Für WordPress-Newbies: Eine selbst-gehostete WordPress-Webseite einrichten, so funktioniert’s

Du möch­test dir einen WordPress-Blog oder eine mit WordPress betrie­bene Webseite (z.B. ein Portfolio oder eine Firmen-Webseite) auf einer eigenen Domain ein­richten und weisst noch nicht so genau, was du alles benö­tigst und wo du anfangen sollst? Hier ein paar Tipps, um dir den Einstieg in WordPress zu erleichtern.

1. WordPress.org vs. WordPress.com

Als keine Anmerkung vorab möchte ich dir noch kurz den Unterschied zwi­schen WordPress.org und WordPress.com erklären. Bei WordPress.com kannst du dir einen kos­ten­losen Blog mit einer Adresse im Format deinblog.wordpress.com ein­richten. Dieser Blog wird dann auf dem Server bei WordPress.com gehostet und du musst keine Kosten für einen eigenen Webspace und eine eigene Domain aus­geben. Dies ist vor allem für kleine pri­vate Blogs eine tolle Option. Allerdings hast du bei einem WordPress.com Blog auch nur eine bestimmte Anzahl von Themes (WordPress Design-Vorlagen) und Plugins (zusätz­liche Erweiterungen) zur Verfügung.

Im Gegensatz dazu kannst du dir bei WordPress.org (oder auf der deutsch­spra­chigen WordPress-Webseite wordpress-deutschland.org) die aktu­elle WordPress-Version kos­tenlos her­un­ter­laden und diese dann für deine eigene Domain und deinen eigenen Webspace nutzen. Mit dieser selbst-gehosteten WordPress-Seite hast du mehr Möglichkeiten der Anpassung und indi­vi­dua­li­sie­rung deiner WordPress-Webseite.

Du kannst eine rie­sige Anzahl kos­ten­loser und kos­ten­pflich­tiger WordPress-Themes und -Plugins ein­setzen oder sogar dein eige­nens WordPress-Themedesign erstellen. Über ein FTP-Programm (z.B. Filezilla) kannst du auf alle WordPress-Dateien auf deinem Webspace zugreifen und diese bear­beiten. Einen solche selbst-gehosteten WordPress-Seite ein­zu­richten, ist gar nicht so schwierig. Allerdings soll­test du ein wenig Zeit mit­bringen, um dich in WordPress ein­zu­ar­beiten und die viel­sei­tigen Optionen von einer eigenen WordPress-Webseite dann auch wirk­lich nutzen zu können.

2. Was du benö­tigst, um WordPress zu installieren

Webspace

Bevor du mit deiner WordPress-Seite los­legen kannst, musst du dir einen Webspace und eine eigene Domain-Adresse kaufen. Die Gebühren sind nicht teuer, vor allem wenn deine Webseite noch neu ist oder du nur eine kleine, pri­vate Webseite ein­richten möch­test. Dann reicht ein klei­neres Hosting-Paket völlig aus. Es gibt jede Menge Anbieter, wir selbst haben bisher immer sehr gute Erfahrungen bei WordPress-Seiten mit »domain­fac­tory« gemacht (die MyHome-Pakte, wichtig mit PHP und MySQL sollten am Anfang ausreichen).

Wenn du dir nicht ganz sicher bist, ob dein gewählten Webhosting-Paket WordPress unter­stützt, frage am besten vor der Buchung beim Hosting-Anbieter deiner Wahl nach. Eine Auflistung der WordPress-Voraussetzung fin­dest du auf der WordPress-Deutschland Webseite.

Oft ist WordPress auch schon für die Installation direkt aus dem Hosting-Kundenmenü vor­be­reitet (z.B. bei domain­fac­tory der Fall). Das ist beson­ders prak­tisch, denn so musst du die WordPress-Dateien nicht mehr selbst via einem FTP-Programm auf deinen Webspace hochladen.

Domain

Eine Domain (deine Webseiten-Adresse) kannst du mit einem Webhosting-Paket dazu kaufen (manchmal ist eine Domain auch bereits inklu­sive). Wenn du deine lokale Länder-Endung (z.B.deinedomain.de) wählst, sind die jähr­li­chen Gebühren für eine Domain sehr gering (ca. 6€ im Jahr).

Datenbank

Ganz wichtig ist, dass du bei deinem Webspace-Paket die Möglichkeit hast, eine Datenbank anzu­legen. Diese benö­tigst du unbe­dingt, um WordPress nutzen zu können. Anlegen kannst du eine Datenbank mit Passwort direkt im Kundenmenü deines Hosting-Anbieters. Das ist auch gar nicht so schwierig, wie es sich zuerst anhört (die meisten Hosting-Anbieter bieten in ihren FAQs auch eine Anleitung an). Notiere dir den Namen und das Passwort deiner ange­legten Datenbank.

3. WordPress auf einen Webspace installieren

Sobald du du deinen Webspace und deine Domain bestellt hast, kannst du WordPress instal­lieren. Wie bereits erwähnt, kannst du dies bei einigen Anbietern direkt im Kundenmenü deines Hosting-Anbieters (siehe zur Installation vor­be­rei­tete, kos­ten­lose Anwendungen).

Ansonsten kannst du dir die aktu­elle WordPress-Version auf der WordPress Deutschland-Webseite kos­tenlos her­un­ter­laden. Du kannst zwi­schen der deutsch­spra­chigen WordPress-Version und der eng­lisch­spra­chigen Version unter­scheiden. Am besten du wählst die Sprache aus, in der du später auch deine Webseite führen möch­test. Wenn du die eng­lisch­spra­chige Version wählst, wird dein Admin-Bereich und auch Standard-Wörter wie »Comments« oder»reply« etc. auf deiner Webseite in Englisch angezeigt.

Die wp-config.php Datei

Nach dem Download von WordPress musst du die zip-Datei (latest.zip) ent­pa­cken und die Datei wp-config-sample.php im Ordner »word­press« bear­beiten. Dazu brachst du einen Text-Editor (z.B. das kos­ten­lose Programm Notepad++, Windows-Editor, oder TextEdit und TextMate für Mac).

In der wp-config-sample.php Datei trägst du jetzt bei »MySQL set­tings« deine Datenbank-Daten (Name, User, Passwort, even­tuell Hostname) ein:

WordPress selbst-gehostet installieren

Die MySQL Settings in der wp-config.php Datei

Unterhalb von »MySQL set­tings« musst du außerdem noch indi­vi­du­elle Sicherheitsschlüssel ein­tragen. Diese kannst du dir auf der Webseite https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/ gene­rieren. Kopiere ein­fach die erstellten Keys und ersetze sie mit dem Beispiel-Code im deiner Datei. Die fertig bear­bei­tete Datei spei­cherst du jetzt als wp-config.php Datei ab. Die wp-config-sample.php Datei kannst du aus dem WordPress-Ordner löschen.

Jetzt kannst du alle Dateien des WordPress-Ordners in das zu deiner Domain gehö­rende Haupt-Verzeichnis mit einem FTP-Programm auf deinen Webspace hoch­laden. (Falls du dir nicht sicher bis wel­ches Verzeichnis das Richtige ist, frage ein­fach noch einmal kurz bei deinem Hosting-Anbieter nach.)

Nach dem Upload kannst du die fol­gende URL zur Anmeldung deiner WordPress-Seite auf­rufen:
http://deineurl.de/wp-admin/install.php

Jetzt sollte eine Seite in deinem Browser erscheinen, indem du deine WordPress-Seite und dich als Admin anmelden kannst (wähle am besten einen siche­reren Benutzername statt des vor­ge­schla­genen »admin«). Sobald die Anmeldung beendet ist, kannst du auf deine neue WordPress-Installation zugreifen und mit der Einrichtung deiner Webseite beginnen.

WordPress selbst-gehostet installieren

Der Login-Bildschirm deiner WordPress-Installation

Eine Über­sicht der WordPress-Installation und ein paar Tipps zur Fehlerbehebung fin­dest du auch auf der WordPress Deutschland-Seite.

Standardmäßig wird der­zeit das Twenty Eleven-Theme genutzt, auch einige Plugins sind bereits für dich instal­liert. Natürlich kannst du für deine Webseite aber auch ein anderes Theme aus­wählen und wei­tere Plugins instal­lieren. Außerdem kannst du dir ein indi­vi­du­elles Navigations-Menü und WordPress-Seiten (z.B. Über mich oder eine Kontakt-Seite) anlegen.

4. Themes und Plugins

Mit das Beste an WordPress ist die rie­sige Community, die sich gegen­seitig bei Problemen helfen und neue Produkte (oft­mals kos­tenlos) für WordPress ent­wi­ckeln. Aus diesen Grund gibt es eine rie­sige Anzahl von Themes und Plugins für WordPress. So kannst du deine Webseite nach und nach auf­rüsten und um bestimmte, hilf­reiche Plugins erwei­tern oder dir ein schönes Theme-Design für deine Webseite aus­su­chen. Eine Über­sicht aller kos­ten­losen WordPress-Plugins und WordPress-Themes fin­dest du im WordPress Plugin Directory bzw. Free Theme Directory.

Ich hoffe du fin­dest meine kleine Erklärung der wich­tigsten Schritte zur ersten selbst-gehosteten WordPress-Webseite hilf­reich. Und falls du selbst bereits WordPress-Profi bist, kennst du viel­leicht ja einen Bekannten für den diese Info hilf­reich sein könnte. Über dein Feedback und wei­tere Tipps zur Ergänzung des Artikels freue ich mich sehr!

39 Kommentare

  1. Vincent

    Für Newbies sicher­lich ein klasse Beitrag!! Gut und ver­ständ­lich erklärt und wenn man’s einmal gemacht hat geht es inner­halb von weniger als 5 Minuten :D

    Grüße, Vincent

  2. Markus

    guter bei­trag ;)

    @Webspace
    holt euch bei all-inkl.com webs­pace
    kostet 5€ und ist schnell + super sup­port + mod_rewrite usw…

    • Ellen

      Hallo Markus,

      vielen Dank für dein Feedback und den Webspace-Tipp. Gibt es bei all-inkl auch eine Direkt-Installation von WordPress über das Kundenmenü?

      Viele Grüße,
      Ellen

      • Sebastian

        Ja gibt es. Aber erst ab den Paket ab 8 Eur. Aber die manu­elle Installation per FTP geht ja nun wirk­lich einfach :)

        Ich bin seit gut einem Jahr auch dort und bin absolut zufrieden.

    • hans

      all-inkl.com nutze ich seit fast 10 jahren und hatte nie pro­bleme, nur zu emp­fehlen, da zuver­lässig und preiswert.

      • Timm

        Dem kann ich nur zustimmen. :)
        Der Service ist auch Klasse.
        Wenn mal Probleme auf­tau­chen wird einem schnell geholfen.

    • Dominik

      Ich betreue relativ viele WordPress-Installationen und kann auch nur von all-inkl.com schwärmen. Der Support ist ein­malig, das Memory Limit liegt in der Default-Einstellung bei 64 MB, kann aber per .htac­cess hoch geschraubt werden. Wie hoch hängt (ver­mute ich) vom Tarif ab, da frage ich aber auch nochmal nach und geb’s hier gerne weiter. Damit läuft wirk­lich jedes noch so mit Plugins belas­tete Blog ein­wand­frei und auch ein Blognetzwerk mit meh­reren Blogs ist kein Problem.

  3. Matthias

    Schöner Beitrag - doch gerade für Anfänger wäre es meines Erachtens doch weitaus ein­fa­cher, den Installations-Assistenten von WordPress zu nutzen, statt an der wp-config.php herumzutüfteln.

    • Ellen

      Hallo Mattias,

      vielen Dank für dein Feedback, du hast Recht, ich werde das im Laufe des Tages noch im Artikel ergänzen.

      Danke und viele Grüße,
      Ellen

    • Timm

      Bei man­chen Webhostern muss die wp-config manuell erstellt werden, trotz des Installationsassisstenten. Aus Sicherheitsgründen kann auf das Root-Verzeichnis vom Browser aus nicht schrei­bend ein­ge­griffen werden.
      Aber wenn man eine Website hosted, dann ist FTP sowieso Pflicht und dann ist das Erstellen der wp-config bzw. htac­cess ein Kinderspiel.

  4. Ralph

    Hallo Ellen
    Der Artikel passt ja her­vor­ra­gend. Gerade wahr ich dabei »Neueinsteigern« zu schreiben wie sie selber klei­nere Modifikationen an Deinem Yoko-Theme vor­nehmen können.
    Dazu wollte ich Dein Yoko-Theme Life ver­wenden.
    Damit hast Du mir eine Menge Arbeit erspart.
    Vielen Dank für Dein Artikel, wie immer sehr gute Arbeit. Ich werde Deinen Artikel in meine Arbeit mit einbeziehen.

    Vielen Dank
    Ralph

    • Ellen

      @mac,

      ja, das stimmt, vielen Dank auch für deinen Link. Ich werde den Artikel auch auf jeden Fall noch um diesen Punkt erwei­tern. Weiß eigent­lich jemand, was mit den Sicherheitsschlüsseln bei dieser Methode pas­siert? Muss man diese den­noch in die wp-config.php Datei einfügen?

      Viele Grüße,
      Ellen

      PS: Sorry, aus wel­chen Gründen auch immer hatte Akismet deinen Kommentar im Spam ver­schwinden lassen…

    • Ellen

      Ich hatte deine im Artikel beschrie­bene Methode ges­tern noch einmal aus­pro­biert, leider habe ich wohl irgend­etwas über­sehen. Welche URL muss man denn ein­geben, um zur Eingabe der Datenbank-Daten zu gelangen?

      Viele Grüße,
      Ellen

      • Mac

        Keine. bzw. ein­fach den Domainname oder Pfad auf dem du WordPress haben willst. Also zum Beispiel. namensindschallundrauch.de oder »irgendwas.de/meine-wordpress-seite« Dann wird die WordPress Installation merken »Aha, hier ist noch nichts, dann starte ich mal den Installationsvorgang«. So ist es zumin­dest immer bei mir. Meine Domains liegen alle bei Domainfactory.

    • Michael

      @Mac: Das ist nicht ganz richtig. Wenn PHP als Modul und nicht als CGI Programm auf dem Server aus­ge­führt wird, dann muss man sehr­wohl den Weg über die wp-config.php gehen. Diese wird dann näm­lich nicht auto­ma­tisch angelegt.

      • Mac

        Ja, bei DF ist es so. Wie das woan­ders ist, weiß ich nicht. Daher kann das auch voll­kom­mener Quatsch sein, was ich hier erzähle. Sorry!

  5. Sabine

    Hallo Ellen,
    hallo Leute,

    nachdem ich vor einigen Wochen viermal ver­sucht habe, ein Childtheme her­bei­zu­zau­bern (einmal mit Yoko, einmal mit Twentyeleven, die anderen beiden habe ich ver­drängt) und ich mir dabei viermal den Server zer­schossen habe (kata­stro­phale Fehlermeldungen, sichtbar für alle Welt), löschte ich viermal sämt­liche Daten inklu­sive WordPress und Datenbank vom Server und setzte WordPress viermal neu auf.

    Von daher weiß ich nun ziem­lich genau, dass

    a) bei der Domainfactory stra­pa­zier­fä­hige Server vor­handen sind;
    b) WordPress dort NICHT vor­in­stal­liert ist;
    c) WordPress neben vielen anderen Angeboten im Kundenmenü zur Installation bereit­liegt;
    d) WordPress aus dem Kundenmenü heraus mit wenigen Mausklicks kin­der­leicht zu instal­lieren ist – wenn’s sein muss, sogar viermal am Tag.

    An die Sache mit den Sicherheitsschlüsseln kann ich mich von früher noch gut erin­nern. Bei meinem jüngsten WordPress-Installations-Marathon wollte aber nie­mand diese Schlüssel haben. Komischerweise liefen alle Installationen aus dem Kundenmenü heraus ohne Schlüsselfrage. Würde mich aller­dings schon inter­es­sieren, ob, wo und wie man die bei fertig instal­liertem WordPress noch nach­träg­lich ein­geben kann. Früher schienen die mal wichtig gewesen zu sein.

    Liebe Grüße,
    Sabine

      • Sabine

        @ Ralph

        Danke für Deine Information. Ich habe durchaus Zugriff auf die Verzeichnisse, es ist schließ­lich meine eigene selbst­ge­hos­tete Website – besser gesagt, sie wird es gerade. Ich werde am Wochenende einmal nach­sehen, was die Domainfactory mit meiner wp-config gemacht hat und dann ein Schlüsselchen ein­geben. Danke!

    • Ellen

      Hallo Sabine,

      vielen Dank für deine Hinweise, ich habe die Angabe bzgl. der Vorinstallation von WordPress bei domain­fac­tory noch einmal in »zur Installation vor­be­reitet« kor­ri­giert. Ich habe auch sehr gute Erfahrungen mit dieser Art der Installation gemacht. Selbst Leute, die noch nie mit Code etwas zu tun hatten, konnten sich WordPress so selbst und ohne Probleme installieren.

      Viele Grüße,
      Ellen

      • Sabine

        Hi Ellen,

        Du sagst es. Selbst Leute, die keinen Schimmer von PHP haben und das man­gels Talent auch nie lernen werden, kommen damit irgend­wann und irgendwie zurecht. Ich bin das beste Beispiel dafür.

        Als ewige Anfängerin mit WordPress emp­fehle ich anderen Newbies für den Fall, dass der Internet Service Provider keinen Child-Themes mag, sich das Original-Theme auf der eigenen Festplatte als Referenz zu spei­chern. Falls man sich beim Einrichten der eigenen Site dann die eine oder andere php-Datei zer­hackt und nichts mehr geht (und das kommt öfter vor als man mit­zählen kann), kann man immer auf das Original zurück­greifen und die pas­senden Bruchstücke wieder einfügen.

        Beim nächsten Yoko-Update muss ich aller­dings passen – sonst sitze ich anschlie­ßend wieder ein paar Monate und mache alles neu. ;-)

    • Mac

      Die ange­bo­tenen Anwendungen im DF Kundenmenü sind bereits von Domainfactory ange­passt. WordPress, Joomla Typo3 etc. Da wurdne schon diverse Einstellungen vor­ge­nommen. cgi-pfade, Upload Rechte etc.

      Ich emp­fehle aber (wenn man die volle Kontrolle haben will und ein wenig Wissen hat) alles selbst zu machen.nebenbei ist das DF Forum auch sehr hilfreich.

  6. Mac

    Ich habe die WordPress Installation auch mal im Video veranschaulicht.

    http://youtu.be/eHSjAcoQuos

    Ist zwar eine lokale Installation mit­tels Xampp aber ist im Prinzip genau das Selbe wie eine Online-Installation. ab 2:42 sieht man auch was ich mit der auto­ma­ti­schen wp-config.php meine.

  7. Marcus

    Wer sich mit FTP und Co. nicht aus­kennt, hat in der Tat mit den auto­ma­ti­schen Installationen leichte(re)s Spiel!

    Ich habe vor nicht all­zu­langer Zeit aller­dings auch gelesen, das diese Art der Installation aller­dings auch seine Macken haben soll / kann, die sich erst später im Betrieb als Problematisch erweisen können!

    Was das jetzt genau für Macken waren bzw. sein können, weiß ich leider nicht mehr. Dafür ist das leider zu lange her!

    • Sabine

      @ Marcus

      Meine WordPress-Installationen aus dem DF-Kundenmenü heraus (ins­ge­samt 6 seit Mai 2011) hatten über­haupt keine Macken. Es war jeweils ein junges, fri­sches und unbe­nutztes WordPress auf dem aller­neu­esten Stand.

      Das ein­zige Mäckchen, das ich fest­stellen konnte, war auch kein Mäckchen, son­dern über­flüs­sige Arbeit. Während der Installation im Kundenmenü muss man näm­lich Benutzername und Passwort ein­geben (die beiden Zeichenfolgen also, mit der man sich dann jeden Tag in die Administrationszentrale ein­loggt). Am Ende des Installationsprozesses ist man aber trotzdem noch nicht ein­ge­loggt, son­dern muss das Passwort erneut ein­geben. Den Benutzernamen kann sich die Maschine komi­scher­weise merken.

      Auch später macht ein sol­cher­maßen instal­liertes WordPress kei­nerlei Probleme. Meine Probleme mit Childthemes sind weder durch WordPress noch durch die Domainfactory ver­ur­sacht, son­dern durch meine eigene Unfähigkeit. Ist zwar pein­lich, aber wahr.

  8. Stefan

    Uberspace bietet für 90% von Euch wahr­schein­lich mehr fürs Geld als der übliche Hoster von der Stange. Ehrlich gemeinter Tipp ;)

  9. Ewgenia

    Ich bin eben­falls bei all-inkl und die Installation ging ein­wand­frei von­statten. Schön zusam­men­ge­fasst! Wobei WordPress es einem ja wirk­lich leicht macht - vor allem, wenn der Hoster dann noch den Installationsvorgang bereit­stellt. Ich bin gerade dabei eine Reihe dar­über zu ver­öf­fent­li­chen, wie man sich als Neuling sein Design selbst auf­baut. Es gibt im Internet leider noch recht wenig Infos dar­über, wie so ein WordPress-Theme eigent­lich auf­ge­baut ist und das dann ver­ständ­lich genug für jemanden, der wenig bis gar keine Erfahrung mit PHP hat.

  10. Sabine

    Hallo Ewgenia,

    neu­gierig wie ich bin, habe ich gerade Deine Seite besucht. Du hast da wirk­lich ein paar schöne Themes vor­ge­stellt. Eines fand ich beson­ders schön und weil ich vor einiger Zeit meine Liebe zu Firebug ent­deckt habe , nahm ich es etwas genauer unter die Lupe. Und schon in der ersten Zeile musste ich mich fragen, ob es sich dabei nicht um Spam han­delt. Ich ver­glich das frag­liche Element mit dem Pendant vom Elmastudio. Hier sieht es so aus:

    Nach diesem Vergleich ist meine Frage auch schon beant­wortet. Das ist nicht nur Spam, das ist eine Frechheit. Aber das ist nur meine ganz per­sön­liche Meinung. Hier das­selbe Element im anderen Theme:

    Frage eines ewigen Newbie: Wieso und wofür braucht man für das html-Element eine extra class? Es kommt doch sowieso nur einmal vor – oder irre ich mich?

  11. Sabine

    Uppps. Was ist jetzt pas­siert? Jetzt ist die Hälfte meines Textes raus­ge­flogen und jetzt macht mein Text natür­lich keinen Sinn mehr. Merkwürdig.

  12. Sabine

    Ok, nachdem das ges­tern aus uner­find­li­chen Gründen nicht geklappt hat, ver­suche ich es nochmal anders. Ich werde das Theme hier natür­lich nicht ver­linken. Es han­delt sich um Theme Nr. 11, das Ewgenia auf ihrem Blog vorstellt.

    Der Quelltext beginnt mit doc­type html. In der nächsten Zeile wird der html-tag geöffnet und dem Element eine Klasse zuge­ordnet, die ich hier voll­ständig wiedergebe:

    ++ Anfang des html-Elements: ++
    class=« js flexbox canvas can­vas­text webgl no-touch geo­lo­ca­tion postmes­sage no-websqldatabase inde­xeddb hash­ch­ange history dra­gand­drop webso­ckets rgba hsla mul­ti­plebgs back­ground­size bor­de­ri­mage bor­der­ra­dius box­shadow text­shadow opa­city css­ani­ma­tions css­co­lumns css­gra­di­ents no-cssreflections css­trans­forms no-csstransforms3d css­tran­si­tions font­face gene­ra­ted­con­tent video audio local­s­to­rage ses­si­ons­to­rage web­wor­kers app­li­ca­tioncache svg inlinesvg smil svg­clip­paths« lang=»en-US« dir=»ltr»
    ++ Ende des html-Elements ++

    Was soll man davon halten?

    • Ewgenia

      Hallo Sabine!

      Könntest Du mir viel­leicht sagen, wel­ches Detail Du meinst?
      Aber Du hast Recht, dieses class-Element ist wirk­lich seltsam, taucht in dem Quelltext, den ich sehe, aller­dings gar nicht auf.
      Es soll offenbar eine JavaScript-Box auf­ge­rufen werden, der Inhalt ist aber mehr als unverständlich.

      • Sabine

        Hallo Ewgenia,

        wenn Du auf der Seite, die Du in Deinem Beitrag ver­linkt hast, mit der rechten Maustaste auf »Demo« klickst, bekommst Du dieses Theme ohne Box drumrum in einem eigenen Tab oder Fenster.

        Sieh Dir nun mit­tels Firebug oder Ähnli­chem den Quelltext an. Du fin­dest den in meinen frü­heren Beitrag rein­ko­pierten Text direkt ganz oben im html-Element.

        Ich halte diese Methode für einen neuen Spammer-Trick. Nachdem Google schon seit 2009 Keywords in den Metaangaben igno­riert, ver­su­chen offenbar manche Typen, Google auf diese Weise zu über­listen und ihre Keywords außer­halb der Metatags im Quelltext unter­zu­bringen – ohne dass der Besucher einer Site dies bemerkt.

        Meiner unpro­fes­sio­nellen Ansicht nach sind die ein­zigen Angaben, die ins html-Element hin­ein­ge­hören, diese hier: ›lang=»en-US« dir=»ltr»‹. Was haben Begriffe wie »history«, »webso­ckets«, »css­gra­di­ents« , »video« oder »audio« darin verloren?

        Liebe Grüße,
        Sabine

  13. CeKaDo

    Ich bin seit mehr als 10 Jahren zufrie­dener Kunde von Domainfactory und fahre meine Blogs seit vielen Jahren eben dort. Ich nutze Nucleus CMS, das Ähnlich­keiten mit WordPress besitzt und teil­weise sogar Parallelen aufweist.

    Wichtig ist immer ein Tarif mit SQL-Datenbank und als anfangs sehr hilf­reich habe ich die Worte emp­funden, die bei jedem Update von Nucleus vor­an­ge­stellt sind. »Eine Sicherung der Datenbank ist nicht not­wendig, aber immer eine gute Idee.«

    Was mich an Domainfactory übri­gens nach wie vor fas­zi­niert, ist der kos­ten­freie Support zu jeder Zeit und in unglaub­lich kom­pe­tenter und schneller Form. Was wie­derum anfangs oft meine Blogs gerettet hat. :)

  14. Klaus

    Habe jetzt ver­schie­dene Provider hinter mir (UD;HE;WP,1&1) und am ein­fachsten war es für mich per­sön­lich mit einer auto­ma­ti­schen Installation bei UD.

    Ein Provider hatte bei seinem Automatiksystem eine deut­lich ver­al­tete Version - was Upgrades sind und wie diese sicher durch­ge­führt werden weiss ein Anfänger in der Regel kaum - daher sollte ein Provider seinen Neukunden der es selbst pro­bieren möchte nicht unnötig belasten.

    Am ein­fachsten war es bei UD - die Installation und auch die Einstellungen (für die PHP Config Datei) sind im Support sehr gut beschrieben. Wenn es mal einen Fehler gab war der kos­ten­lose Onlinesupport zumin­dest wäh­rend der regu­lären Arbeitszeit immer pro­blemlos erreichbar.

    Das mit dem kos­ten­losen Support sollte man gerade als Laie nicht unter­schätzen. Hier liegt eine echte Kostenfalle.

    Fazit: Jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Je mehr man mit den ver­schie­denen System übt desto ein­fa­cher gehen viele Sachen - incl. der Installation von Plugins oder kom­pletter Neuinstallationen. Vor der ersten Neuinstallation hatte ich noch Respekt.

    Gruss Klaus Schaumberger

  15. Pingback: TEXTagenTUR-BlogAnleitung: Wie richte ich eine Wordpress-Subdomain ein?

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