WordPress als CMS

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Ich höre immer wieder, dass WordPress ja streng genommen, gar kein Content Management System ist, son­dern ledig­lich ein Blogsystem. Das stimmt natür­lich schon. Doch WordPress hat sich wei­ter­ent­wi­ckelt. So dass es inzwi­schen wun­derbar als CMS funk­tio­niert, und als sol­ches auch sehr beliebt ist. Auch hier auf unserer Webseite haben wir uns für WordPress ent­schieden. Und wir sind begeis­tert. Hier eine Über­sicht der inter­es­san­testen Funktionen, die WordPress zu einem sta­bilen und fle­xi­blen Content Management System machen:

Der Admin-Bereich

Der Admin-Bereich von WordPress ist aus­ge­stattet mit einem prak­ti­schen WYSIWYG (What You See Is What You Get)-Editor, ähnlich einer Mini-Version von Microsoft Word. So kannst du ohne jeg­liche Programmier-Kenntnisse leicht neue Seiten und Artikel schreiben und ver­öf­fent­li­chen. Die wich­tigste Funktion also, um WordPress als CMS zu nutzen.

Eine neue Seite in WP erstellen.

Der WYSIWYG-Editor von WordPress.

Seiten vs. Artikel

In einem CMS legt man Seiten an. In einem Blog schreibt man Artikel. Das ist wohl der größte Unterschied zwi­schen Blog und CMS. WordPress bietet die Funktion, sta­ti­sche Seiten und Unterseiten anzu­legen. Außerdem kannst du im Admin-Bereich fest­legen, ob du lieber eine sta­ti­sche Seite als Homepage nutzen will, und nicht wie in einem Blog üblich, die neusten Artikel.

Statische Seite als Homepage.

Eine sta­ti­sche Seite als Homepage wählen.

Benutzer-Rollen

Sollen meh­rere Mitarbeiter oder Autoren regel­mäßig an einer Webseite arbeiten, besteht in WordPress die Möglichkeit unter­schied­liche Rollen an die Nutzer (z.B. Aministrator, Autor, User) zu ver­teilen.
So kann ein Autor deiner Webseite nicht gleich auf die Programmierung zugreifen, oder wich­tige Passwörter ändern.

Benutzer-Rollen verteilen.

Einen neuen Benutzer hinzufügen.

Schöne URLs

In WordPress kannst du ganz ein­fach, die stan­dard­mäßig nicht gerade hüb­schen URLs ala »/index.php?p=234« in soge­nannte schöne URLs wie
»/webdesign/wordpress-als-cms/« ersetzen. Das ist nicht nur für die Webseitenbesucher viel über­sicht­li­cher, son­dern auch SEO-freundlicher.

Schöne Permalinks.

Einstellung der URLs in WordPress.

Individuelle Seiten-Vorlagen

Mit der Möglichkeit indi­vi­du­elle Seiten-Vorlagen (Templates) zu erstellen, kannst du deine sta­ti­schen Seiten indi­vi­duell gestalten. Willst du auf einigen Seiten bei­spiels­weise keine Sidebar, oder einen anderen Header kannst du dir das ent­spre­chende Template anlegen.

Seiten-Templates anlegen.

Individuelle Seiten-Templates wählen.

Plugins

Es gibt unzäh­lige, sehr wert­volle Plugins, die WordPress noch fle­xi­bler machen. Mit dem Member Access Plugin kannst du z.B. die Rechte deiner User ver­walten, mit Multi-Level-Navigation ein dyna­mi­sches Drop-Down Menü anlegen, und das All-in_one SEO Pack küm­mert sich um deine Suchmaschinen-Optimiernung. Willst du mehr über CMS-fähige WordPress Plugins lesen, kann ich dir den Blog-Artikel »40 Exceptional CMS Enabling WordPress Plugins« sehr emp­fehlen (Der Artikel ist aller­dings auf englisch).

WordPress Plugin Directory.

Es gibt jede Menge Plugins zum downloaden.

Wie du siehst, ist mit der einst kleinen Blogplattform WordPress wirk­lich einiges mög­lich, und wir bei Elmastudio ver­wenden es sehr gerne auch als Content Management System.

Wenn du Fragen zu meinem Artikel hast oder deine Erfahrungen mit WordPress als CMS teilen möch­test, schreib doch ein­fach unten einen Kommentar.

8 Kommentare

  1. Barbara Frolik

    Gefällt mir, dieser Artikel. Ich denke, WordPress darf man heute wirk­lich ohne schlechtes Gewissen als echtes CMS bezeichnen. Ich arbeite schon seit einigen Jahren damit und wün­sche mir nichts anderes mehr.

  2. Kati

    Hallo Ellen,

    Danke für die guten Tipps!
    Wie bekommt man denn die WordPress Seiten jetzt ver­knüpft mit einer beste­henden URL, die bei irgend­einem Host ist. Ich möchte meinen beste­hende Webseite gern auf WordPress als CMS umstellen, möchte aber nicht den Host wech­seln. Gibt es da eine Einstellung in WordPress?

  3. Angel

    Toller Artikel!

    Ich ver­stehe auch gar nicht warum Joomla immer so ange­priesen wird als CMS, ich hab das vorher für meine Seite ver­wendet und fand es furchtbar!

    Ständig gingen irgend­welche Erweiterungen nicht und/oder ließen sich nicht mehr instal­lieren oder updaten.

    Irgendwann fand ich es uner­träg­lich das ich die ganze Site neu gemacht habe, auf WordPress! Zumal man da auch eine rich­tige Kommentar Funktion haben kann!

  4. BonnerLeon

    Toll erklärt danke dafür,

    nur den Unterschied zwi­schen Blog und CMS habe ich als Anfänger immer noch nicht so ganz ver­standen - oben beschrie­benes kann doch nicht alles sein ?

    LG aus der alten Bonndeshauptstadt
    BonnerLeon

  5. _Sven

    Wie muss ich mir denn WordPress als CMS vor­stellen. Wie sehen denn meine Möglichkeiten pro Seite aus? Kann ich meh­rere Felder unt­ein­ander anlegen. Also Bild Text Bild Tabelle Text Bild?
    Mache ich das alles dann in dem einen Textformular?
    Wo kann ich solch einen Über­blick mal bekommen?

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