12 Dinge, die du machen kannst, um mehr Blogleser zu bekommen

Du hast mit dem Bloggen angefangen oder bloggst schon eine Weile, aber du hast das Gefühl keine so richtig regelmäßige Leserschaft und aktive Kommunikation mit deinen Lesern zu haben? So geht es glaube ich vielen Bloggern, ganz Besonders wenn man einen neuen Blog anfängt. Das ist aber nicht weiter schlimm und sollte auf keinen Fall bedeuten, dass du den Spaß am Bloggen verlieren solltest. Ich habe ein paar Tipps gesammelt, die uns dabei geholfen haben, mit der Zeit eine regelmäßige Leserschaft auf unserem Elmastudio Blog zu etablieren.

1. Regelmäßigkeit ist wertvoll

Einer der wichtigsten Tipps ist es, regelmäßig neue Beiträge auf deinem Blog zu schreiben. Damit meine ich nicht möglichst viele Beiträge, denn das kommt ganz darauf an, welches Format deine Blogbeiträge haben und über welches Thema du schreibst. Wenn du aber eine gewisse Beständigkeit darin entwickelst, Blogbeiträge zu veröffentlichen, können Leser sich darauf einstellen und kehren immer wieder zu deinem Blog zurück.

2. Schreibe über aktuelle Themen

Besonders spannend kann es natürlich auch sein, Beiträge zu aktuellen Themen zu schreiben. Das ist nicht unbedingt bei jedem Blogthema machbar, aber du könntest z.B. auch auf die jeweilige Jahreszeit eingehen, z.B. wenn du einen Reise- oder Foodblog hast oder Themen aufgreifen, die in den Medien gerade diskutiert werden. Eventuell schreibst du auch über neue Produkte, die auf dem Markt sind oder Erlebnisse, die du kürzlich hattest. Das macht deinen Blog sehr lebendig und spannend und deine Leser können bei deinen Blogthemen mitreden.

3. Sei aktiv auf Social Media

Auf jeden Fall solltest du neue Beiträge immer auf allen Social Media Kanälen teilen, auf denen du aktiv bist. Du kannst einen neuen Blogbeitrag z.B. auch in deiner Instagram-Story teilen oder auf Snapchat. Wenn du YouTube-Videos machst, solltest du in der Videobeschreibung auch immer deinen Blog verlinken.

Du kannst auch ältere Beiträge bei Gelegenheit erneut auf Social Media teilen. Dabei solltest du aber darauf achten, dies nicht zu übertreiben, damit du deine Follower nicht langweilst oder du „spammy“ rüberkommst. Es sollte sich auf jeden Fall um relevante Beiträge handeln und du solltest auch die Texte, welche du zum Link schreibst, individualisieren.

4. Erstelle einen eigenen Newsletter

Neben dem Teilen auf Social Media ist ein eigener Newsletter noch ein weiteres wichtiges Mittel, um deine Leser auf neue Blogbeiträge aufmerksam zu machen. Alle sind beschäftigt und es gibt so viel im Web anzuschauen, da vergisst man schnell mal auf einem Lieblingsblog vorbeizuschauen. In einem regelmäßigen Blog-Newsletter kannst du deine Leser auf neue Beiträge aufmerksam machen. Schön ist es immer, wenn ein Newsletter noch ein bisschen mehr bietet, zum Beispiel ein paar zusätzliche, spannende Linktipps oder einen kleinen persönlichen Text. In unserem Beitrag „Die besten WordPress Plugins für Newsletter“ findest du hilfreiche WordPress-Plugin Tipps, um deinen Newsletter einzurichten.

5. Veröffentliche deine Beiträge auf Medium

Wenn du auf Medium bist oder dich dort anmelden möchtest, kannst du deine Beiträge nach der Veröffentlichung auf deinem Blog zusätzlich auch auf Medium veröffentlichen und deinen originalen Beitrag dort verlinken. Diese Technik ist bei Medium relativ üblich. Du solltest aber darauf achten, dass du das Medium Import-Tool dafür verwendest oder das WordPress Medium-Plugin. So bekommen die Beiträge bei Medium einen sogenannten Canonical Link Hinweis (rel=“canonical“) und Suchmaschinen wissen automatisch, welches der originale Beitrag ist.

6. Nutze Beitragsbilder

Natürlich passt es nicht zu jedem Beitrag jede Menge Fotos einzubinden. Dennoch würde ich eigentlich fast immer empfehlen, ein Beitragsbild zu einem Beitrag zu veröffentlichen. So wirkt dein Blogbeitrag gleich sehr viel einladender, da Bilder einfach eine anziehendere Wirkung haben, als reiner Text. Auch beim Teilen auf Social Media (z.B. Twitter oder Facebook) ist es sinnvoll, ein Bild zum Beitrag zu haben, da dein Beitrag dann sehr viel größer und ansprechender im Social Mediakanal angezeigt wird.

7. Setze SEO-Einstellungen für Blogbeiträge

Ich würde dir auf jeden Fall auch empfehlen, eines der kostenlosen WordPress SEO Plugins, wie Yoast oder All in One SEO Pack zu nutzen. So kannst du SEO- und Social Media-Einstellungen zu deinen Beiträgen setzen, um sicher zu gehen, dass deine Beiträge auf Social Media und in Suchmaschinen gut dargestellt und gefunden werden.

8. Starte eine Unterhaltung

Am interssantesten sind Blogs, die ihre Leser in den Beiträgen und auch im Kommentarbereich mit einbeziehen. Stelle Fragen an deine Leser und beantworte Fragen, die in den Kommentaren gestellt werden. Blogs, die keinen Kommentarbereich haben, sind meiner Ansicht nach etwas langweilig, da man keine Meinung oder Feedback geben kann. Wenn du dich mit deinen Lesern unterhältst, macht auch dir selbst das Bloggen gleich doppelt so viel Spaß, zumindest empfinde ich das so. Du könntest auch neue Beitragsideen aus den Fragen deiner Leser machen und schauen, welche Themen besonders spannend, hilfreich oder interessant für deine Leser sind.

9. Sei offen für Kritik

Konstruktive Kritik ist so hilfreich und man sollte immer für Kritik offen sein. Natürlich ist es wichtig, sich nicht aus dem Konzept bringen zu lassen und man muss zwischen ehrlich gemeinter Kritik und reiner Negativität unterscheiden können. Jeder der einen Blog hat, kennt die Kommentare, die offensichtlich nur geschrieben wurden, um einen zu verunsichern. Klar, schließlich erfordert es einen gewissen Mut einen eigenen Blogbeitrag mit seiner eigenen Meinung und Empfindung zu veröffentlichen. Und bestimmt macht man als Blogger auch immer mal wieder etwas falsch, in dem man etwas falsch erklärt oder darstellt. Und das ist auch gut so, denn nur so lernt man dazu.

Da man sich mit einem eigenen Blog quasi etwas aus seinem eigenen Schneckenhaus raus traut, als man normalerweise musste, macht man sich natürlich auch leicht angreifbar. Und es gibt Menschen, die das ausnützen. Aber keine Sorge, die meisten Menschen sind sehr nett und schätzen die Arbeit und Mühe, die man in einen eigenen Blog steckt. Aus meiner Erfahrung ist es auch immer ein bisschen so, dass man die Stimmung in den Kommentaren zurück bekommt, die man selbst ausstrahlt. Wenn man offen ist und sich nicht Selbstdarstellerisch oder Besserwisserisch im Blogbeitrag gibt, erfährt man meist auch sehr positives Feedback. Und Fehler lassen sich ja bekanntlich gemeinsam am besten beheben :)

10. Teile dein wertvollstes Wissen

Niemand will Blogbeiträge lesen, in denen nicht wirklich etwas spannendes geschrieben ist. Sei es eine persönliche Geschichte oder ein Erlebnis, interessantes, innovatives Wissen oder ein Tutorial, ein Rezept oder ein Reisebericht mit spannender Info, Kunst, die erquickend oder emotional ist, oder eine Recherche, die anderen weiterhilft. Es ist meiner Ansicht nach immer ganz wichtig, sich in die Perspektive des Lesers zu versetzen und zu überlegen, was wirklich eine relevante Nachricht ist, die es Wert ist geteilt zu werden. Schließlich nimmt man die Zeit seines Gegenübers in Anspruch und das sollte sich auch lohnen. Wenn man das beim Verfassen eines neuen Blogbeitrags, Videos oder Podcasts im Hinterkopf behält, findet man meiner Ansicht nach immer seine Fans und regelmäßige Leser, welche die eigenen Inhalte schätzen.

11. Verstecke dich nicht

Ein Blog ist in den allermeisten Fällen eine sehr persönliche Sache, auch wenn man über Fachthemen schreibt. Das ist ja auch das wunderbare an Blogs, im Gegensatz zu anonymen Medienbeiträgen. Hier kreieren Menschen für Menschen. Daher solltest du meiner Meinung nach, deine Persönlichkeit auf deinem eigenen Blog nicht verstecken, sondern in deine Blogbeiträge mit einbeziehen. Menschen lieben Geschichten und möchten mehr von der Person erfahren, deren Blogbeitrag sie gerade lesen. Verstecke dich daher nicht hinter deinen Texten, sondern sei offen, ehrlich und individuell. Das wirkt sehr anziehend.

12. Hab Spaß an dem, was du machst

Einen Blog zu führen, ist für die meisten ein Hobby und es sollte daher Spaß machen, zu bloggen. Mach dir keine Gedanken darüber, was gut ankommen könnte oder was gerade im Trend ist, sondern schreibe über das, was dich persönlich anspricht und für das du selbst Leidenschaft hast. Nur so kannst du spannende, lebendige Beiträge erstellen, die vor Energie und Freude am Bloggen sprühen. Ich finde das macht den größten Unterschied und eine solche Leidenschaft für ein Thema oder für das Bloggen an sich, wirkt immer erfrischend und ansprechend auf andere.

Hast du weitere Tipps?

Welches sind deine Tipps für regelmäßige Blogleser? Strauchelst du selbst damit eine regelmäßige Leserschaft auf deinem Blog zu bekommen und welche Erfahrungen hast du bisher gemacht? Schreib mit deine Tipps und deine Erfahrungen doch einfach in einem Kommentar, ich freue mich schon von dir zu hören.

  1. Hallo Ellen,

    auf Kommentare einzugehen, sie also nicht unkommentiert zu lassen – wurde ja schon angeschnitten.

    Ich finde es noch wichtig, dass man auch auf anderen Blogs kommentiert. Und das möglichst sinnig und gehaltvoll und natürlich nicht spammy. Wer hilfreiche Kommentare schreibt, die einen Artikel ergänzen, der wird eher wahrgenommen. Es wird immer mal wieder Leser geben, die den Link des Kommentierers anklicken.

    Schönes Wochenende und einen lieben Gruß

    Hans

    • Hallo Hans,
      vielen Dank für deinen Kommentar :) Auch auf anderen Blogs zu kommentieren und hilfreiche Tipps oder Feedback zu geben, ist ein weiterer wichtiger Punkt, du hast total Recht. Vielen herzlichen Dank für diese Ergänzung!
      Ganz viele Grüße,
      Ellen

  2. Hallo Ellen,
    ich kann ebenfalls ein Plugin wie „Yet Another Stars Rating“ empfehlen.

    Damit kann man Leserbewertungen der eigenen Artikel durchführen. Das Plugin erzeugt ein Rich Snippet, sodass bei Googlesuche in der Ergebnisliste direkt eine Bewertung angezeigt wird., wie z.B. „Bewertung: 3,8 / 5 bei ‎32 Abstimmungsergebnissen“.

    Das erzeugt ebenfalls Vertrauen und führt zu mehr Besucher :-).

    Viele Grüße
    Wolfgang

    • Hallo Wolfgang,
      das ist ein toller weiterer Tipp, vielen herzlichen Dank dafür. Mit einer Sternchen-Bewertung wird man auf Google-Ergebnisseiten sehr viel eher wahrgenommen und man kann sehen, welche Beiträge inhaltlich wertvoll sind. Ich glaube ich muss das auch bei uns mal einführen :)
      Ganz viele Grüße,
      Ellen

  3. Hallo Ellen,
    ich schaue hin und wieder auch bei den Blogs meiner Leser vorbei und hinterlasse einen netten Kommentar. Sie freuen sich über diese Wertschätzung und lesen meine Beiträge dafür regelmäßig.

    Liebe Grüße,
    Ewa

    • Hallo Ewa,
      herzlichen Dank für deinen Kommentar, das ist ein weiterer toller Tipp. Die eigenen Leser schreiben ja meist zu ähnlichen Themen und es gibt dort auch spannende Beiträge zu entdecken. So bildet man quasi ein Blogger-Netzwerk und allen macht die Arbeit am eigenen Blog mehr Spaß :)
      Liebe Grüße,
      Ellen

  4. Hallo Ellen, ich habe auch noch zwei Tipps: an Blogparaden teilnehmen (oder mal eine eigene veranstalten), und – Achtung Eigenwerbung – den Blog bei http://www.trusted-blogs.com eintragen und empfehlen lassen. ;-)

  5. Hallo Ellen!

    Vielen Dank für Deinen tollen Artikel. Ich habe jetzt wieder tolle Ideen zur Förderung meiner Leserzahlen und Anregungen zur Verbesserung meines Blogs gewonnen. Ich würde noch ergänzen, dass die Interaktion mit den Followern in Social Media eine wichtige Rolle spielt. So können schlichte Gewinnspiele bereits sehr viel Aufmerksamkeit auf den Blog lenken können.

    Auch die Zielsetzung bzw. die Thrmatik des Blogs sollte dem Leser meiner Meinung nach bekannt oder offensichtlich sein. In meinem Blog (Erweckung für Deutschland) geht es beispielsweise um Tipps für die Verbesserung des Glaubenslebens von Christen im Alltag, um das namensgebende Ziel zu erreichen.

    Vielen Dank nochmal für den hilfreichen Artikel und liebe Grüße!

    Jonathan Raffaele

  6. Scharlotte

    Hallo,

    das ist jetzt aber alles nichts neues und wirkt auch nicht überall gleich.
    Ich biete keinen Newsletter an, weil ich persönlich keine mag, fühle mich bedrängt und belästigt.
    Bin auch in Social Media vertreten, was alles wahnsinnig zeitintensiv, wenn nicht zeitraubend ist.
    Wenn ich einen Website-Beitrag veröffentliche, dann ist was los auf meinem Blog und wenn nicht, dann ist der genauso tot wie die Fanpagae-Seite auf Fb.

    Was die hohe Zahl an Kommentare betrifft, so sehe ich die nur auf Seiten die über Plugins oder für WP bloggen. Bei 157 Beiträgen habe ich gerade mal 38 Kommentare und das halte ich für realistisch. Von meinen Lesern erhalte ich, was das Webdesign betrifft überhaupt keine Resonanz Beiträge die ich auf FB mit einer Fragestellung poste, erhalten nur eine geringe Reichweite. Wahrscheinlich ist der Algorithmus meiner Fanpage nicht danach ausgerichtet, es läuft eben nicht auf jeder Seite alles gleich gut.

    Ich kenne Medium nicht, habe noch nie etwas davon gehört oder gelesen. Es widerstrebt mir ein weiteres Plugin zu installieren, nur um irgendwo was posten zu dürfen. Musste vor 3 Monaten ein neues Cache-Plugin installieren, weil sich das alte plötzlich und unerwartet verabschiedet hatte. Die Arbeitszeit für die Fehler- und Schadenbehebung stand in keiner Relation zum Blog; Durch das neu installierte Cache-Plugin, läuft ein anderes fehlerhaft, den Grund habe ich bis heute nicht gefunden.
    Ein bekanntes SEO-Plugin habe ich in der Kostenlos-Version installiert, ich könnte fast schwören, dass damit die Probleme mit der Konfigurierung begannen.

    Nach meiner Erfahrung hat sich die Besucherzahl dadurch nicht wesentlich erhöht, auch wenn einzelne Artikel sehr gut ranken, meine Bilder sowieso.

    Danke dir trotzdem für deinen informativen Artikel, du kann ja nichts dafür.

    Liebe Grüße

    • Hallo Scharlotte,

      vielen lieben Dank für dein ehrliches Feedback, welches SEO Plugin hast du denn im Einsatz? Ich hoffe es läuft jetzt alles mit dem Plugin, eventuell lag es an einer bestimmten Einstellung, die nicht gepasst hatte.

      Zu Medium: Es ist natürlich nicht unbedingt nötig und Medium besitzt vor allem im Englischsprachigen eine weite Reichweite. Aber du kannst dich auch anmelden und über die Medium Import-Funktion direkt Beiträge von deinem Blog veröffentlichen. Du brauchst das extra Plugin also nicht unbedingt.

      Ganz viele Grüße,
      Ellen

  7. Leider ist es inzwischen sehr schwierig geworden aktive Leser für Blogs zu gewinnen. Die meisten Besucher meiner Seiten scheuen sich, sich in eine Newsletter einzutragen. Die Spamproblematik ist einfach zu groß. Die Sache mit Medium ist für mich neu. Was bietet dieser Dienst? ich kenne ihn nicht.

    • Hallo Walter,
      Medium ist eine Plattform, auf der man unabhängig von einem eigenen Blog Beiträge veröffentlichen kann. Im englischsprachigen Bereich ist Medium recht beliebt, ich lese dort auch immer wieder gerne Beiträge, man kann sich ein Abo machen und es auf die eigenen Interessen abstimmen.
      Es ist aber eben auch möglich, bereits auf dem eigenen Blog veröffentlichte Beiträge noch einmal als Import bei Medium zu veröffentlichen. So findet man eventuell ein neues Leserpublikum.
      Newsletter sind natürlich sehr viel Arbeit, aber es lohnt sich meiner Ansicht nach auf jeden Fall einen zu haben und dort regelmäßig ein paar Kleinigkeiten zu schreiben. Nur wirklich hochwertige Inhalte natürlich, man möchte ja niemanden nerven :)
      Ganz viele Grüße,
      Ellen

  8. Danke Ellen für den Post. Neben den Tipps die du lieferst würde mich jetzt aber der nächste Schritt interessieren: Woher weiß ich dass ich mehr Leser bekommen habe. Also wie trackst du deine Leserschaft? Mit Google Analytics oder Piwik? Und trackst du nur Websiten Besucher oder auch die Feedleser mit einem Dienst oder einem Plugin?

  9. In wie weit funktioniert das Bewertungssystem wirklich?
    Blogroll ist ja nicht mehr so in. Meiner Ansicht nach ist eine der besten Methoden, mehr Besucher zu bekommen und den PageRank in Google zu verbessern, das Linkmarketing. Kein Linktausch, das mag Google ja nicht mehr. Aber einige gepflegte Links, direkt aus dem Content, dann wieder mal in einer kleinen Auflistung zu themenverwandten Seiten, ist ganz natürlich und verbessert das Rating.

  10. Medium kannte ich bisher auch nicht. Danke für den Tipp das schaue ich mir dann mal an.

    Meine Erfahrung ist das man auch über Pinterest, wenn man es richtig anstellt, viele Leser gewinnen kann. Und natürlich immer wieder Mehrwerte sowie die persönliche Ansprache. Mir hat es sehr geholfen ein Pinterest Board mit den Eigenschaften meines perfekten Lesers zusammenzuklicken. Damit kann man sich immer wieder vor Augen führen für wen man eigentlich schreibt und viel genauer auf die Bedürfnisse dieser „virtuellen“ Person eingehen. Was für Probleme im eigenen Bereich hat diese Zielgruppe und wie kann man diese hilfreich im eigenen Artikel lösen. So lässt sich dann auch als smarter Blogger ein Tribe aufbauen.

    Und ein bisschen Wortwitz in den eigenen Artikeln schadet auch nie ;)

  11. Oh, Dankeschön: Der Medium-Import war mir neu! Fürs Re-writing auf Medium fand ich seltenst die Zeit – sogleich ausprobiert und gefreut. Die Bilder musste ich noch mal nachladen, aber sonst sehr elegante Funktion ohne Gefahr des duplicate content.
    Saludos,
    DoSchu

  12. Eine schöne Zusammenstellung wichtiger Tipps, nicht nur für Neu-Blogger! Den wichtigsten Hinweis hast Du meiner Ansicht nach am Schluss platziert (da kommt ja auch bekanntlich immer das beste): man sollte SPASS am Bloggen. Der Rest ergibt sich daraus. Gerade in Zeiten, wo viele „Newbies“ einen Blog starten, um damit Geld zu verdienen – was der absolut falsche Ansatz ist – kann man darauf nicht oft genug hinweisen. Danke also dafür!

  13. Im Grunde brauche ich nur Eddys Kommentar kopieren – er trifft es ganz genau – Dankeschön, Eddy :)

    Ich betreibe einen absoluten Nischenblog, in dem ich von meinem Dorf hinterm Deich erzähle und sehr viele Fotos zeige – mein Hobby ist Schafe fotografieren. Ja wirklich, nicht lachen :D

    Ich betreibe den Blog inzwischen seit fast fünf Jahren, es gibt knapp 750 Beiträge, über 7.000 Fotos und über 4.300 Kommentare, wobei die Hälfte davon von mir ist, weil ich jeden Kommentar einzeln beantworte.

    Mein Blog ist absolut werbefrei; ich mag Hobbyblogs, die nur betrieben werden, um Geld zu verdienen, überhaupt nicht. Ich habe eine kleine, aber feine Stammleserschaft, die mir zum Teil schon seit Anfang an folgt, und täglich um die 300 Besucher. Das ist für normale Verhältnisse sicherlich nicht viel, aber für einen Blog über ein kleines Dorf mit vielen Schaffotos schon sehr klasse.

    Ich versuche, sehr authentisch zu schreiben. Mir ist ganz wichtig, dass meine Leser wissen, dass wir ‚echt‘ sind; ich verstecke mich nicht hinter einem Nicknamen oder zeige nur Fotos von hinten; ich finde, die Leser haben ein Recht darauf zu wissen, wer ihnen was erzählt. Natürlich führt das dazu, dass man hin und wieder mal angesprochen wird (‚Du bist doch die Ursula vom Ditzum-Blog, oder?‘), aber das ist auch völlig in Ordnung.

    Mir macht das Bloggen unglaublich viel Spaß; es ist ein Weg, unserem Dorf ein bisschen von dem zurück zu geben, was wir hier gefunden haben. Und es ist einfach schön, Spaß und Freude zu teilen.

    In anderen Blogs kommentiere ich sehr wenig; meine Leser haben meistens keine eigenen Blogs. Und nur irgendwo schreiben, selbst wenn mich das Thema nicht interessiert, damit mal ein Rückkommentar kommt: Ein ganz klares Nein.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass ein Blog nur dann funktioniert wenn man echt ist und ehrlich. Natürlich muss man nicht aus seinem Privatleben erzählen, aber das braucht es auch nicht; wichtig ist, dass man seinen Lesern nichts vormacht. Ich bin nicht perfekt, ich backe zum Beispiel gerne, kriege aber trotzdem mit schöner Regelmäßigkeit Kletschkuchen als Ergebnis. Und das erzähle ich meinen Lesern durchaus auch mal (mit Fotos) und dann lachen wir zusammen darüber.

    Was ich mit dem ganzen Roman sagen will: Bei einem privaten Blog ist das Wichtigste, dass das Bloggen einem selbst Spaß macht. Wer erst nach einem Thema suchen muss, sollte sich das mit dem Bloggen nochmal überlegen – das kann nämlich nicht klappen. Ein Blog muss, damit die Menschen gerne darin lesen, aus dem Herzen kommen.

  14. Da habt ihr ja wieder einen Beitrag rausgehauen. Sehr gut! Habe ich direkt meiner Frau geschickt und jetzt ist sie auch ein Fan von euch! :)

    Für mich neu war der Punkt mit Medium. Darüber hatte ich nie nachgedacht. Also dort Beiträge zu teilen. Super Tipp!

  15. Arbeitet medium genau wie paperblog (kopiert komplette Inhalte und setzt eigene Werbung) ?? Zwar wird ein canonical Tag genutzt aber es kann sehr gut sein, dass der Beitrag auf medium in den Google Ergebnissen über dem eigenen Blog für relevante Keywords erscheint. Das würde mittelfristig Besucherzahlen senken. Hat da jemand gute Erfahrungen gemacht ?

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