Teile dein Wissen
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Teile dein Wissen oder warum du bloggen solltest

Immer mal wieder werde ich gefragt: Warum sollte ich bloggen? Der wichtigste Grund und gleichzeitig auch die größte Motivation für mich ist die Möglichkeit, auf einem Blog Wissen mit anderen zu teilen und Erlerntes weitergeben zu können. Normalerweise würde das erlernte Wissen zu einem Thema quasi in eine Schublade weggesteckt werden und niemand würde weiter davon profitieren können. Hat man dagegen einen Blog, kann man sein Wissen veröffentlichen und damit anderen zur Verfügung stellen, die am gleichen Thema interessiert sind.

Daraufhin könnte man natürlich antworten: Ja, aber was habe ich denn eigentlich davon? Schließlich bedeutet das regelmäßige Schreiben von Blog-Artikeln auch jede Menge Arbeit!

Und das stimmt natürlich. Einen Blog zu führen, kann recht zeitintensiv sein. Aber das positive Feedback, die wertvollen Tipps von Lesern und das Gefühl, Teil einer Community zu sein ist es meiner Ansicht nach Wert, Zeit für den eigenen Blog zu investieren und sich immer wieder hinzusetzen, um neue Artikel zu schreiben. Außerdem macht es natürlich jede Menge Spaß die Möglichkeit zu haben, eigene Texte, Videos oder Podcasts zu veröffentlichen und ein Publikum für die eigene Arbeit im Netz zu finden.

Denn wenn man regelmäßig über ein bestimmtes Thema schreibt findet man automatisch Gleichgesinnte, mit denen man sich auf dem Blog austauschen kann. Genau dieser Community-Aspekt des Bloggens ist meiner Ansicht nach der größte Gewinn, den man durch das Bloggen erlangen kann. Blogs schaffen eine Plattform, um mit sich mit anderen auszutauschen und Wissen miteinander zu teilen.

Die letzten Blog-Kritiker würden jetzt vielleicht sagen: Aber das kann ich doch genauso gut auf Facebook, Twitter oder auf anderen Social-Media Plattformen machen. Warum gleich einen eigenen Blog starten?

Klar, kann man Wissen auch auf Facebook, Twitter oder Google+ miteinander teilen und das steht meiner Ansicht nach auch überhaupt nicht in Konkurrenz zum eigenen Blog. Dennoch bietet ein eigener Blog einfach sehr viel mehr Freiheiten, sich kreativ und nach den eigenen Vorstellungen auszudrücken und auch längere Inhalte zu veröffentlichen. Dazu kommt auch, dass auf einer Open-Source Blog-Plattform wie WordPress, die eigenen Inhalte nicht an eine andere Plattform abgegeben werden, sondern Rechte und Verwaltung der eigenen Inhalte einem selbst überlassen bleiben.

Wie ist deine Meinung: Warum bloggst du oder was hat dich bisher davon abgehalten, einen eigenen Blog zu starten?

Schreibe mir deine größte Motivation und deine Gründe, warum du bloggst. Wenn du noch keinen eigenen Blog hast schreibe mir doch, was dich bisher abgehalten hat, mit dem Bloggen anzufangen. Über deinen Kommentar freue ich mich sehr!

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Über den Autor

Veröffentlicht von

Hallo, ich bin Ellen, WordPress-Theme-Entwicklerin und Bloggerin bei Elmastudio. Ich liebe das Internet, Reisen, Vegan-Thaifood, Neuseeland und jede Menge Kaffee grünen Tee. Du findest mich auch auf Twitter, Google+, Flickr und Pinterest.

53 Kommentare

  1. Mir macht es Spaß, meine technischen Probleme in meinem Blog zu erklären und mit den dazugehörigen Lösungen meinen Besuchern zu helfen – positives Feedback ist natürlich mein Ansporn!
    Bisher habe ich auf jeden Kommentar, wo ein Besucher trotz meiner Anleitung weiterhin Probleme hatte, geantwortet – meistens konnte ich helfen. ;-)

    Mehr im . ;-)

    Gruß

  2. Finde es sowohl als Portfolio, als auch um sich vllt. ein paar Cent dazu zu verdienen sehr gut. Zudem ist es recht leicht so neue Leute kennen zu lernen und auf sich aufmerksam zu machen. Alles in allem würde ich eig. jedem, der in der Kreativbranche tätig ist, empfehlen zu Bloggen.

  3. Bloggen macht Spaß!

    Es macht freue sein Wissen weiterzugeben, zu sehen das andere Leute ähnliche Probleme hatten und man gemeinsam eine Lösung finden konnte. Und natürlich ist dann jeder Like/Share/Comment ein gutes Gefühl das richtige geschrieben zu haben.

    Weiter so Ellen!

    Gruß Lars

  4. Für mich macht auch das vermittelte Wissen einen Großteil der Motivation aus. Gerade wenn das Wissen einzigartig ist oder wenigstens einen Mehrwert bietet, wird dies oft mehr als gedankt.

    Einen ganz wesentlichen Teil das Bloggens hast Du aber noch vergessen: Vorausgesetzt, man kann genügend Besucher generieren, kann man mit einem Blog auch Geld verdienen – sei es nun durch Werbeplätze oder durch den Verkauf eigener Produkte. Wenigstens den Aufwand den man hat sollte man damit schon wieder herein bekommen. Und vielleicht läuft das Thema sogar so gut, dass man davon leben kann :)

  5. Ich führe auch seid kurzem einen Blog und muss sagen es macht sehr viel Spaß !!! Natürlich mache ich das ganze nicht ganz uneigennützig, immerhin bringt es einen ja auch im Google-Ranking nach vorne. Aber der Mehrwert steht bei mir im Vordergrund. Wenn ich nicht gerade ein eigenes Projekt aus den Bereichen Grafik-, Print- und Webdesign vorstelle, dann recherchiere ich zu verschiedenen Themen aus den eben genannten Bereichen und verfasse eigene Beiträge. Mometan hab ich beispielsweise eine Serie “Pioniere der Visuellen Kommunikation laufen”. Da stelle ich in regelmäßigen einen bedeutenden Gestalter der Designgeschichte vor. Die Kommentarfunktion hab ich momentan noch nicht eingebaut, überlege aber dies noch zu machen. Wer Lust hat kann mal vorbeischauen: http://www.mwgestaltung.de und dann auf den Blog. Bis dann !!!

  6. Sehr schön geschrieben, dieser Artikel, Social Media kann man sehr gut nutzen um Bilder zu verbreiten und eventuell auch Videos oder Kurznachrichten aber mehr eben auch nicht! ;-) Und selbst gut laufende Foren findet man nicht auf Facebook sondern auf eigenen Forenseiten, dass ist ebenso und ein Blog ist eben auch was eigenes, was Dir keiner so einfach nehmen kann, wie bei Facebook z.B. eine Funktion oder so!

  7. Bloggen heißt für mich neben dem Teilen von Wissen auch der Wissenserwerb selbst. Denn ich lerne wesentlich intensiver Neues dazu, wenn ich es schreibe, als wenn ich einfach nur ein Buch oder andere Blogs lesen würde.

  8. Pingback: Abschied und Neuanfang | cyberlearning.ch

  9. Hallo Ellen,
    danke für den motivierenden Artikel! :) Ich persönlich blogge genau aus den von dir genannten Gründen, besonders der Austausch mit anderen BloggerInnen liegt mir am Herzen. Für mein Gefühl blogge ich viel zu selten – aber das wird sich hoffentlich bald ändern.

  10. Hi Ellen,

    ein schöner Artikel mit viel Zündstoff!

    Das Potential, das hinter Blogs steht, ist ein ganz anderes als auf Facebook. Facebook dient der alltäglichen Unterhaltung. Auf Blogs möchte ich in erster Linie nicht unterhalten werden – ich besuche oder betreibe einen Blog um ganz gezielte Informationen zu erhalten und mich kritisch mit einem Thema auseinander zu setzen. Bei Themenblogs wird in der Regel fachkundig mit einander diskutiert. Es wird großen Wert auf den Inhalt gelegt um die, im Blogartikel beschriebenen, Anregungen voranzutreiben.

    Auf Facebook will ich das gerade nicht, hier will ich abschalten, nicht denken. Deswegen findet man dort auch so viele sinnfreie Kommentare. Hier ist man privat, zu hause, unter Freunden – Da fallen oft Kommentare und Sprüche, ohne großartig nachgedacht zu werden. Hier zählt nur die Beteiligung an sich, der spontane Gedanke, das impulsive Handeln, wenn auch nicht immer tiefgründig. Etwas sagen zu können, dass wenig Aussage über den Kontext verliert, ohne dabei durch gesellschaftliches Urteil zerrissen zu werden. Das beschreibt Zusammengehörigkeit.

    Twitter, Facebook und Co dienen hervorragend um auf die Blog-Kommunikation aufmerksam zu machen. Aber als ernstes Diskussionsinstrument? Versuch mal bei Facebook eine ernsthafte Diskussion in Gang zu bringen, die 4 Wochen anhält. Ich glaube nicht dass das funktioniert. Das kann auch für gewöhnlich nicht funktionieren, da Facebook in erster Linie nicht dafür ausgerichtet worden ist. Hier geht es um Unterhaltung. Und Unterhaltung ist kurzlebig. Es geht um Momente, um das Jetzt. Und eine Milliarde Menschen möchten gleichzeitig darin wahrgenommen werde. Das Individuelle geht in diesem geordneten Chaos gerne mal gnadenlos unter.

    Kritiker, die der Ansicht sind, man könne doch genauso gut auf Facebook, Twitter oder auf anderen Social-Media Plattformen bloggen, haben das Prinzip von Facebook und Twitter nicht verstanden. Oder sie sind sich nicht im Klaren darüber, welches Bedürfnis besteht. Wenn ich mich an Social Media beteiligen möchte, sollte ich mir gerade diese Frage stellen, welches Bedürfnis besteht und an welchen Orten im Netz ich mein Bedürfnis befriedigen möchte.

    Wer etwas zu sagen hat, hat die besten Chancen nachhaltig wahrgenommen werden, durch das Bloggen!

    Lieben Gruß,
    Jonathan

  11. Eigentlich könnte die Frage auch lauten: Warum bloggst du noch? Wenn meine Beobachtungen mich nicht täuschen, haben wir – gerade hier in Deutschland – viele Blogs in letzter Zeit verloren. Leider verfügt ja nicht jeder über ein Wissen, dass sozusagen “massentauglich” ist.

    Aufgrund meines beruflichen Hintergrundes kenne ich mich sehr gut mit Office-Anwendungen aus. Hierzu hatte ich von 1996 bis 2012 eine eigene Homepage (mit angeschlossenem Forum). Homepage und Forum waren gut besucht.

    Ich habe sie eingestellt, weil Anfang des Jahres mein Webspace gehackt und über meine Seiten Malware verteilt wurde. Mein Blog war auch betroffen. Das war nicht witzig!

    Zudem hatte ich im Lauf der Jahre mit mehreren Abmahnungen und einer einstweiligen Verfügung zu tun. Dies hat mich einige Tausend Euro und viele Nerven gekostet. Trotzdem blogge ich immer noch.

    Aber eben nicht, um Wissen zu vermitteln. Da hätte ich nichts zu bieten, was nicht andere besser könnten, und die Konkurrenz ist außerdem wirklich überwältigend – in Menge und Qualität. Die Redundanz geht mir mitunter etwas auf die Nerven, obwohl ich mit meinem Blog im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten schon auch dazu beitrage. :-)

    Wenn also in meinem Fall die Wissensvermittlung ausfällt, was ist also dann unter den gegebenen Umständen meine persönliche Motivation, dabei zu bleiben und nicht ebenfalls den Blog aufzugeben?

    Die Antwort ist einfach wie subjektiv. Es gibt immer mehr Dinge auf der Welt, die mich schrecklich ärgern oder aufregen. Überwiegend sind es gesellschaftliche oder politische Themen. Dazu muss ich dann was schreiben. Irgendwie logisch, dass mein Genöhle nicht auf viel Interesse stößt.

    Soziale Netzwerke bedeuten für Blogger eine enorm starke Konkurrenz. Das ist auch am Rückgang der Kommentare ablesbar. Und darüber klagen ja durchaus auch große Blogger.

    Es gibt Blogger, die tolle Texte schreiben und solche, die es nicht oder jedenfalls nicht so gut können. Dieser Aspekt ist aus meiner Sicht vielleicht doch entscheidender als die Weitergabe von eigenem Wissen, denn wenn diese mangels entsprechender Kenntnisse ausfällt, bleibt ja nur die Hoffnung, dass die eigenen Texte die LeserInnen ein bisschen interessieren werden. Einen Mehrwert kann ein Blogger so gesehen nur schwer zur Verfügung stellen. Und dennoch gelingt es ab und an, Rosinen zu picken.

  12. Meine und unsere Motivation konzentriert sich auf ein einfaches und tolles Feature: Wir können Informationen teilen, ohne dabei der Filterung bzw. Zensur von Konzernmedien zu unterliegen. Menschen schreiben ind em Bereich, wo sie durch eigene Erfahrungen und Mühen gutes Know-How besitzen. Zusammen bilden wir eine innovative Kraft, die gegen MSM unseren Beitrag zu einer Pressefreiheit leisten können.
    Ein Beispiel zeigt die Berichterstattung über Syrien: Die westlichen Propagandamedien, welche sehr durch die Amerikaner beeinflusst sind, liefern eine sehr einseitige Berichterstattung. Dagegen findet man im Internet auch deutsche Bloggeer, die durch persönliche Umstände direkt aus oder über Syrien berichten. Somit ergibt sich ein komplett anderes Bíld zur Lage. Ein sehr großer Bestandteil eines Imperiums, wie es die USA sind, war und ist es immer noch, dass die Informationsflüsse kontrolliert werden. Indem man Medien, TV, Zeitung und Radio, manipulativ einsetzt. Durch das hyperinflationäre Wachstum von Internet Blogs könnte dieser Informationsfluss nicht mehr so einfach manipulierbar sein.

    Ich hoffe ich konnte meine Motivation verständlich darlegen…..

    Gruß @all

  13. Für mich ist bloggen wie reisen. Die Vorbereitung der Reise ist fast so gut als die Reise selber. Ich finde es wahsinnig toll einen Blogpost vorzubereiten. Die Idee in seinem Kopf zu entwickeln, sich vorzustellen wie die Fotos werden und dann das Ergebnis sehen und auf die Reaktionen gespannt sein! Jeder Blogpost ist wie eine mini-Reise!

  14. Nachdem ich diesen Blog jetzt seit ca. einem halbem Jahr lese, kommt jetzt mein erster Kommentar:

    Ich blogge jetzt seit einem Jahr und zwei Monaten. Ich spezialisiere mich auf Fußball, besonders auf Schalke. Am Anfang war es nur so ein bisschen Geschreibsel. 2 Artikel pro Woche, mehr Bilder als Text. Nach zwei Monaten entdeckte ich dann den richtigen Spaß! Durch einen guten Freund, bekam ich einen selbst gehosteten WordPressblog (Ich habe davon keine Ahnung, also musste er das machen). Dort hatte ich endlich die Möglichkeit richtig kreativ zu sein. Vorher auf so einer kleinen Plattform, jetzt mit eigener Website. Mein größtes Hobby wurde geboren.

    Heute habe ich mir schon eine Leserschaft von ca. 300 – 500 Leuten. Zudem kamen zwei weitere Autoren hinzu. Schalke hat momentan die größte Bloggeranzahl, auf dem Fußballbloggermarkt. Bei jedem Spiel treffen sich Blogger, es ist spannend zu sehen, wer hinter den Nicknames und Avatarbildern steckt.

    Doch es ist alles richtig harte Maloche. Ein Fußballblogger (Trainer Baade) beschrieb einst eine Krankheit der Fußballblogger: Das Fublos D. Ständig bei einem Spiel zu denken, was schreibe ich. Zu lesen: http://www.trainer-baade.de/fublos-d/

    Mein Blog verschlingt ca. 20 bis 25 Stunden in der Woche, es war sogar mal länger, ich zügel mich schon. Doch es ist das Beste, was ich bis heute gemacht habe.

    Facebook dient der einfachen Kommunikation. Wer schon mal versucht hat eine ernsthafte Diskussion auf Dauer zu betreiben weiß, dass das nicht geht. Bei Twitter ist das Problem, dass die Tweets schnell im Strudel der Timeline verschwinden. Da ist es mit einem Blog anders. Man schreibt etwas und noch Tage später antworten Leute. Und meistens mit schlauen Kommentaren (Nicht diese “Mein grosa draum is…” Kommentare).

    Ich liebe es bei WordPress auch, nach neuen Themes zu suchen. Ich nutze gerade euer Yoko-Theme und bin voll zufrieden. Ist mein bestes bisher. Diese Stundenarbeit füllt mittlerweile den Großteil meiner Freizeit. Und es lohnt sich.

    Wenn man erstmal Kontakte und einen Namen hat, macht es richtig Spaß. Ich bekomme ab und zu mal E-Mails von Musikern, die mir ihre Lieder kostenlos schicken, damit ich sie Rezensiere. Warum nicht? Geld gespart und alle sind glücklich.

    Zudem ist ein Blog mittlerweile die Verkörperung von Meinungsfreiheit. Du willst deine Meinung schreiben doch keine Zeitung nimmt dich? Na und?! Dann machst du deine eigene Zeitung auf, es kostet nichts, man verbraucht kein Papier, man entscheidet selber, was man schreibt und keiner muss die “Zeitung” bezahlen.

    Ich hoffe man hat mich verstanden! Mit schönen Grüßen, Niklas!

  15. Ich blogge aus 3 Gründen:
    1. Ich möchte bestimmte Inhalte für mich selbst als Erinnerung oder zur späteren Wiederverwendung festhalten (z.B. WordPress-Tutorials)
    2. Ich teile gern mein Wissen mit anderen und gebe gern Diskussionsgrundlagen.
    3. Es macht einfach Spaß.

  16. Als ich 2005 mit dem bloggen angefangen habe, war es nicht unbedingt Wissenvermittlung, die mich antrieb. Ich hatte über die Jahre mit angewöhnt von meinen Reisen Briefe an Freunde zu schreiben, um meine Beobachtungen und Erlebnisse zu teilen.Irgendwann geschah dies in Rund-E-Mails und dann schließlich im Blog. Es war also zunächst eine rein private Angelegenheit, wenn auch in der Öffentlichkeit, eben ein Weblog.
    Doch dann kam andere Themen hinzu. Interessante Bücher (Belletristik und Fachbücher), Filme, Künstler wurden vorgestellt und irgendwann begann ich auch aus meinen Fachinteressen Beiträge zu stricken. Vorher waren alle Kommentare stets von Freunden, seit der Ausweitung der Themen, sind manchmal auch Kommentare, Fragen und Beschimpfungen von mir Unbekannten hinzu gekommen.
    Interessant finde ich aktuell, wenn ich Netzwerke von Blogs erkenne. Netzwerke von Kreativen, die sich Themen einer koordinierenden, auffordernden Person stellen. Ich verweise in diesem Zusammenhang zum Beispiel auf das Projekt Kunstmomente.
    Bloggen macht einfach Spaß und ist eben gerade nicht durch FB oder Twitter zu ersetzen, da dort einfach nicht die räumlichen Möglichkeiten bestehen, mal einen sinnvollen Text zu schreiben.

  17. Warum ich blogge? Ich habe es aus Interesse an einer Web-Seite angefangen und der Motivation etwas Neues anfangen zu wollen. Dann haben sich weiterhin die Möglichkeit des “Schreibens” als Beschäftigung aufgetan und die Themen sind sehr oft von alle auf einen zurollt. So haben sich auch die Themen immer wieder etwas geändert und auch der Stil mit der dieses Wissen und die Erfahrung verbreitet wird. Ich sehe es auch als Tagebuch und auch für mich persönlich als Wissendatenbank und Nachschlagewerk.

    Gruß Karsten

  18. Natürlich blogge ich, um mein Wissen und meine Anleitungen mit anderen zu teilen.
    Mein blog ist aber auch eine wunderbare Dokumentation meiner Arbeit, in der ich auch selber immer wieder Sachen nachschlage wenn ich neue Projekte plane.
    Außerdem ist es – besonders wenn man viel alleine zu Hause arbeitet – schön Kommentare und Meinungen zu den eigenen Arbeiten zu bekommen. Das Feedback hilft sich weiterzuentwickeln.

    LG Anja

  19. Bei mir sind es so ziemlich die gleichen Gründe wie bei dir. Das Bloggem macht Spaß und ich will mein Wissen und Erfahrungen teilen.
    Natürlich auch der Spaß am Blog/Theme zu basteln und anzupassen. Da kann ich auch gleich ein großes Dankeschön für das Yoko Theme dalassen.

  20. Pingback: 2 Jahre bohncore.de – Bloggen ist mehr als nur Bloggen (inkl. Verlosung von Werbeflächen) » bohncore

  21. Hallo Ellen,

    ich blogge weil es mir in erster Linie unglaublich viel Spaß macht. Aber auch deswegen, weil ich etwas zurückgeben möchte von dem, was mir jedes Mal aufs Neue ein “hach!” entlockt: schöne Beiträge, kreative Ideen, neue Impulse. Und weil es mich immer wieder neu herausfordert, weil mir immer neue Dinge einfallen die man anders oder neu machen könnte und so weiter und so weiter. Und nicht zu vergessen: weil es mit dem Yoko-Theme so wunderbar geht! :)

    Liebe Grüße

    Daniela

  22. Bei mir sind es sehr ähnliche Gründe wie bei dir. Der Community-Effekt ist wohl einer der Gründe, wieso ich gerne meine Problemlösungen blogge. Dadurch bekommen nicht nur andere eine Problemlösung präsentiert, sie können mich sogar durch Kritik und Anregungen noch auf neue Ideen bringen. Auf die Frage, wer meinen Blog so alles liest sage ich immer: am meisten vermutlich ich selbst. Denn oft erwische ich mich dabei, dass ich oder ein Kollege ein Problem haben und eine Lösung dazu suchen und dann fällt mir wieder ein, dass ich genau dieses Problem Monate vorher schon einmal hatte und darüber einen Artikel geschrieben habe ;)

  23. Ich hatte nach meinem Einstieg ins Web 2.0 über mein iPad in einem Forum mit geschrieben und dort meine Erfahrungen zur Verfügung gestellt. Dann hatte ich Lust das ganze in größerem Stil zu machen und habe bei einem Blog mitgeschrieben. Leider wurde das Projekt nicht fortgesetzt. Somit hab ich meinen eigenen Blog ge´startet und inzwischen auch schöne Kontakte im Web gefunden. Sicherlich ist das Thema iPad schon etwas abgegriffen, aber ich und mein Blog entwickeln sich weiter. Mal sehen wo ich in einem Jahr stehe.
    Mir macht das einfach Spaß, ich hab viele Neues gelernt und noch ist das ganze Privat und ohne kommerziellen Hintergrund.

    Gruß
    Wolfram

  24. Ich blogge auch und das aus genau den Gründen, die Du aufgeführt hast.
    Ich bin als Online-Trainer für die Videoprodukte meines Unternehmens tätig.
    In meinem als Blog betriebenen “Trainer-Tagebuch” berichte ich über meine Trainertätigkeit, vertiefe einige Trainingsinhalte und teile somit mein Wissen.

    Das hat ganz genau den besagten “Nebeneffekt”, dass ich daduch Gleichgesinnte und Interessenten finde und natürlich auch den einen oder anderen Kunden.

    Selbst für mich sind die eigenen Blogbeiträge eine gute Wissensdatenbank, auf die ich bei Anfragen zu meinem Themengebieten verweisen kann.

  25. Hallo Ellen!

    Warum ich blogge? Aus Spaß am schreiben und weil es Dinge gibt, über die ich schreiben möchte!

    Mein Castle war zwar ursprünglich nicht so geplant und ich habe damals (Oktober 2006) auch nicht viel geschrieben, das hat sich aber ende 2010/Anfang 2011 geändert.

    Ich schreibe z. B. viel über unsere ReGIERung und was mir daran nicht passt, mein eigentliches Steckenpferd ist allerdings der Browser SeaMonkey, für den ich auch schon einige Tutorials auf meinem Blog veröffentlicht habe! Leider wird ja dieser eigentliche Nachfolger von Netscape und der Mozilla Suite ziemlich stiefmütterlich behandelt, weshalb ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe. Man braucht nur mal nach einer Anleitung für PGP suchen, man wird außer meinem Artikel nichts vernünftiges finden!

    Ich möchte eben auf meinem Blog das Wissen teilen, daß ich mir im Laufe meiner noch 46 Jahren angeeignet habe. Dafür ist ein Blog eigentlich wie geschaffen, also nutze ich diese Möglichkeit auch aus. Ich schreibe zwar nicht regelmäßig, aber ein Artikel in der Woche ist auch bei mir meistens das absolute Minimum.

    Am Anfang ist es natürlich schwierig, da ein neues Blog ja erst einmal bekannt werden muß. Mein Castle gehört zwar nicht zu den wirklich großen Blogs, aber mit so 250 – 350 Besuchern am Tag auch nicht mehr ganz unbekannt. ;-)

    Eigentlich ist dieses Thema ja schon einen eigenen Artikel wert, mal sehen! Wenn ich das umsetze kommt natürlich auch ein entsprechender Pingback zu dir! :-D

    Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

    Mike, TmoWizard

  26. Ich denke jeder hat so eine eigenen Motivationsgründe ein Blog zu betreiben, wer zu einem bestimmten Thema bloggt hat es sicherlich einfacher als irgendwelche persönlichen Blogs. Aber darauf kommt es nicht an. Blogs tragen zur Vielfalt bei, ich mag nicht wenn sich alles auf Facebook und dergleichen konzentriert.

  27. Seit Jahren lese ich wahnsinnig viel in Blogs und Foren, bisher war ich immer ein stiller Mitleser. Manchmal hätte mir der Austausch aber auch gut gefallen bzw. hat sich jetzt bei mir so viel angesammelt, dass ich selbst mitteilen möchte. Das ich mich ganz frisch entschieden habe, einer von “euch” zu werden und auch einen Blog zu machen. Ich stehe aber noch ganz am Anfang, keine Beschreibung über mich, kein richtiges Layout, bin aber auch erst seit gestern dabei :-) So bin ich auch hier gelandet, weil es für Anfänger echt viel zu lernen gibt. Daher wurschtle ich gleich auch mal hier zwei, drei Fragen rein, wenn das der falsche Ort ist, bitte Bescheid geben?! 1. Irgendwo stand, dass es ganz einfach ist die Inhalte von dem WordPress Dashboard auf einen Server umzuziehen, wenn man den angelegt hat. Stimmt das? Gibt es da wo ne Anleitung? Ich würde nämlich gerne ein paar Wochen schauen, ob das Bloggen wirklich was für mich ist und dann erst “Geld” investieren. Wäre aber schade, wenn ich die Anfangszeit nicht nutzen könnte. Einen Server brauche ich später auf jeden Fall, weil ich unbedingt ein paar Plugins möchte, die es so wohl nicht gibt. 2. Wie gefährlich ist das Thema rechtlich? Man liest immer wieder von Abmahnungen und man kann ja auch viel falsch machen. Ist es so heiß, wie befürchtet? 3. Wie machen andere das mit dem Impressum. Ich möchte vor allem viel über Reisen schreiben, bin aber ganz paranoid, dass ich ja Reisetermine im Blog nicht nennen kann, weil dort ja die Adresse steht und jeder Dieb wüsste, dass ich unterwegs bin, auch wenn man bei mir nicht viel holen könnte, weil ich sowieso ganz viel Geld ins Reisen stecke. Danke schon mal für den Austausch. Ich freu mich, bald dazu zu gehören.

  28. Pingback: TmoWizard’s Castle oder die Frage, warum ich gerne blogge! « TmoWizard's Castle

  29. Oz

    Seit ca. 1/2 Jahr denke ich über einen eigenen Blog nach. Leider kann ich mich bei der Themenvielfalt schwer festlegen. Ich bin SysAdmin aus Leidenschaft und könnte mit Themen rund um Linux, Windows und Apple für Abwechslung und Vielfalt sorgen.
    Dann denke ich mir aber das zu jedem Thema es schon unzählige Blogs gibt. Oft auch zu einem Thema (Postfix oder einer Distribution wie Ubuntu, die ein Thema dann sicherlich besser und tiefer beleuchten können/könnten. Des weiteren hab ich ein wenig Bedenken das Thema zu verfehlen. Es ist nicht ganz leicht eine Brücke zwischen “Einsteiger”-Artikel und “IT-Profi” Artikel zu treffen. Voraussetzen das der Leser mit Begriffen wie SMB, Cut-through Switching etwas anfangen kann halte ich für etwas schwierig, weil nicht jeder das selbe Wissen hat.
    Andere Themen die mich interessieren setze ich wegen den gleichen Gründen ebenfalls nicht um. Auf der anderen Seite habe ich in letzter Zeit das Gefühl das ich verschiedene Identitäten die ich bei Foren, Twitter, YouTube oder Sozialen Netzwerken habe zusammenfließen lassen will. Nur bin ich mir nicht sicher ob es nicht besser wäre die Trennung dieser Bereiche zu behalten. Ich frage mich dann – warum soll das denn getrennt sein? Und wenn ich einen Blog hätte würde ich diese Dinge auf jedenfalls zusammenkommen lassen wollen. Vielleicht hat es damit etwas zu tun?

  30. @alle: Wow, es macht wirklich sehr viel Freude, eure tollen Kommentare zu lesen und ich hoffe, dass die Kommentare WP-Newbies auch noch einmal so richtig Lust aufs Bloggen machen :) Vielen Dank für das tolle Feedback. Viele Grüße, Ellen

    • Oz

      Dein Blog, aber auch deine Themes, machen es einen auch nicht gerade leicht “nein” zu sagen. Eventuell könntest du mal einen Artikel schreiben der einen Hilft festzustellen welche Art Blog einem zusagt. Ich denke da an etwas wie hier. Wobei das ja eher eine Parodie entspricht. Mein Gedanke ist etwas wie: “Du schreibst über Kochrezepte” -> Du bist ein Bla-Blog.
      “Du schreibst über seltene Kochrezepte wie Hähnchen gefüllt mit Nugat” -> Du bist ein Nischenbloger
      “Du schreibst nicht sondern machst Videos” -> Ersetze den Blog durch ein YouTube Channel
      “Du machst Fotos” -> Du bist ein PicBloger
      “Du willst nur Links, die du gut findest Zeigen” -> Du bist ne Linkschleuder/Twitter

  31. Ich blogge weil ich Freude daran habe mein Wissen zu teilen oder einfach mal Gedanken in die Welt zu streuen. Leider hab ich derzeit so wenig Zeit dafür das ich schon öfters an das aufgeben gedacht habe aber in Zukunft versuch ich jede Woche mindestens 2 Beiträge zu schreiben, ist ein gutes Gefühl ein Eintrag zu veröffentlichen und zu merken das man wirklich Leser auf dem Blog hat.

  32. Warum bloggen?

    Es macht Spaß Wissen zu teilen, in den Kommentaren zu diskutieren, sich auszutauschen.

    Auch ein Highlight als Blogger sind die immer wieder neuen und interessanten Bekanntschaften, die daraus entstehen.

    Mein Blog ist aber auch ein Notizbuch für mich selbst und, machen wir uns nichts vor, auch eine wichtige Anlaufstelle für Neukunden, zumindest für Freelancer wie uns.

  33. Pingback: Lesenswertes aus anderen Blogs | Smart ins Web

  34. zu Bloggen haben Ich eigentlich genug Stoff. Leider liegt mir die deutsche Rechtschreibung nicht besonders gut, darum hatte Ich hemmungen mich auf das Bloggen zu Konzentrieren. Mal schauen wie sich das entwickelt mit meine SEO Blog, sehe schlechte aussichten:) nicht weil Ich mich in der Szene damit durchsetzen will (wo auch!), dazu hat es genug Spezialisten. Viel Arbeit die auf Top Pos. Warten :) Denke aber doch, das Ich auch noch einige Dinge weiß, die von Interesse sein könnten, darum Blogge Ich hin und wieder doch.

    ansonsten schließe Ich mich der Meinung von @Horst ziemlich nahe an!

  35. Ahoi!
    Ich selbst bin noch ganz frisch im Bloggeschäft, aber ich muss sagen, es macht wirklich großen Spaß.
    Ich habe schon immer gerne Blogs gelesen und mein Reader ist wirklich vollgestopft.

    Es hat mich schon seit Jahren gereizt zu schreiben, aber ich wusste nie so genau worüber und wenn man nichts zu sagen hat, wird auch niemand den Blog lesen. Jetzt habe ich aber mein Thema gefunden und ich kann nur hoffen, dass ich auch das Feedback bekomme, das ich mir wünsche. Wie schon einige Kommentare vor mir gesagt haben: Das schöne ist die Community, durch die man weiß, dass man vielleicht nicht alleine ist, mit dem was man denkt!

    Liebe Grüße
    Anne

    P.S: Ich finde dieser Blog hier ist eine ganz wunderbare inspiration, macht bloß weiter so! ;)

  36. Für mich sprechen 3 Argumente für’s Bloggen:

    1. Als Webentwickler habe ich mitunter keine Möglichkeit tolle Referenzen nachweisen zu können, wenn ich im Tagesgeschäft festhänge und nur an bestehenden Anwendungen Änderungen oder Fehlerbeseitigungen durchführe. Ich habe mit einem Blog die Möglichkeit nachweisen zu können, womit ich mich bereits auseinander gesetzt habe (Unter Anderem dann auch zusätzlich mit der Thematik Blog und WordPress und den Plugins, etc.). Das zeigt, dass ich mehr kann, als ich im Job aktuell tue.

    2. Bestimmte Dinge möchte ich gerne auch für mich aufschreiben, da ich sie sonst vergesse und mir mindestens 2 Mal erneut zusammen trage. Außerdem kann ich nach einer gewissen Zeit noch mal gucken, was ich “damals” herausgefunden habe ;)

    3. Der dadurch entstehende Ausstausch mit gleichgesinnten.

  37. Bloggen hat mich schon immer fasziniert. Der kostenlose Austausch von Wissen steht im krassen Gegensatz von alten Strukturen und Unternehmen die kein Wissen heraus geben wollen. Und da ich selbst gerne Wissen teile und es mir Spaß macht Anderen Dinge zu erkläre war ein eigener Blog eine logischer Entschluss. Das Schreiben macht einfach total Spaß. Und gleichzeitig nutze ich auch meinen Blog als Lernplattform für mich, so setze ich mich mit Themen viel intensiver auseinander.

    Außerdem ist mein Blog auch gleichzeitig meine Spielwiese für neue Web-Techniken. Dadurch das ich mein WordPress Template komplett selbst aufgebaut habe kann ich eigentlich alles ausprobieren und daran herum basteln.

    Grüße
    Tobias

  38. Lisa

    Hallo! Ich bin seit einiger Zeit am Überlegen ob ich einen Blog eröffnen sollte, ich bin da hin-und her gerissen. Einerseits fände ich die Vorstellung mit Leuten, die ähnliche Interessen haben zu teilen (aber eigentlich ist die Vorstellung, dass auch andere, die die anderer Meinung sind sich beteiligen auch sehr interessant). Dann weiß ich eigentlich nicht genau wo und wie ich einen Blog machen sollte und ist das kostenpflichtig oder verdient man sogar? Und was ist mit rechtlichen Konsequenzen also, Presserecht und so was. Ich wäre für Erleuchtung echt dankbar!

  39. Renate

    Hallo! Ich habe vor ca. 2 Monaten eine Blog eingerichtet. Von WordPress bekam ich nicht nur die Bestätigung, sondern den Hinweis, daß ich nach 3 “Probemonaten” eine Mitgliedsgebühr bezahlen muß. Das ist also nicht umsonst.

    • Bevor jetzt hier wieder falsche Behauptungen kursieren: Ein Blog auf WordPress.com geht auch kostenlos, wenn man keine eigne Domain oder sonstige Zusaztdienste nutzen möchte. Drei Testmonate wären mir hier aber auch nicht bekannt. Wenn man aber z.B. bei einem Hoster wie Strato & Co. einen Blog “aufsetzt”, dann bekommt man wohl von diesen 3 Monate umsonst und dann kostet es natürlich etwas.

      Grundsätzlich kann man aber auch kostenlos auf den diversen Plattformen wie WordPress, Blogger, Trumbler oder anderen bloggen.

      @Lisa: Zu deiner Frage ob es kostenpfllichtig ist habe ich ja jetzt schon einiges erwähnt. Man kann damit auch Geld verdienen. Aber das hängt sehr stark vom Thema ab und noch von vielen anderen Dingen. Manche verdienen weniger als 1€ pro Monate, andere können alleine vom Bloggen leben. Mit dem Geldverdienen (aber auch ohne) fangen dann auch die rechtlichen Fragen an. Die kurze Antwort dazu: Ja man kann auch verklagt werden und das kann richtig teuer werden. Das passiert z.B. sehr schnell, wenn man kein Impressum hat oder unerlaubt Bilder von anderen verwendet.

      Ich hoffe ich konnte ein paar Fragen damit beantworten. Aber über jedes Thema für sich kann man ganze Bücher schreiben – und manche haben das auch schon gemacht ;)

  40. Hallo Ellen, hey elmastudio, komisch, dass ich diese spannende Fragerunde gar nicht mitbekommen habe, blogge ich doch mittlerweile hauptberuflich, leidenschaftlich und immer noch sehr, sehr gern.

    Ich möchte einmal anhand meiner Blogkiste erklären, warum ich schon seit Jahren dabei bin und irgendwie immer noch keine Lust habe, mich beruflich auf ein anderes Konzept zu werfen.

    Begonnen habe ich mit dem Bloggen vor rund 5 oder vielleicht auch schon 6 Jahren und stand damals vor der Entscheidung, mein abgeschlossenes Studium einem Verlag an den Kopf zu werfen, weiterhin als freier Texter zu arbeiten oder mich schlicht und ergreifend selbständig zu machen. Einfach einmal ausprobieren, ob das alles klappt. Damals war ich Anfang zwanzig, motiviert und dachte, dass es ja nicht schlimm sei, im ärgsten Fall ein oder zwei Jahre zu verlieren. Wie man so schön sagt. Nun. Diese Entscheidung habe ich allerdings nie bereut und bin glücklich, mich getraut zu haben.

    Anfangs habe ich ganz blauäugig einen Weblog eröffnet, dachte, dass die Besucher schon irgendwann kommen würden und habe munter vor mich hingeschrieben. Das lief zwar auch ganz gut, da ich durch die Textertätigkeit immerhin wusste, dass es Aspekte wie Keywords und/oder SEO gibt. Allerdings war der Rest eher Zufall und ich habe gemerkt, dass mein Blog über die Kunst in Computerspielen nicht wirklich auf den Nerv meiner Besucher trifft. Außerdem hatte ich keine Ahnung, wie ich vom Bloggen leben sollte, denn auch wenn es mehr und mehr Leser wurden, war die Vermarktung in diesem Bereich wirklich kompliziert. Dann habe ich umgedacht.

    Ich habe mich auch in die Glücksritterbranche gewagt und meine ersten Nischenprojekte aufgebaut, habe eine Seite zum Thema Brettspiele, eine im Bereich der Geschenke und nebenher noch ein Hörspielprojekt aufgebaut. Das ist im eigentlichen kein wirkliches Bloggen, doch war es notwendig, um erste Erfahrungen zu sammeln und vor allem Geld zu verdienen, um über die Runden zu kommen. Diese Seiten bestehen auch heute noch und bedeuten einen Großteil meiner Einnahmen.

    Einige Zeit später dachte ich, dass ich einen Blog über das Geld verdienen im Internet starten könnte und habe meinen “Hauptblog” gestartet. Schnell merkte ich, dass dieser Bereich – ich hatte mich schlecht informiert – enorm überlaufen ist und jede Menge Schabernack gemacht, getrieben und versprochen wird. Da war es schwer, überhaupt Fuß zu fassen und eben nicht der nächste Bauernfänger zu sein. Das war schwierig, aber möglich. Mittlerweile hat dieser Blog rund 50.000 monatliche Besucher, was dafür spricht, dass es scheinbar gut war.

    Vor wenigen Monaten habe ich die Blogkiste eröffnet, da ich nun zwar schon unendlich viele Projekte betreibe, die Geld in die Kasse spülen, einen Blog habe, wo ich eben das erkläre, aber eben keinen, um einem “Frischling” in puncto Bloggen unter die Arme zu greifen. Und gerade auf diesem Blog fällt es mir auf, dass ich das Bloggen selbst wirklich liebe, da ich den Austausch untereinander mag und es toll finde, wenn ich Bloganfängern ein wenig unter die Arme greifen kann. Das fetzt. Nutzt in Bezug auf Monetarisierung und Co zwar recht wenig, doch glaube ich, dass es darum auch nicht immer gehen muss. Auch wenn das viele vielleicht anders sehen. Ich bin jetzt jedenfalls sehr zufrieden und blogge für mein Leben gern :-)

    Cheers!

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  42. Hans

    WEBLOG – BLOG heißt/hieß das nicht Tagebuchbuch im WEB ? Nichts gegen Wissensvermittlung aber in Masse sind die SEO getrimmten BLOG’s ( trotz vielleicht interessanter Themen ) einfach nicht mehr lesbar. Und mal ehrlich: soviele Nischen wie Blogger kann es garnicht geben. Da gilt das Zitat: “es wurde schon alles gesagt, nur nicht von jedem.” – BLOG’s über BLOG’s – wie blogge ich richtig – na ich möchte den sehen der in sein Tagebuchbuch schreibt: wie ich richtig ein Tagebuch schreibe. Da sind mir die, die ihr Tagebuch und damit ihr Leben bzw. Teile davon im Web zeigen ( und nicht optimieren um monitäre Zugewinne und möglichst viele “Backlinks” sammeln ) viel lieber. Wenn sich dann wider Erwarten ein “Gespräch” ergibt, kann das u.U. wie eine nette Bekanntschaft im Cafe sein. Würde ich jedenfalls aber nicht erwarten. Danke an die, die mich an ihrem “stino” Leben teilnehmen lassen. Hans

  43. Guten Tag, habe diese schöne und motivierende Seite gerade erst entdeckt. Ich blogge auch erst seit kurzem. Warum? Weil ich einfach schreiben will, über dies und jenes, über Schönes und nicht so Schönes, ich rege mich auch gerne auf, packe es in Satire und habe Lust zu diskutieren. Lustigerweise ist es mir mit einem Thema sogar gelungen meinen absoluten Page-Hit-Rekord mit 420 Aufrufen (das war eine fast 1000%ige Steigerung ;-) zu bekommen weil ich über die Raucher/Nichtrauchersache einen kleinen Text geschrieben habe, der offenbar bei Facebook rumgereicht wurde. Und da gab es zum ersten Mal Kommentare. Das hat Spaß gemacht, und ich bleibe dran, weil es mir auch dann Spaß macht, wenn nur zwei Leute mein Zeug lesen. Hauptsache, es macht den Leuten Spaß. Ich abonnier jetzt mal dieses Blog hier, GEFÄLLT mir gut! Beste Grüße an die “Community” – Silke

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