Tipps für ein gesundes, schnell zubereitetes Webworker-Lunch

gesundes Lunch Webworker

Bestimmt bin ich nicht die Einzige, die sich als guten Vorsatz fürs neue Jahr fest vor­ge­nommen hat, noch mehr auf eine gesunder Ernährung im Arbeitsalltag zu achten. Denn gerade wenn man wie die meisten von uns mehr oder weniger den ganzen Tag am Computer arbeitet, ist es wichtig sich auch im Winter gesund zu ernähren. So bleibt man fit, fühlt sich wohler und kann dem­ent­spre­chend auch bes­sere Arbeit leisten.

Da ich großer Fan von Food-Blogs und Koch-Videos bin und auch immer wieder gerne neue Rezepte aus­pro­biere, möchte ich einige meiner der­zei­tigen Lieblingrezepte für ein gesundes Webworker-Lunchpaket kurz vorstellen.

1. Wraps als wahre Alleskönner

Wraps sind in ein paar Minuten zube­reitet, man kann sie mit so ziem­lich allem füllen und auch prima unter­wegs essen. Kein Wunder, dass die mexi­ka­ni­schen Fladenbrote auch bei uns so beliebt sind.

Meine Lunchpaket-Wraps sind mit Humus oder Frischkäse bestri­chen und mit gedüns­tetem Wirsing und Tofustreifen (für nicht Veggies auch Puten- oder Hähnchenbruststreifen) gefüllt.

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Und so funktioniert’s:

Fertige Wraps bekommt man inzwi­schen in fast jedem Supermarkt oder Biomarkt. Bestreichen kann man sie mit Frischkäse oder Hummus (Kichererbsenpaste aus dem Biomarkt oder besser sor­tieren Supermärkten).

Als nächsten bereitet man einige Wirsingblätter vor, indem man sie wäscht und grö­ßere Bätter in etwas klei­nere Streifen schneidet. Die Tofu- oder die Putenbruststreifen kann man auch gleich vorbereiten.

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Jetzt wird der Wirsing kurz heiß in der Pfanne ange­braten und mit Salz und fri­schem Pfeffer gewürtzt. Das dauert höchs­tens 1 -2 Minuten (wichtig ist, dass die Blätter ihr leuch­tendes Grün nicht ver­lieren). Danach kann man gleich auch die Tofu- oder Putenbruststreifen anbraten und mit etwas Sojasosse oder Salz, Pfeffer oder auch Curry (je nach Belieben) würzen.

Ist alles fertig, belegt man die Wraps ein­fach mit den Blättern und und dem ange­bra­tenen Tofu- oder Putenbruststreifen.

Wer möchte kann noch Tomatenscheiben dazu nehmen. Jetzt alles zusam­men­wi­ckeln und in eine Lunchbox ver­pa­cken. Wenn deine Lunchbox zu groß ist, kannst du die Wraps mit Zahnstochern zusammen halten.

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Leckere Wraps fertig ver­packt und ready to Go in einer prak­ti­schen Lunchbox.

2. Hacksalat à la Jamie Oliver

Eine wei­tere tolle Idee für ein gesundes Mittagsgericht sind Salate. Bei der Zusammenstellung kann man meiner Ansicht nach ruhig etwas kreativ sein und ver­schie­dene Sachen kom­bi­nieren. Mein Favorit der­zeit ist grüner Salat mit Avocado und grob gehackten Walnüssen.

Eine tolle Methode, um ewiges Salat- und Gemüseschnipseln zu ver­meiden und Zeit zu sparen, ist die Hacksalat-Methode à la Jamie Oliver. Dabei werden alle Salat-Zutaten ein­fach mit einem großen Messer auf einem großen Brett zusammen gehackt. Das Video »Jamie’s Ministry of Food - Everyday Green Chopped Salad« erklärt die Vorgehensweise und Bedarf keiner wei­teren Erklärung :)

Um einen Salat mit ins Büro zu nehmen ist es wichtig, dass Dressing erst separat zu ver­pa­cken. Für Salatsoßen gibt es übri­gens extra kleine, prak­ti­sche Tupperboxen, in denen man das Dressing dann noch einmal kurz schüt­teln kann, bevor man es über den Salat verteilt.

3. Green Smoothie to Go

Klar, jeder kennt und liebt Smoothies im Sommer. Aber auch im Winter kann man sich mit leckeren und super gesunden grünen Smoothies fit halten.

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Green Smoothie - jetzt schon mein Lieblingsgetränk 2012

Die Green Smoothie Produktion

Für einen Green Smoothie kauft man sich ein­fach auf dem Wochenmarkt, ja, Samstags früh auf­stehen ist hier gefragt ;), einen fri­schen Grünkohl. Dieses Winter-Powergemüse ist der Grundbestandteil des Smoothies und gilt als extrem gesund und krebsvorbeugend.

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Dazu kann man die ver­schie­densten Obststorten (z.B. Trauben, Bananen, Kiwis) mischen. Orangen passen meiner Ansicht nach beson­ders gut. Der Grünkohl muss gut gewa­schen und die Blätter vom Blattstängel getrennt werden. Bei den Orangen reicht es, wenn sie grob klein geschnitten werden. Wer Ingwer mag, kann auch ein Stück fri­schen Ingwer dazu schneiden.

Jetzt kommen alle Utensilien mit ein bis zwei Gläsern kaltem Wasser in den Mixer. Vorsicht, Deckel fest­halten und los gehts! Da Grünkohl-Blätter recht kräftig sind, sollte der Shake unge­fähr 2-3 Minuten auf höchster Stufe gemixt werden. Fertig ist der Power Green-Smoothie, und das Ganze sieht nicht nur extrem gesund aus, son­dern schmeckt auch noch richtig lecker.

Wenn du den Smoothie mit­nehmen möch­test, kannst du das Getränk ein­fach in eine Plastikflasche abfüllen und vor dem Trinken noch einmal kräftig schütteln.

Wraps, Salate und Smoothies eignen sich meiner Ansicht nach per­fekt für ein Lunchpaket zum Mitnehmen ins Büro oder auch für Freelancer die zu Hause arbeiten und nicht viel Zeit fürs Mittagessen auf­bringen möchten. Alle Rezepte können ohne großen Zeitaufwand zube­reitet werden, so dass man auch nicht so schnell wieder die Lust ver­liert, sich ein gesundes Lunch zuzubereiten.

Von Wintergemüse wie Grünkohl oder auch Wirsing bin ich inzwi­schen rich­tiger Fan, obwohl ich früher eigent­lich nie so recht wusste, was ich mit diesen tra­di­tio­nellen Gemüsesorten anfangen sollte.

Tipps zum Weiterlesen
  • Jamie Olivers Koch-Tipps auf YouTube und die Jamie-Oliver Apps
  • Stonesoup Food-Blog mit schnellen, gesunden Rezepten, viele leckeren Salaten und tollen Fotos
  • Rezepte auf goop, dem Blog von Gwyneth Paltrow

Probiere die Rezepte doch selbst ein­fach einmal aus und schreibe mir, wie es dir geschmeckt hat. Über wei­tere Tipps für ein gesundes, schnelles Webworker-Lunch würde ich mich eben­falls sehr freuen.

28 Kommentare

  1. Herr S.

    Ha, das ist ja mal super. Ein feines grünes Gericht für Webworker :-)
    Werd ich dem­nächst mal aus­pro­bieren, das Wochenende bietet sich ja gleich mal an für den Betabetrieb.

  2. Kai Köpke

    Hmm lecker! Ich koche zwar ganz gerne, bin aber wohl nicht der ein­zige, dem des öfteren Nachmittags um 2 das Frühstück ein­fällt und der sich um einiges gesunder ernähren sollte ;-)

    Ich glaube, auch ich werde am Wochenende mal einiges aus­pro­bieren. Deine Rezepte sehen ver­dammt lecker aus! Vielen Dank Ellen! :-)

  3. Caspar

    Grüne Smoothies haben wir auch gerade ent­deckt, da gibt’s ja ein ganzes Buch mit Rezepten! Man pro­biert ein paar, und dann wird man selbst kreativ… :)

  4. Philipp

    Super, solche Rezeptideen suche ich auch. Wird Zeit das man sich unge­sunde Snacks abge­wöhnt. Werde ich nächste Woche gleich mal Nachkochen.

  5. rob mckenna

    Ja Ellen,

    Julie´s »Stonesoup« kann ich auch sehr emp­fehlen. Insbesondere weil sie alles mit maximal 5 Zutaten zube­reitet. Das kommt mir als Koch-Legastheniker sehr ent­gegen.
    Smoothies finde ich auch lecker. Man sollte aller­dings auf­passen, da die sich ganz gern mal als Kalorien- und Zuckerbomben ent­puppen.
    Und der Jamie ist sozu­sagen der Don Quijote der bri­ti­schen Küche und kämpft gegen Windm… äh schlechte Essgewohnheiten auf der Insel.

    Rob

  6. Klaus

    das ist ja furchtbar.…ein Grünkohldrink…umpf.
    Erinnert mich irgendwie an ›Hanne Brottrunk‹ (wenn es den über­haupt noch gibt). :mrgreen:

    Spaß bei­seite!
    Ich esse gerne, auch mal ne Currywurst/Pommes/Majo, dick wäre ich nicht so gerne.
    Was also tun??
    Wenn ich viel essen will muss ich mich auch viel bewegen!! Das hilft (zumin­dest mir). :)

    • Ellen

      Klar, Ausnahmen macht wohl jeder mal und das ist ja auch okay so. Nur leider werden diese auch gerne mal zur Gewohnheit, vor allem wenn man einen anstren­genden Job und nicht viel Zeit oder keine Lust zum Kochen hat, und das Wetter auch nicht gerade ein­lädt, sich wie im Sommer von viel Obst und Salaten zu ernähren.

      Bei Fertiggerichten und Fast Food bin ich selbst inzwi­schen eher kri­tisch. Jamie Oliver hat einmal in seiner Show »Food Revolution« gesagt, wenn man die ent­hal­tenen Zutaten nicht einmal aus­spre­chen kann und nicht weiß, was es ist, sollte man es lieber nicht essen. Da stimme ich zu :)

  7. Ellen

    @alle: Es freut mich, dass euch der Artikel gefallen hat und ihr die Rezepte auch aus­pro­bieren wollt. Ich finde sie klasse, vor allem weil es bei mir auch immer schnell gehen muss. Der Green Smoothie schmeckt übri­gens gar nicht so »kohlig«, wie man sich das viel­leicht zuerst vor­stellt, son­dern echt erfri­schend. Probiert es ein­fach einmal aus :)

  8. Pingback: TechnikLOAD 69 – Das brandneue Vimeo-Design im Test | TechnikLOAD

    • Ellen

      Hallo David,

      vielen Dank, das freut mich sehr, dass dir der Beitrag auch gefallen hat und du den Artikel sogar bei euch im Video weiterempfiehlst :)

      Viele Grüße,
      Ellen

  9. Marcel

    Hallo Ellen,

    Ich bin durch ein Video eines Kollegen auf deinen Blog gestossen.
    Als erfah­rener Koch mit fast 20 jäh­riger Berufserfahrung bin ich von deinen Blog sehr angetan. Es ist etwas außer­ge­wöhn­lich das eine WordPress-Theme-Entwicklerin und Bloggerin über das Essen schreibt ande­rer­seits auch sehr inter­es­sant so bekomme ich als Profi Einblicke was die Menschen da draußen kochen.

    Was ich absolut super finde ist das du expe­ri­men­tier­freudig bist Grünkohl als Smoothie ist schon sehr gewagt ;-) dies wie­derum macht kochen eben so inter­es­sant, mal über den Tellerrand schauen und auch mal was ris­kieren.
    Ich werde dich im Auge behalten und bin gespannt was du als nächstes zau­berst. Ich werde deine Rezepte pro­bieren und gerne Feedback geben.

    Mit freund­li­chen Grüßen

    Der nette Koch aus der Schweiz ;-)

  10. Andree

    PRO: Ich finde diesen Blog echt super und sehr hilf­reich für neue Blogger.

    CONTRA: Auch auf die Gefahr hin, dass mich alle hassen werden, kann ich diesem Snack nichts posi­tives abge­winnen… Es lebe der Kaffee und die »halb­wegs« abwechs­lungs­reiche Ernährung. Allein das Wort »Kichererbsenpaste«, setzt in mir abnorme Gefühle frei:-)

  11. oggy

    Wow - das sieht auch wirk­lich alles klasse aus! Besonders die Smoothies und Wraps haben mein Interesse geweckt. Grünkohl ist ja gerade in unserer Gegend ein beliebtes Lebensmittel - aber als Smoothie hatte ich den noch nicht probiert.

  12. Pingback: Leckere Gemüsemuffins selbstgemacht | FLUFFYMCQUEEN

  13. Marc Nemitz

    So,
    da schau ich gerade nach einem zweiten Frühstück und jetzt habe ich richtig Bock auf die Wraps. Muss nur noch schauen, wo ich die herbekomme…

    Gruß

    Marc

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