Productivity-Boost – Meine Tipps für produktives Arbeiten

Arbeitest du frei­be­ruf­lich? Dann kennst du fol­gendes Szenario bestimmt zu gut: Eigentlich hast du jede Menge Arbeit zu erle­digen, mor­gens gehst du auch hoch moti­viert ans Werk, doch sobald du dich mit einer zweiten Tasse Kaffee an den PC setzt, schwindet deine Konzentration schnell:

Julia hat ihre Urlaubsfotos auf Facebook hoch­ge­laden, und Uli end­lich ihre Hochzeitsbilder. Wer ist denn das auf dem Foto? Und was ist wohl gerade bei Twitter los? Emails wollte ich auch noch schnell che­cken. Oh je, so viele inters­sante neue Blogartikel in meinem Google-Reader, und Papa ist auch gerade im Skype…

In dieser Informationsflut, wird man ein­fach zu leicht von seinen eigent­li­chen Vorsätzen abgelenkt.

Hier ein paar meiner Tipps und Tricks, um pro­duktiv zu arbeiten, und immer noch Zeit für beliebte Freizeitbeschäftigungen ala Facebook, Twitter und Co zu haben.

1. Unterteile ein Projekt in klei­nere Arbeitsschritte

Du arbei­test gerade an einem grö­ßeres Projekt, und es bereitet dir Kopfschmerzen, wenn du an die viele Arbeit denkst?
Teile dein Projekt in meh­rere Arbeitsschritte ein (bei einer neuen Webseite bei­spiels­weise: 1. Konzeptphase, 2. Design und Layout, 3. XHTML / CSS, 4. Integration in ein CMS und so weiter). So behälst du besser den Über­blick, und bekommst auch nicht so schnell das Gefühl, in der Arbeit zu versinken.

2. Die beliebte To-do-Liste

Schreibe dir jeden morgen auf, was du an diesem Tag erle­digen will. So hast du eine bes­sere Über­sicht über dein Arbeitsplan, und ein Häkchen bei »erle­digt« zu machen ist ein­fach ein tolles Gefühl.
Aber Vorsicht, nimm dir nicht zu viel vor. Sonst bleibst du schnell auf einer nicht zu enden wol­lenden To-do-Liste sitzen, und das ist ziem­lich frus­trie­rend. Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung.

3. Führe einen Google-Kalender

Mit einem Online-Planer behältst du leichter die Über­sicht über deine Projekte und Deadlines. Toll ist auch: Du kannst deine Termine mit deinen Arbeitskollegen, Kunden oder Freunden online teilen.

4. Konzentriere dich auf eine Sache

Multitasking ist total im Trend. Und ich gestehe, ich ten­diere auch oft dazu, alles auf einmal erle­digen zu wollen. Doch oft erle­digt man seine Arbeit viel effi­zi­enter und schneller, wenn man sich ganz auf eine Sache kon­zen­triert.
Schalte dein Handy und Email-Programm doch mal für ein oder zwei Stunden aus, ver­ordne dir Twitter- und Facebook-Verbot, suche dir einen bequemen und ruhigen Arbeitsplatz, und los geht’s!

5. Gönne dir eine Pause

Du arbei­test seit Stunden an einer Sache, doch kommst ein­fach nicht richtig voran? Eine kleine Pause, Zeit kurz mal auf andere Gedanken zu kommen, bewirkt meist Wunder. Gönne dir eine Kaffeepause in der Sonne, unter­halte dich mit netten Leuten, oder mach einen kleinen Spaziergang. Danach geht dir die Arbeit bestimmt schon viel leichter von der Hand.

6. Unbeliebte Arbeit vor!

Tendierst du auch dazu, schwie­rige Arbeiten gerne mal vor dir her­zu­schieben? Ich mache das leider viel zu gerne. Inzwischen ver­suche ich aber, unbe­lieb­tere Arbeiten als erstes zu erle­digen. Versuch’s doch mal!
Der rest­liche Arbeitstag wird dann zum Kinderspiel.

7. Bleib motiviert

Besonders als Freelancer ist es manchmal schwer, moti­viert zu bleiben. Klar, wir lieben unseren Job! Doch wenn die Sonne so wun­derbar scheint, kann selbst mein geliebter Laptop mich nicht so richtig zum Arbeiten über­reden. An sol­chen Tagen ver­suche ich mir klare Ziele zu setzen, diese mög­lichst schnell zu erle­digen (siehe Punkt 4), und mir dann auch mal eine Belohnung zu gönnen.
Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ausflug zur nächsten Eisdiele, sobald du deine To-do-Liste erle­digt hast?

8. Sei nicht zu streng zu dir

Oft nehme ich mir viel zu viel vor (die end­lose To-do-Liste lässt grüßen), und fühle mich dann schlecht, wenn ich nicht alles erle­digen kann. Sei nicht zu streng zu dir selbst! Denke auch mal an die Arbeit, die du bereits erfolg­reich erle­digt hast.
Ein biss­chen Lob schadet schließ­lich nicht!

Und noch ein kleiner Extra-Tipp: Wenn du gerne eng­li­sche Texte liest, und ein biss­chen Pepp-Talk nötig hast: Lese doch mal Seth Godin!

Tipps für produktives Arbeiten

Die Brownie-Pause habe ich mir verdient :-)

Wie moti­vierst du dich zu pro­duk­tiver Arbeit? Schreibe mir deine Tipps und Tricks in einem Kommentar!

1 Kommentar

  1. Mario

    liebe Ellen, besten Dank für Deine o.a. Ausführungen !!
    Diese kann ich nur in allen Einzelheiten voll­in­halt­lich bestä­tigen. Nach einem arbeits­rei­chen Leben - seit über fünzig Jahren - hat man mehr als viele Erfahrungen mit Bewältigungen von Bergen von Arbeit gemacht. Es ist wirk­lich so, dass - bedingt durch Ausrpressen von viel Gehirnschmalz - sinn­volle Systeme sich bilden und immer weiter aus­ge­baut werden , nicht zuletzt des­halb , wseil man immer mit Fehlern rechnen muß , die sich ein­schlei­chen ; dazu ein Tipp aus uralter Zeit :
    Immer wieder und immer wieder über­prüfen, nach­ar­beiten oder wenigs­tens kurz über­fliegen bzw. schräg­lesen . Besonders bei tabel­la­ri­schen Erhebungen und Berechnungen wird man dabei gele­gen­lich
    sein blaues Wunder erleben . Genug für heute ; zum Schluss noch­mals:
    Grosses Kompliment , besten Dank und weiter so - !

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