Meine kleine Wohlfühl-Liste

Der Frühling steht vor der Tür, bei so einem schönen Tag wie heute kann man das ganz deutlich spüren. Ich fühle die Kraft, die die Sonne jetzt im März schon hat und die wärmere Luft scheint allen so gut zu tun. Da ich mich nach dem langen Winter von außen und von innen so richtig wohl fühlen möchte, habe ich mir einfach selbst eine kleine Wohlfühl-Liste mit Vorsätzen und Erinnerungen für die kommende Zeit erstellt.

Dabei habe ich einfach nur Kleinigkeiten notiert, die ich bewusster in meinen Alltag einbauen will. Ich möchte meine Notizen hier teilen und hoffe, dass diese kleinen Tipps auch dir helfen mit einem besseren Gefühl und einem klaren Kopf in die wärmere Jahreszeit zu starten.

Frische Luft – Geh an die frische Luft, mindestens zwei Stunden am Tag sollten es schon sein. Geh nach der Arbeit joggen oder spazieren, stehe früher auf und gehe eine Runde raus, bevor du mit der Arbeit anfängst. Laufe oder fahre Fahrrad wann immer es geht.

Wasser trinken – Achte darauf genug Wasser zu trinken. Am besten schmeckt mir Wasser, wenn ein paar Zitronenscheiben (ungespritzt) darin eingelegt sind.

Ausreichend schlafen – Schlafe mindestens acht Stunden, gehe nicht zu spät ins Bett und versuche Abends etwas entspanntes zu machen und nicht mehr am Computer oder Tablet zu sitzen.

Gesundes essen – Esse soviel rohes Obst und Gemüse wie möglich. Das gibt Energie und man fühlt sich fitter und weniger müde.

Hör auf deinen Körper – Mach langsam, wenn du müde bist. Esse keine ungesunden Kleinigkeiten zwischendurch, sondern versuche mit regelmäßigem gesunden Essen Heißhunger-Attacken vorzubeugen.

Fokussierter arbeiten – Konzentriere dich auf einen Arbeitsschritt, mache nicht zu viele Dinge auf einmal. Arbeite nicht hektisch, sondern fokussiert und effizient. Mach Pausen.

Die Natur geniessen – Geh mehr in die Natur und in die Sonne. Das entspannt und man sieht alles nicht mehr ganz so ernst. Die Natur zu beobachten hilft mir auch, nicht alles nur aus meiner eigenen Perspektive zu betrachten.

Lache mehr – Lachen entspannt und macht glücklich. Sei nicht so ernst oder angespannt. Versuche auch schwierige Situationen und Aufgaben locker zu sehen und als positive Herausforderungen zu betrachten.

Deine Tipps und deine Feedback

Welche Dinge sind dir zur Zeit im Alltag besonders wichtig und helfen dir, fit und mit einem guten Gefühl in den Frühling zu starten? Schreibe mir deine Tipps doch einfach in einem Kommentar, ich freue mich schon auf dein Feedback!

19 Kommentare zu “Meine kleine Wohlfühl-Liste

  1. Netter Beitrag!

    Ich selber habe mir im Laufe der Zeit auch die eine oder andere „gesunde Gewohnheit“ angeeignet. Würde aber wohl die Länge eines kurzen Kommentars sprengen. ;)
    http://www.pooly.net/meine-taeglichen-top-5/

  2. Ich habe mich richtig gefreut als ich gelesen habe, dass du, liebe Ellen, einen Post über ganz Persönliches geschrieben hast. Mir bringt die frische Luft am meisten bei meiner Entspannung – es gibt nichts besseres als tief durchzuatmen, die Augen zu schließen und den Geräuschen zu horchen.
    Momentan achte ich ganz bewusst darauf, Probleme zu vermeiden oder ihnen aus dem Weg zu gehen. Ich versuche sie gar nicht erst zu entfachen und das, weil ich gemerkt habe, wie sich meine innere Ruhe dadurch stabilisiert und ich zufriedener bin. Mit Problemen sind dabei meist die sozialer Art gemeint.

    Ich wünsche dir eine schöne Woche!

    • Hallo Amelie,

      es freut mich total, dass du gerne auch mal einen persönlicheren Post hier liest. Mir geht es übrigens mit Problemen genauso, ich versuche auch alles gelassener zu sehen, als ich es im ersten Moment vielleicht kann. Denn es lohnt sich meistens überhaupt nicht sich sorgen zu machen oder sich aufzuregen. Nach einer Weile sieht man die Sache meist sowieso viel gelassener. Daran versuche ich mich dann immer zu erinnern :)

      Viele Grüße,
      Ellen

  3. Einiges ist schwierig umsetzen, bzw. nicht für jeden so möglich, aber ein paar gute Punkte sind dabei :) Ich mache eigentlich täglich Sport und koche täglich frisch (wie auch im Artikel von Pooly oben erwähnt), aber 2 Stunden an die frische Luft… puh. Also vor der Arbeit, dann müsste ich früher aufstehen, daher auch früher ins Bett und dann hab ich nix mehr vom Abend. Und nach der Arbeit ist es dunkel :/
    Fokussiert arbeiten fällt mir schwer, Wasser trinken zum Glück gar nicht. Naja, es ist noch ein weiter Weg bei mir, aber ich hab in letzter Zeit schon einiges geändert und hoffe, der Rest kommt auch noch. :)

    • Hallo David,
      vielen herzlichen Dank für dein Feedback, ja, das stimmt natürlich, momentan ist es wirklich noch etwas schwierig 2 Stunden an der frischen Luft zu verbringen. Ich versuche in der Mittagspause raus zu gehen und dann noch einmal Abends. Aber bald kommt ja die Sommerzeit, dann wird es leichter :)
      Ganz viele Grüße,
      Ellen

  4. Hallo Ellen,

    was ist das auf dem Foto. Irgendwas mit Matcha?

    Für mich sind gesunden Essen, Bewegung und Sonnenlicht wichtig, ;)

    • Hallo Marc,
      nein, diesmal ist es leider kein Matcha :) Dafür leckerer Bananen/Spinat-Smoothie (mit Wasser oder noch besser Kokoswasser gemixt) mit ein paar Hanfsamen und getrockneten Beeren (Aronia). Schmeckt super lecker!
      Viele Grüße,
      Ellen

  5. Kann ich nur genauso unterschreiben.
    Besonders Süßigkeiten und zu viel fettiges Essen machen extrem müde. ;-)

  6. Schöne Zusammenstellung :)
    Alle Punkte sind sehr erstrebenswert finde ich auch. Ich persönlich addiere noch mein morgendliches Kaffee-Ritual, Musik hören (bewusst, ausgesucht und nicht nebenbei) und Lesen, also ein Buch lesen und keine Artikel im Netz :)

  7. Wie bei so vielen Sachen leichter gesagt als getan ;-)
    Mir fällt da noch was ganz wichtiges ein ohne dem brennt in mir ein Feuer der Unruhe „Sport“, sehr wichtig um die Balance zwischen Körper und Geist herzustellen, das wussten auch schon die alten Griechen.
    So richtig auspowern bis man erschöpft aber glücklich mit vollem Endorphinschub wieder kreative durchstarten kann.

    • Oh ja, das stimmt auf jeden Fall! Ich jogge am liebsten (leider momentan noch viel zu selten), da bekomme ich dann auch gleiche frische Luft ab :)
      Grüße, Ellen

  8. Zu Fuß gehen anstelle fahren oder gefahren werden, draußen statt drinnen, Sachen machen anstelle Sachen kaufen, nichts Tierisches essen oder trinken, Berufung anstelle Beruf, offline gehen …

    Einfach bewusste Grüße

    Christof

  9. Ich schließe mich deiner Liste vollständig an. Hinzu kommt bei mir noch, möglichst immer zur gleichen Zeit morgens aufzustehen und abends immer zur gleichen Zeit schlafen zu gehen (auch am Wochenende). Das hilft mir persönlich ausgeglichen zu sein und mich gut zu fühlen. Außerdem ist es für mich wichtig regelmäßig zu duschen, um schnell wach zu werden und ausgeglichen arbeiten zu können.

    • Hallo Rico,
      das stimmt, das ist wirklich auch ein wichtiger Tipp. Ich neige leider immer dazu, zu spät ins Bett zu gehen, aber momentan arbeite ich daran früher zu schlafen und ich liebe es morgens früh fit und ausgeschlafen aufzuwachen, ohne sich aus dem Bett quälen zu müssen :)
      Viele Grüße,
      Ellen

  10. Deine Liste ist toll! Alle Punkte sind wichtig und sollten eigentlich für jeden Menschen selbstverständlich sein. Leider ist es nicht immer einfach diese auch einzuhalten.
    Für mich persönlich fehlt noch der Sport auf der Liste. Der ist sehr wichtig für mein „Wohlfühlen“!

  11. Ich kann dem nur zustimmen. Deine Liste ist toll. Was mir auch immer Probleme bereitet ist der ausreichende Schlaf. Aber ansonsten probiere ich mich zum größten Teil an alles zu halten was mir gut tut.

  12. Hallo Ellen, ich bin erst heute auf deinen Artikel gestoßen – super! Ich beschäftige mich auch gerade mit dem interessanten Thema „Frühjahrsmüdigkeit“ und stelle fest, dass sich unsere Ansichten/Recherchen ziemlich ähneln und dass man diesen Durchhänger doch recht einfach in den Griff bekommen kann.
    Es ist der hormonelle Wechsel vom winterlichen „Ruhemodus“ in den „Aktionsmodus“, der uns im Frühjahr so zu schaffen macht. In den dunklen Wintermonaten wird infolge des Lichtmangels wesentlich mehr vom Schlafhormon Melatonin produziert. Unsere Serotonin-Speicher, als Gegenpol, wurden fast aufgebraucht. Die Folge, insbesondere zum Ende des Winters: Wir werden von anhaltender Müdigkeit, Antriebslosigkeit und schlimmstenfalls Depressionen gequält.

    Das „Zaubermittel“ gegen dieses allgemeine Problem heißt SEROTONIN. Weil es so eine aufhellende Wirkung auf unsere Stimmung hat, wird es auch Glückshormon genannt. Was können wir nun tun, um unsere Zirbeldrüse bei der Serotoninproduktion nach Kräften zu unterstützen.
    1. Unser Körper sehnt sich nach Sonnenlicht. Wenn Lichtstrahlen auf die Netzhaut unseres Auges treffen, wird durch dieses Signal weniger Melatonin produziert und es steht mehr Serotonin zur Verfügung. Ein Spaziergang in der Natur hilft uns also auf angenehme Weise, unsere Neurotransmitter Melatonin und Serotonin zu regulieren.
    2. Als kleine Steigerung zum Spazierengehen bringen Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Walken nicht nur den Kreislauf in Schwung. Wer länger als 20 bis 30 Minuten durchhält, spürt plötzlich die Serotonin-Ausschüttung als regelrechtes Glückserwachen mit berauschender Stimmungsaufhellung.
    3. Eine gesunde und ausgeglichene Ernährung und eventuell hochwertige Nahrungsergänzungsmittel sind zum Frühlingserwachen besonders erstrebenswert. Während dieser hormonellen Umstellungsphase freut sich unser Organismus ganz besonders über Vitamin C, die Vitamine des B-Komplexes sowie Eisen und Magnesium. Cashewkerne, Sesam und besonders Amaranth und Quinoa geben durch ihren hohen Gehalt an der Aminosäure Tryptophan unserer Zirbeldrüse noch den richtigen Zündstoff für die Serotoninproduktion.
    4. Ausreichende, über den Tag verteilte Flüssigkeitsaufnahme (wie wir ja bereits wissen, am besten reines Wasser und Kräutertees) bringen dann alles noch so richtig zum Laufen.
    5. Genügend Nachtschlaf (Erwachsene mind. 7 Stunden) und wenn möglich ein Kurzschlaf (max. 30 Minuten link zu Mittagstief) so gegen Mittag runden schließlich unseren unbeschwerten Start in den Frühling ab. Denn regelmäßiger, erholsamer Schlaf wirkt wie Balsam auf unseren Biorhythmus.
    Mit diesen 5 Tricks erledigen sich die Regulierung unseres Hormonhaushalts und die Frühjahrsmüdigkeit dann ganz nebenbei.
    Vielleicht kannst du ja mal auf meinen Blog http://www.bewusst-leben-jup.de schauen und wenn dir die Artikel gefallen ein „like“ geben. Viele Grüße Jörg

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