Die besten WordPress Plugins für Newsletter

Newsletter sind immer noch eine der besten Möglichkeiten, um deine Leser regelmäßig über alles zu informieren, was auf deiner Webseite oder deinem Blog passiert. Und mit WordPress gibt es glücklicherweise sehr gute Optionen, um ein Newsletter-Formular einfach auf deiner Webseite zu integrieren. Wir würden aber auf jeden Fall empfehlen, nicht eine reine WordPress-Lösung zu nutzen, sondern einen externen Newsletter-Dienst zu verwenden.

Unser Favorit ist Mailchimp, welches auch der größte Anbieter ist. Bei Mailchimp sind bis zu 2000 Abonnenten und 12000 Emails/Monat kostenlos. Danach musst du den Dienst bezahlen, hier findest du eine Übersicht der Preise. Alternativen zu Mailchimp sind z.B. Campaign Monitor oder der deutsche Anbieter CleverReach.

Warum du einen Newsletter Dienst nutzen solltest

Es gibt einige Plugins im WordPress Pluginverzeichnis, mit denen du ohne Newsletter-Dienst direkt eine Email-Liste aufbauen kannst. Das hat aber einige Nachteile, z.B. das die versendeten Mails eher dazu neigen im Spam zu landen, statt wie gewünscht in Posteingang deiner Abonnenten.

Die Newsletter-Dienste bieten auch Vorteile wie Mobile-optimierte Email-Templates und du kommst nicht in die Gefahr dein Email-Limit (das es bei den meisten Hostinganbietern gibt) zu überschreiten. Außerdem kannst du mit Hilfe der Statistik- und Analytik-Tools den Erfolg deiner Newsletter verfolgen. Du erhältst zum Beispiel einen genauen Bericht, wie viele Leser deine Email-Kampagne geöffnet haben und du kannst deine unterschiedlichen Newsletter miteinander vergleichen.

Nützliche WordPress-Plugins für Mailchimp

Natürlich kannst du aber auch mit einem externen Newsletter-Dienst wie Mailchimp ein WordPress-Plugin nutzen, um das Newsletter-Formular leicht auf deiner WordPress-Webseite zu integrieren. Hier unsere Plugin-Favoriten für Mailchimp:

Mailchimp for WordPress


Das Plugin, das wir am häufigsten verwenden ist Mailchimp for WordPress. Wenn du nur ein einzelnes Formular über ein Widget auf deiner Webseite einbinden möchtest ist das Plugin vollkommen ausreichend. Du musst lediglich dein Mailchimp-Konto mit einem API Key in den WordPress Einstellungen verknüpfen. Einen API Key findest du in deinem Mailchimp-Konto unter Profile / Extras / API Keys.

Easy Forms for MailChimp


Wir selbst nutzen das Easy Forms for Mailchimp Plugin auf unserer Elmastudio Webseite, da wir bei diesem Plugin mehrere unterschiedliche Newsletter-Formulare einsetzen können.

So können wir ein Formular auf Englisch und eines auf Deutsch erstellen und beide dann über ein Widget einbinden. In Kombination mit dem Widget Logic Plugin können wir dann die beiden Widgets nur in der jeweilig aktiven Sprache anzeigen lassen. Das ist natürlich ein bisschen ein Sonderfall, aber für alle die mehr als ein Formular nutzen möchten ist das Plugin eine tolle Alternative.

ChimpMate


Von ChimpMate gibt es eine kostenlose Version (via WordPress.org) und eine Premium-Version (ChipMate Premium). ChipMate bietet etwas mehr Features, als die anderen beiden Plugins. Du kannst vor allem dein Formular auch in einem Popup-Fenster erscheinen lassen, was bei vielen Nutzern sehr beliebt ist.

Ein Newsletter-Formular im Popup Fenster.

Alternativ könntest du auch das kleine Plugin Popups nutzen, um z.B. das Mailchimp for WordPress Plugin in einem Popup-Fenster anzuzeigen.

WooCommerce MailChimp


Wenn du einen Onlineshop mit WooCommerce nutzt, kannst du zusätzlich das WooCommerce Mailchimp Plugin nutzen. So kannst du eine Checkbox vor dem Kaufabschluss einbinden, über die Käufer auch gleich deinen Newsletter abonnieren können. Meines Wissens ist es in Deutschland nicht erlaubt, Käufer automatisch auch für den Newsletter anzumelden, auch wenn das mit dem Plugin auch möglich wäre.

Alternativen zu Mailchimp

Eine häufig genutzte Alternative zu Mailchimp ist Campaign Monitor und es gibt auch ein Campaign Monitor WordPress-Plugin. Beim deutschsprachigen Anbieter CleverReach sind bis zu 1000 Emails und 250 Empfänger im Monat kostenlos. Du kannst auch das CleverReach WordPress-Plugin zur Integration nutzen.

Fazit

Ich hoffe meine Tipps helfen dir bei der Einrichtung eines Newsletters in WordPress. Wie gesagt gibt es natürlich jede Menge weitere Newsletter-Dienste, schreib mir doch welches dein Lieblings-Newsletteranbieter ist. Wenn deine Email-Liste wächst, sind die Newsletter-Anbieter natürlich nicht mehr ganz kostenlos, aber ich denke gerade wenn du eine große Leserschaft hast, lohnt es sich in einen professionellen und zuverlässigen Anbieter zu investieren. Auch die Benutzeroberfläche zum Erstellen der Newsletter-Kampagnen ist bei einem Anbieter wie Mailchimp sehr angenehm und es macht Spaß neue Newsletter zu verfassen. Auch das Teilen der Newsletter via Social Media ist leicht möglich, was vielleicht auch noch ein weiterer Vorteil ist.

Hast du weitere Tipps und Inspirationen für das Erstellen einer Newsletter Email-Liste? Was sind deine Tipps, um gute Newsletter zu schreiben? Ich freue mich auf dein Feedback, schreib mir doch einfach einen Kommentar.

  1. Hi Ellen,

    als ich die Überschrift gelesen habe, hatte ich schon befürchtet, dass es hier um Plugins geht, mit denen man den Newsletter direkt in WordPress schreibt und verwaltet. Das wäre natürlich keine gute Lösung gewesen, die Gründe nennst du ja selbst.

    Ich benutze Cleverreach, weil mir dieser ganze Datenschutz-Zirkus mit Anbietern außerhalb der EU einfach zu viel Aufwand ist. Da ändert sich ja gefühlt alle paar Tage was…

    Zur Integration auf meiner Seite nutze ich Thrive-Leads. Auch wenn der Baukasten für mich etwas starr und unflexibel ist, sind die Einbaumöglichkeiten, Statistiken und Tests sehr hilfreich. Da ärger ich mich auch gerne mal etwas mit der Gestaltung herum.

    Viele Grüße

    Philipp

    • Hallo Philipp,
      vielen Dank für deine Rückmeldung und deine Tipps, du hast Recht, einen deutschen Anbieter zu nutzen, hat auf jeden Fall Vorteile auch wenn die kostenlose Version natürlich nicht so viel bietet, wie z.B. Mailchimp :)
      Ganz viele Grüße, Ellen

  2. Hallo Ellen,

    schade, dass der Artikel sich fast nur auf mailchimp bezieht. Ich finde mailchimp aufgrund der Datenschutzlage eigentlich unbenutzbar. MailPoet und andere Plugins, die erstmal unabhängig vom Versandweg sind (viele bieten Versand per SMTP über externe Dienstleister), werden gar nicht angesprochen. Die Option über den eigenen Webhoster zu versenden würde ich für kleinere Listen auch in Betracht ziehen. Das hängt aber sehr vom Webhoster ab.

    Viele Grüße,
    Andi

    • Hallo Andi,
      vielen Dank für dein Feedback und deine Einschätzung. Ich denke Mailchimp ist auf jeden Fall auch in Deutschland einsetzbar, solange man die Abonnenten entsprechend informiert. Man kann sich auch noch einmal selbst die Privacy Policy von Mailchimp anschauen.
      Ich kann daher keinen Grund sehen, Mailchimp nicht zu empfehlen, da es meiner Ansicht nach der Anbieter mit dem besten Angebot für Newsletter in WordPress ist. Alternativ würde ich z.B. CleverReach empfehlen.
      Für sehr kleine Newsletter könnte man natürlich auch die Emails über WordPress direkt verschicken, aber man weiss ja nicht 100%, der eigene Newsletter nicht unerwartet wachsen wird.
      Ganz viele Grüße, Ellen

      • Hi Ellen,

        nur mal ein kleines Update zwischendurch, weil der Zug irgendwie auch an mir vorbeigerauscht ist.

        „Donald Trump hat am 25. Januar 2017 eine Anordnung unterzeichnet, die besagt, dass die Geltung des Privacy Acts für Personen, die keine US-amerikanischen Staatsangehörigen oder keine ständigen rechtmäßigen Einwohner der USA sind, nicht gelte.

        Das Europäische Parlament hat darüber hinaus am 6. April 2017 eine kritische Resolution zum Privacy Shield angenommen. Die Mehrheit des Parlaments stellte darin erhebliche Defizite beim Datenschutz fest und hält die Überwachungspraxis in den USA mit EU-Recht für nicht vereinbar.“

        Damit ist mailchimp sowas von raus… und (leider) Wasser auf meine Mühlen in Deutschland keine außereuropäischen Dienstleister einzusetzen, da das Damoklesschwert des Datenschutzrechts einfach nicht weg geht.

        Es ist eine echte Schande, da gerade die Amis uns bei diesen Dienstleistungen einige Nasen voraus haben. Aber bei den anstehenden Änderungen 2018 was DS GVO angeht, ist das zuviel Risiko und unternehmerisch nicht darstellbar.

  3. Hallo Ellen, ich hab mir das Follow-ups Plugin von den WooCommerce-Leuten besorgt und mache das ausschließlich auf meiner eigenen WordPress-Seite. Da bleiben die Daten bei mir und ich muss nicht noch eine weitere Datenschutzklausel bei mir einfügen. Das Schöne an Follow ups ist, das es sich so wunderbar in meinen Shop integriert und ich nach Verkäufen individuelle Mails an Empfänger versenden kann. Einziger Wehrmutstropfen: es gibt für Newsletteranmeldungen noch immer keine Opt-in-Funktion. Die war letztes Jahr versprochen, doch wie ich herausfand ist das Plugin an Woothemes verkauft und die bauen das gerade neu auf. Dann gibt es endlich wohl auch eine Opt-in Option.

  4. Hallo Ellen, weisst Du, ob man MailChimp wie Jetpack so einrichten kann, dass neue Posts direkt an die Abonnenten gelangen? Das finde ich an Jetpack sehr praktisch – aber eigentlich möchte ich lieber darauf verzichten, da dieses Plugin mir ansonsten nichts nützt, zu viel kann und entsprechend viele Daten absaugt.

    Danke für die gute Übersicht.

    Grüsse, Dominik

    • Hallo Dominik,
      leider geht das bei Mailchimp nicht direkt. Da geht es eher darum individuelle Newsletter zu schreiben und diese an die Leser zu schicken. Natürlich kannst du dann im Newsletter auch auf deine neuesten Blogbeiträge hinweisen, aber es geht nicht automatisch :)
      Ganz viele Grüße,
      Ellen

  5. Hey ho! Danke für den Beitrag!

    Eventuell noch wichtig: Viele Hoster erlauben es auch gar nicht, eigene Newsletter System zu verwenden! Daher sind externe Lösungen meist auch die einzigen erlaubten Lösungen.

    LG an euch zwei!
    Kevin

  6. Wie weiter oben geschrieben… MailChimp ist in Deutschland nicht der Knall.
    Du hast Recht Ellen, wenn Du schreibst, dass es zurzeit unbedenklich einsetzbar ist.
    Nur das ist das Problem. „Zurzeit“ macht halt keinen Spass, wenn „Privacy shield“ genau wie das „Safe harbor Abkommen“, dass Zeitliche segnet und man plötzlich dumm aus der Wäsche schaut.

    Zwei Anbieter die Du ja vielleicht mal beleuchten kannst und die in Deutschland wie Cleverreach auch sehr gut funktionieren, sind:

    :: Newsletter2Go
    :: Mailjet

    Beide sind mit WordPress PlugIns versehen und funktionieren ausgezeichnet und bezahlbar.
    Schau einfach mal rein. =)

  7. Hi Ellen

    Ich weiss nicht, ob du Jackmail kennst, ist wohl noch ziemlich neu. Damit vereinst du Newsletter Dienst und Plugin, denn das Plugin kommt aus dem Hause eines Newsletter Anbieters (übrigens sind die in Frankreich, daher auch keine Probleme mit dem europäischen Datenschutzgesetz). Der Versand läuft über die Server, die auch vom Newsletter Anbieter genutzt werden und sind somit für den Newsletter Versand optimiert. Man muss sich also nicht selbst um den Server kümmern. Nur, weil du meintest, die Zustellbarkeit leide bei Plugins – das stimmt so nicht immer (oder nicht mehr).

    Viele Grüße
    Michelle

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *