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Sichere deine WordPress-Seite mit regelmäßigen Backups

Wie wichtig regelmäßige Backups einer WordPress-Seite sind, kann man wahrscheinlich nicht oft genug erwähnen und da wir erst letzte Woche eine komplette Datenbank-Wiederherstellung bei Elmastudio durchführen mussten, hier noch einmal ein kleiner Artikel mit hilfreichen Tipps zur Backup-Absicherung von WordPress-Seiten.

Was muss gesichert werden und warum?

Wenn du regelmäßig Arbeit und Zeit in deinen Blog oder deine WordPress-Seite investierst ist es wichtig, diese wertvollen Inhalte zur Sicherheit auch noch einmal doppelt zu speichern. So kannst du im schlimmsten Falle eines Fehlers immer wieder einen Schritt zurück gehen und eine auf eine Sicherheitskopie deiner kompletten WordPress-Daten zurückgreifen. Fehler oder komplette Seiten-Crashes können z.B. entstehen, wenn du ein fehlerhaftes oder nicht kompatibles WordPress-Plugin oder Theme installierst oder wenn deine WordPress-Seite von außen (z.B. durch ein schwaches Passwort oder Sicherheitslücken in veralteten WordPress- oder Plugin-Versionen) gehackt wird.

Immer in einem Backup gesichert haben solltest du daher die folgenden Elemente deiner WordPress-Installation:

1. Die Datenbank

zum einen gibt es Die MySQL Datenbank, in der alle Inhalte deines Blogs wie z.B. Artikeltexte, alle Kommentare oder Plugin-Einstellungen, alle Benutzerdaten etc. gespeichert sind.

2. WordPress-Core Dateien

Dann gibt es natürlich alle WordPress-Versions Dateien, die du anfangs über deinen FTP-Upload oder mit Hilfe einer One-Click Installation deines Hostinganbieters auf deinen Serverspace hochgeladen hast.

3. Uploads

Mit Uploads sind alle Dateien gemeint, die du über deine WordPress-Mediathek hochgeladen hast oder die du direkt in deinem …wp-content/uploads Ordner gespeichert hast. Das sind z.B. alle Bilder, hochgeladene Videos (nicht eingebettete Videos) oder Audio-Dateien.

4. Plugins

Alle installierten Plugins befinden sich auf deinem Serverspace im Ordner …wp-content/plugins.

5. Themes

Und alle installierten Themes deiner WordPress-Seite sind im Ordner …wp-content/themes gesichert.

Wie kannst du regelmäßige Backups einrichten?

Das klingt alles recht kompliziert und aufwendig, es gibt aber zum Glück jede Menge praktische Dienste und WordPress-Plugins, mit denen du recht leicht ein regelmäßiges Backup deiner WordPress-Installation einrichten kannst. Hier eine kleine Übersicht der Möglichkeiten:

VaultPress

Wenn du bereit bist eine geringe, monatliche Gebühr für regelmäßige Backups in Echtzeit zu investieren, dann kann ich auf jeden Fall das Angebot von Automattics VaultPress-Dienst empfehlen. Es gibt eine Lite (5 US Dollar / Monat je Domain), Basic (15 US Dollar / Monat) und Premium (40 US Dollar / Monat) Version des Angebots. Das ist zwar nicht wenig Geld, aber der Service ist aus unserer Erfahrung sehr zuverlässig und der Support arbeitet hilfsbereit und schnell.

Die 3 Service-Optionen bei VaultPress.
Die 3 Service-Optionen bei VaultPress.

Gesichert werden bei VaultPress alle Elemente deiner Webseite und du kannst Restores und Downloads deiner Backups von allen oder auch nur Teilelementen machen. Über das Dashboard hast du Zugriff auf all deine Backups (24 pro Tag).

Praktisch ist auch, dass man komplette Seiten-Restores auch auf eine andere Domain erstellen kann, so kann man das Backup erst einmal testen oder die eigene WordPress-Seite wenn man möchte auch praktisch auf eine neue Domain umziehen.

BackWPup (Free und Pro Version)

BackWPup ist ein WordPress-Plugin das es kostenlos im WordPress Plugin-Directory zum Download gibt. Mit der kostenlosen Version kann man geplante Backups zu verschiedenen Orten bzw. Diensten einrichten, z.B. auf einen FTP Server, zu Dropbox oder S3-Dienstleistern wie Amazon S3 oder Google Storage.

Wer zusätzliche Funktionen und professionellen Support für den Backup in Anspruch nehmen möchte, kann auch die Pro-Version von BackWPup (Preis zw. 60-145 Euro im Jahr, je nach Anzahl der Domains) kaufen. Der Support von Marketpress.de ist auch auf Deutsch, was eventuell hilfreich sein kann.

Die Pro-Version von BackUpWP mit deutschsprachigem Support.
Die Pro-Version von BackUpWP mit deutschsprachigem Support.

ManageWP

Ein weiterer großer Pro-Anbieter für WordPress-Backup Lösungen ist ManageWP. Der Dienst kostet 0,80 – 4,80 US Dollar im Monat je Domain und bietet neben Backups (ab der Professional regelmäßig geplante Backups9 auch noch die Möglichkeiten Updates durchzuführen und mehrere Seiten von einer Benutzeroberfläche zu verwalten.

Das Angebot von ManageWP, inkl. Backup-Möglichkeiten.
Das Angebot von ManageWP, inkl. Backup-Möglichkeiten.

WP-DBManager (nur Datenbank-Backup, kostenlos)

Wen du nur deine Datenbank regelmäßig sichern möchtest, kannst du das kostenlose WordPress-Plugin WP-DBManager installieren und dir regelmäßige Datenbank-Backups an deine Email-Adresse, auf einen FTP-Server oder über das mysqldump-Programm einzurichten.

Jede Menge Datenbank Optionen mit dem WP-DBManager Plugin.
Jede Menge Datenbank Optionen mit dem WP-DBManager Plugin.

Zusätzliche Funktionen des Plugins sind die Datenbank-Optimierung, du kannst direkt über das Plugin auch ganze Datenbank-Tabellen löschen oder leeren, das ist natürlich eine sehr mächtige Funktion, die nur mit großer Vorsicht und mit einem ganz aktuellen Backup der Datenbank genutzt werden sollte.

Fazit

Es gibt also wirklich jede Menge Optionen, ein Backup von WordPress einzurichten und es ist wichtig, dass man sich vorab darum kümmert und nicht erst, wenn man ein Backup dringend benötigen würde. Uns hat das eingerichtete Backup bei VaultPress in der letzten Woche wirklich buchstäblich gerettet, nachdem nach einem fehlerhaften Plugin-Update plötzlich Probleme bei unserer Seite aufgetreten sind und wir letztendlich ein Datenbank- und Plugin-Restore über VaultPress durchgeführt haben. Natürlich kommt es nicht sehr oft vor (Daumen gedrückt), dass man das Backup wirklich benötigt. Aber wenn es doch einmal dazu kommen sollte, ist man wirklich froh, wenn man sich vorab mit diesem Thema auseinandergesetzt hat.

Wie ist deine Meinung?

Welche Erfahrungen und weitere Tipps hast du zum Thema-Datenbackups von WordPress-Seiten und was sind deine Plugin- und Angebots Favoriten? Über deine Meinung und deine weiteren Tipps freue ich mich sehr!

41 Kommentare

  1. a) Eine regelmäßige Datensicherung ist wichtig. Mindestens einmal pro Monat sichere ich meine WordPress-Installation – mein Outlook-Kalender erinnert mich daran. Unabhängig davon wird natürlich ein Backup z.B. vor der Installation einer neuen WordPress-Version durchgeführt.
    b) Die letzten zehn Sicherungen halte ich vor. Dann wird gelöscht, weil eine Datensicherung auch Speicherplatz in Anspruch nimmt.
    c) Ich musste einmal eine Sicherung zurückspielen. Aufgrund einer falschen Einstellung wurden plötzlich falsche Zeichen angezeigt. Daher immer bei einer Datenbank-Sicherung auf die (richtigen) Einstellungen achten!

  2. GréasánDev 13. August 2013

    Noch zu erwähnen wäre WPB2D (WordPress Backup to Dropbox). Läuft ebenfalls zuverlässig und dank der Dateiversionierung in Dropbox kann man trotz dass dieses Plugin bei jedem Backup die Dateien überschreibt auf ältere Backups zugreifen.

  3. Den DBManager werde ich mal ausprobieren, danke für den Tipp!
    Habe es bisher immer händisch in phpMyAdmin gemacht, aber das scheint ja viel bequemer zu sein ;)

  4. Als Versicherungs-Fuzzie betrachte ich Kosten für Backups und Sicherheits-Services als „Versicherungs-Prämie“ gegen Totalausfall. Wenn nichts passiert, hat man scheinbar umsonst bezahlt. Wenn allerdings doch was passiert, ist das Geheule groß.

    Während der Ausfall für einen Blog der Kaninchen-Züchter noch zu verschmerzen ist, kann er für eine geschäftliche Webseite im schlimmsten Fall das ‚Aus‘ bedeuten.

    Einen deutsch-sprachigen und gut-erreichbaren Service fände ich für den hektischen Notfall besser, als die englischen Varianten. Hat jemand Erfahrungen mit oben genanntem Service von MarketPress.de? Oder mit anderen Anbietern aus Deutschland?

    Danke für den Beitrag und weitere Erfahrungen.

    – Hans Steup, Berlin

      • Hallo Stefan,

        vielen Dank für Deine Antwort, auch wenn ich damit reichlich spät dran bin :)

        Als Laie frage ich mich (und vielleicht auch andere Mit-Leser): Was ist ein „Cron-Job“ und was tut er für mich? Ersetzt er meine Datensicherung?

        Beste Grüße,
        Hans

  5. Anna Fischer 13. August 2013

    Also bisher bin ich mit dem (kostenlosen) Plugin „Duplicator“ sehr gut gefahren. Damit kann ich meine komplette Seite backupen (Dateien, Datenbank + Installlationsscript). Das wird in einem extra Ordner wp-snapshots abgelegt, wo ich es mir dann auf meinen Rechner ziehen kann. Schmiert die Seite mal ab, oder man möchte die Seite auf einer anderen Domain neu aufsetzen, kann man sich mit den drei Dateien (eine zip-Datei mit allen Dateien, eine sql-Datei für die Datenbank und eine install.php, die alles einrichtet) alles sehr einfach machen.
    Eigentlich ist das Plugin für Staging-/Live-System Betrieb gedacht, also um einfache Klone der eigenen Seite für Testsystem u.ä. zu erstellen. Aber für mich ist es auch als Backup Lösung nicht mehr wegzudenken.

    BackWPup hatte mir persönlich nicht zugesagt, Geld kann ich nicht investieren und WP-DBManager backupt leider nur die Datenbank. Da blieb ich dann bei Duplicator hängen ;)

    Viele Grüße, Anna

    • @Anna Fischer danke viel mals für der Tipps, Duplicator schaut sehr gut aus. Da ich oft Testserver benutze, werde ich gleich ausprobiere. Danke an Ellen für die tolle Artikel ;)
      VG Antonio

  6. Zur Zeit benutze das Plugin Backup2Dropbox. Damit landen meine ganzen Dateien direkt in meiner Dropbox und von dort aus auch auf meinem PC. Dazu kann man einstellen wie oft ein Backup erstellt werden soll und was alles rein soll.

    Speichert leider nicht die Datenbank, was ich bisher manuell mit dem mysqldumper mache. Deshalb vielen Dank für den Tip mit DBManager, muss ich mal ausprobieren.

    Grüße

    Philipp

    • Ich probiere das Plugin auch diese Nacht mal aus. Laut Webseite sichert es auch die Datenbank: „WordPress Backup to Dropbox is a plugin for WordPress that automatically uploads a backup of your entire website, including all files and its database, to Dropbox.“

  7. Hallo Ellen,

    mein Tool der ersten Wahl ist „wptwin“ (www.wptwin.com). Der Umgang mit dem Dienst ist in einem Kurzvideo erklärt und auch für einen Laien nachvollziehbar. Der Vorteil von wptwin: es wird ein kompletter Klon einer Seite erzeugt, einschließlich Plugins, Theme und ALLEN Einstellungen. So brauche ich im Bedarfsfall nicht erst umständlich alles wieder zusammenzusetzen, sondern ich spiele den Klon auf und alles ist 1:1 wie vorher. Einen Klon zu erzeugen dauert je nach Seitengröße nicht länger als 30 Sekunden und kann über das Backend angestoßen werden. Ich nutze den Dienst immer vor WP- oder Pluginaktualisierungen und zum Erzeugen von neuen Kundenhomepages (Basiskonfiguration). Kurzum, ich bin ein Fan von wptwin, weil ich mich seit 3 Jahren Agenturarbeit darauf verlassen kann. Auch in den Preismodellen findet sich m.E. jeder wieder. Einziges Manko: Nicht jeder Webspaceanbieter (z.B. Hosteurope) erlaubt die Ausführung des erforderlichen .php-Skriptes. Bei 1&1 geht es jedoch ohne Probleme.

    Vielen Dank übrigens für Deine regelmäßigen Beiträge, von denen bin ich ebenfalls Fan =)

    – Marc Biniasch, Bonn

  8. Klar, Datensicherung ist lebenswichtig. Nur das perfekte Plugin dafür habe ich noch nicht gefunden. Kostenlos und problemlos soll es sein. Alle, die ich bisher ausprobiert habe, sind irgendwann aus dem Ruder gelaufen und haben mir die Datenbank vollgemüllt, selbst die, die auf Dropbox speichern sollen. Tun sie auch, aber parallel geht’s auf den Server, samt Backup vom Backup vom Backup. Ich musste gerade heute morgen die DB wieder freischaufeln. Offenbar habe ich ein schlechtes Backup-Karma. Ein wirklichen Grund für die durchdrehenden Plugins habe ich noch nicht finden können. Trotz all dieser Probleme mache ich unverdrossen weiter mit Backups. Ich will ja nichts riskieren.

  9. Als Laie investiere ich gerne pro Monat einige Franken, um im Falle eines Falles nicht ins Leere zu stürzen. Als Altenative zu vaultpress.com habe ich einen Account bei blogvault.de, dort gibts alles auch auf Deutsch. Die Leute dort haben mir vergangenen Dezember extrem geholfen, als ich grosse Probleme beim Umzug auf einen neuen Hoster hatte.

  10. Also ich benutze BackupBuddy von iThemes (hab eine einmalige Lizenz gekauft, die ich jetzt ein Leben lang für alle meine WordPress-Sites benutzen darf). Macht komplette Backups auf alle möglichen Systeme (z.B. Dropbox oder ftp) und das migrieren und wiederherstellen ist ein Kinderspiel. Daumen hoch!

  11. Ich habe bisher immer mit BackUPWordpress gearbeitet, das sowohl Datenbank und Dateien sichert (oder nur eins davon) und das auch automatisch zu festgelegten Zeiten: http://wordpress.org/plugins/backupwordpress/

    Heute habe ich auf einer Kundenseite zum ersten Mal das oben empfohlene BackWPup benutzt, das scheint mir auch echt gut zu sein.

    Für Datenbankmigrationen ist übrigens WP Migrate DB super, da man beim Datenbankexport gleich die Pfade und Domain anpassen kann (wenn man von Test- auf Liveseite umzieht oder auf einen anderen Server).

    • Das Plugin nutze ich auch, musste aber zum Glück noch nicht auf die Backups zurückgreifen.

      Zu erwähnen sollte auch sein, dass man sich die automatischen Backups neben der Sicherung auch per E-Mail schicken lassen kann.

      Für jemanden der viele Kundenseiten betreut ist es natürlich super, da alles automatisch abläuft und man die Backups auf dem Kunden-Server belassen kann (inkl. maximale Sicherungen).

  12. Eine schöne kleine Vorstellung einiger gängiger Dienste & Plugins hast du hier erstellt.
    Jeder sollte jedoch darauf achten, ob die Ablage der Datensicherung vor allem bei den US-Anbietern mit den deutschen Datenschutzrichtlinien vereinbar ist. Speziell falls Kundensysteme/-sites gesichert werden. Das ist leider auch bei vielen deutschen Annietern noch ein großes Manko.
    Ansonsten gefällt mir dein Artikel, wie die meisten anderen hier im Blog, sehr gut :).

  13. Ich setze da lieber auf eigene Technologie statt auf eine Schwarze Box bei einem Dienstleister. Die NAS läuft sowieso. Da schiebe ich jede Nacht ein DB Backup an und synce das gesamte Verzeichnis per ftp mit rsync.

  14. Bei mir wird auch jeweils als eines der ersten Plugins BackWPup installiert.
    Das ist in 5 Minuten eingerichtet und läuft tadellos auf verschiedenen WordPress Installationen, die ich betreue.

    Mir hat das automatische, regelmässige Backup wirklich geholfen mich mehr entspannen zu können: wenn nun WordPress oder Plugin Updates veröffentlicht werden kann ich nur noch installieren und muss nicht noch Vorarbeit leisten.

  15. Wer hat positive Erfahrungen mit einem der Backup-Plugins bei einem wirklich großen Blog mit mehreren Tausend Beiträgen und zigtausenden von Kommentaren gemacht? Die meisten Plugins, die ich kenne, timen irgendwann mal aus und scheitern letztendlich.

    Danke
    Christoph

  16. Für alle, die ein montaliches Budget von ca. 25€ haben und sich mit Englisch wohlfühlen kann ich meinen Hoster wpengine.com wärmstens empfehlen. Die Jungs&Mädels haben nicht nur ein super Support und richtig Ahnung (gerade auch für größere Sites), sondern auch ein automatisches tägliches Backup. Außerdem kümmern sie sich darum, dass die WP-Installation immer up-to-date ist und alles auf maximale Sicherheit konfiguriert ist. (auf eine Weise, wie ich es selber nie könnte, bzw. keine Zeit habe zu tun) Seitdem ich meine Seite bei ihnen hoste mache ich mir keine Sorgen mehr um Backups, Hacks und Malware.
    (Ich bin nur Kunde, dies ist also keine Schleichwerbung etc., bin halt echt zufrieden).

  17. Besonders schön ist es, wenn man einen Hoster hat ,der täglich Backups macht und diese 3 Tage aufbewahrt. Ich bin seit über 10 Jahren sehr zufrieden mit domainFactory.

  18. Vielen herzlichen Dank für die vielen hilfreichen Tipps und Erfahrungswerte, die hier bereits geschrieben wurden. Es gibt wirklich unzählige Möglichkeiten regelmäßige Backups einzurichten, zu erwähnen ist sicher auch noch das Plugin WordPress Backup to Dropbox. Ich persönlich würde wahrscheinlich eher zu einer Lösung außerhalb des eigenen Hostinganbieters tendieren, also auch ein FTP-Backup auf einen anderen Serverspace leiten lassen, einfach nur zur Sicherheit.

    Wenn man nicht so vertraut mit Datenbanken und den ganzen WordPress-Dateien ist, finde ich den sehr einfachen Restore- und Backup Ablauf bei VaultPress schon sehr genial. Ich weiß allerdings nicht, ob das bei den anderen Angeboten nicht ähnlich benutzerfreundlich gelöst ist. Hat da jemand Erfahrungen?

    Bzgl. der Größe einer Seite und der Kapazitäten eines Backup-Anbieters müsste man sich vielleicht noch einmal individuell erkundigen, ob und wenn ja, welche Einschränkungen es gibt. Vielleicht wäre das ja eine Idee für einen Folgeartikel… :)

    Grüße, Ellen

  19. Top Backup Liste! Diese kommt zur rechten Zeit. Wenn man sich auf den eigenen Hoster mit seinen Backup Lösungen nicht mehr verlassen kann, muss man das halt auch noch selber machen. Habe mich erstmals für das kostenlose WP-DBManager Plugin entschieden.

    Grüße, Philipp

  20. Ich mache täglich eine vollautomatisierte Sicherung der Datenbank. Dazu nutze ich MySQLDumper, den ich per Cronjob.de anstosse. Im MySQLDumper kann man bequem konfigurieren, wann und wie oft gesichert werden soll und wieviele der Backups über welchen Zeitraum gespeichert bleiben (bzw. wann sie gelöscht werden). Einmal konfiguriert, bei cronjob.de eingetragen und fertig.
    MySQLDumper ist übrigens auch hervorragend für Datenmirgrationen geeignet.
    Die restlichen WordPress-Dateien sichere ich per FTP immer bevor ich ein Update mache. Das hat bisher gelangt.

  21. Meine Lösung fehlt noch :-)
    Ich benutze InfiniteWP um meine WP Seiten zu managen, macht auch vollständige Backups.

  22. Vielen Dank für diese Übersicht. Leider hat wohl schon jeder die Erfahrung gemacht, dass gerade Backups des Dateisystems äußerst instabil laufen. BackWPup lief bei mir z.B. gar nicht, wenn ich das Dateisystem zu Dropbox sichern sollte.

    Hier ist auch wichtig zu wissen, dass diese Methode ein erhebliches Sicherheitsrisiko ist, weil die Daten unverschlüsselt übertragen und gespeichert werden. Plugins, die die Eingabe der Zugangsdaten erfordern (also kein O-Auth), sind in dieser Hinsicht besonders heikel. Man sollte also auf jeden Fall die config.php ausnehmen.

    Es kann sinnvoll sein, sich auf die Sicherung der Daten zu beschränken, die sowieso öffentlich sind (Uploads) oder angepasst (Themes). Es ist an sich unnötig, den WordPress Core zu sichern, weil der ohnehin verfügbar ist.

    Ich bin bei meiner Suche auf eine ausgesprochen elegante Lösung gestoßen, mit der man auf dem Rechner verschiedene 1-Klick-Lösungen über Batches realisieren kann:

    http://www.administrator.de/forum/ftp-server-daten-alle-paar-tage-automatisch-sichern-backup-182553.html

    Ich habe das getestet, es funktioniert einwandfrei. Man kann so spezifische Methoden erstellen (Update eines Plugins, von WordPress, des Theme etc.)

    Mike

  23. Plugin’s für WordPress die einem das Leben als Blogger erleichtern sind zwar relativ einfach in der Anwendung, aber andererseits auch zu unsicher für meinen Geschmack. Weil wenn der Blog an sich kompromittiert wurde, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß das auch dass Backup anbei gleich mit beschädigt wurde. Oder noch schlimmer, es wurde schadhafter Code in das Backup-Plugin eingefügt noch schlimmere Dinge anstellt.

    Backup und dessen Sicherung sollte NIEMALS vom gleichen System aus ausgeführt werden, schlicht zur Vorbeugung.

    Ich persönliche setzte schon seit Jahren auf Cron-Job oder runwhen und sichere damit sowohl die Datenbank wie synchronisiere damit auch die Dateien als Backup. Weil letztendlich muss ich nicht jedes mal die ganzen Dateien komplett sichern, sondern nur 1mal und danach lediglich einen Abgleich dessen machen.

    Das ist in der Einrichtung etwas aufwendiger, aber das ist ein Blog beim Start auch ein mal und von daher keine Ausrede für mich. ;)

  24. Ich nutze seit Jahren „Updraftplus“, damit kann ich zuverlässig bei kleineren Installationen autom. per Email alle notwendigen Daten mir zusenden lassen. Bei größeren Projekten wird das per FTP oder sonstige Clouddienste transferiert. Verschiedene Zeiträume sind leicht einzustellen.

  25. Danke für diese Zusammenfassung. Was mir persönlich fehlt ist ein backup Plugin mit einer automatischen restore Funktion. Gibt es sowas für WP ?
    Lg Andre

  26. Vielen Dank für die nützlichen Tipps bezüglich der WordPress-Backups. Ich suchte schon längere nach einer zuversichtlichen Lösung und bin begeistert!

  27. Nachdem WP-Backup seit einiger Zeit irgendwie nicht mehr funzt, habe ich jetzt mal BackWPup installiert. Die erste Sicherung läuft und ich kann wieder etwas ruhiger schlafen. Danke für den Tipp!

  28. Danke für den Artikel. Ich dachte immer, dass es reicht, wenn man die Daten einfach über einen FTP-Client an einen sicheren Ort kopiert. Scheint aber nicht der Fall zu sein. Ohne jetzt genauer zu wissen, warum, das nicht reicht, hab ich direkt mal wpb2d geladen und heute Nacht laufen lassen. Zwei Dinge sind mir aufgefallen:

    1.) Als Startzeitpunkt für das erste Backup habe ich heute morgen um 3 Uhr eingestellt. Jetzt, neun Stunden später, läuft es noch immer! Im Backup Monitor sehe ich zahlreiche Meldungen „There has been no backup activity for a long time. Attempting to resume the backup“. Bisher wurde auch erst ein Teil der Daten (insgesamt sind es rd. 150 MB) gesichert. Das Backup scheint tatsächlich noch zu laufen, wenn auch erschreckend langsam (trotz VDSL), denn am Ende der Liste sehe ich noch immer den Button „Stop Backup“. Ich hoffe mal, dass nur das allererste Backup so zäh läuft. Hmm, abwarten und Tee trinken.

    2.) Als Zielordner scheint ausschließlich der „Apps“-Ordner auf meiner Dropbox zu gehen, oder ein Unterordner darin. Aber das dürfte wohl eine Dropbox-Limitierung sein.

  29. Ich bin Anfänger in diesen Dingen der Datensicherung. In regelmäßigen Abständen lade ich meine Server-Dateien auf einen Ordner der Festplatte herunter. Das ist einfach. Macht Ihr das auch so?
    Viel mehr Probleme macht mir das Backup der Datenbank. Da blicke ich nicht durch. Meine Datenbank ist 140MB groß. Exportieren mit PHPmyadmin ist also nicht möglich. Also versuche ich es mit einem WP-Plugin. Ich stelle das Plugin BackWPup so ein, dass mir in regelmäßigen Abständen Datenbank-Backups an meine Email-Adresse geschickt werden. Oder ich mache es alle 2 Wochen manuell mit „Ein-Klick-Backup“. In beiden Fällen habe ich das Backup auf meinem Computer. Ich könnte es also in einen Ordner ablegen. Inwieweit mir das etwas nutzt, wenn meine Webseite abschmiert: das wird man sehen. Jedes Backup ist nur so gut, wie das spätere „Importieren“ funktioniert. Bei den Kommentaren auf dieser Seite wird gelegentlich gesagt, man soll ein Datenbank-Backup auf den Server hochladen. Ist das unbedingt nötig? Bringt es Vorteile gegenüber dem Ablegen in einem Ordner auf der Festplatte (oder externer Datenspeicher)? Fragen, über Fragen. Kann jemand Licht ins Dunkel bringen?

  30. Liebe Elma-Fans :-)
    Ich nutze das Plugin „UpdraftPlus – Backup/Restore“. Das bietet mir den Vorteil, dass ich direkt regelmäßig in (u.a.) Google Drive sichern kann.
    Eine deutsche Anleitung zur Installation habe ich hier ins Netz gestellt:
    http://www.2w-design.de/backup-wordpress-mit-updraftplus-auf-google-drive/
    Ist auf alle Fälle eine Überlegung wert, da die Backuproutinen einstellbar sind (wie oft und welche Dateien), die Anzahl an zu behaltenden Backups regelbar ist, keine Riesendateien gemailt werden und das Ganze auf einem externen Server liegt (aber jetzt bitte keine Diskussion über Daten bei Google :-)).
    Viele Grüße
    Wolfgang

  31. Viele interessante Beiträge und Tipps zu diesem doch sehr wichtigem Thema. Gerade vor einer Woche mussten wir eine Webseite eines Kunde wieder zu leben erwecken, da er ein Plugin installierte, das nicht kompatibel zum Theme war.

    Viele Grüsse
    Silvester

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