Blogger Talk: Ist ein fester Zeitplan für neue Blogbeiträge sinnvoll?

Ich habe mir seit meiner Januar Video-Challenge (ein neues Video täglich für den gesamten Januar) Gedanken darüber gemacht, ob es sinnvoll ist sich einen festen Zeitplan für die Veröffentlichung neuer Blogbeiträge zu machen. Während unserer Elmastudio-Bloganfänge hatte ich mir für lange Zeit die Regel gesetzt, mindestens drei neue Blogbeiträge in der Woche zu schreiben. Seit dem wir dann aber mit den Themes immer mehr zu tun hatten, habe ich diesen Zeitplan nicht mehr halten können und ich habe ehrlich gesagt meine Blog-Rountine immer weiter verloren. Je weniger ich geschrieben habe, desto größer schien der Druck, das jeder Blogbeitrag besonders lang und aufwendig sein müsste. Das ist natürlich auch nicht sonderlich hilfreich, um auch in einem knappen Zeitrahmen regelmäßig Blogbeiträge zu veröffentlichen.

Durch die Video Challenge habe ich aber wieder einmal gemerkt, dass man manchmal einfach ins kalte Wasser springen sollte, um so die besten Ergebnisse zu erreichen. Wenn man einfach loslegt ohne groß vorbereitet zu sein und ohne sich zu viele Gedanken vorab zu machen (nicht aus Faulheit, sondern weil man einfach nicht die Zeit dazu hat), kann man die Sache viel freier sehen und ganz zwangfrei drauf los kreieren.

Hast du einen festen Zeitplan für neue Blogbeiträge?

Mich würde sehr interessieren, ob du einen festen Blogplan hast oder ob du lieber ganz frei entscheidest, wann du neue Blogbeiträge veröffentlichst. Was hältst du von einem festen Zeitplan? Denkst du, dass diese Vorgehensweise die Kreativität fördert oder eher hinderlich ist?

Ist ein festes Blog-Thema hilfreich?

Eine weitere Frage, die sich glaube ich viele Blogger stellen, ist die Frage nach einem festen Blog-Thema. Ist es hilfreich das Themengebiet des eigenen Blogs fest einzurahmen, oder sollte man lieber ganz frei über unterschiedliche Themen berichten, die einen gerade bewegen oder interessieren?
Meiner Ansicht nach, gibt es auf diese Frage kein allgemein gültiges Rezept, aber aus meiner persönlichen Erfahrung ist es ein bisschen einfacher, ein grob eingerahmtes Thema für dein eigenen Blog zu haben (z.B. Essen, Reisen, DIY, Gärtnern, Berichte über die eigene Stadt oder die eigene Familie). Doch wahrscheinlich ist eine solche Eingrenzung vor allem für die Blogleser hilfreich (und weniger für die eigene Motivation zum Schreiben), da man recht gezielt bei einem Blog mitlesen kann, dessen Thema einen interessiert. Wie ist deine Meinung dazu? Hat dein Blog ein festes Thema (oder mehrere feste Themen) oder schreibst du einfach querbeet über alles, was dich gerade interessiert?

Blog Challenge zum Mitmachen

Für alle, die genau wie ich Probleme dabei haben, neue Inhalte auf dem eigenen Blog zu veröffentlichen, hilft eventuell die Blog-Challenge #projekt52. Die von Torsten Landsiedel ins Leben gerufene Blog Challenge fordert dich auf, für ein Jahr jede Woche einen neuen Blogbeitrag zu schreiben (also mindestens 52 neue Beiträge im Jahr). Du kannst dem Projekt auf Twitter folgen und deine Tweets mit #projekt52 markieren. Außerdem hat Torsten auf GitHub eine Liste mit allen Blogbeiträgen angelegt, die beim Projekt mitmachen.

Es ist zwar schon Februar, aber ich denke man kann immer noch gut bei der Challenge mit einsteigen. Wir werden ab jetzt auch mit dem Elmastudio Blog dabei sein. Die verpassten Beiträge aus dem Januar müssen wir dann einfach noch nachholen :).

Eine weitere gute Idee ist es meiner Ansicht nach auch, sich mit anderen Bloggern auf Social Media (z.B. auf Instagram oder Twitter) zu verknüpfen, die über ähnliche Themen bloggen. Das motiviert sehr und man kann sich mit anderen Bloggern austauschen und sich gegenseitig inspirieren und Tipps geben.

Dein Feedback

Welche Tipps hast du, um mehr Motivation zum Bloggen zu bekommen und wie hältst du deinen Blog lebendig? Schreib mir deine Meinung, deine Erfahrungen und Tipps in einem Kommentar, ich freue mich von dir zu hören!

25 Kommentare

  1. Hi Ellen,

    auf meinem Fotoblog veröffentliche ich seit einem halben Jahr etwa wieder regelmäßig einmal pro Woche einen neuen Artikel, immer freitags um genau zu sein. Wenn ich gerade neue Fotos haben erscheinen die mittwochs, dazu gibt es dann aber nicht viel Text.

    In der Regel schreibe ich die Beiträge aber vor. Ich schaffe schonmal an einem Tag drei bis vier Artikel zumindest grob niederzuschreiben. Die werden dann in zwei, drei Durchgängen verfeinert, bebildert etc. Sodass ich immer etwas Puffer habe. Das funktioniert echt gut.

    Von der Länge bin ich meist so bei 500-600 Wörtern, unter 300 eigentlich nie (außer bei Bild-Posts natürlich), kratze aber auch immer mal wieder an 900-1000 Wörtern.

    Viele Grüße

    Philipp

    • Hallo Philipp,
      vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar, wow, du bist wirklich super organisiert. Wenn man sich für eine feste Anzahl von Blogbeiträgen pro Woche entscheidet, ist es meiner Ansicht nach auch hilfreich, sich auch gleich feste Wochentage zur Veröffentlichung vorzumerken.

      Ich schreibe Beiträge meistens über mehrere Tage (zumindest längere), aber Bulkschreiben ist auch eine gute Idee, da man sich so konzentriert für einen längeren Zeitraum auf eine Sache einlassen kann.

      Ganz viele Grüße,
      Ellen

  2. Moin Ellen,

    ich beantworte mal deine Fragen:

    Hast du einen festen Zeitplan für neue Blogbeiträge?
    Eigentlich nicht. Mir geht es da genauso wie Dir bzw. euch. Bin ja auch so nen Web-Guy und weiß halt nicht über was ich schreiben soll. Meistens befasse ich mit den Problemen meiner Kunden und versuche darüber etwas zu schreiben. Es gibt da nicht immer irgendwas teilenswertes. Leider.

    Ist ein festes Blog-Thema hilfreich?
    Ich denke nicht. Also wenn es ums schreiben geht, denke ich nicht. Wenn es um die Besucher geht, auf jeden Fall. Ist für die Leser ja interessanter, wenn sie in deinem Blog vorbeischauen können – um sich mit einem Thema zu befassen. Für mich persönlich ist das aber irgendwie nichts. Habe deshalb noch einen privaten Blog. Joar.

    Also ich versuche mal mit zumachen. Bin zwar schon jetzt ein bisschen überfordert, aber so ist das eben.

    Danke für’s Teilen deiner bzw. eurer Gedanken!

    LG Kevin

    @Philipp das ist eine Hammer Leistung die Du da an den Tag legst. Du hast sicherlich auch immer viel zu erzählen, wenn du viel unterwegs bist. :)

    • Hallo Kevin,
      genial, dass du mitmachen möchtest! Vielleicht kannst du über deine Erfahrungen mit Kundenprojekten/Aufträgen schreiben, ich finde es auch immer sehr spannend Tipps zu erfahren, wie andere die Zusammenarbeit mit Kunden organisieren :)

      Zu einem festen Blog-Thema: Ich habe auch ein bisschen das „Dilemma“, dass ich sehr gerne über mehr Themen schreiben würde, die aber bei Elmastudio nicht wirklich rein passen (Essen, nachhaltig leben, vegan…) Bei meinen YouTube Videos bin ich da etwas lockerer glaube ich, aber trotzdem überlege ich, ob ich nicht auch noch einen privaten Blog oder YouTube Kanal anfange (nicht das ich momentan wirklich die Zeit dazu hätte, aber man kann ja mal träumen ;)). Mal schauen, was in diesem Jahr noch passiert…

      Ganz viele Grüße,
      Ellen

      • Also die Domain ellenbauer.de ist noch frei ;)

        Ich hatte das auch schon häufiger mal überlegt. Aber andererseits habe ich auch etwas Angst davor, einen wirklich persönlichen Blog zu schreiben. Da wird dann nicht auf professioneller Ebene kommentiert und kritisiert, sondern bezogen auf die persönliche Lebensweise und die eigenen Ansichten. Ich weiß nicht, ob ich schon so weit bin :)

        • Hallo Ellen und hi Bernhard,

          ich hab das jetzt einfach so gemacht. Einfach einen persönlichen Blog erstellt. Da ist das Schreiben direkt viel angenehmer und ich bin schon am überlegen, ob ich das nicht hauptsächlich darüber mache und meine „Main-Seite“ mehr für Businesskram ist.

          Das macht sau viel Spaß einfach so zu schreiben wie man ist und was man ist. Kann ich nur empfehlen. Über den Businesskram kann man ja auch wunderbar privat schreiben. Passt meiner Meinung nach sogar besser, als in einem „Business“-Blog – da man persönlicher schreiben kann.

          Ich weiß nicht. Aber es macht echt Spaß! :)

          LG Kevin

          PS: Fühlt sich das Bloggen dann nicht ganz so nach Arbeit an. Auch ein Pluspunkt, irgendwie. Klar trifft das dann nicht die Menge oder die gewünschte Zielgruppe. Aber muss das unbedingt sein? Wenn man gut ist in dem was man macht, kommt man auch anders an die Kunden. Denke ich. Lieber 10 Besucher weniger und Spaß daran haben, als ständig darüber nachdenken zu müssen, ob das Thema gerade passt :D

    • Hallo Torsten,

      vielen herzlichen Dank an DICH für deine Initiative :) Genial, ich habe die Liste gerade auch noch im Beitrag erwähnt. Muss man irgendetwas machen, um in der Liste mit aufgenommen zu werden und ist es wichtig, dass man zu einem bestimmten Thema (z.B. WordPress, Tech…) bloggt, oder können alle mitmachen?

      Ganz viele Grüße,
      Ellen

      • 😊
        Im Prinzip nur meine „Regeln“ einhalten:
        http://torstenlandsiedel.de/2017/01/01/projekt52-ein-fazit-und-ein-neuer-start/
        Regeln in Anführungszeichen, weil das alles nicht in Stein gemeißelt ist, aber das Tagging hilft mir zum Beispiel beim Finden der Beiträge …

        Und da ich nicht immer alles mitbekomme, gerne mich anpingen, wenn ich was übersehe.

        Die Linkliste ist also eher für die WordPress-Community (plus verwandte Webthemen) gedacht. Aber jeder kann natürlich auf den Zug aufspringen und seine eigene Themen-Linkliste bauen, also Fashion-Blogs würden da jetzt in *meiner* Liste nicht landen ;)

        Insofern ist das tatsächlich thematisch eingeschränkt, aber das gilt ja nur für diese kleine Liste. Ich habe den Hashtag nicht gepachtet und wenn ich Leute motiviere mehr zu bloggen, dann freue ich mich über jeden, der mitmacht. Und über jeden der/die das Ganze dokumentiert und sammelt.

  3. Hallo Ellen,

    also ich bin ja schon seit letztem Jahr beim #projekt52 dabei (durch meinen Adeventskalender 2015 kam ja Torsten die Idee dazu). Mir hat es sehr dabei geholfen, endlich wieder aktiv zu bloggen. In diesem Jahr verteile ich die 52 Beiträge auf je 26 in deutsch und englisch.

    Ich schreibe meine Beiträge immer regelmäßig am Sonntagabend. Über die Woche sammeln sich oft genug Ideen bei der täglichen Arbeit an Kundenprojekten. Oder aber es gibt ein aktuelles Thema aus der Community, wie letzte Woche. Der Umfang liegt bei mit bei etwa 3500 – 5000 Zeichen. Selten auch mal bei 9000 Zeichen oder mehr. Wenn ich das Gefühl habe, dass ein Thema zu umfangreich wird, dann teile ich es lieber auf mehrere Artikel auf. Denn ich bin ja auch aktiver Leser anderer Blogs und weiß daher aus eigener Erfahrung, dass man zu lange Artikel entweder nicht liest, oder nicht wirklich alles mitnimmt.

    Einen Plan mache ich mir vorher eigentlich ganz selten. Ich schreibe den Text einfach frei heraus runter. Ich denke das kommt auch bei meinen Lesern ganz gut an. Aufwändiger wird es bei mir aber dadurch, dass ich oft auch noch Code-Beispiele erstelle, die natürlich getestet werden wollen und die ich auf GitHub zur Verfügung stelle. Auch die Anfertigung von Screenshots kostet ein wenig mehr Zeit. So kann es schon mal vorkommen, dass ich 2-3 Stunden an einem solchen Artikel sitze. Andere Artikel, die nur Fließtext sind, können aber durchaus auch mal in 30 Minuten geschrieben werden. Es erwartet sicher auch kein Leser, dass es immer ein halber Roman sein muss :)

    Ein festes Thema ist sicher immer dann sinnvoll, wenn man eine feste Leserschaft hat, die bestimmte Themen erwarten. Aber man darf natürlich auch mal ein wenig abschweifen. Wenn ich aber auf meinem Entwicklerblog jetzt über DIY-Themen oder meinen letzten Restaurantbesuch bloggen würde, wäre das sicher komisch. Das mache ich dann lieber auf meinen Social Media Profilen.

    Und bezüglich des #projekt52 würde ich mal sagen, dass du mit deinen 31 Videos das Soll für Januar mehr als erfüllt hast :)

    Liebe Grüße
    Bernhard

    • Hallo Bernhard,
      vielen herzlichen Dank für dein Feedback, es ist genial, dass du so aktiv auf deinem Blog bist, Hut ab!!! Wir haben ja auch das Deutsch/Englisch Problem und ich strauchle ehrlich gesagt damit, alle Beiträge auch zu übersetzen, daran arbeiten wir noch :)

      Super interessant finde ich, wie du die Beiträge vorbereitest, wieviel Recherchezeit du benötigst und wie lange die Arbeit an einem Beitrag dauert. Je nach Thema ist das bei uns auch ganz unterschiedlich. Bei einem aufwendigen Beitrag mit vielen Bildern und Recherche-Zeit kann es schon mal einige Stunden dauern, andere Schreib-Beiträge (ich nenne sie immer Talking-Posts) gehen viel schneller.
      Bei meinen Videos habe ich die gleichen Erfahrungen gemacht. Der Videoschnitt dauert natürlich dort etwas länger… Ich glaube ich schreibe auch einmal einen Beitrag über diesen ganzen Prozess hinter den Kulissen, das finde ich ein spannendes Thema, vielleicht besonders für Blogeinsteiger.

      Ganz viele Grüße,
      Ellen

  4. Moin Ellen,
    alles ist freiwillig wozu sich unter Druck setzen? Druck vertreibt nur den Spaß! Wie so oft im Leben laufen mal die Dinge wie am Schnürchen und mal ist alles zäh.

    Ich schreibe daher bei meinem Hobbyblog über Segeln in alten Holzjollen oft vor. Ich versuche meine Pipeline mit fertigen Beiträgen ausreichend gefüllt zu halten, um keine Druck aufkommen zu lassen. Dabei wechsel ich ab zwischen Kurzbeiträgen und längeren, aufwendigeren Beiträgen (habe immer viel eigene Fotos). In Summe komme ich so achon seit ca. 4 Jahren im Schnitt auf einen Beitrag pro Woche, ich glaube das kann sich sehen lassen :-)

    • Hallo Malte,
      hehe, das mit dem Spaß stimmt natürlich, aber ich glaube ich bin so, dass ich mir immer ein wenig selbst „drangsalieren“ muss, damit ich aus meinen Schneckenhaus komme und dann erst so richtig alles mache, was ich machen will und dann auch erst so richtig Spaß habe :)

      Fertige Beiträge im Dashboard zu haben, ist natürlich auch ein super Tipp (ahh, leider habe ich das noch nie geschafft ;)) Dann kann man in Zeiten, wenn es zu viel zu tun gibt oder die Inspiration fehlt, diese Beiträge nutzen, um den Blog lebendig zu halten. Das sollte ich auch einmal ausprobieren!!!

      Ganz viele Grüße,
      Ellen

  5. Liebe Ellen,
    52 Blogbeiträge pro Jahr, das ist eine sehr herausfordernde Challenge. Garantiert sehr effektiv, für mich als Bloggerin und für die Leser! An Ideen fehlt es mir gar nicht, ich habe unendlich viele Geschichten um Kopf. Allein mir fehlt die Zeit, die Worte festzuhalten und die Fotos zu sortieren. So schade. Irgendwie müsste ich es schaffen, schneller, unmittelbarer meine Gedanken zu fixieren. Deine Video-Beiträge waren sehr inspirierend! Danke für deine Anregungen. Vielleicht sollte ich mal mutig so eine Challenge aufgreifen. Seit Sommer benutze ich UKU und bin begeistert von den Möglichkeiten!
    Herzliche Grüße aus Stuttgart,
    Andrea

    • Hallo Andrea,
      vielen Dank für dein Feedback, ja, du hast Recht, ich habe auch eine ewige Liste mit Ideen für neue Blogbeiträge, wenigstens fehlt es uns nicht daran ;)

      Ja, mach doch einfach mit!!! Mit den Videos habe ich es auch so gemacht, ich habe einfach losgelegt und dann an meinem Vorhaben festgehalten, mit einem solch festen Blog hat man dann erste Erfolge und es wird schritt für schritt einfacher.

      Liebe Grüße,
      Ellen

  6. Hast du einen festen Zeitplan für neue Blogbeiträge?

    Nein und Ja!
    Ich schreib Wochenrückblicke. Die kommen immer Montags online. Schreibe ich einen Beitrag, wird dieser meistens auf den darauffolgenden Mittwoch oder Freitag veröffentlicht. Jedoch ist mir aufgefallen, dass ich „vorplanen“ oder „vorschreiben“ gar nicht gut finde. Ich fühl mich damit irgendwie mies – frag mich nicht warum. Ich versuche das noch zu ergründen.

    Ist ein festes Blog-Thema hilfreich?

    Ich denke ein festes Blog-Thema macht Sinn, wenn man irgendwo richtig gute Kompetenzen hat, zb Manu und Du mit so Webkrams. Ich bin ein mittelmäßig guter gelernter Koch und angehender Betriebswirt – ist jetzt keine gute Basis für ein Blog-Thema.

    Zudem denke ich, ist die Motivation von der man (an)getrieben wird wichtiger: intrinsische oder extrinsische Motivation. Die erste Motivation kommt von einem selber heraus und bedeutet auf einen Blog umgerechnet: Man schreibt darüber worüber man schreiben möchte. Bei der Zweiten kommt die Motivation von draußen, von irgendwem anders und wenn die Motivation die ist, genauso ein erfolgreicher Blogger zu werden wie XYZ. Die Lust verfliegt beim Zweiten schneller, wenn der Erfolg sich nicht zeigt. Also letztendlich ist es hilfreich zu wissen, auf welcher Art von Motivation der Blog (und seine Themen?) basieren :)

    • Hallo Christiane,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar. Au ja, Wochenrückblicke oder andere feste Reihen sind natürlich auch super hilfreich, um regelmäßig neue Beiträge zu veröffentlichen. Im Vorschreiben bin ich auch nicht sonderlich gut, ich habe es auch am liebsten, wenn aktuelle Themen, die mich im Moment beschäftigen online gehen. Aber bei Themen, die schon lange auf meiner todo Liste stehen, wäre es bestimmt hilfreich.

      Vielen Dank auch für deinen Input zum Thema Motivation: Du hast vollkommen Recht, finde ich, wenn die Motivation aus einem selbst heraus kommt, ist das auf längere Sicht sehr viel sinnvoller/effizienter, das finde ich auch :)

      Ganz viele Grüße,
      Ellen

  7. Hi Ellen. Ich bin im Mai 2016 Jahres mit meinen persönlichen Foto/Text-Blog auf Instagram gestartet. Ich habe mir selbst die Challenge gestellt, an jedem Tag ein Bild zu veröffentlichen – nicht mehr aber auch nicht weniger (klappt bis auf ein paar Ausnahmen auch sehr gut). Einerseits ist das ist für mich eine kleine Übung zur Selbstdisziplin, am Ball zu bleiben und etwas durchziehen und gleichzeitig es nicht zu übertreiben und das kreative Pulver gleich komplett zu verschießen. Das lässt sich dann auch hoffentlich auf beurfliche Aspekte übertragen.

    Der zweite Punkt (und mindestens genauso wichtig), diesen Fotoblog zu führen, ist einfach der private Ausgleich zum Beruflichen. Sich die Zeit ganz bewusst für etwas zu nehmen was einem wirklich gefällt und gut tut. Sozusagen etwas tägliche Achtsamkeit üben. Auch wenn es nur wenige Minuten am Tag sind, über die Zeitspanne von einem Jahr kommen so viele Momente zusammen, an die man sich durch die Bilder sehr schön erinnern kann. Vielleicht erstelle ich mir nach der Jahreschallenge aus den einzelnen Bildern und Gedanken ein eigenes Fotobuch, in dem ich dann auch offline Blättern kann :)

    • Hallo Arno,
      eine Instagram (oder andere Social Media) Routine zu entwicklen, ist auch eine super Idee, um zu üben am Ball zu bleiben. Herzlichen Dank für diesen Input! Du hast Recht, mir tut es auch immer gut, mich selbst etwas herauszufordern (ohne dabei natürlich zu streng zu sein), das färbt sich dann auch positiv auf andere Aspekte des Alltags aus.

      Durch die regelmäßige Veröffentlichung Erinnerungen festzuhalten und sich der Gegenwart bewusster zu werden, finde ich auch einen spannenden und wichtigen Ansatz und eine schöne Idee. Das ist bestimmt schon Motivation genug, vor allem bei einem privaten Blog oder Fotoprojekt :)

      Ganz viele Grüße,
      Ellen

  8. Hi Ellen, ich brauche in gewisser Weise einen Plan, sonst fange ich erst gar nicht an… Ist mir nämlich letztes Jahr beim #Projekt52 passiert, wo ich nach 8 Wochen kläglich scheiterte. ;)

    Hast du einen festen Zeitplan für neue Blogbeiträge?
    Ich plane mir den Beitrag jede Woche für Donnerstag ein. Sollte mir was dazwischen kommen, gebe ich mir bis Sonntag Zeit, den Beitrag zu schreiben. So bin ich nicht fest auf einen Tag eingeschossen und kann mir das besser einteilen, wenn das Leben „dazwischen“ funkt. Damit fährt es sich tatsächlich sehr gut seit Januar.

    Ist ein festes Blog-Thema hilfreich?
    Auf jeden Fall. Letztes Jahr habe ich genau den Fehler gemacht, kein globales Thema zu haben – ich blogge einfach über irgendwas war mein Motto. Hat halt 4 Wochen funktioniert, dann wurde es schwerer, dann habe ich aufgegeben. Dieses Jahr habe ich von vornherein beschlossen, mich nur auf Web Development und WordPress auf meinem Blog zu konzentrieren.

    Das #Projekt52 ist ein echt guter Motivator dran zu bleiben. Ich bin dieses Jahr auf jeden Fall besser gerüstet als letztes. :)

    • Hallo Jessica,
      vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar :) Oh je, ich habe leider auch schon so oft neue Beitragserien angefangen, die ich dann nicht weiter verfolgt habe…

      Einen festen Tag zu haben, aber dann auch flexibel zu sein, wenn etwas dazwischen kommt, ist eine gute Idee. Vor allem, wenn man ein Projekt über einen längeren Zeitraum umsetzen möchte. Ich glaube auch, dass das Feedback und die Community super wichtig sind, um motiviert zu bleiben und den Anschluss nicht zu verlieren :)

      Deine Erfahrung in Bezug auf ein Blogthema finde ich auch interessant. Ich glaube, was der Vorteil an einem festen Thema sein kann, ist auch, dass man mehr Feedback und Kommentare bekommt, da sich mehr regelmäßige Leser auf dem Blog einfinden und eine Blog-Community entstehen kann. Ansonsten hat mal Leser zum einen Thema und wieder völlig andere zum anderen. Eventuell kann man sich auch etwas lockeres Themengebiet wie du es machst suchen, so ist man nicht ganz so eingeschränkt…

      Ganz viele Grüße, Ellen

  9. Hallo Ellen,

    vielen Dank für Deine Gedanken, die mich gleich dazu motiviert und inspiriert haben, selbst einen Blogbeiträg darüber zu schreiben und zu veröffentlichen.

    Grundsätzlich halte ich es bei mir so, dass ein fixer Zeitplan allenfalls Mittel zum Zweck, aber nie Selbstzweck sein sollte. Manche Themengebiete benötigen ihrer Eigenlogik nach feste Zeitpläne zur regelmäßigen Veröffentlichung von Artikeln, andere nicht unbedingt. Ich selbst betreibe ein privates Multi-Themen-Blog, wo ich zumindest versuche, regelmäßig zu schreiben und zu veröffentlichen.

    Eine weitere und aus meiner Sicht wichtige Möglichkeit, das eigene Blog lebendig zu halten, ist, Beiträge mit möglichst hoher Halbwertzeit zu verfassen, also wo der Informationswert für die Leser länger erhalten bleibt. Hat man solche Beiträge („Evergreens“) veröffentlicht, sollte man sie pflegen und hegen, indem man sie Up-To-Date hält. Wenn man es dann auch noch schafft, weitere Artikel im „Dunstkreis“ dieser Beiträge zu schreiben und/oder andere Artikel in den Kontext seiner „Evergreens“ zu bringen (interne Verlinkung und „Related Articles“ wären hier die Stichworte), ist man auf einem guten Weg.

    Liebe Grüße, Jens

  10. Hey ellen,

    vor kurzer Zeit (um genau zu sein 30.12.16) habe ich meinen ersten Blog eröffnet und mir vorgenommen jeden Sonntag einen Beitrag zu veröffentlichen. Die ersten 5 hatte ich vorgeschrieben, um nicht direkt den druck zu haben etwas rauszuhauen.

    Ich muss sagen, das ich normalerweise lieber die organisierte Variante bevorzuge, aber momentan fällt es mir teilweise schwer, einen neuen Artikel zu planen, vielleicht sollte ich mal deinen Vorschlag von – frei drauf los kreieren – ausprobieren. Vielleicht ist es aber auch noch mangel an erfahrung beim schreiben die mich verkrampfen lässt.

    Sollte ich deiner Meinung nach am anfang mir weiterhin einen festen termin zum veröffentlichen festhalten oder doch auf die spontane weise versuchen?

    Viele Grüße Mark

  11. Bonjour Ellen,
    interessante Frage und Gedanken am Anfang deines Artikels. Für die es sicher keine Pauschalantwort gibt. Die aber viele Blogger inspirieren kann. Einen (festen) Plan zu haben ist sicher gut auch wenn das Blogthema eingegrenzt ist.
    Die Motivation ist sicherlich der schwierigste Punkt, den es anzupacken gilt.
    Ich denke, wenn ein Blog gelesen wird und durch seine Besucher lebt, dann ist die Motivation neue Artikel zu schreiben da, bzw. bekommt Ansporn.
    Umgekehrt heißt das für jeden Blogger, interessante Themen zu haben und die in guten Texten zu packen – alles für die Leserschaft ;-)

  12. Hallo Ellen,

    ich hab keine festen Zeitpunkte, an denen ich veröffentliche. Da verlasse ich mich auf mein Bauchgefühl. Grundsätzlich würde ich gerne jede Woche ein Thema erstellen. Mich zu sehr unter Druck setzen mag ich aber nicht.

    In der letzten Zeit hab ich (leider) weniger geschrieben. Ging nicht so, wie gewünscht. Das soll aber wieder besser werden.

    Ich hab ja einen themenoffenen Gemischtwarenblog. Konnte da bisher keine Nachteile feststellen. Zu breit streue ich aber auch nicht.

    HG Hans

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