbildet, dämpft die Freude daran aber doch sehr. Ich muss mal die Tage nochmal rausfinden, was sich das Projekt-Team dabei wohl gedacht hat und welche guten Gründe dafür vielleicht sprechen. Aber erstmal finde ich das ziemlich gruselig.

    Immerhin: Auf diese Weise sind die Arbeiten an komplexen Seiten auch revisioniert, was vielen anderen Page-Buildern fehlt.

  7. Hi Ellen, erstmal ein großes Lob für die Zeit und Arbeit die Du in deine YouTube Videos und Artikel wie diesen hier steckst. Gerade aktuell is es sehr wichtig möglichst viele Nutzer über Gutenberg aufzuklären und zu zeigen, dass sich WordPress im Prinzip komplett ändern wird, wobei auch noch nicht 100% klar ist wohin genau die Reise gehen wird (insbesondere bezüglich der 2. und 3. Phase von Gutenberg).

    Ich bin grundsätzlich auch recht optimistisch für die Zukunft von WordPress, auch wenn ich mit manchen Entscheidungen bezüglich Gutenberg nicht einverstanden bin. Mir geht das alles viel zu viel in Richtung WordPress.com, was auch kein Wunder ist wenn man bedenkt wer Gutenberg hauptsächlich eingeführt hat. Ich vermute WordPress wird zum All-in-One-Site-Builder mutieren, bei dem möglichst alle Tools und Module bereits standardmäßig implementiert sind (ähnlich der oftmals genannten Konkurrenz zu .com).

    Ob dieser Umstand dann wirklich noch Raum für eine Vielzahl an unterschiedlichen Themes & Plugins geben wird, wird sich zeigen. Wenn WordPress Core irgendwann über zahlreiche integrierte Blocks bereits den Großteil der Anwendungsbereiche abdeckt, dann sehe ich nicht wirklich einen Bedarf für ein reichhaltiges Ökosystem an Produkten von unabhängigen Entwicklern wie wir es heute haben. Die Profiteure werden dann Hostinganbieter wie WordPress.com sein, die im Prinzip Ihre Hostingpakete (+ Jetpack) verkaufen und der integrierte All-in-One-Site-Builder deckt alles ab.

    Klar wird es immer Nischen geben in denen man sich bewegen kann. Ob sich allerdings weiterhin viele unterschiedliche Themes und Plugins durchsetzen können, wird man sehen. Gerade Themes werden wohl eher zu Style-Guides mutieren und kaum zusätzliche Funktionalität mehr bereitstellen. Wie viele unterschiedlichen „Gutenberg“ Designs es dann am Markt geben kann, bevor eine Sättigung eintritt, wird sich auch noch zeigen müssen. Bereits heute sehen viele Themes gleich aus und unterscheiden sich oftmals nur noch über Funktionalität und Feinheiten.

    Grundsätzlich glaube ich die Kritik an Gutenberg betrifft nicht unbedingt das Projekt an sich, denn dass der Editor nach über einem Jahrzehnt überarbeitet werden sollte, darüber sind sich vermutlich alle einig. Ich glaube die Kritik bezieht sich eher darauf wie Gutenberg eingeführt wird, insbesondere auch in Bezug auf die enge Timeline und die vage Informationspolitik.

    Als Entwickler (und Firma) kann man aktuell kaum in die Zukunft planen und schon gar keine neuen Produkte entwickeln, da überhaupt nicht klar ist, wie WordPress nach Phase 2 und 3 von Gutenberg funktionieren wird (insbesondere wenn man bedenkt, dass irgendwann jedes Element in WordPress ein „Block“ sein soll – inklusive Menüs, Logo, Widgets, etc…). Da kommt noch viel Arbeit auf uns zu. Zumindest kann man jetzt schon sagen, dass die nächsten 1-2 Jahre nicht langweilig werden…ob das gut oder schlecht ist, werden wir sehen… :-)

  8. Hallo Ellen,
    vielen Dank für die sehr gute Erklärung in denVideos. Nun hab ich schon einmal einen kleinen Überblick was da so kommt. Also ich ich finde den neuen Editor ganz spannend und werde ihn sicher auch in der nächsten Zeit testen.

    Liebe Grüße
    Uwe

  9. So sehr sich Plugin-/Theme-Autoren sich fix und intensiv mit Gutenberg beschäftigen müssen um ihre Marktposition nicht zu beschädigen, so sehr würde ich Site-Betreibern von Hektik abraten.

    Es ist in dieser Rolle m.E. eine gute Strategie abzuwarten bis sich der ärgste Staub gelegt hat, d.h. eine Weile nach Einführung werden sich die Kinderkrankheiten gelegt haben, es wird klarer sein, welche Themes/Plugins kompatibel sind, welche neuen Produkte es geben wird, die Unterstützung für Entwickler wird besser sein, es wird mehr Integrationen geben (alles fromme Hoffnungen).

    Dass Gutenberg ein umfassender Pagebuilder-Ersatz sein wird, seh ich nicht, dafür sind Funktionsumfang (Spekulation)/Zielgruppen zu unterschiedlich. Keine schlechte Idee, seine Erweiterungen „builder-agnostic“ anzubieten.

    Für die Entwicklung datengetriebener CMS-Funktionalität (strukurierte Daten, validieren, suchen, sortieren, neu aggregieren, Rest-API usw. usw), schaut es allerdings finster aus, dieses Segment lässt Gutenberg zumindest im Moment mal völlig im Regen stehen.

    Und: Entwickler/innen in diesem Stadium mit unnötig enger Timeline auf ein Produkt zu hetzen ohne hinreichende Entwicklerunterstützung anzubieten (stabile und umfassende API’s, Dokumentationen, Tutorials, mächtige wiederverwendbare Komponenten, SDK, Roadmap usw) verbrennt dreist anderer Leute Zeit und Geld.

  10. Hallo Ellen,

    vielen Dank! Kann mich den meisten meiner Vorkommentatoren nur anschließen. Schön sachlich die Informationen die man braucht zusammengetragen.

    Auch ich freue mich auf das Neue. Das aus- und rumprobieren und hoffe dass du uns weiterhin mit diesen Artikeln bei unserer Recherche unterstützen wirst.

    Gruß
    Matthias

  11. Es ist zumindest als interessant anzusehen, dass man gerade in der WordPress Developer Community immer wieder große Ablehnung gegenüber „Multipurpose Themes“ und deren Pagebuildern hegt, nun aber durchaus „Thrilled“ ist, dass es den Gutenberg Editor gibt.

  12. Danke für die Videos und Beiträge über Gutenberg die wirklich einen guten Grundstein legen um den neuen Editor kennenzulernen.

    Ich war anfangs auch sehr am zweifeln was den neuen Editor betrifft. Bin aber mittlerweile eher sehr angetan davon.

    Einerseits kann ich genau so weiter schreiben und Beiträge erstellen wie immer. Da kann ich gerade Ingo nicht verstehen. Das Aussehen der einzelnen Absätze ist dann anderes und nennt sich vielleicht Blöcke, aber genau wie Frank geschrieben hat, ändert sich dadurch erstmal nichts.

    Ich schreibe meine Beiträge z.B. alle über eine Markdown App und habe somit wenig mit den Blöcken zu tun. Ich schiebe den Text und die Bilder direkt mit der App rüber zu meiner WordPress Seite und kann veröffentlichen. Kann aber auch wenn ich doch noch etwas Style reinbringen möchte etwas die einzelnen Blöcke anpassen. Das ist aber absolut kein muss. Somit ändert sich für normale Blogger nicht viel.

    Etwas anderes ist wenn viele Plugins die eingesetzt werden um ganz spezielle Anwendungsbereiche abzudecken. Hier muss man schon jetzt einmal schauen wie man das dann mit dem neuen Editor umsetzen kann.

  13. Also bei über 75% meiner Kunden spielt der klassische Editor keine Rolle mehr. Dank VC oder Elementor oder Thrive Architect, whatever. Da ist es denen auch egal, ob Automattic nun aus alt = neu macht.
    Wenn es nur darum ginge, ein altes Core-Feature aufzumöbeln … geschenkt. Aber wer glaubt denn schon, dass es dabei bleiben wird. Natürlich kommt das Ding in den Core und entweder gibt es dann einen Haufen Arbeit für Theme- oder Pluginautoren und WordPress Betreiber oder WordPress wird einen erstmals wirklich gravierenden Form durchlaufen.

  14. Dieses Jahr im Mai werde ich 60 und ich kann mich noch gut an meinen ersten Atari erinnern, an DOS-Befehle und die weichen großen Disketten, die 6000 DM für meinen ersten Notebook mit einer 20MB-Festplatte. Ich finde wir sind doch bis heute entwicklungstechnisch GUT über dEN BERG gekommen, oder? Also warum jetzt einfach stehenbleiben. Nach Kiore Moana und Uku ist Pukeko jetzt mein 3. Theme das ich bei Ellen und Manuel gekauft habe und ich freue mich richtig, dass das Elmastudio mit Pukeko zwar weiterhin die Idee eines schicken, ausgefallenen und minimalistischen WebDesigns beibehält, sich Elementor, Gutenberg & Co aber nicht verschließt, genau wie WordPress selbst. Wenn ich mir die WordPress-Gutenberg-Combo so angucke, dann steht die heute zwar noch zwischen den Stühlen, doch wird sie die Pagebilder-Plugins sukzessive aufsaugen, der eine kommt der andere geht, that’s life and up to you, ob dein Blog was zu sagen hat, als reine Buchstabensammlung oder Blog-Block, wichtig ist mir nur, dass mich deine Worte berühren. Good luck, free WordPress, i love you!

  15. Danke für die Einführung!

    Ich lese häufiger davon, dass mit Gutenberg alle möglichen Plugins adaptiert werden müssen, um dann noch zu funktionieren usw. So wie es hier aussieht, handelt es sich aber nur um Änderungen, wie Beiträge komponiert werden, oder? Das was bei Gutenberg am Ende rauskommt, ist doch auch nur HTML.

    Funktionieren dann Shortcodes noch? Und gibt es dann doch Widgets, die von Plugins bereit gestellt werden? (mit Sidebars, Header, Footer usw.)

    • Christoph

      Der oben in einem Kommentar zitierte Artikel von Yoast beantwortet bereits einen Gutteil meiner Fragen.

  16. Alexander

    Hallo Ellen,

    danke für deinen ausführlichen Beitrag.

    Wie geht ihr als Theme-Ersteller denn mit der Situation um? Ich betreibe mehrere Websites mit euren Themes und bin nun verständlicherweise – wie viele Website-Betreiber – etwas besorgt.
    Werden denn ALLE eure Themes aktualisiert?
    Und funktionieren eure Themes in WordPress 5.0 auch dann weiterhin, wenn man diese (vorerst) nicht updatet?

    LG Alexander

  17. Hallo Ellen,

    zuerst vielen Dank für dein Bemühen, uns „Gutenberg“ näher zu bringen.

    Hoffentlich gehört es mit Gutenberg der Vergangenheit an, bei dem Einrichten von Bildern auf gleiche Höhe, dem Einrichten von Abständen von Bild und Text mit CSS Codes arbeiten zu müssen.
    Ich hoffe, dass man das mit visuellen Werkzeugen erledigen wird können.

    Liebe Grüße
    Kurt

  18. Oh da hab ich wohl total gepennt! Danke für eure Videos und den Beitrag. Finde das Design und die Idee nicht schlecht. Etwas frischer Wind dürfte im Backend schon mal wieder reinkommen :-D

  19. Hallo Ellen,
    ich bin ganz wenig erfahrene Wodpress-Anwenderin (befülle lediglich eine Site, die mir ein Kollege eingerichtet hat). Nun brauche ich eine neue Site und mein Elan, ein Template zu suchen wurde jäh gestoppt als ich den Artikel zu Gutenberg las. Ich schätze, für mich ist es empfehlenswert, zu warten, bis die Umstellung da ist oder? Oder denkst Du, man kann ein jetzt gekautes Template dann einfach umstellen auch ohne Programmier-Erfahren zu sein?

    Liebe Grüße,
    Bea

  20. Sehr schöner Artikel zum Thema Gutenberg. Ich bin gespannt wie der Editor in der finalen Fassung dann wirklich aussieht und was er leisten kann!

  21. Wow, heute das erstmal von Gutenberg und dem neuen WordPress 5.0 gehört. Ich bin gespannt auf die erste Alpha Version die vermutlich im April veröffentlicht wird.

    Es wird auch spannend werden, ob eine Übernahme von vielen Plugins und Themen überhaupt noch möglich ist!

  22. Richtig..ein guter pagebuilder fehlte bisher immer in wordpress. Der bestehende Editor sieht aus wie Word-Office in seinen Anfangsjahren.
    Aber ich habe mich damit sehr gut arrangieren können, indem ich geeignete Plugins installiert habe und ich muss sagen. MIR gefällt es so, wie es ist.
    Einem Zwang unterlegen zu sein, dann am Ende alles beiseite zu schaffen und auf Gutenberg umsteigen zu müssen, das gefällt mir wirklich nicht.

    Liebe Grüße
    joergmichael

  23. Super Artikel zu Gutenberg. Vielen Dank. Es wäre ja wirklich klasse, wenn man die ganzen Feinheiten bis das Layout endlich passt zukünftig über Drag-and-Drop erledigen könnte und sich noch mehr auf das Schrieben der Inhalte konzentrieren kann. Besonders gespannt bin ich darauf wie das Anordnen der Blocks und die Medieneinbindung funktionieren wird. Das stelle ich mir wirklich komplex vor so etwas in einen Editor „automatisch“ zu integrieren. In der aktuellen Plugin-Version ist das noch etwas sperrig finde ich.

    Viele Grüße, Hans

  24. Sebastian

    Hallo Ellen,

    vielen Dank für den informativen Artikel. Ich finde Gutenberg super spannend. Wie stabil läuft das Plugin und ist welches Risiko besteht, bei der Aktivierung in ein laufendes Live-System? Wie wird der Übergang von Plugin zu WordPress 5.0 vollzogen? Also was passiert, wenn ich das Plugin aktiv habe und auf WordPress 5.0 update? Und letzte Frage, ist inzwischen ein Release-Datum abzusehen?

    Viele Grüße
    Sebastian

  25. Ich habe in einem aktuellen Beitrag der WordPress-Redaktion gelesen, dass es ein von dort unterstütztes Plugin gibt, mit dem Gutenberg dann komplett deaktiviert werden kann.
    Das beruhigt mich auf jeden Fall schon einmal im Vorwege und ist eine gute „Sicherheit“, wenn es dann doch nicht so klappt, wie gewünscht.

  26. Aktuell (Juni 2018) gehört Gutenberg als Plugin mit 2.7 Sternen zu einem der schlechtest berwerteten WP Plugins. Zu Recht, finde ich. Das Konzept ist abwegig, um es mal vorsichtig auszudrücken.

    Die aktuelle Version hat im Grunde nur einen einzigen Vorteil: Redakteure ohne HTML Kenntnisse können praktisch nicht mehr durch einen Fehler das Layout zerstören. Diese Funktion ergibt Sinn und sollte mit einem zusätzlichen TAB im Editor gelöst werden. Auf der Gegenseite bekommen wir einen Code Editor, der völlig unbraucht ist und auch noch eine überflüssige Meta-Syntax einführt. Wer, um Himmels Willen, hat sich das denn ausgedacht? Zum Glück (!!) unterstützt Gutenberg (noch) nicht das komplexe Pagebuilding. Das gehört zu den größten Problemen moderner Webseiten ist für einen mobile-first Konzept geradezu fahrlässig. Komplexe Grids werden auf Smartphones ohnehin in eine lineare Struktur verwandelt. Warum werden dann so viele moderne Themes für Desktop optimiert?

    Die Pagebuilder Plugins liefern dafür einen Code, der einem die Tränen in die Augen treibt und nur sehr schwer zu migrieren ist. Ja, WordPress könnte auch mal durch ein anderes System abgelöst werden (kennt noch jemand Netscape?). Viel Spaß bei der Migration dieser DIV-Lawinen.

    Die Blocks zerstören aber auch WYSIWYG, das man mit einer guten editor-style.css sehr sinnvoll nutzen kann. Für mich gibt es nur ein brauchbares Konzept: Gutenberg als TAB für einen speziellen Editiermodus. Wenn dann auch mal irgendwann der HTML Editor etwas augebohrt würde, hätten wir alles, was wir brauchen.

  27. Ich bin der Meinung, dass die Integration sinnvoll ist. ABER: Man sollte wählen können und zwar pro Beitrag ob man den Editor nutzen möchte.

    Auf zwei von 5 Installationen läuft der Editor gar nicht.
    Auf meiner Haupt-Installation kann der Editor plötzlich keine Vorschau der Blöcke anzeigen. Die einzige Möglichkeit etwas zu ändern: Gutenberg deaktivieren.
    Auf den anderen Beiden Installationen läuft der Edtior (noch).

    Da muss noch einiges passieren, fürchte ich.

  28. Ich habe mir den neuen Gutenberg zuerst mit kritischer Distanz angesehen. Doch nach einigem Testen bin ich echt begeistert. Ja, es wird eine große Umgewöhnung für jede Art von WordPress-Autoren (Blogger und CMS-Betreiber), aber ich bin sicher, dass jeder auf seine Weise langfristig davon profitiert.

    Vor allem aber sehe ich mit Freude, dass WordPress aktiv weiterentwickelt wird. Und damit meine ich nicht nur Schönheitskorrekturen und gestopfte Sicherheitslücken, sondern eine Adaption an zeitgemäße Darstellung im Internet. Ich freue mich auf viele neue Blöcke mit Funktionen, die heute noch niemand erahnen kann.

    Hans-Dietrich Genscher hat einmal gesagt: „Man muss mit der _Zeit_ gehen, sonst muss man mit der Zeit _gehen_“. In diesem Sinne begrüße ich die Veränderung.

    Herzliche Grüße,
    Joe

  29. Hat man seine Seite mit zb mit custom Post Types und ACF Custom Fields richtig schön mit viel Arbeit für sich aufgebaut und aktiviert dann das Gutenberg Plugin, werden alle Inhalte aus den Custom Fields gelöscht und die Seiten sind völlig kaputt. So stelle ich mir ein Plugin nicht vor!

    Ich hoffe sehr, dass es erstens kein automatisches Update auf v5 geben wird (das zerschießt dann promt sehr viele websites und das wäre ganz schön mies), und zweitens, dass es ein Opt-Out geben wird. Mir ist dieser Editor nicht geheuer. Und wenn diese Hoffnungen in den Sand gesetzt werden, dann hat bitte jemand einen Fork parat. Wer auch immer das sein wird, wird über Nacht für viele zum Held, versprochen.

    Als Web Designer/Entwickler baue ich jetzt seit 11 Jahren Websites mit WordPress. Ich finde Website Baukästen richtig schrecklich. Ich komme sehr gut mit dem Templating zurecht. WordPress wird sehr viele User verlieren, wenn die allen ein grundsätzlich anderes System aufzwängen, was alle zwingen wird, ihre Websites komplett neu zu entwickeln.

  30. Ich gestehe, ich habe mich noch nicht näher mit Gutenberg auseinandergesetzt… aber das, was ich bisher gesehen habe, hat mich nicht überzeugt. Als einfache Bloggerin habe ich ehrlich gesagt auch gar keine Lust, ein bewährtes System aufzugeben. Erst musste ich mich intensiv mit der DSGVO auseinander setzen und jetzt käme schon wieder eine Neuerung.
    Ich hoffe, dass ich den alten und bewährten Editor noch lange nutzen kann!
    Viele Grüße von
    Margit

  31. Ich finde den Editor nicht so gut, da er doch noch recht viele Krankheiten hat. Und ob es so eine gute Idee ist den jetzt schon reinzunehmen bleibt abzuwarten. Aber einfach mal abwarten, wo die Reise noch hingeht und wie er sich in der nächsten Zeit entwickelt.

  32. Danke für den interessanten Beitrag.

    Es bleibt spannend. Ich denke die Umstellung wird eventuell nicht so einfach. Auch weil WordPress mit dem neuen Editor grundlegende Veraenderungen mitbringt.

    Hoffentlich wird es gut genug vorbereitet, so dass alle Themes und Plugins damit gut funktionieren.

    Am besten wird wohl sein, wenn man mit dem Upgrade auf die neue Version etwas wartet (ausser natürlich WP spielt das Update wiedermal automatisiert ein).

    Ich finde es gut, dass Ihr diesen Schritt von WP befürwortet :) Jedoch haben die Pagebuilder auch ihre Schwächen: Laden langsamer und sind auch nicht so gut im Bereich SEO.

    Es wird sich dann wohl mit der Version 5.0 zeigen, wie sich das Ganze entwickelt.

    Danke für den Beitrag.

    Viele Grüsse
    Sascha Thattil

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