Die besten WordPress Rezepte Plugins für Food Blogger

Da sehr viele unserer Theme-Nutzer Food Blogger sind, bekomme ich immer wieder die Frage gestellt, welches WordPress Plugin ich für Rezepte empfehlen kann. Also habe ich mich an die Arbeit gemacht, um etwas mehr über Rezepte WordPress Plugins herauszufinden. Der größte Unterschied bei den beliebten Plugin-Lösungen ist, das einige einen neuen, eigenen Inhaltstyp für Rezepte erstellen. Bei anderen kann man dagegen die Rezepte nur direkt innerhalb von Blogbeiträgen oder auf Seiten anlegen. Die zweite Lösung ist die unkompliziertere, die erste Lösung bietet aber dafür etwas mehr Übersicht und die spätere Anpassung von Rezepten ist leichter.

Bei den Plugins, die eine neue, eigene Rezepte-Beitragsform anlegen sollte man aber beachten, dass ein späterer Umzug der Rezepte auf ein anderes Plugin eventuell schwierig werden könnte. Es gibt zwar Export-Möglichkeiten, aber ist natürlich aufwendiger, als die eigenen Rezepte gleich innerhalb der Standard-Blogbeiträge zur Verfügung zu haben. Außerdem sollte man sich Gedanken machen, ob man ein kostenpflichtiges Premium-Plugin oder lieber ein kostenloses Plugin für die Umsetzung von Rezepten nutzen möchte.

Es gibt also einiges zu beachten. Ich hoffe daher, dass dir meine Zusammenstellung der besten WordPress Rezepte-Plugins etwas bei der Entscheidung nach dem besten Plugin für deinen Blog weiterhilft:

1. Jetpack Recipe Shortcode (kostenlos)

Ein Jetpack Shortcode-Rezept.

Die Shortcode-Funktion von Jetpack zu nutzen, ist nach meiner Recherche auf jeden Fall die einfachste Möglichkeit, Rezepte in einem Blogbeitrag (oder auch auf einer Seite) zu integrieren. Du nutzt einfach die ganz normalen Blogbeiträge, um Rezepte zu veröffentlichen. Wenn du neben Rezepten auch noch Beiträge mit anderen Inhalten schreibst, kannst du als Hauptkategorie „Rezepte“ wählen. Als Rezept-Unterkategorien könntest du dann Desserts, Vorspeisen, Suppen usw. anlegen, um deine Rezepte weiter zu sortieren.

Um ein Rezept dann in einem Blogbeitrag einzufügen kannst du dann den Rezepte-Shortcode nutzen. Es gibt etliche Optionen für den Shortcode, z.B. Titel, Zeit, Rezeptbild, Zutaten, Notizen oder die eigentliche Rezept-Beschreibung angeben. Auf der WordPress.com Webseite findest du eine genaue Rezept-Shortcode Anleitung (auf Englisch) für den Rezepte-Shortcode. Die Anleitung funktioniert auch für den Jetpack-Shortcode. Ein gutes zusätzliches Feature ist der „Druck“ Button oben rechts im Rezept-Feld.

2. Zip Recipe (kostenlos oder Premium-Version ab 25,50US-Dollar)

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Zip Recipes ist ein kostenloses Plugin, dass es aber auch in einer Premium-Version gibt. Auch hier legst du, wie bei Jetpack, die Rezepte direkt in einem normalen Blogbeitrag an. Du kannst aber ein extra Eingabefeld für die Rezepte nutzen, was für viele Nutzer eventuell etwas angenehmer in der Handhabung ist.

Außerdem werden deine Rezepte mit dem Plugin auch im Google Rezepte-Ranking angezeigt. Auch in diesem Plugin gibt es wieder die Option das Rezept auszudrucken, du kannst die benötigte Zeit für die Rezept-Umsetzung, ein Rezeptbild, die Zutaten und eine genaue Beschreibung angeben.

3. WP Ultimate Recipe (kostenlos oder Premium Version ab 79US-Dollar)

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WP Ultimate Recipes ist eines der am häufigsten verwendeten Rezepte-Plugins aus dem WordPress.org Plugin-Verzeichnis. Du kannst auch mit der kostenlosen Version schon einiges erreichen, allerdings ist das Plugin insgesamt etwas komplexer in der Umsetzung. Bei diesem Plugin werden die Rezepte über einen eigenen Inhaltstyp angelegt (also nicht direkt in einem Blogbeitrag). Du kannst dann einen „Rezept einfügen“ Button nutzen, um ein oder mehrere Rezepte in einen Blogbeitrag oder auf eine Seite einzufügen.

Das Plugin erlaubt es auch, deiner Rezepte im Google Rezepte Ranking anzuzeigen. Der gleiche Plugin-Autor hat seit kurzem übrigens auch ein ganz neues, etwas leichteres Plugin im Angebot, das WP Recipe Maker Plugin.

4. WP Recipe Maker (kostenlos)

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WP Recipe Maker ist noch recht neu, es ist aber vom gleichen Autor, wie das recht erfolgreiche WP Ultimate Recipe Plugin. Daher ist es denke ich recht ausgereift, der Plugin-Autor selbst empfiehlt es als eine einfachere, leichtere Plugin-Lösung. Rezepte werden auf ähnliche Weise direkt in Blogbeiträgen anlegt , wie beim Zip Recipes Plugin. Es gibt auch eine Rezepte Rating-Funktion, einen Druck-Button und auch sonst alle Features der anderen, bisher vorgestellten Plugins.

5. Cooked (Premium-Plugin für 39US-Dollar)

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Cooked ist ein ebenfalls sehr beliebtes, reines Premium-Plugin. Ich würde es empfehlen, wenn du z.B. eine komplette Rezepte-Webseite anlegen möchtest. Die Integration der Rezepte ist sehr ansprechend gestaltet, aber meiner Ansicht nach auch für viele Bedürfnisse ein bisschen zu komplex. Rezepte sind bei diesem Plugin auch ein eigener, von Blogbeiträgen unabhängiger Beitragstyp. Du kannst auch eine Community-Seite mit dem Plugin umsetzen, auf der auch andere Leser oder Teilnehmer Rezepte anlegen können. Als besondere Features gibt es z.B. eine Nährwerttabelle, einen Timer für Leser und eine Liste, die von den Rezept-Lesern live beim Lesen abgehakt werden kann und noch einige weitere Optionen.

Welches ist dein Lieblings-Rezepte-Plugin?

Natürlich gibt es noch einige weitere Rezepte-Plugins und die oben aufgelisteten sind nur meine persönliche Auswahl. Welches ist dein Plugin-Favorit, um Rezepte auf WordPress-Webseiten anzuzeigen? Schreib mir doch deine Tipps und deine Erfahrungen in einem Kommentar. Über dein Feedback würde ich mich sehr freuen!

3 Kommentare

  1. Super Tipps, dankeschön :) Werd mal WP Ultimate Recipe und WP Recipe Maker im Blog ausprobieren, sehen beide super aus, mal sehen, welches besser passt.

  2. Prima Übersicht, vielen Dank. Ich verwende seit etlicher Jetpack und plane das auch für einen künftigen Blog zu verwenden, der auch Rezepte enthalten wird. Bei Jetpack weiß ich (ziemlich sicher…) dass es regelmäßig aktualisiert wird und bei neuen Versionen von WP keine Zicken macht.

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