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Video-Podcast #1: Wie wird man Webdesigner?

In meinem ersten Video-Podcast spreche ich die darüber, ob es sinnvoller ist eine Ausbildung oder ein Studium zu machen, um erfolgreich als Webdesigner zu arbeiten und wie man nach der Ausbildung die ersten Schritte als selbstständiger Webdesigner macht. Über dein Feedback zum Thema und deine Fragen für weitere Podcasts freue ich mich sehr!

36 Kommentare

  1. Mo

    Danke für den Podcast. Bitte für den nächsten ein Lavalier Mikrofon (oder auch nur ein Headset) nutzen, das kostet nicht die Welt und bringt dem Ton und somit dem Hörer eine Menge.
    Der Raumhall ist wirklich gruselig und der Ton dadurch auch leider mit unschönen Kompressionsartefakten durchsetzt. Es wäre hier evtl. sinnvoll einen Raum mit weniger glatten Flächen zu nutzen.

    Trotzdem: Weiter so :)

  2. Mac

    Zu den Zensuren kann ich auch was sagen. Es war bei mir immer so, dass die Agenturen und Firmen sehen wollten, was ich gemacht habe oder was ich kann. Niemand wollte einen Zettel sehen, auf dem nichtssagende Zahlen stehen. So gesehen kann ich mir mein 1,8 Abschluss auch knicken. :-) Auch die ganzen Zeugnisse aus diversen Anstellungen und Praktika, alles ganz toll, aber keiner hat da wirklich drauf geschaut.

    Letztendlich will man keine Noten einstellen, sondern Wissen und Können.

    Ich habe es auch selbst erlebt, dass Bewerber von der HdK und mit Super Abi etc. vom Chef einfach wieder nach Hause geschickt wurden. Sie passten einfach nicht ins “Konzept”.

    Später stellte ich auch selbst mal Leute ein und konnte auch mitentscheiden wer den Job bekommt. Wir haben Probetage oder Probewochen vereinbart. Nur so kann man auch sehen, ob man sich gegenseitig riechen kann, ob man ins Team passt und letztendlich auch, ob der Bewerber auch was kann.

    Klar, niemand ist perfekt, ich erwarte nicht von jemand dass er alles kann, aber ich will auch nicht alles nachträglich beibringen.

    Ein gegenseitiges – ich sage mal – “Befruchten” mit Ideen, Wissen und Können ist super und für uns war und ist auch eins immer sehr wichtig: Die Chemie muss stimmen.

    3 Tipps:
    1. vergesst 9 to 5 Mentalität
    2. seid ihr selbst und habt keine Angst
    3. machen, machen, machen / learning by doing

  3. Jan

    Ein Tipp von mir: Wer einfach Geld verdienen will, sollte lieber nicht in die Kreativbranche gehen. Wie auch Mac oberhalb von mir geschrieben hat, kann man zum Beispiel 9 to 5 vergessen. Zusätzlich kann man sich auch von vielen Wochenenden verabschieden und das bei einem kleinstmöglichen Gehalt – gerade als Berufsanfänger.

    Eigentlich ist der normale Stundensatz eines Designers / WebDeveloper etc. mit einem Frisör zu vergleichen. Also ohne Leidenschaft geht da nichts.

    Wer also noch zwischen Jura und BWL (nur zum Beispiel) und Designer wählen kann, würde ich auf jeden Fall zu Jura/BWL raten.

  4. Schöner Podcast :)
    Könnte mir noch einen kleinen Intro am Anfang des Videos vorstellen mit dem kleinen Elmastudio-Vögelchen wie es quer durch’s Bild fliegt..

    Bin schon auf die nächste Folge gespannt…

  5. Noname

    Ellen! Du bist echt super! :)

    ” Niemand hat mich gefragt, welchen Abschluss ich habe ” :D In unserem Bereich braucht man nicht unbedingt nen Abschluss! Das ist ja meine Meinung….

    Die Kunden möchten nur eigene Wünsche haben! Sonst nix ! :)

    Jeder kann einfach selbst lernen.. Es gibt so viele Tutorials im Internet! Na ja :) wenn man will!

    liebe grüße…

    Noname

  6. Jan

    @Vincent
    “Wenn man das macht was einen Spaß macht, fühlt es sich nicht wie Arbeit an und erfüllt dein Leben.”

    Na, jetzt überleg mal, welche Strategien in Werbeagenturen (und in der ganzen Branche) benutzt werden, um das Gehalt zu drücken respektive sich selber sein kleines Gehalt schön zu reden … Kommst du drauf ? :)

    Nach deiner Aussage kann man gleich umsonst arbeiten.

    Es ist besteht eine absolute Notwendigkeit in der Branche, mehr nach ökonomischen Gesichtspunkten zu arbeiten, anstatt: Ach, komm, unser Mediengestalter Günther haut da nach mal 40 Stunden in die Flash Animation rein und macht das Ding super und der Kunde bekommt 10 Stunden in Rechnung gestellt. Günther kostet uns ja nur ein 1000 Euro in Monat! Und Günther sieht das ja auch total leidenschaftlich, HAR; HAR!

    Nur wird Günther Probleme bekommen, wenn mal ne Frau und Kind da sind und das Kind sich nicht mehr mit Stoffpuppen zufrieden stellt und stattdessen sich das neuste iPhone wünscht.

    • Mac

      Nur wird Günther Probleme bekommen, wenn mal ne Frau und Kind da sind und das Kind sich nicht mehr mit Stoffpuppen zufrieden stellt und stattdessen sich das neuste iPhone wünscht.

      @Jan Das ist aber auch irgendwie eine etwas alberne Argumentation. Das iPhone ist einfach mal nach wie vor ein Luxusgut. Und das Kind dann in dem Fall ein verwöhntes Schnöselkind.

      Wenn es kein iPhone gibt, gibt es eben keins. Punkt!

      Aber dafür hat das Kind ein Dach über dem Kopf, was zu essen und warme Socken. Das sollte immer priorität vor iPhones und Co. haben.

      Ich finde auch, dass Du @Jan zu schwarz malst. Ich denke, es gibt genügend junge Kreative, die eine Menge Potenzial haben und dies auch umsetzen können. Hätte ich das Geld dafür, würde ich spontan 10 Leute einstellen, die ich täglich im Web beobachte.

  7. Pingback: Video-Podcast #1 von Elmastudio › Lucas Scheel - Blog

  8. Jan

    Stefan schrieb:
    “Leidenschaft Leidenschaft, wer das nicht versteht sollte lieber nicht NICHT als Freelancer arbeiten.”

    Klar. Jedoch:

    Wer als Kreativer nicht bereit ist, sich ökonomisch weiterzubilden, sondern stattdessen nur den leidenden Künstler spielt, sollte sich über seinen sinkenden Stundensatz nicht wundern.

    Wenn man jung und willenlos ist und sich nur selber ernähren muss, kommt man prima mit einem 1000 Euro im Monat aus und erfreut sich mehr über seine Kunst anstatt übers Geld. Aber Life goes on und die Kindern wollen ernährt werden :)

  9. @alle: Vielen herzlichen Dank für euer Feedback (Ton wird im nächsten Podcast verbessert) und die weiteren Diskussionsanregungen zum Thema. Meiner Meinung nach ist man eigentlich am zufriedensten im eigenen Job (ganz egal in welcher Branche), wenn einen die eigene Arbeit erfüllt, herausfordert und Spaß macht. Eigentlich spielt es dabei auch keine Rolle, ob man als Freelancer oder Angestellter arbeitet und einfache Jobs mit gutem Gehalt, bei denen man sich nicht sonderlich anstrengen muss, gibt es wahrscheinlich sowieso kaum mehr, denke ich.

    Mir selbst macht es sehr viel Spaß mit Engagement bei der Sache zu sein und ich denke mit dieser Einstellung kann man gerade als Webdesigner heutzutage auf jeden Fall auch ein gutes Leben führen (auch mit einem angemessenen Gehalt). Einfach ist das natürlich auf keinen Fall, aber ganz so düster ist die Job-Situation von Webdesignern ja auch nicht. Das man als Freelancer keinen 9-to-5 Job hat, glaube ich, ist auch in so ziemlich jeder Branche so. Andererseits kann man sich so seine Zeit auch viel freier einteilen und meist auch den Arbeitsort frei wählen (z.B. in einem Home-Office). Und das ist doch gerade wenn man Familie hat, ein sehr großes Plus.

    Viele Grüße, Ellen

  10. Mac

    Übrigens: Niemand wird gezwungen Webdesigner zu werden.

    Da wird auch viel zu viel Romantik hineininterpretiert. Als ich ca. 1996 damit anfing, gab es noch kein WordPress und keine fertigen Themes in der heutigen Form. Da musste man sich das alles selbst machen, selbst designen, selbst coden etc. Ich erinnere mich noch mit Grauen an Framesets, Frontpage und Dreamweaver.

    Ich würde heute kein Webdesigner werden wollen. Ich war es jahrelang. Das reicht!

    Auf irgendwelchen Zetteln / Zeugnissen steht auch noch was von Computer Graphic Operator und Web-Developer. Na und?

    Aber mittlerweile macht das Hinz und Kunz und der Nachbarsjunge von Nebenan für ein Appel und ein Ei. Das ist dann in der Tat brotlose Kunst. Und was sich heute auch alles Webdesigner schimpft nur weil man mal ein WordPress Theme installieren kann …. naja. :-/

    Wäre ich jung, würde ich mir ansehen was Martin, Philipp und Marcel mit http://quote.fm machen, vor allem wie sie es machen. Vor 20 Jahren hätte ich das genauso gemacht, wenn es die Möglichkeiten gegeben hätte, die es heute gibt.

    Heute sucht man sich am besten seine Nische und macht das was man am besten kann. Aber der Weg ist lang und manchmal steinig.

    Ich kann den jungen Leuten empfehlen. lernt Englisch, lernt schreiben, lernt CSS, PHP, HTML etc. und schaut dann wo ihr euch wohlfühlt. Wenn ihr dann noch ein Händchen für Grafik und Design habt, dann ist das die halbe Miete.

    Aber erkennt auch rechtzeitig wenn euch das nicht liegt. Denn das ist dann verschenkte Zeit, wenn man sich auf teufel komm raus auf sagen wir mal “ich will Webdesigner werden” festschießt und keinen Ertrag hat.

    Ich kenne auch sehr glückliche Tischler, Beamte und andere Meschen aus anderen Berufen. Man muss seinen Weg finden.

  11. Hallo Ellen,

    erstmal vielen Dank für den Podcast. Ich hatte nicht erwartet, dass du so detailliert auf meine Fragen eingehst. Beantwortet hast du sie wirklich ausreichend und ich fühle mich auf jeden Fall in meinen Thesen bekräftigt.

    Beste Grüße und vielen Danke, Robin

  12. Hallo Ellen,

    vielen Dank für die Folge, ich bin gespannt auf neue Folgen und freue mich auf diese. Ich habe noch ca. zwei Jahre Schule vor mir und muss mir auch langsam Gedanken machen, was ich später machen möchte.

    Momentan macht mir das Webdesign sehr viel Spaß und ich denke, dass ich in diese Richtung gehen werde. Umsteigen kann ich später immer noch. Ich habe jetzt zwei Seiten für Kunden gemacht und bin dabei, mir ein Portfolio aufzubauen, denn ich denke, dass es eine gute Präsenz sehr wichtig ist.

    Ich freue mich auf neue Folgen, mach weiter so!

  13. Jan

    @Mac
    Das iPhone und Kind Beispiel war natürlich nur rhetorische Übertreibung. Will nur sagen: Muss man eine Familie ernähren, reichen 30 Euro die Stunde nicht aus. Selbstverständlich bekommt mein Kind kein iPhone.

    Schliesslich gilt aber auch noch die Regel: Je höher der Stundensatz, desto mehr freie Wochenenden! Das finde ich besser als leidender Designer mit 1000 unbezahlten Überstunden zu sein. Da nehme ich gerne ökonomische Tipps von BWL Kollegen an und verzichte bei einem Job darauf, 3 Stunden die beste Typo auszuwählen, die der Kunde sowieso nicht differenzieren kann.

    • Du hast in gewissen Punkten vollkommen Recht. Aber mein Kommentar: “Wenn man das macht was einen Spaß macht, fühlt es sich nicht wie Arbeit an und erfüllt dein Leben.” war nicht explizit an Väter gerichtet. Da muss man natürlich umdenken, wenn man mehrere Kinder ernähren möchte.

      Das zu machen was einem Spaß macht ist natürlich nicht immer einfach. Genial wäre ja vom lieben Staat ein Grundeinkommen einzuführen. Dann wäre das kein Problem mehr ;-)

  14. Wenn ich das richtig verstanden habe sollte es bei dem ersten Podcast darum gehen – Wie wird man Webdesigner ? Warum hier in den Posts jetzt die Aussage kommt macht doch was anderes, damit kann man eh kein Geld verdienen ist etwas unverständlich.
    Das ein Webdesigner nichts verdient wird durch diesen Blog ja eindrucksvoll widerlegt – so sehe ich dass persönlich. Es ist wie in vielen Branchen. Derjenige der Gut ist und dies auch über einen geeigneten Kanal verbreiten kann, hat automatisch Kunden die bereit sind einen entsprechend guten Preis zu bezahlen.
    Es gibt auch in meiner Branche viele die sagen, da wird wenig verdient und es gibt kaum Kunden. Das ist natürlich Blödsinn – Kunden gibt es genügend. Und diesen zahlen auch vernünftig.
    Das Problem das viele haben ist die Vermarktung ihrer Leistung, ein Kundenproblem ist es nicht.

    Gruss Klaus

  15. anja

    Um an Klaus’ Kommentar anzuknüpfen: Du verdienst auch als Buchhändler, dafür dass du ein wahnsinngroßes Wissen haben sollst (laut dem Kunden) und für die Stunden, die du in einer Buchhandlung ackerst auch recht wenig. Frag mal einen Buchhändler, was er im Monat verdient. Das ist auch nicht gerade das, was man für einen erfüllten Lebensunterhalt nennt. Auch nicht als Berufsanfänger, wo man ebenfalls froh sein kann 1.300€ / brutto zu erhalten.

    Ausbeutung und schlechtes Gehalt (auch als Anfänger) hast du in ziemlich vielen Bereichen.
    Bei den Buchhändlern weiß ich das aus eigener Erfahrung, denn das hab ich als erstes absolviert, bevor ich in die “Medien”-Branche wechselte.

    Grüße,
    Anja

  16. Mac

    Das Problem als Freelancer ist auch die Unregelmäßigkeit der Einkünfte. Ich habe z.B. mal 7000 und dann mal wieder nur 1000 Euro im Monat. Manchmal gibt es auch Durststrecken. Da muss man sich auf jeden Fall einen gescheiten Plan machen. Denn man verdient ja nicht nur Geld, sondern muss auch eine Menge an Geld ausgeben, was bei einem festen Job eben nicht der Fall ist. Der Vorteil beim “fest angestellt” sein, ist die Sozialabsicherung und die Regelmäßigkeit der Einkünfte. Trotzdem: Wer Geschick hat, ein gewisses Händchen und Durchhaltevermögen hat, sollte den Schritt erwägen. Im Idealfall mit ein wenig Rücklage in der Hinterhand, falls es schief geht. Und vorher 1-2 Jahre in einer Agentur gearbeit zu haben schadet nie.

  17. Hallo Zusammen!

    @Ellen, schöner Beitrag! Finde ich mit dem Ton nun nicht ganz so schlimm, aber Luft nach oben hat ja nun sicher jeder von uns.

    Ein paar Binsenweisheiten gefällig? Aus meiner Erfahrung ist betriebswirtschaftlich erfolgreiches Webdesign wie in sehr vielen anderen Berufen in erster Linie davon abhängig, wie gut man Hard- und Softskills zusammenbringt. Der Superprogrammierer wird als kontaktscheuer Nerd genau so wenig ausreichend Aufträge ergattern können wie das Grafik-Überflieger-Künstlersensibelchen. Umgekehrt will auf Dauer auch keiner Schrottdienstleistungen, die ein erstklassiger Aquisiteur verkauft hat.

    Unser Beruf ist für mich einer der schönsten der Welt; wenn ich davon leben will, muss ich aber imstande sein, auch weit über meinen fachlichen Tellerrand hinauszusehen und hinauszudenken. Und 9 to 5 kann ich als Freiberufler (übrigens egal in welcher Branche!) sowieso von Anfang an vergessen.

    Liebe Künstlerkollegen, es ist leider ganz profan: Webdesign ist eine “schnöde” Dienstleistung, die genau wie jede andere Dienstleistung professionell (auch und gerade auf Einzelkämpfer-Ebene) vermarktet werden muss. Dabei müssen, sollen und dürfen natürlich trotzdem Leidenschaft und Hingabe nicht auf der Strecke bleiben. Wer das schafft, hat’s in meinen Augen (sorry,plattes Wortspiel) geschafft! (Da bin ich übrigens nach 15 Jahren auch noch nicht ganz.)

    … und zum Schluss nochmal @Ellen: auch wenn es einem vielleicht schon zu den Ohren rauskommt – vielleicht auch gelegentlich mal ein Video-Podcast zum Thema “Selbstvermarktung”? Dazu hätte ich natürlich dann auch noch ein paar “10 Cents” … ;–))) …

  18. Paul

    Lohnt es sich Heute eigentlich noch ein Webdesign Büro aufzubauen? Heute gibt es einfache und gute CMS. Und tausende gratis oder günstige Themes. (Leider) Wer ist dann schon bereit ein Webdesigner zu beauftragen? Mal so ne Frage :D

    • @Paul: Webdesign ist eben nicht nur “mal eben” ‘n CMS freischalten und mit ‘nem (verwanzten?) Gratis-Template bestücken. Wenn ich so sehe, was da mittlerweile am Markt ist, z.B. “Jimdo” oder auch beispielhaft die hier angebotenen “WordPress”-Templates und dann in welch teilweise hoher Qualitiät, wird mir schon manchmal schwindelig. Man muss für Budget-Kunden ja auch nicht immer das Rad neu erfinden.

      Meist passen aber fertige Templates nicht (CI des Kunden) und/oder haben nicht die gewünschten Funktionen. Informationsarchitektur muss aufgebaut und umgesetzt; Texte geschrieben; Online-Marketing und SEO betrieben werden und, und, und … I

      Wer das alles nicht braucht – für mich völlig in Ordnung; braucht eben auch wirklich nicht jeder und so kann man sich auch als Laie ‘ne brauchbare Website basteln. Was Professionelles kommt aber nur in den aller seltensten Fällen dabei raus und das spüren die Besucher solcher Websites auch oft. Die User sind zu Recht anspruchsvoll geworden!

      Als Gewerbetreibender sparst Du sowieso kein Geld beim Website-Selbstbau, sondern setzt im Gegenteil jede Menge Deiner eigenen Arbeitszeit (die natürlich auch Geld kostet!) für ein unbefriedigendes Endergebnis in den Sand. Diese Erkenntnis setzt sich auch langsam durch; ich höre das mittlerweile sehr oft von meinen Kunden, die sich nach dem ersten misslungenen Anlauf zu Recht darüber ärgern, nicht gleich einen Profi (oft für einen geringeren Stundensatz als ihren eigenen!) beauftragt zu haben.

      • Quantität gibt’s an jeder Ecke für umsonst, aber Qualität kostet seit je her eben etwas und manchmal auch richtig viel. Dazu kommt dann aber noch das Internet mit seinen vielen Vergleichsmöglichkeiten und WER darin als Webdesigner auf Basis eines Freelancer bestehen will, der MUSS sich zwangsläufig immerzu die verschiedenen VERGLEICHE gefallen lassen.

        Konkurrenz belebt das Geschäft gilt auch hierbei.

        Davon aber mal abgesehen, so sehe ich am Beispiel von Elmastudio ja recht deutlich das der Einstieg und auch Aufstieg zu einem “guten wie seriösen” Webdesigner durchaus möglich ist. Ein bisschen was Qualitativ gutes sowie Kostenloses erst “Anfüttern” und dann alles weitere zu einem fairen Preis anbieten. Denn als Beispiel die 12€ hier pro WordPress Theme kann sich faktisch auch der kleine Blogger leiste, welcher grade frisch seit ein paar Wochen erst bloggt.

        Qualität und Preis sowie Referenzen, in dieser Reihenfolge sollte geplant werden.

  19. mario

    @ellen: Danke für den interessanten Einstieg deiner Podcast-Serie, auf die Fortsetzung bin ich sehr gespannt!

    Eine kleine Anregung zum Thema Gestaltung im Zusammenhang mit eine Ausbildung/Weiterbildung/Studium.

    Ich finde es gut wie du Studium und z.B. eine Weiterbildung als Mediengestalter vergleichst. Essentiel für eine gute Gestaltung finde ich aber, wenn auch keine Aus- bzw. Weiterbildung gemacht wird, dass man sich die Grundregeln der Gestaltung eben in der Ausbildung oder im Selbststudium aneignet. Meiner Meinung nach, hilft einem dieses Wissen ungemein gute, ansprechende Designs zu entwerfen. Man kann dabei Details bewusst so gestalten, wobei einem Besucher der Webseite diese zwar nicht auffallen, ihn jedoch trotzdem im Unterbewusstsein beeinflussen, neugierig machen usw.
    Nicht dass ich ein Fan von Regeln bin, genau so gut kann gegen Gestaltungsregeln “grob” verstossen werden, was ein Design wiederum unglaublich interessant macht. Ich sehe Gestaltungsregeln als schwache, biegsame Rahmenbedingungen und hilfreich.

  20. Birgit

    @Ellen, danke für den interessanten Podcast – freue mich immer wenn es was Neues von Elmastudio gibt.
    Das Thema Homeoffice und Familie will ich kurz anschneiden. Sicherlich ist es eine tolle Sache, wenn ich nur eine Tür weiter gehen muss um zu arbeiten und wenn die Kids dann was brauchen bin ich auch gleich da. Doch manchmal, besonders in den Schulferien bedarf das Arbeiten von zu Hause aus noch mehr Disziplin als das Freelancing eh schon fordert.
    Es gibt doch bestimmt noch mehr Eltern die zwischen Kinderzimmer und Homeoffice wandeln? Wie habt Ihr das geregelt?

  21. danke für deinen video-podcast – mehr davon!
    bzgl. mikrofon bin auch der meinungs des 1. kommentators: weniger raumhall und man kann dir viel besser folgen – so ist es sehr anstrengend.
    viel erfolg und an der stelle danke für eure tollen themes!

  22. Ich kann aus Erfahrung sagen, wenn man sich für ein Thema – egal ob Design, Programmierung oder was auch immer – interessiert, wird man sich viel Praktisches auch selbst Aneignen können. Ohne Lehrer / Prof, der das wichtigste zusammenfasst und verdeutlicht, wird es natürlich länger dauern als mit beispielsweise einem Studium. Die Grundlagen der Theorie, die Struktur, der Blick auf das Wichtige – den roten Faden sozusagen – habe ich bei einigen Dingen erst im Studium tatsächlich finden können – trotz meines “Hobbywissens” vor dem Studium.

  23. Pingback: Wordpress Video-Podcasts von Ellen Bauer (elmastudio) | Stephan Lendl

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